Notebooks für Linux

linuxLinux lässt sich zwar auf jedem Notebook installieren, doch auf manchen Modellen läuft das Betriebssystem eher schlecht als recht. Um auf dem neuen Gerät nicht auf wichtige Funktionen verzichten zu müssen, sollten Anwender ihr favorisiertes Notebook im Vorfeld auf Linux-Tauglichkeit prüfen, schreibt das Sonderheft „c’t Linux“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Wer ein Notebook für Linux sucht, sollte nicht beim erstbesten Schnäppchen zugreifen, sondern in Ruhe nach einem Gerät suchen, das mit Linux harmoniert. Besonders gut stehen die Chancen bei Business-Notebooks großer Hersteller wie Dell, Lenovo oder HP: „Business-Geräte sind zwar etwas teurer, nutzen aber häufig Qualitätskomponenten, die Linux besser unterstützt“, erläutert c’t-Redakteur Thorsten Leemhuis. Doch nicht nur die Hardware, auch die Distribution hat Einfluss: Zentrale Bausteine wie beispielsweise der Linux-Kernel sollten in ihrer Distribution neuer sein als die zentrale Hardware des Notebooks. „Anwender konzentrieren sich also besser auf Modelle, die bereits einige Monate auf dem Markt und somit Linux-erprobt sind.“

Vor dem Kauf lohnt sich eine Internet-Recherche. Hier können Anwender in Wikis, Blogs und Foren nach Praxiserfahrungen zu ihren Favoriten suchen. „Sind die Erfahrungberichte nur oberflächlich, kann man davon ausgehen, dass bestimmte Funktionen nicht getestet wurden – womöglich genau jene, die dem Käufer besonders wichtig sind“, sagt Thorsten Leemhuis. Will man es ganz genau wissen, kann man die Linux-Tauglichkeit vor dem Kauf testen. Zwei aktuelle Linux-Versionen, die von DVD laufen, liegen dem Heft bei: Fedora 17 und Linux Mint 13.

Das aktuelle Sonderheft „c’t Linux 02/12“ bietet einen umfassenden Hardware-Ratgeber zu Note- und Ultrabooks, SSDs, Grafikkarten und UMTS-Sticks. Dazu enthält das Heft mit beiliegender DVD viel Linux-Know-how zu Software, Server-Praxis und Systemmanagment. c’t Linux kostet 8,90 Euro und ist im Handel erhältlich.

Apple iPad – neuer Millionen-Markt

Studie: iPad wird in Deutschland neuen Millionen-Markt schaffen

Die heute veröffentlichte Studie des Statistikportals Statista zur Markteinführung des Apple iPad prognostiziert für Deutschland einen iPad-Absatz von 500.000 Geräten in 2010. Das iPad wird wenige Monate nach Verkaufsstart der meistverkaufte E-Reader in Deutschland sein. Den Umsatz mit E-Books, E-Paper und Apps prognostiziert die Studie auf 16 Millionen Euro in 2010. Den größten Umsatz werden Software und Spiele gefolgt von E-Books erzielen.

Laut Statista wird der Verkaufsstart für das iPad in Deutschland moderaterer verlaufen als in den USA. Dennoch prognostizieren die Statistik-Experten in Summe zwei Millionen verkaufte iPads im deutschen Markt bis Ende 2012. Unter den E-Readern wird das iPad mit einem Marktanteil von deutlich über 50 Prozent eine dominierende Stellung hierzulande einnehmen. Die Hochrechnungen der iPad-Studie basieren auf Erhebungsdaten des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES vom April 2010 (für die 1.000 Personen befragt wurden).

