Fussball EM 2008: Wenig Vertrauen in EM-Sieg der Deutschen

Fußball EM 2008: Wenig Vertrauen in EM-Sieg der Deutschen – 50 Prozent würden keinen Cent auf den Erfolg wetten. Nur 2 Prozent würden 1000 Euro auf einen EM-Sieg setzen.

Die deutschen Männer sind von einem Erfolg der Nationalmannschaft bei der kommenden Fußball-Europameisterschaft offenbar nicht sehr überzeugt. In einer Online-Umfrage des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 6/2008, EVT 21.05.2008) erklären immerhin 50 Prozent der 1248 Teilnehmer, dass sie nicht auf einen Sieg der deutschen Auswahl wetten würden. Weitere 34 Prozent der Männer sind allenfalls bereit, 10 Euro auf Joachim Löws Mannschaft zu setzen. Zu höheren Einsätzen kann sich nur eine kleine Minderheit durchringen: 8 Prozent würden 50 Euro investieren und 6 Prozent 100 Euro. Danach geht es noch steiler bergab: 500 Euro wären nur für 1 Prozent ein akzeptabler Wett-Einsatz, während 2 Prozent sogar 1000 Euro riskieren würden, weil sie vom Sieg der deutschen Elf bei der EM überzeugt sind.

Tatsächlich werden der Umfrage zufolge jedoch nur 45 Prozent der Männer anlässlich der Europameisterschaft zocken: 28 Prozent machen das „im kleinen Kreis, etwa mit Kumpels“, 9 Prozent „im größeren Rahmen“ wie Internet oder Toto, und 8 Prozent möchten „sowohl mit Kumpels als auch im größeren Stil“ abräumen.

Bei den Wetten geht es meistens um Geld: 82 Prozent haben schon mal Bares aufs Spiel gesetzt. Aber außerdem ist auch die klassische „Kiste Bier“ ein gefragter Einsatz (52 Prozent). Um einen Kuss haben 26 Prozent der Männer schon mal gewettet. Und immerhin 12 Prozent haben der Umfrage zufolge Erfahrungen mit Sex als Wett-Einsatz. Knapp davor liegt aber noch Putzen (13 Prozent).

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