Weihnachten 2009 – Weihnachtsgeschaeft im Handel gestartet

Der Einzelhandel stimmt sich jetzt auf Weihnachten ein – das Weihnachtsgeschäft 2009 ist gestartet. Der Umsatz zu Weihnachten wird wahrscheinlich leicht rückläufig, aber nicht so stark, wie noch vor ein paar Monaten prognostiziert. Deutsche geben auch zu Weihnachten 2009 weiter genug Geld aus.

Weihnachtsgeschaeft
Umsatz zu Weihnachten im Einzelhandel, Weihnachtsgeschäft Monate November und Dezember – Grafik: Hauptverband des Deutschen Einzelhandels

Zum Umsatz im Weihnachtsgeschäft, zur Lage 2009 und 2010 sowie zu den Ladenöffnungszeiten im Advent erklärte in Berlin der Präsident des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Josef Sanktjohanser:

Weihnachten Lage 2009: Die ersten drei Quartale des Jahres brachten den Unternehmen des Einzelhandels einen Umsatzrückgang von nominal zwei Prozent auf 284,4 Milliarden Euro. Wir liegen damit zwar innerhalb unserer Erwartungen von einem Jahresumsatz von nominal minus zwei Prozent und stehen besser da als andere Wirtschaftszweige. Aber diese Umsatzeinbußen sind für viele Händler schmerzhaft. Nach einer aktuellen Trendumfrage des HDE zum Oktober-Geschäft sind die Unternehmen mit der Umsatzentwicklung im vergangenen Monat überwiegend zufrieden. Für einige Unternehmen war es sogar ein goldener Oktober. Das gilt besonders für den Mode- und Schuheinzelhandel.

Weihnachtsgeschäft: Im Weihnachtsgeschäft zählt eines ganz besonders: die Stimmung. Und die Stimmung der Verbraucher ist heute besser als vor einem Jahr. Damals konnte der Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft immerhin leicht um 0,3 Prozent auf 74,2 Milliarden Euro zulegen. Wir erwarten für November und Dezember 2009 eine Entwicklung, die nur leicht unterhalb des Vorjahres verläuft und damit etwas besser ist als der Jahrestrend. Wir gehen davon aus, dass der Einzelhandel im diesjährigen Weihnachtsgeschäft 73 Milliarden Euro umsetzen wird. Dies entspricht einem Minus von rund 1,5 Prozent zum Vorjahr. Die online erzielten Umsätze schätzen wir für November und Dezember auf etwa 5,5 Milliarden Euro.

Umsatz-Weihnachten-Brachen
Umsatz zu Weihnachten nach Branchen – Grafik: Hauptverband des Deutschen Einzelhandels

Lage 2010: Es ist leider wahrscheinlich, dass der Einzelhandel von einer leichten gesamtwirtschaftlichen Erholung im kommenden Jahr kaum profitieren kann. Eine steigende Arbeitslosigkeit wird Konsumspielräume einengen und die Verbraucherstimmung drücken. Da hilft es dann auch kaum, dass sich die Einzelhandelspreise nach unserer Einschätzung auch 2010 moderat entwickeln werden und die Konsumstimmung stützen. Ich fürchte, dass auch die steuerlichen Entlastungen im kommenden Jahr dem Konsum noch nicht auf die Sprünge helfen werden. Die Mehrzahl der Einzelhandelsunternehmen rechnet daher für 2010 mit einer Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation gegenüber diesem Jahr.

Ladenschluss: Für den 1. Dezember hat das Bundesverfassungsgericht die Verkündung seines Urteils über die Klage der Kirchen gegen die Berliner Sonntagsregelung angekündigt. Dabei geht es um die Frage, ob in Berlin die zehn verkaufsoffenen Sonntage, die die vier Adventssonntage umfassen, dem Grundgesetz entsprechen. Für den HDE besteht kein Zweifel, dass die Berliner Regelung mit dem verfassungsmäßigen Schutz des Sonntags vereinbar ist. Einen besonderen Schutz der Adventssonntage sehen Grundgesetz und Weimarer Reichsverfassung, deren Bestimmungen in diesem Punkt bis heute gelten, nicht vor. Auch die Praxis der vergangenen beiden Jahre hat gezeigt, dass sich die Berliner Regelung bewährt hat. Sie bringt den Unternehmen wichtige zusätzliche Umsätze und wird besonders in der Vorweihnachtszeit von den Kunden als zusätzliche Einkaufsmöglichkeit geschätzt.

Adobe LiveCycle ES2

Die Adobe® LiveCycle® Enterprise Suite 2 (ES2) ist ab sofort verfügbar. Sie ermöglicht Unternehmen und Behörden die einfachere, schnellere und effizientere Interaktion mit ihren Kunden und anderen Prozessbeteiligten über verschiedene Geräte und Kanäle hinweg. Die verbesserte Technologie bietet mobilen und lokalen Zugriff auf sensible Anwendungen sowie die Option zu deren Bereitstellung in der Cloud.

