Computerspiele als Risikofaktor fuer Gewalttaten?

Computerspiele bzw. sog. Killerspiele sind nach Auffassung von Christian Pfeiffer (Direktor des Kriminologischen Instituts des Landes Niedersachsen) ein Risikoerhöhungsfaktor im Zusammenhang mit Gewalttaten von Jugendlichen.

In der PHOENIX RUNDE sagte Pfeiffer: „Sie sind nicht die Hauptursache von Gewalt, aber sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit.“

Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, widersprach: „Natürlich muss man Jugendliche schützen. Dafür gibt es Jugendschutzgesetze. … Aber ich glaube, die Debatte wird gerade von Menschen, die sich eben nicht mit Computerspielen beschäftigen, oft zu leichtfertig geführt. Eine Million Menschen spielen tagtäglich Computerspiele, die ich selbst so nicht spielen würde, aber die werden nicht alle zu Amokläufern. Ich finde, wir verkürzen diese Debatte und das erschüttert mich jedes Mal.“

„Wir stricken uns unsere Debatten so, wie es gerade passt und ich finde es einem solchem Anlass gegenüber nicht angemessen, dass wir jetzt wieder im Detail alle schon wissen, dass es nur dran gelegen hat, dass er Computerspiele spielt.“, so Laschet.

Ein Gedanke zu „Computerspiele als Risikofaktor fuer Gewalttaten?“

  1. Der Amoklauf von Winnenden ist sicherlich eine schlimme Tat – ABER: Warum sollen jetzt wieder Computerspiele daran schuld sein an den Taten verrückter einzelner Psychos? Hat der Typ überhaupt Games wie Counter strike gespielt?

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