Apple macht Musikdienst Lala dicht

Der von Apple im Dezember 2009 übernommene Musikdienst Lala wird geschlossen. Dort wird nur noch bis Ende Mai 2010 Musik der großen Labels für 10 US-Cent pro Song angeboten, berichtet Golem. „Lala is shutting down“ prangt auf lala.com , der Website des von Apple übernommenen Musikdienstes. Ab sofort können sich dort keine neuen Nutzer mehr für den Dienst anmelden. Und auch für Bestandsnutzer kommt demnächst das Aus.

CRAZY HEART OSCARS Jeff Bridges und Filmmusik

Nach vier Nominierungen hat Jeff Bridges nun endlich einen OSCAR® für seine Rolle als ausgebrannter Country-Sänger in CRAZY HEART als bester männlicher Hauptdarsteller erhalten!

Den zweiten OSCAR konnte CRAZY HEART mit dem Soundtrack von Ryan Bingham und T-Bone Burnett für die beste Filmmusik abräumen! Bei den 82nd Academy Awards war auch Maggie Gyllenhaal als beste Nebendarstellerin nominiert, konnte den Preis aber leider nicht gewinnen.

In CRAZY HEART spielt der OSCAR®-prämierte Jeff Bridges Bad Blake, den komischen und tragischen Anti-Helden der Geschichte. Im Spielfilmerstling des Regisseurs und Drehbuchautors Scott Cooper gibt er einen ausgebrannten Country-Sänger, der schon einige Ehen hinter sich hat, viel zu lange über die Lande getingelt ist und dabei viel zu viel Hochprozentiges zu sich genommen hat. Dennoch stehen die Chancen auf Erlösung nicht schlecht, als er eines Tages auf die Journalistin Jean trifft, die den Mann hinter dem ausgebrannten Musiker entdeckt. Nun muss Bad erkennen, wie schwierig der Weg zurück ins „normale“ Leben ist und was echter Herzschmerz bedeutet.

CRAZY HEART basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Cobb. Als Produzenten zeichnen Scott Cooper, Robert Duvall, Rob Carliner, Judy Cairo und T Bone Burnett verantwortlich, Ausführende Produzenten sind Jeff Bridges, Michael A. Simpson, Eric Brenner und Leslie Belzberg. Zum Stab gehörten Chefkameramann Barry Markowitz und der Produktionsdesigner Waldemar Kalinowski. John Axelrad besorgte den Schnitt und die Kostüme entwarf Doug Hall.

CRAZY HEART
Kinostart: 04.03.2010
Darsteller: Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal, Robert Duval
Regie: Scott Cooper
Musik: Stephen Bruton, T-Bone Burnett
Internet: crazyheart.de

Axel Springer startet watchmi

Axel Springer setzt seinen Digitalisierungskurs weiter fort und startet einen neuen, innovativen „Personal TV“-Dienst.

Die Software-Lösung „watchmi – Persönliches Fernsehen von TV DIGITAL“ nimmt auf Basis der individuellen Interessen des Nutzers automatisch Sendungen auf und organisiert sie in persönlichen TV-Kanälen. watchmi ist ab sofort in der Download-Galerie des Windows Media Center oder unter watchmi.tv zu finden.

Stephan Zech, Mitglied der Verlagsgeschäftsführung Programmzeitschriften bei Axel Springer: „Mit watchmi bringen wir ‚Personal TV‘ in eine neue Dimension. Erstmals haben Fernsehzuschauer die Möglichkeit, sich unkompliziert ihre eigenen, ausschließlich nach persönlichen Vorlieben konfigurierten TV-Kanäle erstellen und fortlaufend aktualisieren zu lassen. Eine so innovative, nutzerorientierte Software-Technologie ist bislang international noch nicht verfügbar.“

watchmi lernt den TV-Geschmack seiner Nutzer genau kennen, indem es eine von der Philips-Tochter APRICO Solutions in über zehnjähriger Forschungsarbeit entwickelte Empfehlungslogik mit den umfangreichen Programmdaten aus der TV DIGITAL-Redaktion verbindet. So entstehen – zusätzlich zum herkömmlichen Angebot an Sendern – innerhalb kurzer Zeit eigene, selbstlernende TV-Kanäle, die sich automatisch aus dem gesamten Programmangebot zusammensetzen. Sie spiegeln die individuellen Vorlieben und Fernsehgewohnheiten des Nutzers wider, werden fortlaufend aktualisiert und darüber hinaus durch zusätzliche Vorschläge ergänzt. Voraussetzung für die Nutzung von watchmi ist eine im Windows Media Center-PC installierte TV-Karte.

Neben klassischen TV-Sendern sind künftig auch Video-Podcasts und andere Online-Videos für watchmi verfügbar. Darüber hinaus ist die Entwicklung zusätzlicher Software-Versionen für Set-Top-Boxen sowie mobile und webbasierte Applikationen in Planung.

Werbungtreibenden steht mit dem innovativen Personal TV-Dienst eine attraktive Plattform für personalisierte, zielgruppengenaue Kundenansprache zur Verfügung. Die Vermarktung von watchmi erfolgt durch Axel Springer Media Impact.

