DSL-Alternative – Internet ueber Fernsehkabel

Die deutschen Kabelnetzbetreiber machen im Wettbewerb um Internetkunden immer mehr Boden gut und sind heute eine attraktive Alternative zum Internet über DSL. Während Ende 2007 noch ca. 985.000 Kunden das Fernsehkabel als Zugang zum Internet nutzten, waren es Anfang Juni 2008 bereits über 1,35 Millionen Kunden.

Die Kabelunternehmen gewinnen somit jeden Monat über 70.000 Neukunden hinzu. Dazu Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Das Wachstum der Kabelbranche im Bereich Internet legt von Monat zu Monat zu. Während wir im Jahr 2006 nur 5 % aller Neukunden für uns gewinnen konnten, entschieden sich im letzten Jahr schon 10 % aller Breitbandkunden für das Angebot eines Kabelnetzbetreibers. Wir stellen fest, dass sich diese Entwicklung  in 2008 noch weiter beschleunigt und sind zuversichtlich, dass sich dieses Jahr sogar 15 % – 20 % aller Neukunden für einen Breitbandanschluss über das Fernsehkabel entscheiden werden. Damit wachsen wir weiterhin deutlich schneller als der Gesamtmarkt.“

Die Gründe für diese immer schneller steigende Akzeptanz der Breitbandangebote über das Fernsehkabel liegen auf der Hand. Mit Bandbreiten von bis zu 32 MBit/s und Preisen für eine Doppelflatrate aus Internet und Telefon von zum Teil deutlich unter 30 Euro bieten die Kabelnetzbetreiber ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis als die DSL-Wettbewerber. Dies wird durch zahlreiche Tests in Fachzeitschriften belegt, die die Angebote der Kabelnetzbetreiber regelmäßig mit Spitzenplätzen bei Preis und Qualität der Angebote belohnen. So ging der renommierte ‚eco Award 2008’ für das beste Internetprodukt für Privatkunden auch  in diesem Jahr und damit bereits zum zweiten Mal an einen Betreiber aus der Kabelbranche.

Gleichzeitig stehen diese extrem attraktiven Angebote über das Fernsehkabel immer mehr Nutzern offen. So können aktuell über 22 Millionen Haushalte, das sind ca. 60 % aller deutschen Haushalte, bereits mit Breitband-Internet über das Fernsehkabel versorgt werden. Damit steht das Fernsehkabel als komplett vom Telefonnetz der Deutschen Telekom AG unabhängige Infrastruktur nun in vielen Bereichen im Infrastrukturwettbewerb zu den DSL-Netzen. Erfahrungen aus anderen Ländern belegen eindeutig, dass dieser echte Infrastrukturwettbewerb den größten Einfluss auf eine überdurchschnittliche Entwicklung der Breitbandpenetration hat. Viele deutsche Haushalte haben damit endlich eine ernsthafte Alternative zum Angebot der Deutschen Telekom oder sogar erstmals überhaupt Zugang zu Breitband-Internet. Dazu Thomas Braun: „Kabelnetzbetreiber können auf ihrer eigenen Infrastruktur Angebote erstellen, die sich bei Bandbreite und Preis deutlich von den DSL-Angeboten unterscheiden. Dies stärkt den Wettbewerb und liegt im Interesse der Verbraucher. Wir appellieren an die Politik, durch geeignete Rahmenbedingungen für die Investition in eigene Infrastrukturen, unseren Unternehmen die Planungssicherheit zu geben, die für die weitere Intensivierung des Wettbewerbs zum Telefonnetz notwendig ist. Dazu gehört auch die Vermeidung von immer weiteren Belastungen durch die Auferlegung der Finanzierung von grundsätzlich dem Staat obliegenden Aufgaben auf Infrastrukturanbieter. Nutznießer einer solchen Politik wird nicht zuletzt der Standort Deutschland sein.“

Buch – Webseiten professionell erstellen

Aspekte professioneller Websites – So viel vorweg: Eine professionelle Site zeichnet sich nicht durch den Umfang oder den betriebenen Entwicklungsaufwand aus. Laut Web-Guru Stefan Münz kann auch eine einfache elektronische Visitenkarte im Web, bestehend aus einer einzelnen oder wenigen Seiten, das Attribut »professionell« verdienen:

„Professionalität ist daran erkennbar, was alles beachtet wurde, ob technische Standards und wichtige Gestaltungsregeln eingehalten wurden und ob die Site insgesamt einen durchdachten und bis ins Detail ausgearbeiteten Eindruck vermittelt.“

Im Zuge der schnellen Entwicklung innerhalb des WWW haben sich auch die Anforderungen an professionelle Webauftritte geändert. HTML hat seinen Irrweg einer Formatierungs- und Layoutierungssprache aufgegeben und ist wieder die Strukturierungssprache, als die sie ursprünglich konzipiert war. Für Formatierung und Layoutierung sind heutzutage Cascading Style Sheets (CSS) zuständig.

