Umstieg auf Windows 7

Steve Ballmer, CEO von Microsoft, hat in München die neue Generation des Betriebssystems Windows, Windows 7, der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Großteil der IT-Verantwortlichen in deutschen Unternehmen berührt der Start des neuen Micosoft-Betriebssystems Windows 7 wenig.

Laut einer Umfrage der IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE unter 350 IT-Entscheidern hat knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) noch keine Pläne für einen Umstieg auf die neue Plattform. Neun Prozent der Unternehmen möchten Windows 7 sofort oder innerhalb der nächsten sechs Monate einführen. 15 planen einen Umstieg auf die neue Plattform innerhalb des nächsten Jahres und zwölf Prozent wollen in den kommenden zwei Jahren umsteigen. Der Anteil der kategorischen Windows-7-Verweigerer liegt bei lediglich fünf Prozent.

Ähnlich wie für Windows Vista dürfte damit auch der Start für Windows 7 im Unternehmens-Umfeld verhalten ausfallen, berichtet die COMPUTERWOCHE. Selbst wenn sich die derzeit noch unentschlossenen Firmen-Verantwortlichen für einen Wechsel entscheiden, wird es aufgrund zeitaufwändiger Testläufe dauern, bis das neue System im Business-Umfeld auf breiter Front Fuß fasst.

Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass die Unternehmen zufrieden sind mit ausgereiften und bewährten Betriebssystemen. So vertrauen nach wie vor fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) auf das 2001 an den Start gegangene Windows XP. Das Nachfolge-System Windows Vista wird dagegen nur in rund jedem fünften Unternehmen eingesetzt (21 Prozent).

Externe Festplatte – guenstiger Preis nicht immer entscheidend

Eine externe Festplatte lässt sich flexibel und für verschiedenste Zwecke einsetzen. Um beispielsweise größere Datenmengen mit Freunden auszutauschen, ist ein solches Speichermedium ideal. Und wer seine Daten sichern möchte, braucht nicht länger zu CD oder DVD greifen – eine externe Festplatte bietet mehr Speicherplatz und ist einfacher zu handhaben.

Allerdings sollten Verbraucher beim Kauf nicht einfach zum günstigsten Modell greifen. Der Grund: Je höher die Kapazität einer Festplatte, desto niedriger ist der Preis pro Gigabyte. So sind externe Festplatten ab 1 Terabyte, die es derzeit allerdings nur im 3,5-Zoll-Format gibt, besonders günstig. Für 2,5-Zoll-Modelle spricht dagegen eine größere Mobilität, da diese Geräte kein zusätzliches Netzteil benötigen. Das berichtet die PC-WELT, die in ihrer neuen Ausgabe (11/2009) zehn externe Festplatten mit USB-Anschluss getestet hat.

Alternativ zu Laufwerken mit USB-Anschluss sind mittlerweile auch externe Festplatten mit einer so genannten E-SATA-Schnittstelle auf dem Markt. Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte jedoch zunächst prüfen, ob der eigene Rechner überhaupt dafür ausgestattet ist, denn viele PCs und Notebooks verfügen noch nicht über externe SATA-Buchsen. Laut PC-WELT-Test überzeugen E-SATA-Festplatten aber insbesondere in punkto Geschwindigkeit. Gegenüber USB-Festplatten sind sie doppelt bis dreimal so schnell. Doch das enorme Tempoplus hat auch einen gewaltigen Nachteil: Die Festplatten werden im Betrieb sehr warm – benötigen also eine zum Teil laute Kühlung – und ziehen mehr Strom als USB-Modelle. Darüber hinaus sind E-SATA-Platten vor allem bei geringeren Kapazitäten teurer. So beträgt der Preis einer USB-Festplatte mit 500 GB pro Gigabyte derzeit 13 bis 18 Cent. Externe E-SATA-Festplatten mit gleicher Kapazität liegen bei 20 bis 28 Cent pro Gigabyte.

PC-WELT-Testsieger bei den 2,5 Zoll-Festplatten mit USB-Anschluss ist das Modell Ultron Black Safe UEG-250 Mobile (rund 110 Euro). Das Laufwerk mit einer Kapazität von 500 GB erzielte in punkto Geschwindigkeit, Stromverbrauch und Lieferumfang sehr ordentliche Resultate. Im Segment der 3,5-Zoll-Festplatten führt die Trekstor Data Station maxi m.ub (ca. 100 Euro) mit einer Kapazität von 750 GB das Testfeld an. Die Tempomesswerte dieser Festplatte sind gut, außerdem arbeitet sie relativ stromsparend. Darüber hinaus ist der kostenlose Datenrettungs-Service von Trekstor ein interessanter Mehrwert, so die PC-WELT.

