Deutscher Buchpreis 2008

Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2008 stehen fest. „Die Jury hat mit Engagement und großer Leidenschaft um die Shortlist gerungen.

Es wurde diskutiert, geworben, verworfen und verteidigt – in einer höchst anregenden, konstruktiven Art und Weise, ganz wie es sich für eine offene literaturkritische Auseinandersetzung gehört“, sagt Jury-Sprecher Rainer Moritz. „Das Ergebnis, die Shortlist, vertritt keine einheitliche thematische oder stilistische Linie; sie zeigt, wie die Jury hofft, vielmehr die reichhaltige Bandbreite dessen, was deutschsprachige Autorinnen und Autoren 2008 an sehr lesenswerten Romanen vorgelegt haben.“ Die sieben Jurymitglieder haben in den letzten fünf Monaten insgesamt 161 Titel gesichtet, die zwischen dem 1. Oktober 2007 und dem 17. September 2008 erschienen sind.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (Suhrkamp, September 2008)
Sherko Fatah: Das dunkle Schiff (Jung und Jung, Februar 2008)
Iris Hanika: Treffen sich zwei (Droschl, Januar 2008)
Rolf Lappert: Nach Hause schwimmen (Hanser, Februar 2008)
Ingo Schulze: Adam und Evelyn (Berlin Verlag, August 2008)
Uwe Tellkamp: Der Turm (Suhrkamp, September 2008)

„Die Jury hat in diesem Jahr ein umfangreiches Programm hinter sich gebracht und aus einer Fülle sehr guter deutschsprachiger Romane sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2008 ausgewählt. Ihre Werke prägen die Diskussion über die aktuelle deutschsprachige Literatur in diesem Herbst bei Lesern, Kritikern, Verlegern und Buchhändlern – eine Diskussion, die gerade auch in der ausländischen Literatur- und Verlagszene durch den Deutschen Buchpreis wieder intensiver geworden ist“, so Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis.

Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Mit dem Deutschen Buchpreis 2008 zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Die Preisverleihung findet am 13. Oktober 2008 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Weitere Informationen und Termine des Preisträgers rund um die Frankfurter Buchmesse können abgerufen werden unter deutscher-buchpreis.de

E-Mail-Marketing – Studie

Kurz vor der Online Messe Düsseldorf (OMD) befragte acquisa exklusiv Unternehmen zu ihren Online-Marketingaktivitäten. E-Mail-Marketing ist absoluter Spitzenreiter als digitaler Werbekanal. Insgesamt 67,5 Prozent der Befragten nutzen diesen Kanal. Dahinter kommen die Marketingmaßnahmen: Eintragung in Kataloge und Verzeichnisse (60 Prozent), Suchmaschinenoptimierung (57,5 Prozent) und Suchmaschinenmarketing (45 Prozent).

Ein äußerst interessanter Teilaspekt der Studie waren die Ergebnisse über die Marketinggesamtausgaben der Befragten. Mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) der Unternehmen geben bis zu fünf Prozent für Marketingaktivitäten aus. Bei 60 Prozent sind jedoch gleichzeitig die Ausgaben für digitales Marketing weniger als 25 Prozent. Beide Zahlen belegen die Spielräume, die Unternehmen in Bezug auf das Gesamtmarketing-Budget als auch im Spezialbereich digitales Marketing noch haben.

Die Befragten stammten je zu einem Drittel aus Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern, Unternehmen der Größe bis 150 Arbeitnehmer sowie ein Drittel aus Firmen, die mehr als 500 Mitarbeiter haben.

CeBIT 2009

Die Deutsche Messe Hannover bündelt im kommenden Jahr ihre Angebote für Entscheider der öffentlichen Behörden und Verwaltungen auf der CeBIT. Erstmals wird während der weltgrößten Veranstaltung für die digitale Industrie vom 3. bis 8. März 2009 die Kongressmesse PUBLIC INFRASTRUCTURE unter dem konzeptionellen Dach des CeBIT Public Sector Parc ausgerichtet.

Während der Public Sector Parc in Halle 9 für zukunftsweisende ITK- und Verwaltungslösungen im öffentlichen Sektor steht, widmet sich die PUBLIC INFRASTRUCTURE in Halle 8 als Kongressmesse weiterhin den Lösungen rund um Planung, Finanzierung, Bau, Instandhaltung und Betrieb öffentlicher Infrastrukturen.