Webexperte Stefan Münz zeigt in seinem neuesten Werk konsequent, wie modernes Webdesign funktioniert – geprägt von sauberer Trennung zwischen Inhalt und Layout, zusätzlich konfrontiert mit Forderungen wie der nach Barrierefreiheit, und ergänzt um spezielles Know-how wie etwa zu HTML-Mikroformaten. Seine Neuauflage des Bestsellers „Professionelle Websites“ ist ein perfekt abgestimmtes Allroundwerk für Webdesigner, Webprogrammierer und Webmaster.

Webseiten professionell erstellen – Programmierung, Design und Administration von Webseiten
Professionelle Websites bestehen häufig aus dynamisch generierten und interaktiven Seiten. In manchen Fällen genügen dazu client-seitige Lösungen, die sich mit JavaScript in Verbindung mit dem Document Objekt Modul (DOM) lösen lassen. Weit wichtiger sind jedoch dynamische Seiten unter Einbeziehung der Serverseite. Die beliebteste Lösung dazu ist heute die so genannte LAMP-Konfiguration, bestehend aus Linux, Apache Webserver, MySQL und PHP.

Stefan Münz behandelt in seinem aktualisierten und erweiterten Bestseller Webtechnologien und ihre Zusammenhänge von Grund auf: Angefangen von HTML über CSS und JavaScript/DOM/Ajax bis hin zum Betrieb von dynamischen Webseiten auf einem Apache-Webserver mit PHP, MySQL und XML-Webservices.

Sein Handbuch professioneller Webseitenerstellung beleuchtet die gegenwärtige Situation im Web, die verfügbaren Technologien, den Browser-Markt und Erwartungen von Anwendern. Darauf aufbauend werden die meistverbreiteten Beschreibungs- und Programmiersprachen für Websites praxisnah und anhand von konkreten Beispielen vermittelt.

Zusätzlich führt Münz Sie auch mit Praxisworkshops in die Konfiguration eines Webservers wie Apache ein und vermittelt wichtige Grundkenntnisse im servertypischen Betriebssystem Linux. Sie erfahren, wie Sie sich souverän in einer Linux-Shell-Umgebung bewegen können, wie Sie einen Apache-Server für Ihre Zwecke konfigurieren, wie Sie mit PHP sauber programmieren, und wie sich ein DBMS wie MySQL für web-basierte Datenverwaltung einsetzen lässt. Immer häufiger werden Web-Entwickler auch mit XML konfrontiert. Sie lernen mit XML, Dokumenttyp-Definitionen und XSL-Transformationen umzugehen, mit PHP einen RSS-Newsfeed zu generieren, die SOAP-Schnittstelle für Webservices bedienen und AJAX für moderne, desktopartige Webanwendungen einzusetzen. Neue Themen der aktualisierten dritten Auflage sind Mikroformate und Ajax.

Buch: „Webseiten professionell erstellen“, ISBN 978-3-8273-2678-2, 1232 Seiten, Farbtabelle, Hardcover, 1 DVD, € 49,95

EM 2008 – Video: Szenen nach Spiel Deutschland – Portugal

Fussball EM 2008: Deutschland schlägt Portugal mit 3:2 und steht im Halbfinale. Die deutschen Fans sind natürlich ausser sich vor Freude – die Portugiesen hingegen sind ausgeschieden. Sehen Sie in diesem Video einige Eindrücke nach dem EM-Spiel – vom neuen „Sommermärchen“!

Firefox 3 – Download Rekord und erste Sicherheitsluecke

Mozilla Browser Firefox 3 – Mit 8,3 Millionen Downloads ins Guinness-Buch

Von Moritz Zielenkewitz – netzwelt.de

Rekordversuch mit Anlaufschwierigkeiten: Bevor der Download Day starten konnte, hatte Mozilla mit einem Serverausfall zu kämpfen. Den Weltrekord stellte der Firefox 3 mit über 8 Millionen Downloads trotzdem auf. Doch eine erste Sicherheitslücke überschattet die Freude.

Mozilla Browser Firefox 3 - Download 8,3 Millionen Downloads – damit ist der Mozilla Firefox 3 die am meisten heruntergeladene Software in 24 Stunden. Die Mozilla-Server registrierten zu Stoßzeiten 17.000 Downloads pro Minute, also jede Sekunde 283 Stück. Die durchschnittlich 4.000 Downloads erzeugten insgesamt einen Traffic von beeindruckenden 83 Terabyte.

Damit konnte Mozilla das selbstgesteckte Ziel von fünf Millionen heruntergeladenen Browsern deutlich übertreffen. Die Logfiles der beteiligten Server werden jetzt einem unabhängigen Open Source Labs-Team der Oregon State University zur Auswertung übergeben. Diese Kontrolle kann mehrere Tage in Anspruch nehmen, heißt es von Mozilla.

