Windows Internet Explorer 8 – Beta

Windows Internet Explorer 8 Release Candidate 1 (RC1): Wer die neue Version des Internetbrowsers von Microsoft schonmal testen will, der kann sich eine Betaversion vom Internet Explorer 8 runterladen. Der Internet Explorer 8 bietet u.a. folgende Funktionen:

– Mit neuen bedarfsorientierten Seiten und Registerkarten ermöglicht der Internet Explorer 8 ein schnelles und zuverlässiges Öffnen von Internetseiten. Der Zugriff auf Ihr Webmailkonto, auf Ihre bevorzugten Nachrichtenwebsites oder auf andere Onlinedienste ist jetzt mit einem einzigen Klick möglich. Mit weniger Schritten können Sie auf viele häufige Aufgaben zugreifen, und Sie können die Aktualisierung von Echtzeitinformationen automatisieren.

– Internet Explorer 8 bietet Schutz für Ihre Privatsphäre und Ihre vertraulichen Informationen im gesamten Web.

– Internet Explorer 8 schützt Sie vor bösartiger Software und verhindert, dass diese auf Ihren PC gelangt. Gleichzeitig erleichtert Internet Explorer 8 das Erkennen von Websites, die sich als als andere Absender ausgeben.

Unterstützte Betriebssysteme: Windows Server 2008, Windows XP, Windows Vista

Hier können Sie sich die Betaversion vom Internet Explorer 8 runterladen »

Internet Explorer 8 und der Kompatibilitätsmodus für ältere Webseiten

Laufen eigentlich alle Webseiten korrekt mit dem Internet Explorer 8 – bzw. wird die Darstellung der Seiten korrekt angezeigt?

Microsoft hat beim Internet Explorer 8 die Unterstützung der W3 Web-Standards verbessert. Das Problem dabei ist allerdings, dass zahlreiche ältere Websites, die für frühere IE-Versionen entwickelt wurden, nicht mehr ordentlich im Internet Explorer 8 angezeigt werden. Für die Übergangszeit, welche die Webmaster brauchen, um ihre Homepage für den Internet Explorer 8 anzupassen, bietet der Internet Explorer 8 einen „Kompatibilitätsmodus“, der dafür sorgen soll, dass auch Webseiten mit älteren Standards im Internet Explorer 8 korrekt angezeigt werden. Spätestens, wenn der Internet Explorer 8 offiziell im Einsatz ist, sollten Webmaster dafür sorgen, dass ihre Homepage auch mit dem Internet Explorer 8 vernünftig angezeigt wird, indem neuere Web-Standards verwendet werden.

Wenn Sie nichts an Ihrer Seite ändern wollen, gibt es auch einen „Kompatibilitätsmodus-META-Tag“, der den Windows Internet Explorer 8 zwingt, die Seite ähnlich zu rendern wie Windows Internet Explorer 7. Fügen Sie das folgende HTML-META-Tag vor allen anderen Tags außer TITLE- und META-Tags in das HEAD-Element jeder Webseite ein:

Internet Explorer 8 Metatag

Finanzmanagement als Erfolgsfaktor

Deloitte-Studie „Mastering Finance in Business“ weist direkten Einfluss integrierter Finanzabteilungen auf die Unternehmensperformance nach.

Wie die aktuelle Deloitte-Studie „Mastering Finance in Business“ unter 70 internationalen Unternehmen der Fertigungsindustrie zeigt, haben diejenigen, die ihre Finanzkompetenzen deutlich optimieren und auf strategische sowie operative Schlüsselbereiche ausweiten, die besten Perspektiven. Sie sind überdurchschnittlich erfolgreich und verbessern ihre Performance erheblich. Entscheidend ist, dass diese Unternehmen ihre Finanzkompetenz nicht nur zur Sicherstellung der Compliance und der Effizienz von Finanzprozessen nutzen (Steward- und Operatorfunktion), sondern darüber hinaus zur Strategieentwicklung und Umsetzung einsetzen (Strategie- und Katalysatorfunktion).

„Jetzt, wo das globale wirtschaftliche Klima rau wird und Liquiditätssicherung sowie Kosteneinsparungen ganz oben auf der Agenda stehen, nutzen Unternehmen jede Chance, ihre Potenziale auszuschöpfen um ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Die Integration der Finanzabteilung in alle Unternehmensbereiche spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Dies setzt den gezielten Aufbau einer am Geschäft orientierten Finanzkompetenz voraus“, so Dr. Hans-Rudolf Röhm, Partner und globaler Leiter Manufacturing bei Deloitte.