Die monatlichen Ausgaben für Textmedien wie elektronische Zeitungen oder Bücher werden bei iPad-Besitzern in den kommenden drei Jahren durchschnittlich bei rund 6 Euro im Monat liegen. Damit schafft das iPad bereits im kommenden Jahr einen neuen Markt für elektronische Printprodukte mit rund 40 Millionen Euro Umsatz. In den nachfolgenden Jahren ist ein deutlich weiter wachsendes Marktvolumen zu erwarten. E-Books werden dabei umsatzstärker sein als E-Paper und E-Magazines, die elektronischen Pendants zu Zeitschriften und Zeitungen. Im Jahr 2012 werden 0,7 Prozent der Umsätze des deutschen Buchmarkts auf E-Books für das iPad entfallen.

Verleger von Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen müssen vorerst mit geringeren Erlösen rechnen als die Buchverlage. Grund ist das breite kostenlose Angebot an journalistischen Inhalten im Internet. Trotz des breiten Gratis-Angebots zeigen rund 75 Prozent der Internetnutzer eine generelle Zahlungsbereitschaft für E-Paper und E-Magazine. In der Zielgruppe der zukünftigen iPad-Besitzer sind sogar neun von zehn Nutzern bereit, für Inhalte zu zahlen. „Unsere Studie zeigt, dass gerade die kaufkräftige Zielgruppe der iPad-Käufer bereit ist, exklusive journalistische Inhalte im Internet zu kaufen“, sagt Dr. Friedrich Schwandt, Geschäftsführer von Statista. „E-Books sind naturgemäß im Vorteil, weil sie nicht einen Klick weiter kostenlos geladen werden können.“

Die Verlage stehen damit auch auf dem iPad vor der Entscheidung, ob sie hochwertige Inhalte auf ihren Webseiten zugunsten von kostenpflichtigen Angeboten einschränken wollen. „Die Zehn-Jahres-Perspektive ist allen Verlagen bekannt: Elektronisches Lesen wird Papier mehr und mehr ablösen“, so Schwandt. „Die Frage ist, ob sich Verlage 2020 nur noch mit Werbung finanzieren müssen oder ob sie auf Plattformen und Geräten wie dem iPad zusätzlich einen elektronischen Copypreis einnehmen können.“ Das Potenzial für die Konversion auf kostenpflichtige Angebote liegt – je nach Titel und angepeilter Zielgruppe – zwischen 5 bis 15 Prozent der Leserschaft.

Die Nutzer wollen mit dem iPad vor allem Inhalte unterwegs lesen. In Bezug auf kostenpflichtige E-Paper wird als wichtigstes Kaufargument genannt, dass ein solches Dokument auch ohne aktive Internetverbindung gelesen werden kann, zum Beispiel in der Bahn oder im Flugzeug. Die zukünftigen iPad-Nutzer sehen das iPad aber nicht als reines „Unterwegsmedium“. Während nur jeder zweite der E-Reader-Interessierten angibt, die Nutzung daheim auf Sofa und Couch wichtig zu finden, ist dieses Nutzungsszenario für 84 Prozent der iPad-Zielgruppe wichtig.

Der Markt der Anbieter Anbieter von E-Books und E-Papern ist noch nicht durch einen Platzhirschen besetzt. Fast 67 Prozent der Onliner können bei offener Fragestellung keinen Shop für E-Books nennen. Auch innerhalb der zukünftigen iPad-Nutzerschaft besteht bei der Hälfte der Befragten noch keine Präferenz für einen bestimmten E-Book-Shop. Zu den bekanntesten Shops im Segment von E-Books und E-Paper zählen Amazon und iTunes.

Der neue Staat iPad

„Der neue Staat iPad“: Schirrmacher warnt im ROLLING STONE vor autoritärer Apple-Politik

FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher hat in einem Gastbeitrag für den deutschen ROLLING STONE zur Einführung des iPad in Deutschland vor einer restriktiven Politik des Apple-Konzerns gewarnt: „Alles, was man aus den USA hört, klingt weniger nach der Entwicklung und Vermarktung eines Gerätes, als vielmehr nach Schaffung und Gründung eines Staates.“

Weiter schreibt Schirrmacher: „Das fängt damit an, dass Apple auf Inhalte Einfluss nehmen will oder sich zumindest vorbehält, über sie mit zu entscheiden. Ein derartiges Ansinnen hätte noch vor wenigen Jahren zu einem Aufstand der öffentlichen Meinung geführt.“

Der Bestseller-Autor bezeichnet das iPad wegen der Geschlossenheit des Systems als eine „Insel im Strom des Geschehens“. Er warnt: „Es könnte durchaus sein, dass Apple versucht, der autoritäre Herrscher auf dieser Insel zu werden.“

Der komplette Beitrag von Frank Schirrmacher erscheint am Donnerstag, 27. Mai 2010 in der Juniausgabe des deutschen ROLLING STONE.