Rekord mit Hindernissen
Mit dem Download Day konnte sich der Firefox 3 in nur 24 Stunden vier Prozent Marktanteil im Browser-Sektor verschaffen. Dabei begann der Marathon mit einem mehrstündigen Serverausfall, Mozilla rief den offiziellen Beginn daher erst nach der Reparatur aus.

Direkt nach den USA (2,57 Millionen) war Deutschland mit 662.000 Zugriffen auf Platz Zwei der Länder mit den meisten Downloads. Auch jetzt nimmt Zahl noch kräfig zu, etwa 10,5 Millionen User haben sich den Firefox 3 bis dato weltweit heruntergeladen.

Erste Sicherheitslücke aufgetaucht
Wie die Zero Day Initiative berichtet, existiert bereits die erste Sicherheitslücke beim Firefox 3. Fünf Stunden nach dem offiziellen Launch wurde ein so genannter Zero-Day-Exploit bekannt, der auch den Firefox 2 betreffen soll. Die Schwachstelle ermöglicht das Einschleusen von Fremdcode in den Browser, heißt es von Zero Day Initiative.

Die Lücke ist Mozilla bekannt und dort arbeite man bereits an einer Lösung. Um zu verhindern, dass der Exploit ausgenutzt wird, bleibt die genaue Beschreibung der Sicherheitslücke geheim. Beide Seiten gehen davon aus, dass die Schwachstelle schnell behoben sein wird.

Quelle: netzwelt.de

Social Shopping – Zukunft des E-Commerce?

33 Millionen Deutsche kaufen im Internet Waren und Dienstleistungen ein. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 17,2 Milliarden Euro mit Privatkäufen im Internet erwirtschaftet. Das entspricht einer Zunahme von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vor allem Bücher, CDs und DVDs sowie Flug- und Bahntickets werden online bestellt. (Handelsblatt, 3.6.2008 und GfK, 10.3.2008) Dr. Klaus Driever (Verlagsgruppe Weltbild) berichtet auf der EUROFORUM-Konferenz „E-Commerce“ am 27. und 28. August 2008 in München über Cross-Selling-Potenziale im Online-Geschäft. Weitere Schwerpunkte der Konferenz sind elektronische Plattformen im B2B, Herausforderungen internationaler Multi-Channel-Strategien sowie die Bedeutung von sozialen Netzwerken im E-Commerce

Social Shopping und Social Commerce Experten sehen im Social Shopping ein großes Potenzial. User möchten nicht nur konsumieren, sondern aktiv an der Einkaufswelt teilnehmen. Für die Otto-Gruppe spricht Dr. Björn Schäfers und stellt das Konzept der smatch.com-Community vor. Die Shopping-Plattform bietet neben der klassischen Produktsuche zusätzlich Empfehlungen von anderen Usern mit ähnlichem Geschmack. Otto verspricht sich von der Plattform neben einer größeren Sortimentsabdeckung auch eine engere Bindung der Kunden untereinander. Ebay setzt bereits seit Jahren auf das Community-Konzept und verbessert die Organisation ihres Absatzes gemeinsam mit den Kunden. Dr. Stephan Zoll (eBay) berichtet über seine Erfahrungen im Online-Handel und zeigt Chancen und Herausforderungen des globalen Marktplatzes auf.

Erfolgreiche Multi-Channel-Strategien Deutschlands Apothekenmarkt befindet sich im Umbruch. Versandapotheken und Discountanbieter bringen die traditionellen Apotheken zunehmend unter Druck. Oliver Blume (easyApotheke) referiert über den zunehmenden Einfluss von E-Commerce auf die Apotheken- und Pharmabranche. Herausforderungen beim Versand von Medikamenten über Ländergrenzen hinweg ist ein weiteres Thema seines Vortrags. Auch der Mobilfunkbetreiber T-Mobile setzt auf das Multi-Channel-Management und möchte über klassische Offline-Werbung seine Kunden zum „One Klick to Order“ im Internet bewegen. Gunter Fritsche (T-Mobile) referiert über die Strategie des Mobilfunkbetreibers und klärt auf, wie der Vertrieb über den preiswerten Onlinekanal und teure Beyond-the-Line-Maßnahmen zusammen passen. Durch die seit Jahren steigenden Preise sind die Energiekosten für die Verbraucher zur Belastung geworden. Selbst bei einer geringen Ersparnis sind immer mehr Kunden zum Wechsel bereit. Ralf Poll (Pfalzwerke) berichtet über Einsparpotenziale bei Prozess- und Abrechnungskosten und stellt veränderte Abrechnungsmodelle des Energieversorgers 123energie.de vor.