Ericsson und Vodafone auf der CeBIT

Vodafone Deutschland zeigt seinen Kunden auf der CeBIT über das LTE System von Ericsson mobile 4G-Breitbandanwendungen der Zukunft. Partner bei der Demonstration von Gesundheitsapplikationen über das mobile Breitband-System der Zukunft ist GE Healthcare.

Unternehmenskunden können live die Vorteile von Videokonferenzen in HD-Qualität sowie mobilem IP-Centrex erleben. Zum Einsatz kommen auch die ersten LTE Handheld-Prototypen und der erste LTE-Router von Ericsson.

Viele Gewerbetreibende, Selbständige und Kleinunternehmen, aber auch Außenstellen von Behörden oder Arztpraxen jenseits der Ballungszentren haben heute noch keine breitbandige Anbindung an das Internet. Mit mobilem Breitband kann sich dies ändern. Insbesondere auf den Frequenzen der digitalen Dividende könnte in Zukunft auch LTE zum Zuge kommen und überall dort, wo sich das Verlegen von Glasfaserleitungen nicht rentiert, die Versorgung mit Bandbreiten bis zu 160 Mbit/s im Downlink und bis zu 50 Mbit/s im Uplink zur Verfügung stellen.

Auf der CeBIT 2009 zeigt Vodafone mit Ericsson zusammen beispielhaft den Datenaustausch von Computertomographie-, Mammographie-, Röntgenbildern und anderen Patientendaten, wie er zwischen einer Praxis und spezialisierten Gesundheitszentren üblicherweise zum Einsatz kommt. Dabei kommt Praxissoftware zum Einsatz, die hochauflösende Bilder verarbeiten und zur Übertragung vorbereiten muss. So kann eine Computertomographie leicht bis zu 100 verschiedene Schichten eines Befundes erfassen. Bei einer Größe jeder einzelnen Aufnahme von 5 MByte kommen so schnell sehr große Datenmengen zusammen. Mit LTE lassen sich diese in Sekunden übertragen.

LTE kann auch einen weiteren Beitrag zur Reduzierung von CO2 Emissionen leisten, da es genügend Bandbreite für Videokonferenzen in High Definition Bildqualität zur Verfügung stellt. Das hilft, die Reisetätigkeiten einzuschränken. Ericsson und Vodafone demonstrieren die Möglichkeiten auf der CeBIT live auf einem marktgängigen Tandberg Videoconferencing System.

Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen können auch von IP-Centrex stark profitieren: Die Anschaffung einer eigenen Telekommunikationsnanlage entfällt, Handy, Tischtelefone und PCs werden virtuell an eine PBX beim Service Provider Vodafone angeschlossen und haben den gleichen Funktionsumfang wie eine traditionelle Anlage. Zusätzlich lassen sich praktische Funktionen wie Rufweiterleitung, Präsenzangaben oder Sekretärinnenfunktionen von überall her nutzen. Das Handy wird zur vollständigen Nebenstelle. Das steigert die Erreichbarkeit und Effizienz und verspricht gleichzeitig eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, notwendigen Erledigungen und Freizeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.