Gamingsender Giga wird eingestellt

Wie Golem berichet, stellt Premiere seinen Gamingsender Giga ein. Ende März 2009 ist bei Giga Schluss, neue Programme werden ab sofort nicht mehr produziert. Premiere will sich ganz auf sein Kerngeschäft Pay-TV konzentrieren und stellt daher den frei empfangbaren Gamingsender Giga ein, verkündet Giga-Chef Stephan Borg im Giga-Blog.

Software Made in Germany

Ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen erarbeitet in den nächsten drei Jahren einen Qualitätsstandard für Softwareprodukte in Deutschland. Das Ziel: Zukünftig soll die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Software bewertbar und nachweisbar werden.

Deshalb streben die Projektmitglieder einen Ansatz für die qualifizierte Zertifizierung der Softwarequalität an. So soll sich ein Gütesiegel „Made in Germany“ auch für Software etablieren. In dem Projekt QuaMoCo (Software-Qualität: Flexible Modellierung und integriertes Controlling) arbeiten Capgemini sd&m, Fraunhofer IESE, itestra, SAP, Siemens und die Technische Universität München zusammen.

QuaMoCo nimmt sich andere Branchen zum Vorbild: Dort haben sich Kriterien für die Qualitätsprüfung und detaillierte Normen bewährt, deren Einhaltung zum Teil sogar gesetzlich vorgeschrieben sind. Obgleich die Softwareindustrie zentrale wirtschaftliche Bedeutung hat, fehlen ähnliche Ansätze.

Bereits bestehende, standardisierte Rahmenwerke für Softwarequalität wie ISO 9126 oder ISO 25000 werden von Softwareentwicklern kaum direkt angewandt, da dort die Kriterien zu allgemein und schwer auf individuelle Software-Entwicklungsprojekte übertragbar sind. Manche Unternehmen behelfen sich mit eigenen Qualitätsrichtlinien, wobei häufig nur ausgewählte Qualitätsmerkmale berücksichtigt werden.

Der neue Qualitätsstandard: flexibel und praktisch anwendbar An diesen Erkenntnissen orientiert sich das QuaMoCo-Projektteam: Angestrebt wird ein Software-Qualitätsstandard mit einem hohen Detaillierungsgrad. „Somit wird ein wirksames Instrument geschaffen, das für die Praxis geeignet ist. Informatiker erhalten konkrete Richtlinien für ihren Entwicklungsprozess, um die Qualität von Software – wie Zuverlässigkeit, Sicherheit oder Wartbarkeit – nachweisbar sicherzustellen“, sagt Informatikprofessor Manfred Broy von der TU München.

Der Qualitätsstandard wird die große Vielfalt unterschiedlicher Softwareprodukte berücksichtigen wie eingebettete Systeme, Mainframe-Anwendungen, Entertainment-Systeme oder hoch-sicherheitskritische Steuerungssysteme. Im Projekt QuaMoCo wird ein domänenübergreifend gültiger Basis-Qualitätsstandard entwickelt, der durch beispielhafte, domänenspezifische Qualitätsstandards ergänzt wird. „Wir realisieren das für Standardsoftware, Individualsoftware, Informationssysteme und eingebettete Systeme. So wird unser Qualitätsstandard sehr flexibel einsetzbar. Und gleichzeitig müssen alle Qualitätsanforderungen vollständig integriert sein. Diesen Spagat müssen wir leisten“, sagt Broy.

Klare Struktur durch das Meta-Qualitätsmodell
Und so gehen die Projektpartner vor: In einem Qualitätsmodell bilden sie detailliert die Eigenschaften eines erfolgreichen Entwicklungsprozesses und die qualitativ hochwertiger Software ab. So werden von der Anforderungserhebung bis hin zur Qualitätssicherung und Wartung umfassend Kriterien definiert, die hohe Qualität von Software gewährleisten. Diesem Qualitätsmodell übergeordnet steht ein Meta-Qualitätsmodell, das allen Qualitätseigenschaften eine klare Struktur gibt. Das Meta-Qualitätsmodell zeigt Wirkzusammenhänge auf, also wie sich eine Qualitätseigenschaft auf einen anderen Bereich im Entwicklungsprozess auswirkt.

BMBF-Förderung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert QuaMoCo im Rahmen des Förderprogramms IKT 2020 mit 3,7 Mio Euro. Der Eigenanteil der Industriepartner beläuft sich auf rund 2,2 Mio Euro. Außerdem planen die industriellen Verbundpartner über das Projektvorhaben hinaus, weitere finanzielle Mittel in die Erforschung von Softwarequalität zu investieren.

Weitere Informationen:
QuaMoCo-Website
IKT2020-Website des BMBF

Mediaplayer DVB-T-Fernseher – SDHC-Videorecorder

Dieser ultraschlanke DVB-T-Fernseher sieht schick aus und unterhält einen blendend. Der Unterhaltungskünstler spielt nicht nur alle wichtigen Medienformate ab. Mit dem 7″ DVB-T- und Mediaplayer kann man sein Lieblingsprogramm sogar ganz bequem auf SDKarte aufnehmen.

 dvb-t-fernseher Selbstverständlich unterstützt das elegante Gerät auch SDHC-Karten mit bis zu 32 GB Speicherkapazität – ultimative Reserven für besonders viele Stunden bestes Film- und Musikvergnügen. Auch toll, um Fotos von der Digicam direkt von der Speicherkarte in Postkartengröße zu zeigen. Das großzügige 7″-Display besticht durch die hohe Auflösung von 800 x 480 Pixel im 16:9-Format. Viele Komfort-Funktionen wie der elektronische Programmführer (EPG) und die Kanalvorschau machen das Handling sehr bequem – eine Fernbedienung ist natürlich auch dabei.

