Jobsuche – Bewerbungsprogramme nutzen wenig

Wer zurzeit einen Job sucht, ist nicht zu beneiden: Immer mehr Bewerber konkurrieren um immer weniger freie Stellen. Deshalb gilt es, sich mit einer erstklassigen Bewerbung von der Masse abzuheben. Doch das ist nicht ganz einfach. Spezielle Bewerbungsprogramme versprechen hierbei Hilfe.

COMPUTERBILD hat sechs von ihnen getestet und dabei die entstandenen Bewerbungen auch ausgewählten Personalentscheidern vorgelegt (Ausgabe 6/2009, ab Montag im Handel).

Mit den Programmen sollen Nutzer eine vollständige Bewerbungsmappe mit Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf erstellen und anschließend per E-Mail oder Post verschicken können. Als Basis für die automatisch erstellten Dokumente dienen die persönlichen Daten sowie im Programm enthaltene Textbausteine und Layout-Vorlagen. Ideal ist es, wenn sich fertige Bewerbungen direkt aus dem Programm heraus per Mail verschicken lassen. Immerhin zwei Testkandidaten versagten bei dieser Aufgabe. Auch das PDF-Format ist eigentlich Pflicht, um Dokumente ohne Formatprobleme austauschen zu können – doch hier kam nur die Hälfte der Programme ohne Zusatzsoftware aus.

COMPUTERBILD setzte für den Test auf zehn erfahrene Personalchefs, etwa von Philips, OTTO, BP und Galeria Kaufhof. Sie bewerteten die Qualität der Bewerbungen nach den Kriterien erster Eindruck, Sprache, Stil sowie Gesamt-eindruck. Anschließend veranstaltete die COMPUTERBILD-Schlussredaktion einen „Korrektur-Marathon“ und suchte nach Rechtschreib- und Grammatik-fehlern. Ergebnis: Nur eine von 300 Bewerbungen erhielt die Bestnote 1,00.

Im Test setzte sich das „Bewerbungs-Genie“ von Data Becker (15,95 Euro) an die Spitze. Doch selbst als Testsieger leistet „das Genie“ keinen Traumjob – bietet aber dank ansprechender Textvorlagen, guter Ausstattung und Funktionen mehr als die Konkurrenz. Der Test-Sieger erfasst die Daten bequem über Masken und Assistenten. Außerdem kann der Nutzer die standardisierten Textbausteine und Gestaltungsvorlagen ändern, um seine persönliche Note einzubringen. So benutzerfreundlich ist das Schlusslicht „Bewerbungs-Maker 8.0“ von Jobsoftware (23,95 Euro) nicht: Dessen Textbausteine lassen sich in der erstellten Bewerbung nicht mehr bearbeiten und so muss der Nutzer immer eine neue Bewerbung beginnen, wenn er Texte anpassen will.

Der Vorleser mit Kate Winslet

„Der Vorleser“ ist eine Verfilmung des Roman Bestsellers von Bernard Schlink. Der Kinofilm mit Kate Winslet, David Kross und Ralph Fiennes unter der Regie von Stephen Daldry wurde mit mehreren Oscars ausgezeichnet.

Hier ein Kino Trailer zum Film „Der Vorleser“, der jetzt auch in den deutschen Kinos zu sehen ist.

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Miniprojektoren mit LED-Technik

Beamer mit Leuchtdioden statt konventionellen Lampen versprechen ungeahnte Haltbarkeit der Lichtquelle und erlauben eine bislang undenkbare Miniaturisierung. Selbst in Handys lassen sich Mini-Projektoren inzwischen einbauen.

Doch hakt es noch an geringer Lichtstärke, den Anschlussmöglichkeiten und fehlender Praxistauglichkeit, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 6/09.

Mini-Beamer sind nicht größer als ein Taschenbuch, im kleinsten Fall erreichen sie sogar Handyformat. Man holt sie mal eben aus der Tasche und wirft das Video des letzten Urlaubs oder die Firmenpräsentation an die nächstgelegene Wand. „Doch größer als ein DINA4-Blatt sollte das projizerte Bild nicht sein“, rät c’t-Redakteur Jan-Keno Janssen. „Für mehr reicht die Helligkeit nicht aus.“ Die nächste Schwierigkeit: Das Video oder die Power-Point-Präsentation müssen irgendwo herkommen und verarbeitet werden können. Doch nur zwei Geräte bringen einen eingebauten Videoplayer mit, alle anderen benötigen externe Zuspieler. Dabei fehlt es aber häufig an passenden Anschlussmöglichkeiten.

Wirklich leise sind nur die batteriebetriebenen Geräte. Alle anderen Mini-Beamer geben laute Geräusche von sich und verlangen nach einem Netzteil, das in einigen Fällen schwerer ist als der eigentliche Projektor. Die viel gepriesene Energieeffizienz der LED-Beamer hat sich im c’t-Test in Luft aufgelöst. Allerdings halten die Lampen mit bis zu 30.000 Stunden weitaus länger als ihre Vorgänger.

„Trotz einiger Mängel scheint es angesichts vieler Fortschritte möglich, dass LEDs in Zukunft die herkömmlichen Lichtquellen für Projektoren weitgehend ablösen werden“, so c’t-Experte Jan-Keno Janssen über die Leuchtdioden. Derzeit ringen zwei LED-Techniken um eine Vormachtstellung: LCoS haben eine einzelne weiße LED, die Farben werden wie beim LCD-Monitor mit Farbfiltern auf dem Panel erzeugt. Diese Beamer fielen jedoch durch magere Kontraste und flaue Farben auf. DLP-Beamer arbeiten mit drei verschiedenen LEDs, die auf eine Vielzahl mikroskopisch kleiner Spiegel leuchten. Hier entsteht bei den Geräten häufig noch ein Regenbogeneffekt, der allerdings weniger störend erscheint als das schwache Bild der LCoS-Geräte.