CeBIT intelligente Wohnumgebungen

Ambient Assisted Living – intelligente Wohnumgebungen – auf der Cebit vorgestellt

Die alternde Gesellschaft stellt uns künftig vor große Herausforderungen. Immer mehr Menschen benötigen immer länger intensive Betreuung. Um Senioren die Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu erhalten, entwickeln Forscher des Fraunhofer IGD intelligente Umgebungen. Diese können auf Wünsche der in ihnen lebenden Personen reagieren. Der aktuelle Stand der Forschung wird auf der diesjährigen CeBIT präsentiert.

Ambient-Assisted-Living
CeBIT intelligente Wohnumgebungen – Foto: Fraunhofer IGD

Wenn meine Wohnung auf einfache Handbewegungen reagiert, sich meinem Gemütszustand anpasst und meine Vitalfunktionen überprüft, wäre das Leben wahrscheinlich einfacher, sicherer und bequemer. Gerade für die wachsende Zahl an Senioren könnten moderne Entwicklungen einen großen Gewinn an persönlicher Selbstständigkeit und ein längeres Leben in der vertrauten Umgebung bedeuten. „In naher Zukunft werden uns intelligente Umgebungen das Leben erleichtern“, sagt Prof. Bodo Urban, vom Fraunhofer IGD Standort in Rostock. „Mit intuitiven Handbewegungen können wir beispielsweise den Fernseher ein- und ausschalten. Tragbare Sensoren erkennen, wie wir uns fühlen, registrieren unsere Bewegungen und messen unsere Fitness. Dabei kontrollieren immer wir die Technik und werden nicht von ihr kontrolliert.“

13 Fraunhofer-Institute haben sich zu einer Allianz für die Entwicklung von Lösungen für intelligente Wohnumgebungen (Ambient Assisted Living, kurz AAL) zusammengeschlossen. Das Fraunhofer IGD, die führende Einrichtung für angewandtes Visual Computing, stellt mit Dr. Reiner Wichert einen der beiden Allianz-Sprecher. „Unser Institut konzentriert sich auf die Entwicklung von Software zur Steuerung von Diensten innerhalb solcher AAL-Umgebungen“, erklärt Wichert heute in Darmstadt. „Auf der CeBIT präsentieren wir den Alltag in einer solchen intelligenten Wohnung. Mittels Gesten wird eine Diashow gesteuert, ein Handschuh erkennt den aktuellen Gemütszustand und ein gewöhnliches Handy misst die körperliche Aktivität des Nutzers.“ Wenn Sie mehr über die intelligenten Umgebungen von morgen erfahren möchten, besuchen Sie die Forscher des Fraunhofer IGD auf der CeBIT in Halle 9, Stand B36.

Oel am Nordpol – Bald erste Bohrungen in der Arktis?

Öl am Nordpol: Schon bald erste Bohrungen in der Arktis? Schätzungen über tatsächliche Vorkommen noch ungenau Arktis wird derzeit kartiert

Am Nordpol wird ein Viertel der weltweit unerschlossenen Gas- und Ölvorräte vermutet. Da das schmelzende Eis neue Schifffahrtswege öffnet, könnten die Anrainerstaaten schon bald mit Bohrungen nach den fossilen Brennstoffen beginnen. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Mai-Ausgabe (EVT 24.4.2009). Momentan stecken Kanada, Dänemark, Norwegen, Russland und die USA ihre territorialen Ansprüche ab und kartieren die Arktis. Denn vor den Bohrungen müssen die Besitzverhältnisse in der Arktis geklärt werden. So sieht der Seerechtvertrag der Vereinten Nationen vor, dass ein Staat, der sein Hoheitsgebiet über die üblichen 200 Seemeilen hinaus ausdehnen will, beweisen muss, dass der beanspruchte Meeresboden Teil seiner kontinentalen Landmasse ist – und zwar auch unter Wasser. Die vorhandenen Karten über die Arktis sind für eine rechtmäßige Beurteilung der Ansprüche unzureichend: Wissenschaftler betonen, dass die Oberfläche des Mondes deutlich besser erforscht ist als der arktische Meeresboden.

