Computerviren Trojaner Virus Top10 – Juni 2008

Kaspersky Lab präsentiert die Hitliste der Extremviren für Juni 2008

Die Kleinen werden größer und die Großen wieder kleiner – trotz des Sommerbeginns zeigen sich einige Veränderungen in der Juni-Hitparade der extremen Schädlinge von Kaspersky Lab. Einzig ein seit geraumer Zeit bekannter Schädling wird und wird nicht abgelöst.

1. „Gierigster Schädling im Bank-Bereich“: Der Beginn der Sommers läutete auch einen Wechsel an der Spitze dieser Kategorie ein. Der Führende im Juni scheint aber etwas sommerträge zu sein: Trojan-Banker.Win32.Banker.ohq griff die Kunden von insgesamt 56 Banken an – fast 50 weniger als der Vorgänger.

2. „Gierigster Schädling für elektronische Geldsysteme“: Ein Opfer mehr als der Vormonatssieger hatte Trojan-Banker.Win32.Banker.olr im Visier. Seinem Wirkungskreis unterlagen im Juni die Kunden von drei Zahlungssystemen.

3. „Gierigster Schädling für Key Cards“: Im Juni siegte in dieser Kategorie eine der Modifikationen von Trojan-PSW.Win32.Agent.apl, der die Anwender von vier Geldkartensystemen attackierte.

4. „Bestversteckter Schädling“: Alles neu macht der … Juni. Auch hier konnten wir einen Wechsel an der Spitze verzeichnen. Trojan-PSW.Win32.Delf.jj war insgesamt achtfach durch verschiedene Komprimierungsprogramme gepackt.

5. „Kleinster Schädling“: Größer als seine Vorgänger, aber immer noch verschwindend winzig zeigt sich der Juni-Führende in dieser Kategorie: Trojan.BAT.KillFiles.hx. Mit seinem Umfang von ganzen 26 Byte schaffte er es dennoch, den gesamten Inhalt der Festplatte zu vernichten.

6. „Größter Schädling“: Die größten Schädlinge scheinen sich 2008 auf einem kleineren Durchschnittsniveau einzupendeln als im letzten Jahr. Im Juni wurde mit einer Größe von „nur“ 31 MB Trojan Banker.Win32.Bancos.mk als der „Größte“ dieses Monats gekürt.

7. „Feindseligster Schädling“: Der Erstplatzierte in diesem Monat entspringt der gleichen Familie wie der Führende im Mai. Eine der Modifikationen von Backdoor.Win32.Agobot.gen beseitigt eine Vielzahl von Schutzprodukten, wie Antiviren-Software, aus dem Arbeitsspeicher und der Festplatte des infizierten PCs.

8. „Im E-Mail-Traffic am weitesten verbreiteter Schädling“: „Never change a running system“ – in diesem Monat, wie in den Monaten davor wurde erneut Email-Worm.Win32.Netsky.q mit einem Anteil von 34,15 Prozent am schädlichen Traffic der Sieger dieser Kategorie.

9. „Am weitesten verbreitete Familie unter den Trojanern“: Dafür gibt es bei den Trojaner-Familien eine Änderung: die Familie von Trojan-GameThief.Win32.OnlineGames löste den Vormonats-Ersten ab und das nicht zu unrecht. Ganze 3.295 Modifikationen konnten von diesem Schädling ausgemacht werden.

10. „Am weitesten verbreitete Familie unter Viren und Würmern“: Die Wurm-Familie mit den meisten Vertretern wurde im ersten Sommermonat die des Wurmes Worm.Win32.Autorun. Mit ihren 152 bisher nicht aufgetretenen Modifikationen zeigte diese Familie aber eher einen mageren Auftritt.