– Digitales 4in1-Multitalent: DVB-T-Fernseher, MPEG-Videoplayer, MP3-Musikplayer und digitaler Bilderrahmen
– Freier Empfang von digitalem TV und Radio über Antenne (Multinorm PAL/NTSC)
– Multimedia direkt von SD-/SDHC: Videos (z.B. MPEG1/2), Fotos (JPG) und Musik (MP3)
– Hochauflösende Video-Aufzeichnung auf SD-/SDHC im MPEG2-Format
– Farbbrillantes 7″-LCD-Display im 16:9-Format
– Scharfe Bildwiedergabe mit hoher Auflösung: 800 x 400 Pixel
– Helligkeit: 350 cd/m2, Kontrast: 400:1
– Speicherkarten-Slot für SD/SDHC bis 32 GB
– Sehr komfortabel zu bedienen: On Screen Display (OSD), 5-Wege-Taste, mehrsprachige Menüs
– TV-Extras: Kanal-Vorschau, Videotext, Untertitel und EPG
– Optimiertes Klangdesign über Equalizer (5 Presets)
– Integrierter Li-Ion-Akku für bis zu 5 Stunden Unterhaltung
– Video-Ausgang (z.B. für TV) und Kopfhörer-Anschluss (je 3,5 mm Klinke)
– Ultraschlanke Maße: 187 x 18 x 116 mm
– Inklusive Stereo-Ohrhörer, Fernbedienung (mit Batterie), Teleskop-Antenne, Stab- Antenne, Lade-Netzteil, AV-Kabel, deutsche Anleitung

Preis: 149,90 EUR statt empfohlenem Herstellerpreis von 199,90 EUR Bestell-Nr. PX-2158
Zu bestellen bei www.pearl.de

ZDF baut Engagement auf YouTube aus

Das ZDF verstärkt seine Präsenz auf der Internet-Videoplattform YouTube. Über einen eigenen Maybrit-Illner-Kanal auf YouTube haben Zuschauerinnen und Zuschauer künftig die Möglichkeit, an der wöchentlichen Diskussionsrunde von Maybrit Illner im ZDF teilzunehmen.

Meinungen und Fragen zum Thema der Sendung können unter youtube.de/maybritillner als Video hochgeladen werden. Eine Auswahl der Fragen oder Meinungen wird dann live in die Sendung eingebunden.

ZDF-Intendant Markus Schächter: „Wir haben bereits gute Erfahrungen mit unserem ersten Projekt, einem ZDF-Kanal auf YouTube, gemacht. Dieses Engagement auf der reichweitenstärksten Videoplattform bringt uns viele Kontakte mit einer Zuschauergruppe, die wir mit unserem Hauptprogramm nur schwer erreichen. Es freut mich deshalb sehr, dass wir gerade jetzt, im Superwahljahr 2009, Maybrit Illner auf YouTube mit Zuschauerinnen und Zuschauern zusammenbringen. Wir denken bereits über weitere Projekte nach.“

Patrick Walker, Director Partnerships EMEA bei YouTube ergänzt: „Die auf YouTube ausgerichteten Wahldebatten in den USA haben im Vorjahr eine völlig neue Form der Kommunikation zwischen den Wählern und der Politik geschaffen.“ Nun habe auch in Deutschland jeder Bürger die Möglichkeit, seine Frage direkt an die Volksvertreter zu richten – bei Maybrit Illner im ZDF.

„Ich finde großartig, dass jetzt auch Zuschauer von zu Hause bei uns mitdiskutieren können“, sagt Maybrit Illner. „Mit den Videobotschaften aus dem Internet nutzen wir eine neue, zeitgemäße Form der Kommunikation“. Die hermetische Trennung von Online- und Fernsehwelt sei ohnehin „längst passé“, so die ZDF-Moderatorin. Dies habe nicht zuletzt der Präsidentschaftswahlkampf in den USA eindrucksvoll bewiesen.

Ein Internetanschluss und eine (einfache) Videokamera genügen. Interessierte können ab sofort ihr Video unter youtube.de/maybritillner hochladen. Die Redaktionsleitung der Talkshow entscheidet kurzfristig, welche Fragen oder Aussagen an die Gäste weitergereicht werden.  „Maybrit Illner“ ist die erste politische Talkshow, die in dieser regelmäßigen Form Videobotschaften ins TV-Programm einbindet.

Gast der Auftakt-Sendung am 26. Februar ist unter anderem der Parteivorsitzende der SPD Franz Müntefering. Ab sofort können Interessierte ihr Video dazu unter youtube.de/maybritillner hochladen. Die Redaktionsleitung der Talkshow entscheidet kurzfristig, mit welchen Fragen oder Aussagen die Gäste live in der Sendung konfrontiert werden.