Mit Einbindung der PUBLIC INFRASTRUCTURE bietet der CeBIT Public Sector Parc im kommenden Jahr Entscheidern aus Bundes- und Landesbehörden, Kommunen, Lehr- und Forschungseinrichtungen sowie Vertretern der Privatwirtschaft einen ganzheitlichen Überblick über aktuelle Lösungen im Bereich der Public Services.

PUBLIC INFRASTRUCTURE und Public Sector Parc punkten mit zukunftsweisenden Lösungen für Städte und Kommunen „Der kommunale Investitionsbedarf für technische Infrastrukturen liegt in Deutschland bis zum Jahr 2020 bei rund 700 Milliarden Euro. Die notwendigen Investitionen in technische Infrastrukturen wie Straßen und Schulen, aber auch die zeitgemäß bürgernahe Ausstattung von Ämtern, Schulen, Universitäten oder Krankenhäusern mit ITK-Technik brennt der öffentlichen Hand unter den Nägeln. Mit unseren sich nun ergänzenden Angeboten, IT und technische Infrastrukturen, wollen wir wichtige Impulse setzen“, sagte Ernst Raue, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG. „Damit wird die CeBIT für den Fachbesucher aus Behörden und Verwaltung noch wertvoller.“

Aktuelle Themenfelder der spezialisierten Kongressmesse PUBLIC INFRASTRUCTURE sind unter anderem: demografische Entwicklung, Infrastrukturentwicklung im ländlichen Raum, Stadtplanung, Public Private Partnership (PPP) und private Finanzierung sowie Management und Services für öffentliche Infrastrukturen.

Durch die Einbindung in den CeBIT Public Sector Parc vergrößert sich die Reichweite der PUBLIC INFRASTRUCTURE um ein Vielfaches. Zur CeBIT 2008 kamen knapp 45 000 Besucher aus Behörden und öffentlichen Einrichtungen der Bundes-, Landes- als auch Kommunalebenen.

PUBLIC PRIVATE SECURITY: öffentliches Sicherheitsmanagement im Rahmen der PUBLIC INFRASTRUCTURE Auch Sicherheit und Ordnung sind wesentliche Kriterien für die Standortqualität. Nur dort, wo sich der Bürger sicher fühlt, kann sich ein stabiles soziales und wirtschaftliches Gemeinwesen entwickeln. Notwendige Aufgaben übernehmen nicht nur die öffentlichen Sicherheitsorgane. Auch die private Sicherheitswirtschaft trägt hier einen wichtigen Anteil.

Dieser Thematik widmet sich das Forum „Sicherheit und Ordnung“ im Rahmen der PUBLIC INFRASTRUCTURE. Schwerpunkte wie Sicherheit bei der Stadtplanung, kommunale Sicherheit und Vergabe von öffentlichen Sicherheitsdienstleistungen sowie Erläuterungen zum europäischen Homeland-Security-Konzept liefern Experten von Polizei, Ordnungsämtern, Institutionen des Bevölkerungsschutzes, der Katastrophenhilfe und Hilfsorganisationen sowie der privaten Sicherheitsbranche wichtige Impulse.

CeBIT Public Sector Parc thematisiert neue EU-Dienstleistungsrichtlinie und einheitliche Behördenrufnummer Auf Lösungen für effiziente Verwaltungsabläufe sowie produktivere Arbeitsbedingungen für öffentliches Management ist der Public Sector Parc spezialisiert. Themenschwerpunkte sind im nächsten Jahr unter anderem die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtline, die einheitliche Behördenrufnummer „D 115“ sowie die Einführung des neuen kommu¬nalen Finanz- und Rechnungswesens sowie Effizienz im öffentlichen Beschaffungswesen.

CeBIT-Kommunaltage locken Spitzenpolitiker und Fachleute In Zusammenarbeit mit kommunalen Spitzenverbänden der Länder werden auch 2009 wieder die CeBIT-Kommunaltage ausgerichtet, die von zahlreichen kommunalen Delegationen, Bürgermeistern, Landräten und Amtsleitern besucht werden. Zum Public Sector Parc und zur PUBLIC INFRASTRUCTURE werden auch im kommenden Jahr wieder Staats- oder Ministerpräsidenten, Minister, Staatssekretäre, Ressortleiter und Experten aus ganz Europa erwartet.