Wenn die Bohrungen in der Arktis erst einmal begonnen haben, sieht es für Robben, Eisbären und andere Tiere schlecht aus. Die Eisbären gelten schon jetzt als gefährdet, das schmelzende Eis nimmt ihnen den Lebensraum, und die geplante Förderung von Öl könnte bei Unfällen oder durch Lecks einen bislang weitgehend intakten Naturraum verschmutzen. Allerdings sind die Annahmen über die Mengen der vorhandenen fossilen Brennstoffe vor allem Schätzungen: Der geologische Dienst der USA glaubt, dass in der Arktis 13 Prozent des weltweit noch unentdeckten Öls (90 Millionen Barrel) und 30 Prozent des unentdeckten Erdgases (47 Milliarden Kubikmeter) lagern könnten. Nach anderen Berichten sind die Mengen des Erdöls sehr viel geringer, außerdem sollen die meisten Lagerstätten innerhalb der 200-Seemeilen-Zone liegen, die ohnehin von den jeweiligen Staaten beansprucht wird.

Weltraumfluege fuer jedermann

Der britische Milliardär Richard Branson will schon bald Weltraumflüge als Massengeschäft anbieten.

Weltraum - Mond mit Blick auf Erde (Foto: NASA) In der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern sagte der Gründer der Unternehmensgruppe Virgin: „Normalsterbliche werden ins All reisen können.“ Schon in den nächsten Wochen werde das Mutterschiff von „Virgin Galactic“ zu einem Testflug in die Erdumlaufbahn aufbrechen.

„Im August oder September lassen wir Raumschiffe von dort aus zu Testläufen starten“, erläuterte Branson im stern, „und nach einigen Monaten werde ich dann meine Familie mitnehmen und unsere Mission offiziell beginnen.“ Branson verrät im stern, dass sich der bekannte Physiker Stephen Hawking bereits für die Raumflüge angemeldet und auch schon in der Schwerelosigkeit trainiert habe. Eine Tatsache, die Branson „absolut fantastisch“ findet: „Ich verehre diesen Mann sehr.“

Bislang rechnet Bransons Firma Virgin Galactic mit Reisekosten von rund 200.000 Dollar pro Passagier. Den Preis will der Unternehmer jedoch schnell senken. Branson verspricht sich vom All-Tourismus eine große Werbewirkung für seine Marke Virgin: „Das wird ein großartiges Aushängeschild für die Virgin-Gruppe – wir werden auf der ganzen Welt die Einzigen sein, die Reisen ins All anbieten“, so Branson im stern.

Angst vor den Kosten hat der mehrfache Milliardär nicht: „Das Ganze kostet uns so viel wie der Bau eines einzigen 747-Jets.“ Und für diese Summe erhalte er fünf Raum- und zwei Mutterschiffe.

Fussball ist wichtiger als Sex

Für viele Fußballfans ist ein Fußballspiel wichtiger als Sex. Der Hälfte der europäischen Fußballfans ist einer Umfrage zufolge ein bedeutendes Spiel wichtiger als Sex.

Besonders spanische Fans sähen sich lieber ein wichtiges Fußballspiel an, als Geschlechtsverkehr zu haben, heißt es in einer Studie des britischen Instituts Sirc für die Firma Canon. Demnach gaben 72 Prozent der Spanier bei der Internetumfrage an, lieber dem rollenden Ball zuzusehen, als Sex zu haben. Danach folgten die Norweger mit 67 Prozent sowie die Niederländer und die Deutschen mit 64 beziehungsweise 62 Prozent. Hingegen gaben nur 17 Prozent der Portugiesen und ein Viertel der italienischen Fußballfans an, dass ihnen Fußball wichtiger als Geschlechtsverkehr sei. In der Umfrage teilten zudem 60 Prozent der europäischen Fans mit, dass Fußball für sie „wie eine Religion“ sei. An der Studie beteiligten sich 2000 Fußballfans.

Internet-PC statt CD-Spieler bei Jugendlichen

Der Internet-PC macht den CD-Spieler oder auch den Fernseher bei Jugendlichen zunehmend überflüssig. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie der Uni Leipzig. Danach hören vier von fünf Jugendlichen in Deutschland (78 Prozent) Musik oft am Rechner – während nur noch 36 Prozent dafür oft den CD- Spieler einschalten. Und sollen es Musikvideos sein, setzen sich zwei Drittel nicht vor den Fernseher, sondern fahren lieber den Computer hoch.

Weblinks:
medienkonvergenz-monitoring.de
uni-leipzig.de
golem.de