Hürden der Unternehmenspraxis
Hürden und Widerstände, die dem geschäftlichen Erfolg im Wege stehen, sind zahlreich: Sie erstrecken sich von mangelhaftem Performance-Management über den „War for Talents“ bis hin zu unzureichendem Risikomanagement. 72 Prozent der befragten Unternehmen beklagen eine fehlende Verbindung bzw. die Widersprüchlichkeit von strategischer und operationaler Entscheidungsfindung, fast ebenso viele haben keine allgemein gültigen Prozessstandards, 55 Prozent konstatieren einen Mangel an strategischer und operationaler Flexibilität, ebenfalls um die 50 Prozent benennen falsche oder unpräzise Forecasts als Problem. Auch fehlt vielen Unternehmen eine adäquate Informationsbasis zur Entscheidungsfindung.

„Finance Masters“ nutzen strategische und Katalysatorfunktion
Den Ergebnissen der Studie zufolge haben viele Unternehmen bei der Kontrollsicherheit und Prozesseffizienz im Finanzbereich gute Fortschritte gemacht. Anders sieht es jedoch bei der Entwicklung und nachhaltigen Umsetzung der Geschäftsstrategien aus. Insgesamt ist die Nutzung dieser Finance Business Roles der am schwächsten ausgeprägte Bereich des Finanzmanagements. Erst ein Viertel hat hier bereits verstärkt Kompetenzen aufgebaut und gelten als „Finance Masters“. Diese übertreffen den Wettbewerb insbesondere bei Unternehmenswachstum, Umsatzrendite, Profitabilität, Gewinn und Gewinnausschüttung.

Investitionen aus der Business-Perspektive
Um alle Geschäftspotenziale der Unternehmensfinanzen auszuschöpfen, helfen folgende Punkte: Investitionen in Finanzkapazitäten sollten stets aus einer Business-Perspektive, insbesondere der Businessstrategie und dem Performance-Management erfolgen. Im Vordergrund stehen Identifikation und Priorisierung von zentralen und performancerelevanten Bereichen wie Pricing, Kostenkalkulation und Supply Chain. Auch bei Investitionen in IT und Entwicklung sollte die Finanzabteilung eine Schlüsselrolle haben.

„Erfolgreiche Unternehmen – ‚Finance Masters‘ – weisen bestimmte Kennzeichen auf: Sie verfügen über Finanzkompetenz, die die Steuerung der Unternehmensperformance genauso unterstützt wie strategische Entscheidungen. Sie kann Investitionen im Abgleich zu den Markterwartungen evaluieren, durch Integration in die Supply Chain ihre Vertriebsinformation, Forecasts und die operationale Planung verbessern und die Innovationen mit den besten Erfolgsaussichten identifizieren. Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass eine kompetente und in das Geschäft integrierte Finanzfunktion die auf Wertschaffung ausgerichtete Transformation von Unternehmen am meisten voranbringt“, resümiert Dr. Hans-Rudolf Röhm.

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer

Belastet von der weltweiten konjunkturellen Eintrübung und der Finanzmarktkrise befindet sich der deutsche Mittelstand zum Jahreswechsel im Stimmungstief. Das monatlich gemeinsam von der KfW Bankengruppe und dem Münchner ifo Institut berechnete Geschäftsklima kleiner und mittelgroßer Unternehmen zeigte erneut einen deutlichen Stimmungsverfall im Mittelstand an.

Das aus Erwartungs- und Lagekomponente zusammengesetzte KfW-ifo-Geschäftsklima ist mit nunmehr -20,5 Saldenpunkten nur noch sehr knapp von seinem aus dem Dezember 2002 stammenden historischen Tiefststand (-20,7 Saldenpunkte) entfernt. Die Datentabelle und Grafiken des Indikators sind unter kfw.de in der Kategorie „Research“ abrufbar.

„Die anhaltend schlechten Wirtschaftsnachrichten haben die Perspektiven der Mittelständler weiter eingetrübt und die Erwartungskomponente auf ein neues Tief von -33,3 Saldenpunkten gedrückt.“, erklärt der Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, Dr. Norbert Irsch. Erschreckend ist, mit welcher Wucht nun den Mittelständlern die Geschäfte wegbrechen: Nach einem historisch starken Rückgang im November um 8,3 Zähler sank die Lagekomponente erneut um 9,1 Zähler auf -7,8 Saldenpunkte. Erstmals seit 2005 überwiegen die negativen Lageurteile. Damit steht fest: Nach gängiger Definition – Lage- und Erwartungskomponente negativ – befindet sich der Mittelstand in der Stimmungsrezession.