Durch die Kombination bereits vorhandener Systeme mit LiveCycle ES2 lassen sich signifikante Produktivitätssteigerungen sowohl für das Business als auch für die IT realisieren. Zudem bietet die neue Version ein Rich Internet Application (RIA) Framework, mit dem sich individualisierbare Arbeitsumgebungen erstellen lassen.

Mit dem neuen Adobe LiveCycle Mosaic ES2 lassen sich personalisierte, aktivitätsorientierte und intuitiv nutzbare RIA-Anwendungen entwickeln. Entwickler können bestehende Unternehmensanwendungen erweitern, indem sie deren Prozesslogiken und Nutzeroberflächen in so genannte Anwendungs-Tiles einfügen. Tiles sind kontextbezogene Bestandteile einer Nutzeroberfläche. Sie lassen sich so zusammenfügen, dass eine individuelle Ansicht entsteht, die den Ansprüchen und Arbeitsgewohnheiten des Mitarbeiters am besten entspricht. Nutzer können dann zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln, ohne dass sie wichtige Elemente aus dem Blick verlieren. Zudem lassen sich automatisierte Prozesse aus der Anwendung heraus unkompliziert anstoßen und steuern. So wird nutzerorientierte Software möglich, die sich deutlich von den traditionellen, oftmals komplizierten und systemzentrierten Unternehmenslösungen unterscheidet, die bisher häufig eingesetzt werden.

Zu den Verbesserungen in LiveCycle ES2 gehört auch der vereinfachte Zugriff auf Informationen und geschäftskritische Anwendungen, die sich über den Desktop und mobile Endgeräte nun schneller und flexibler steuern lassen. Adobe LiveCycle Workspace ES2 Mobile stellt den Zugang zu LiveCycle ES2 über das iPhone, den Blackberry und Windows Mobile-Geräte her, wodurch Nutzer auch unterwegs an geschäftskritischen Prozessen teilnehmen können. Die AIR-Anwendung Adobe LiveCycle Launchpad ES2 gewährleistet über den Desktop raschen und einfachen Zugriff auf die LiveCycle Services. Anwender können über eine einfache Drag-and-Drop-Oberfläche beispielsweise bequem PDFs erstellen oder Richtlinien für sichere Dokumentenprozesse hinzufügen.

Adobe LiveCycle Process Management ES2 bietet Geschäftsanwendern die Möglichkeit, neue Prozesse ohne Unterstützung der IT-Abteilung aufzusetzen. Über eine intuitive Programmoberfläche können sie Inhalte problemlos bereitstellen, eine Liste von Beteiligten sowie Freigaberichtlinien definieren und Fristen sowie Eskalationsoptionen festlegen. Die Konvertierung in ein PDF-Dokument für die Abstimmung mit internen und externen Ansprechpartnern lässt sich ebenso wie die Vergabe von Zugriffsrechten und die Verteilung an alle relevanten Beteiligten automatisieren. Der Verantwortliche hat jederzeit den Überblick über den aktuellen Status des Prozesses und kann bei Bedarf Anpassungen vornehmen.

Wenn es um die Strukturierung von Daten-, Meinungs- oder Informationssammlungen geht, kommen in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen in der Regel Formulare zum Einsatz. Auf Basis von Adobe LiveCycle Forms ES2 lassen sich Formular- und Dokumenten-basierte Prozesse effizienter und intelligenter organisieren. PDF-Formulare können automatisiert mit vorhandenen Daten vorbefüllt und in der richtigen Form an die jeweilige Empfängergruppe zugestellt werden. Adobe LiveCycle Reader Extensions ES2 ermöglicht die automatisierte Freischaltung zusätzlicher Funktionen im Adobe Reader, der praktisch auf jedem Rechner vorhandenen ist. So können neben Mitarbeitern auch externe Ansprechpartner wie Partner oder Kunden Dokumente öffnen, online wie offline bearbeiten und durch eine elektronische Signatur einwandfrei authentifizieren. Selbst dann, wenn eine handschriftliche Unterschrift notwendig sein sollte, ist über einen 2D-Barcode die automatische Übernahme der enthaltenen Daten in die IT-Systeme möglich. Da Formulare wie beispielsweise Kreditkartenanträge oftmals sensible Daten enthalten, spielt auch die Sicherheit eine Schlüsselrolle. Über Adobe LiveCycle Rights Management ES2 lassen sich diese Informationen daher auf Dokumentenebene automatisiert über den gesamten Prozess hinweg wirksam schützen. So können aufwändige Routineabläufe medienbruchfrei, effizient und trotzdem rechtsverbindlich abgewickelt werden.

Adobe bietet Unternehmen auch die Option, LiveCycle ES2 vollständig in der Cloud bereitzustellen. Dies umfasst ein 24/7 Monitoring, Support von Adobe sowie Produktupgrades. Vorkonfigurierte LiveCycle ES2 Installationen werden in der Cloud Computing-Umgebung der Amazon Web Services gehostet, wodurch Unternehmen von einer schnelleren Implementierung sowie von geringeren Betriebskosten (Total Cost of Ownership) profitieren.

