tel-domain – die neue Telefon-Domain

Ein Werbespot für die „tel domain“, die neue Top-Level Domain mit der Endung „*.tel“

.tel Domains soll man nutzen, um dort Kontaktinformationen, wie z.B. Telefonnummer, Handynummer, E-Mail, Messenger, Fax, usw. zu hinterlegen – eine Art Online Visitenkarte also. Den entscheidenden Vorteil dieser neuen Domain-Endung gegenüber einer klassischen .de, .com oder .net Domain sehe ich aber ehrlich gesagt noch nicht – außer, dass bei der .tel Domain noch viele Domainnamen frei sind.

DOS x86 Emulator

Alte DOS Anwendungen und DOS Spiele unter Windows Vista zum Laufen bringen mit dem DOS x86 Emulator

Die meisten alten DOS-Programme funktionieren leider nicht mehr unter Windows Vista. Wer noch alte DOS Spiele oder sonstige DOS Software hat und diese unter Windows Vista verwenden will, dem kann der kostenlose DOS Emulator weiter helfen.

DOSBox ist ein freier x86-Emulator, der das Betriebssystem DOS und die in dessen Ära gebräuchliche Hardware nachbildet. Ziel ist das Ausführen älterer, DOS-basierter Software, die mit modernen Computersystemen nur eingeschränkt oder gar nicht kompatibel ist.

Wolfenstein 3D
Mit dem DOS Emulator laufen alte Spiele Klassiker, wie z.B. Wolfenstein 3D

Hier noch ein paar Hinweise zur Bedienung der DOS Box:

Um die deutsche Tastaturbelegung dauerhaft einzustellen, öffnen Sie die Datei dosbox.conf in einem Text-Editor, gehen Sie ans Ende der Datei (unterhalb der mit [autoexec] bezeichneten Zeile) und fügen Sie dort den folgenden Befehl ein:

keyb gr

Speichern Sie die Datei ab.

Um in der Dosbox auf ein Verzeichnis zugreifen zu können, müssen Sie es „mounten“. Wenn Ihr Spiele Order sich beispielsweise befindet bei C:\Spiele dann tippen Sie in der DOS Box ein:

MOUNT C C:\Spiele\

ab jetzt können Sie mit dem DOS Emulator auf das Verzeichnis „Spiele“ zugreifen und die dortigen Programme ausführen. Sie können diesen Eintrag ebenfalls dauerhaft in der Datei dosbox.conf im Abschnitt [autoexec] eintragen.

Sie können beim DOS Emulator in den Vollbildmodus schalten, indem Sie bei der Tastatur gleichzeitig [ALT] und [Enter] drücken. Ansonsten funktioniert bei diesem DOS Emulator alles so wie beim alten MS-DOS von früher. Eine Hilfefunktion können Sie mit dem Befehl „Help“ einblenden.

Hier geht es zum Download vom DOS Emulator
Dosbox – Download »

Linux Software fuer Videobearbeitung

Mit der Bildbearbeitung Gimp hat die Open-Source-Gemeinde längst bewiesen, dass Linux-Software selbst bei Multimediaanwendungen kommerziellen Produkten das Wasser reichen kann.

Bei Videoschnittprogrammen kann man sogar wählen: von einfach und übersichtlich bis zu komplex und speicherhungrig, so das Computermagazin c’t in seinem Sonderheft „Linux“, das am 18. Mai in den Handel kommt.

„Die Zeiten, in denen Linux-Nutzer für den Videoschnitt auf andere Systeme ausweichen mussten, sind längst vorbei“, erläutert c’t-Redakteurin Andrea Müller. In den Programmen Kino und Avidemux finden vor allem Anfänger eine gute Lösung, um mit einfachem Videoschnitt zu beginnen. Kdenlive ist ein Projekt, das dank einer breiten Anwenderbasis bei Problemen schnell Lösungen bietet. Wer es möglichst professionell mag, kann zu Cinelerra greifen, eine Anwendung mit sehr vielen Funktionen, die auch hochauflösende Videos unterstützt. Der Preis dafür sind allerdings besonders hohe Hardware-Anforderungen wie vier Gigabyte Arbeitsspeicher.