Ist das Geschäftsklima im Mittelstand schlecht, so ist es bei den Großunternehmen miserabel. Mit -38,2 Saldenpunkten wurde hier das bisherige Stimmungstief aus dem Februar 1993 bereits unterboten. Ebenso wie bei den Mittelständlern waren die Lageurteile im Dezember eingebrochen; mit -24,3 Saldenpunkten bewerteten jedoch deutlich mehr Großunternehmen ihre derzeitige Geschäftslage als schlecht. Und auch zukünftig scheinen die Großunternehmen die Hauptleidtragenden der Krise zu sein: „Noch nie in der 17-jährigen Historie des Indikators lagen die Saldenwerte der Erwartungskomponente zwischen den Größenklassen derart weit auseinander. Der Anteil der Großunternehmen, die pessimistisch in die Zukunft blicken, ist damit deutlich größer als der vergleichbare Anteil der Mittelständler.“, so Irsch.

Spuren hinterlässt die Krise mittlerweile auch auf dem Arbeitsmarkt. Seit Oktober geben die kleinen und mittleren Unternehmen mehrheitlich an, Beschäftigung abbauen zu wollen. Im Dezember brach der Indikator erneut scharf ein. Nach der dramatischen Abschwächung des Exportgeschäfts zieht damit eine weitere Gefahr auf: Ansteigende Arbeitslosigkeit könnte die ohnehin seit langem schwache Kauflust der privaten Haushalte weiter bremsen. Für eine gewisse Entlastung der Konsumenten könnten hingegen die abermals gesunkenen Preiserwartungen der Unternehmen sorgen. Hier verspüren die Mittelständler einen stärkeren Druck als die Großunternehmen: Der entsprechende Indikator hat mit -13,9 Saldenpunkten einen neuen historischen Tiefststand erreicht.

Von den befragten vier Hauptgruppen – Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe sowie Groß- und Einzelhandel – leiden die Großunternehmen des Verarbeitenden Gewerbes derzeit am stärksten: Aufgrund ihrer hohen Exporttätigkeit sind sie besonders stark von dem Wegbrechen der ausländischen Absatzmärkte betroffen. Gleichzeitig sinkt hierdurch die Kapazitätsauslastung und damit die Investitionstätigkeit, was die inländischen Märkte der Investitionsgüterproduzenten schrumpfen lässt. Dies schlägt sich in einem historisch scharfen Einbruch der Lagebeurteilung der Großunternehmen des Verarbeitenden Gewerbes nieder. Der entsprechende Saldenwert fiel binnen drei Monaten um 41,8 Zähler auf-38,9 Saldenpunkte. In die Rezession mitgerissen wurden nun die Mittelständler dieser Branche. Ihre Lagebeurteilung sank im selben Zeitraum um 30,9 Zähler auf -13,6 Saldenpunkte und rutschte damit erstmals seit August 2005 unter seinen historischen Durchschnitt, der konzeptionell der Nulllinie entspricht.

„Nun ist es gewiss: Auch das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – der Mittelstand – befindet sich in der Stimmungsrezession. Mit dem starken Einbruch der Geschäftsurteile, die auf einen massiven Rückgang der Geschäftstätigkeit hindeuten, hat die Krise spürbar an Breite gewonnen.“, kommentiert der Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassen-bezogenen Auswertung des bekannten ifo Geschäftsklimaindex, bei dem monatlich rund 7.000 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel) aus West- und Ostdeutschland zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt werden, darunter rund 5.600 Mittelständler. Berichtet werden der Saldo der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage (Prozentanteil der Gutmeldungen abzüglich des Prozentanteils der Schlechtmeldungen), der analog ermittelte Saldo der Geschäftserwartungen für die kommenden 6 Monate, sowie das hieraus als Mittelwert errechnete Geschäftsklima. Zudem werden, ebenfalls als Saldengrößen, die Beschäftigungserwartungen sowie die inländischen Absatzpreiserwartungen der Unternehmen genannt. Sämtliche Zeitreihen sind saison- und mittelwertbereinigt. Die Nulllinie markiert somit den „konjunkturneutralen“ langfristigen Durchschnitt. Indikatorwerte größer (kleiner) Null weisen auf eine überdurchschnittliche bzw. positive (unterdurchschnittliche bzw. negative) Konjunktursituation hin. Die Ergebnisse werden nach Veröffentlichung des ifo Geschäftsklimaindex von der KfW Bankengruppe veröffentlicht. Der Indikator kann inkl. Datentabelle und Grafiken auf der Internetseite der KfW Bankengruppe kfw.de in der Kategorie Research abgerufen werden.