Die vereinfachte Modellierung von Anwendungen ermöglicht Adobe Flex- und LiveCycle-Entwicklern höhere Produktivität. Sie können Applikationen wesentlich effizienter schreiben, indem der Umfang des benötigten Codes reduziert und die Integration von Daten und Services vereinfacht wird. Darüber hinaus sorgt ein neues LiveCycle ES2 Plug-In für die Beta-Version des Adobe Flash Builder 4 dafür, dass Entwickler mühelos LiveCycle ES2 Technologien in jede Flex-basierte Applikation integrieren können.

Adobe LiveCycle ES2 ist ab sofort weltweit verfügbar. Die Option, Adobe LiveCycle ES2 in einer Cloud-Umgebung bereitzustellen, wird voraussichtlich Anfang 2010 möglich sein. Weitere Informationen über Adobe LiveCycle ES2 sind unter adobe.com/livecycle abrufbar.

Windows 7 im Social Web

Empolis, an Attensity Group Company, hat mit den Produkten Attensity Cloud und Attensity Discover (zum Real-Time Monitoring sozialer Netzwerke und zur semantischen Analyse unstrukturierter Daten) die Einführung des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 7 in deutschsprachigen sozialen Medien analysiert.

Die Studie wurde von Prof. Hendrik Speck von der Fachhochschule Kaiserslautern wissenschaftlich begleitet. Im Zeitraum vom 3. Oktober bis 2. November 2009 wurden mit Attensity Cloud insgesamt mehr als 108.000 relevante Beiträge in Blogs, Nachrichten, Foreneinträgen und Mikromedien wie Twitter und Facebook erfasst und mit Hilfe von semantischen Technologien ausgewertet. Dieses Analyse-Verfahren unterscheidet mithilfe von intelligenter Sprachverarbeitung/Text Mining zwischen positiven und negativen Bewertungen der Nutzer.

Im Beobachtungszeitraum wurden 108.000 Beiträge erfasst, wovon rund 90% neutralen Charakter hatten. Insgesamt wurden 10.741 Äußerungen mit eindeutig positiver oder negativer Einstellung gegenüber dem neuen Betriebssystem registriert.

Dabei überwogen mit 89,2 % deutlich die positiven Aussagen (9.581) zu Windows 7. Unter anderem bewerteten die Nutzer das neue Betriebssystem im Beobachtungszeitraum mit den Attributen „gut“ (2.997), „schnell“ (2.698), „funktioniert“ (2.504), „besser“ (1.948) und „sicher“ (1.359).

Nur 10,8 % (1.160) der wertenden Einträge waren in einem negativen Tenor gehalten. Die am häufigsten genannten negativen Assoziationen waren: „schlecht“ (728), „langsam“ (614), „teuer“ (279), „kaputt“ (204) und „unsicher“ (69).

Ein wichtiges Ergebnis der Auswertung ist auch, dass Nutzer bei der Lösung von Problemen inzwischen verstärkt auf soziale Medien zurückgreifen. Bei Beiträgen, die sich direkt auf Schwierigkeiten und Probleme mit Windows 7 beziehen, bevorzugten Nutzer eine direkte Hilfestellung innerhalb von Online-Foren. Von allen 7.634 Beiträgen zu Problemen mit Windows 7 erschienen nur 146 in den Onlinenachrichten, dafür aber 2.072 Einträge in Blogs und 5.059 Fragen bzw. Antworten in Onlineforen. Darüber hinaus nutzten User zur Diskussion ihrer Probleme kaum Mikromedien wie Twitter – im Vergleichszeitraum nur 146 Beiträge – obwohl diese Dienste bei der allgemeinen Meinungsbildung über die Qualität des Produktes mit 8.638 Beiträgen eine führende Rolle spielen.

Prof. Hendrik Speck von der Fachhochschule Kaiserslautern: „Insgesamt ist die Einführung von Windows 7 in den deutschsprachigen sozialen Medien sehr positiv aufgenommen worden.“ Dieses Ergebnis bestätigt indirekt auch den Erfolg der Microsoft Marketingkampagne „Ich bin ein PC. Und Windows 7 war meine Idee“. Microsoft legte nach eigenen Aussagen während der Entwicklung von Windows 7 einen Schwerpunkt darauf, seinen Nutzern zuzuhören und von ihnen zu erfahren, wie sie sich Windows 7 wünschen.

Dr. Stefan Wess, Geschäftsführer der Empolis GmbH sieht entsprechendes Potenzial bei allen Produktherstellern: „Wie einige Beispiele in unserer ausführlichen Studie zeigen, hat Microsoft zeitnah und sehr professionell auf die Diskussionen und Meinungsäußerungen in den sozialen Medien reagiert und damit die Einführung von Windows 7 auch zu einem Erfolg gemacht. Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, wie zeitnahes Monitoring der Beiträge und eine schnelle Reaktion auf Probleme die Meinungsbildung der Kunden zu einem Produkt positiv beeinflussen kann.“