VWL Grundbegriffe Lexikon

Im VWL Lexikon werden grundlegende Begriffe der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre kurz erläutert. Das VWL Lexikon richtet sich in erster Linie an VWL und BWL Studenten im Grundstudium, aber auch sonstige Leser, die sich einen kurzen Überblick in die Zusammenhänge der Wirtschaft verschaffen wollen. Zum VWL Lexikon »

Acer plant Smart-Phone wie iPhone

Der Notebook-Hersteller Acer plant Smart-Phone, ähnlich wie das iPhone von Apple. Mini-Computer sollen künftig in Deutschland über Mobilfunker verkauft werden. Kritik des Acer-Vorstandschef am deutschen Computerkonzern Fujitsu-Siemens

Der drittgrößte Computerbauer der Welt und weltweit wichtigster Anbieter von Notebooks, Acer, will Anfang 2009 ein eigenes Smart-Phone ähnlich wie das iPhone von Apple auf den Markt bringen. Dies kündigte Acer-Chef Gianfranco Lanci in einem Exklusiv-Interview mit der wöchentlichen Finanzpublikation „Capital Investor“ an. Lanci zufolge soll das neue Edel-Handy knapp 500 Euro kosten, mit UMTS ausgestattet sein und so wie das iPhone mit einem Touch-Pad bedienbar sein.

Beim neuen Trendprodukt Netbooks will Lanci bis Ende des Jahres alle Konkurrenten abgehängt haben. Dank „genügend Kapazitäten in den Fabriken“ sei er „extrem zuversichtlich“, sechs Millionen dieser rund 300 Euro teuren Notebooks zu verkaufen. Selbst der Netbook-Pionier Asus werde diese Verkaufszahl nicht schaffen. Dabei werde der gute Verkauf von Netbooks helfen, die im zweiten Quartal in Deutschland errungene Marktführung im deutschen Computergeschäft für das ganze Jahr zu halten. Lanci kann sich „nur schwer vorstellen“, die Spitzenposition in Deutschland zu verlieren, da es gerade von hier eine „sehr hohe Nachfrage“ nach Acer-Produkten gäbe.

Damit das Netbook-Geschäft hierzulande weiter in Fahrt kommt, will Acer, so Lanci im „Capital Investor“-Interview, „in den nächsten Wochen“ mit einem deutschen Mobilfunker vereinbaren, dass die Geräte in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag verkauft werden. So werden Kunden zum Weihnachtsgeschäft subventionierte Acer-Minicomputer bei T-Mobile oder einem anderen Mobilfunker bekommen, wenn sie einen Vertrag unterschreiben. Eine damit kombinierte Flatrate für das Online-Surfen ist laut Lanci „wahrscheinlich“. Ähnliche Projekte hat Acer in Frankreich und Italien gestartet.

Insgesamt strebt Lanci ein aggressives Wachstum an. Der Umsatz solle von 20 Milliarden Dollar in diesem Jahr um 50 Prozent auf 30 Milliarden Dollar in 2011 steigen. Die Nachfrage der Privatkunden bringe das Geschäft vorrangig in Schwung. Notebooks seien „der entscheidende Wachstumstreiber“. Aktuell hätten rund eine Milliarde Familien weltweit einen klassischen PC oder ein Notebook, in einigen Jahren könnten es doppelt so viele sein.

Distanziert äußert sich Lanci sowohl zu Microsoft wie zu Deutschlands größtem Computerbauer Fujitsu-Siemens, der soeben die hiesige Marktführung an den Herausforderer aus Taiwan verloren hat. So schließt Lanci kategorisch aus, Fujitsu Siemens zu übernehmen, falls Siemens tatsächlich wie oft spekuliert nächstes Jahr aussteigt. Die Schwäche des Unternehmens sei selbstverschuldet, weil das Unternehmen sich aus Rücksicht auf den in Asien starken Miteigentümer Fujitsu auf Europa beschränke. Eine „Überlebenschance“ habe nur, wer „in allen Kontinenten auf Wachstum“ setze.