Notebook Akku Ersatzakkus

Wenn die Leitung beim Notebook Akku langsam nachlässt, kann man statt eines neuen Original Akku des Herstellers auch billigere Ersatzakkus kaufen. Doch was taugen die preiswerteren Akkus im Notebook Betrieb?

Notebook Wenn nach zwei, drei Jahren das Notebook nur noch halb so lange läuft, braucht man bald einen neuen Akku. Statt teure Originale bei den Herstellern zu kaufen, kann man bis zu zwei Drittel des Preises mit günstigen Nachbauten sparen. Im Test des Computermagazins c’t (Ausgabe 11/10) haben sich die billigen Ersatzakkus bewährt.

„Die Kapazität ist teils etwas geringer, aber das wiegt der Preisunterschied allemal auf“, urteilt c’t-Redakteur Rudolf Opitz. „Einige Nachbauten haben in unserem Test sogar besser abgeschnitten als das Original.“ Wichtig ist allerdings, wo man seinen neuen Akku kauft: Beim Online-Händler sollte eine komplette Adresse im Impressum stehen. Ein Umtausch könnte ansonsten aussichtslos sein. Im c’t-Test sind immerhin zwei fehlerhafte Akkus von seriösen Händlern in der Redaktion gelandet – beide wurden aber anstandslos ersetzt. Außerdem übersteigen die Versandkosten schnell den Einkaufspreis, wenn man das Paket etwa zurück nach Hongkong schicken muss.

Übliche Consumer-Akkus verlieren laut Faustregel nach zwei bis drei Jahren Lagerung bei Zimmertemperatur etwa 50 Prozent ihrer Kapazität. Von Gebraucht-Akkus sollte man deshalb unbedingt die Finger lassen. Im Internet finden sich sogar Gebraucht-Akkus zum Verkauf, die vor einigen Jahren von einer Rückrufaktion betroffen waren.

Anders als bei herkömmlichen Batterien gibt es keine vom Endkunden erkennbare Kennzeichnung mit dem Herstellungsdatum. „Das ist eigentlich ein Fall für die Verbraucherschützer“, sagt c’t-Experte Rudolf Opitz.

Apple iPad – erster Eindruck

Das iPad mit 9,7″ Touchscreen und neuen Apps soll vieles können, was kein Tablet-PC, Netbook oder E-Reader angeblich nicht kann. In diesem Video wird ein erster Eindruck Apple iPad gezeigt.


Apple iPad Video

Das iPad läuft mit fast allen Apps aus dem App Store, inklusive der Apps die bereits für das iPhone oder den iPod Touch gekauft wurden. Außerdem hat das Apple iPad weitere 12 neue bzw. überarbeitete Apps spendiert bekommen, dazu gehören unter anderem, Mail, Fotos, Maps, Notizen und YouTube.

Das iPad weist allerdings auch Schwächen auf, z.B. wird kein Adobe Flash unterstützt, kein Multitasking möglich (MS-DOS lässt grüßen), fehlender USB-Anschluß, kein Einschub für SD-Karten, keine Webcam, also kein Video-Chat.

Als Alternative zum iPad gibt es u.a. den Tablet-PC „Joojoo“ mit 12,1-Zoll-Touchscreen, USB-Anschluß, 1,3-Megapixel-Webcam und Flash-Unterstützung für 445,06 Euro. Hier der iPad-Konkurrent Joojoo im Kurztest.