Anders als Gimp laufen die meisten Programme für den Videoschnitt nur unter Linux und nicht auch unter einem Windows-System. Einen möglichst einfachen Einstieg in das freie Betriebssystem bietet Ubuntu. Die aktuelle Version 9.04 befindet sich auf der beiliegenden Heft-DVD des c’t-Sonderheftes. Neben einer großen Auswahl weiterer Linux-Software bietet die DVD auch die Installation eines digitalen Videorecorders an. Das vdr-System lässt sich komplett mit einer Fernbedienung am TV-Gerät steuern, ohne den PC auch nur anfassen zu müssen.

IT-Trends 2009

IT hat gerade in der Wirtschaftskrise die Aufgabe, Geschäftsprozesse stärker zu verknüpfen und zu optimieren. Bei sechs von zehn Führungskräften steht diese Anforderung ganz oben auf der Prioritätenliste.

Eine fast ebenso hohe Bedeutung wird dem Ziel eingeräumt, Informationen aufzubereiten und bereitzustellen, um bessere Entscheidungen treffen zu können. Dahinter steht vor allem der Wunsch deutscher Unternehmen, mehr Transparenz über Abteilungsgrenzen hinaus zu schaffen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IT-Trends 2009“. Dafür wurden zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 insgesamt 285 IT-Entscheider befragt. Erstellt wurde die Untersuchung von Steeb, dem Spezialisten für SAPMittelstandslösungen, in Kooperation mit IT-Mittelstand und Handelsblatt.com.

Während es kleinen Unternehmen überhaupt erst einmal darum geht, grundsätzlich die Verfügbarkeit der IT sicherzustellen (72 Prozent), haben große Unternehmen andere Ziele, die gerade in der Krise an Bedeutung gewinnen. Sie sind vor allem bestrebt, unterschiedliche Datenbestände zusammenzuführen, um genauere Analysegrundlagen – zum Beispiel für die Liquiditätsplanung – zu erhalten.

Dazu setzen die meisten Unternehmen auf Enterprise Resource Planning-Software (ERP). Nur in weniger als 10 Prozent aller Unternehmen hat sie einen geringen Stellenwert. Zwei von drei Befragten schätzt die Bedeutung von ERP dagegen als hoch oder gar als „sehr hoch“ ein. Damit werden fast alle Geschäftsprozesse in einem System dargestellt und Insellösungen abgelöst. So können Ressourcen unternehmensweit verwaltet werden.

Auch Business Intelligence-Lösungen gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung. Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten kann ein unternehmensweites Berichtswesen die Flexibilität von Unternehmen steigern. Davon sind 41 Prozent der Befragten überzeugt. Ein weiteres Drittel sieht die Zukunft im Customer Relationship Management. So können einheitliche Kundeninformationen abteilungsübergreifend zugänglich gemacht werden.

Neben den vernetzten Strukturen soll die IT außerdem zur Steigerung der Effizienz beitragen. Mehr als die Hälfte der Entscheider erwartet, dass die Verfügbarkeit der bestehenden IT gesichert oder Informationen effizient aufbereitet werden. Auch die Konsolidierung der Daten zählt zu den Top-Anforderungen, die Entscheider an ihre IT stellen.

Für die Studie „IT-Trends 2009“ wurden vom 10. Dezember 2008 bis 06. Februar 2009 insgesamt 343 Personen online befragt. An der von der Agentur Faktenkontor durchgeführten Befragung haben 114 Vorstände, Geschäftsführer, Kaufmännische Leiter sowie 171 IT-Leiter und -Entscheider teilgenommen. Darüber hinaus wurden 29 IT-Fachkräfte und 29 Personen aus sonstigen Bereichen befragt. Die erste Ausgabe von „IT-Trends 2009“ wird im Sommer mit einer zweiten Befragungswelle fortgesetzt.