Neues Job- und Karriere-Portal

Ratgeber- und Grundlagenartikel zu den Themen Bewerbung, Arbeitsrecht und Karriereberatung / Vergünstigte Weiterbildungsangebote von ExperTeach für TecChannel-Leser / Speziell auf IT-Profis abgestimmter Stellenmarkt von JobScout24

TecChannel, das deutsche Webzine für technische IT-Experten, erweitert seine redaktionelle Berichterstattung. Der neue „Job+Karriere“-Channel unter der Adresse TecChannel.de/jobs liefert IT-Profis ab sofort gezielt Informationen für ihre berufliche Weiterentwicklung. In der Rubrik „Aktuelle Themen“ werden Ratgeber- und Grundlagenartikel zu den Themen Bewerbung, Arbeitsrecht und Karriereberatung veröffentlicht. Darüber hinaus haben TecChannel-Leser in dem Portal die Möglichkeit, Seminare des führenden IT-Weiterbildungsanbieters ExperTeach zu vergünstigten Konditionen zu buchen. Ein Stellenmarkt in Kooperation mit JobScout24 speziell für IT-Fachkräfte rundet das neue Angebot auf TecChannel.de ab. Anwender können dort mit den Kriterien „Berufsfeld“ und „Ort“ nach freien Stellen suchen, Bewerbungsunterlagen einstellen sowie den Online-Bewerbungsdienst nutzen.

„Angesichts der schnellen technischen Weiterentwicklung in der Branche ist es besonders für IT-Experten von entscheidender Bedeutung, immer auf dem aktuellen Wissensstand zu sein“, sagt Dirk Limburg, Verlagsleiter TecChannel. „Mit unserem neuen Job- und Karriere-Portal bieten wir allen Fachkräften einen umfassenden Service für die erfolgreiche Karriere-Planung.“

Wie gefaehrdet sind Weltkultur- und Naturwunder?

Wie gefährdet sind Weltkultur- und Naturwunder? Bedrohte Paradiese: Neuer Bildband von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND

Natur- und Kulturdenkmäler für nachfolgende Generationen zu bewahren, ist eine der großen Aufgaben der Menschheit. Von den aktuell 851 im Unesco-Welterbe gelisteten herausragenden Stätten der Menschheits- und Naturgeschichte gelten bereits 30 als „besonders gefährdet“. NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND sensibilisiert in einem neuen Bildband  für die Schönheit und Notwendigkeit der Erhaltung dieser Schätze unseres Planeten. „Bedrohte Paradiese – Nationalparks, Tempel, Wilde Tiere“ präsentiert auf höchst eindrucksvolle Weise 101 der Welterbestätten auf 272 Seiten mit 400 hochwertigen Fotografien, Karten und Abbildungen. Das Buch kostet 34,95 Euro (D) und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Der Virunga-Nationalpark in Afrika, Petra in Jordanien, das australische Great Barrier Riff und die legendären Tempel von Angkor Wat in Kambodscha: All diese Stätten gehören zum Weltkulturerbe der Unesco. Autor Alonso C. Addison schildert die Hintergründe einiger der außergewöhnlichsten World Heritage Sites und liefert einen kompakten Überblick über ihren Zustand.

Das Buch thematisiert in zehn Kapiteln verschiedene Gefährdungen und Grade der Bedrohung. Umweltverschmutzung, Bevölkerungswachstum, Wilderei und Kriege sind die größten der Herausforderungen, die zum Schutz bedrohter Paradiese im 21. Jahrhundert zu meistern sind. Die Kombination aus Karten, Grafiken, Fotografien und Texten bietet umfangreiche Informationen und begeistert gleichermaßen für das Kultur- und Naturerbe unseres Planeten.

Weitere Infos zum Bildband „Bedrohte Paradiese – Nationalparks, Tempel, Wilde Tiere“ gibt es unter nationalgeographic.de/shop

Medion Akoya Mini E1210 – Groesserer Akku

Das bei Aldi bereits ausverkaufte Medion Akoya Mini E1210 kommt auch bei geringer Belastung kaum über eine Akku-Laufzeit von drei Stunden hinaus.

Grund ist ein sehr kleiner Akku mit drei Zellen. Ein 6-Zellen-Modell hatte Medion bereits angekündigt, der Stromspeicher ist im Medion-Shop gelistet, aber noch nicht lieferbar. Er soll mehr als doppelt so stark sein wie das mitgelieferte Modell. Je nach Belastung und Display-Helligkeit lief das „Medion Akoya Mini E1210“ im Test von golem.de zwischen anderthalb und knapp drei Stunden.