PC Spiele – billiger PC oft besser als teures Notebook

Schneller Prozessor, schnelle Grafikkarte, Top-Display: Ein Notebook mit Premium-Komponenten sollte einem Desktop-System nicht nur bei Office-Anwendungen, sondern auch beim Spielen ebenbürtig sein.

PC Magazin hat drei Gaming-Desktop-PCs und drei Gaming-Notebooks in verschiedenen Preisklassen ins Testlabor geholt und mit zahlreichen Tests malträtiert. So mussten die Geräte nicht nur in 3D-Spielen, sondern auch beim Festplattendurchsatz und bei der Rechenleistung gegeneinander antreten.

Im High-End-Testlabor wird dann klar, warum auch ein 2.400 Euro teures Edelnotebook bei Spielen nicht die Leistung bringen kann, die schon ein 600-Euro-PC auf den Monitor bringt: Eine hoch performante Desktop-Grafikkarte erzeugt mehr Wärme, als man in einem Notebook-Gehäuse selbst mit triebwerksähnlichen Lüftern rauspusten könnte. Im einem Laptop können daher nur schwächere Grafikkerne verbaut werden, weil diese nicht so heiß werden.

PC-Magazin-Chefredakteur Christian Stephan – selbst aktiver Gamer – bestätigt: „Auch wenn Prospekte mit viel Marketing-Blabla suggerieren, mit Design und Top-Technik sei alles möglich, holt ein ausführlicher PC-Magazin-Labortest die Traumgeräte schnell auf den Boden der Tatsachen. Die Physik lässt sich nicht austricksen.“

Die aktuelle PC-Magazin-Ausgabe 11/2009 mit weiteren Top-Themen zu Windows 7, Wii-Spielen auf Windows PCs und dem ultimativen Tool zur Internet-Beschleunigung ist ab 2. Oktober für 4,99 Euro mit DVD überall am Kiosk sowie im Abonnement erhältlich.

Hoerbuch Download nimmt zu

Hörbuch-Downloads aus dem Internet gewinnen stark an Beliebtheit. Die Deutschen haben im ersten Halbjahr 2009 420.000 Hörbücher auf ihre PCs geladen. Das ist ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 4 Millionen Euro. Das hat der Hightech-Verband BITKOM im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben, die am 14. Oktober beginnt. Grundlage der Angaben ist eine Erhebung der GfK Panel Services für den BITKOM.

Der Durchschnittspreis für Hörbücher ist unter 10 Euro gesunken und liegt aktuell bei 9,53 Euro. Vor drei Jahren waren es noch 11,64 Euro. „Mit zunehmender Nachfrage werden die Preise für Hörbücher weiter sinken“, erklärt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Zu dem Boom trägt eine bessere Infrastruktur bei: „Mit dem Breitband-Ausbau werden Hörbuch-Downloads für immer mehr Menschen attraktiv“, sagte Berg. „Die Datenübertragung für ein Hörbuch klappt heute in kürzester Zeit.“ Fast zwei Drittel der Haushalte verfügen derzeit über Breitband-Internet. Nutzer können sich die Hörbücher sofort nach dem Download am PC anhören. Auch das Überspielen auf mobile Geräte ist möglich. „Mit einem MP3-Player hat man die Hörbücher immer dabei, ob beim Joggen oder auf Reisen.“

Auch Bücher in Papierform sind im Online-Handel begehrt. Rund 16 Millionen Deutsche haben schon einmal ein Buch im Internet gekauft, ergab eine Studie von BITKOM und dem Marktforschungsinstitut Aris. Der gesamte Buchmarkt in Deutschland hatte 2008 nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ein Volumen von 9,6 Milliarden Euro.

Firefox 3.6 Beta

Mozilla will mit Firefox 3.6 eine noch schnellere Version des Internet Browsers rausbringen

Mozilla plant die Veröffentlichung einer ersten Betaversion von Firefox 3.6 am 13. Oktober 2009. Die Veröffentlichung der Final-Version wird für November 2009 angepeilt. Firefox 3.6 alias Namoroka soll spürbar schneller werden als der Vorgänger, beim Start der Applikationen, beim Öffnen neuer Tabs und auch bei der Reaktion des Browsers auf Benutzereingaben. (via: Golem)