Inglourious Basterds – Film von Quentin Tarantino

„Christoph Waltz ist besser als Brandauer“ – Christoph Schlingensief im Tele 5-Exklusiv-Interview: Voll des Lobes ist Christoph Schlingensief in ‚Wir lieben Kino Extra‘ (17. August, 20.00 Uhr, Tele 5) für Quentin Tarantinos Weltkriegs-Farce „Inglourious Basterds“.

Doch scheute sich der krebskranke Künstler im Interview mit der Tele 5-Moderatorin Christina Schulte auch nicht, Schauspielgrößen wie Klaus Maria Brandauer und Bruno Ganz zu kritisieren.

Inglourious Basterds – Kino Trailer

„Christoph Waltz ist in dem Film die Zusammenführung aller Gelüste und teuflischen Wünsche – und er macht es nicht so arrogant wie Brandauer früher, sondern viel klarer und eleganter. Er hat auch keine Probleme, eine Witzfigur darzustellen, aber das mit einer wahnsinnigen Tiefe. Ich finde Christoph Waltz großartig“, so Schlingensief im Tele 5-Interview. Generell würde der Theater- und Filmprovokateur „vielen deutschen Schauspielern“ wünschen, „dass sie die Intelligenz haben, zu wissen, dass es nicht darum geht, einen coolen oder einen witzigen Typen zu zeigen.“ Viele Schauspieler hätten seiner Meinung nach das Problem, „dass sie gut rüberkommen oder sympathisch wirken wollen“. Ebenso zeigte sich der Theater-und-Film-Provokateur von Martin Wuttke begeistert: „Wuttke war als Hitler tausendmal besser als Bruno Ganz in ‚Der Untergang‘. Ganz hat ja noch bei der Pressekonferenz des Films geröchelt und mit der Hand gezittert, der kam aus der Rolle gar nicht mehr raus. Aber es war nur eine Rolle! Bei Wuttke hatte ich das Gefühl, das ist ein komischer, schizophrener, nachdenklicher, in sich grübelnder Hitler – eine merkwürdige Figur, obwohl er auch geschrien hat wie eine Karikatur.“

Auch Tarantinos Weltkriegsmärchen selbst, in dem alle Nazi-Größen in einem Kino am Ende in die Luft gesprengt werden, hat Schlingensief fasziniert: „Auch wenn ich das als Christ nicht sagen sollte, frage ich mich, warum man für andere Diktatoren dieser Welt nicht mal eine schöne Kinovorstellung macht?“ Und: „Der Film regt mich dazu an, darüber nachzudenken, warum man nicht einfach an dem einen oder anderen Schauplatz ganz real so tut, als wäre man im Film, und am nächsten Morgen wacht halt der Diktator einfach nicht mehr auf“, so der gebürtige Oberhausener, der 1989 mit „100 Jahre Adolf Hitler – Die letzte Stunde im Führerbunker“ seine ganz eigene Nazi-Farce inszenierte.

Der Kinostart von „Inglourious Basterds“ in Deutschland ist der 20. August 2009.
Regie: Quentin Tarantino

Darsteller:
Brad Pitt, Diane Kruger, Eli Roth, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Samm Levine, Eli Roth, B.J. Novak, Til Schweiger, Mike Myers, Cloris Leachman, Christian Berkel, August Diehl

Sam Raimi Regisseur bei Warcraft-Film

Tanz der Teufel bei World of Warcraft: Seit Jahren gibt es Spekulationen über den angekündigten Spielfilm über Warcraft.

Sam Raimi Nun gibt Activision-Blizzard bekannt: Regisseur beim Film „World of Warcraft“ ist Sam Raimi, der u.a. bekannt ist durch die Verfilmungen von „Spider-Man“ oder auch durch Horrorfilme wie „The Evil Dead“ (Tanz der Teufel). Aktuell läuft im Kino gerade der Horror-Film „Drag me to Hell“. (Sam Raimi – Foto: David Shankbone)

 „Sam Raimi hat in seiner Karriere eindrücklich bewiesen, dass er ein Genie im Entwickeln und Umsetzen bestehender fiktionaler Universen für ein Mainstream-Publikum ist. Dabei bleibt er nah am Geiste des ursprünglichen Stoffes“, begründet Activision-Blizzard die Wahl von Sam Raimi als Regisseur für die Verfilmung von Warcraft. (via: Golem)

Warcraft ist eine Computerspielserie, die von Blizzard Entertainment seit 1994 entwickelt wird. Ursprünglich handelt es sich um eine Serie von Strategiespielen mit teilweise implementierten Rollenspielelementen, allerdings ist der neueste Ableger der Serie ein Online-Rollenspiel.

Warcraft Wann genau die Dreharbeiten zum Warcraft-Film beginnen, ist noch nicht genau bekannt. Ob wohl auch Bruce Campbell im Film eine Rolle spielen wird? Der Film soll auf jeden Fall kein Renderfilm werden, sondern mit echten Darstellern gespielt werden. (Warcraft – Foto: Activision-Blizzard)

„At its core, Warcraft is a fantastic, action-packed story,“ said Sam Raimi. „I am thrilled to work with such a dynamite production team to bring this project to the big screen.“