Jans Blog

Cogito ergo sum

Mac Magazin fuer Einsteiger

Ob Macbook, iPod, iPhone oder künftig wohl auch das iPad – die Produkte aus dem Hause Apple finden reißenden Absatz.

mymac Und gerade Anwender, die wenig mit Technik anfangen können, zieht es zu Macs, denn sie sind einfach zu bedienen, laufen stabil und Anwender müssen sich nicht mit Viren oder anderen Schadprogrammen herumärgern. Gerade an diese Zielgruppe der wenig technikaffinen Anwender richtet sich “mymac” – das Magazin für Mac-Einsteiger. Die neue Heft-Reihe der Medienmarke Macwelt (IDG Magazine Media GmbH) ist ab dem 26. Februar im Handel und erscheint in einer Startauflage von 40.000 Exemplaren. Pro Jahr sind vier Ausgaben geplant. Der Copy-Preis beträgt 5,90 Euro.

“‘mymac’ ist für alle gedacht, die ihren Mac vor allem für Office, Internet, Musik und Fotos verwenden und ihn mehr als Spaß- denn als Arbeitswerkzeug verstehen”, so “Macwelt”-Chefredakteur Sebastian Hirsch. “Mit einem modernen Layout und spannend aufgemachten Inhalten bietet unser neues Magazin eine unterhaltsame Plattform für eine junge Zielgruppe.”

In der ersten, rund 100 Seiten starken Ausgabe widmet sich “mymac” unter anderem ausführlich dem jüngsten Coup aus dem Hause Apple: dem iPad. Der vor wenigen Wochen vorgestellte Tablet-PC bringt reichlich Innovationen und glänzt mit einem durchaus attraktiven Preis. Die Experten der “Macwelt” haben alles zusammengetragen, was Anwender über das mit großer Spannung erwartete Gerät wissen müssen.

Jeder Ausgabe von “mymac” ist darüber hinaus eine Heft-CD beigefügt mit den besten Free- und Shareware-Programmen für den Mac – übersichtlich nach Themen sortiert. Zu den Highlights der ersten “mymac”-Heft-CD gehört unter anderem die Software Openoffice.org mit dem sich auch MS-Office-Dokumente bearbeiten lassen. Wer auch Windows-Software nutzen will, sollte unbedingt einen Blick auf die kostenlose Virtualisierungssoftware Virtual Box werfen, die die Installation von PC-Systemen erlaubt und ebenfalls auf dem Datenträger enthalten ist.

Psychologie: Frauen interessieren staerker fuer Krimis als Maenner

Nach einer Statistik des Buchhandels haben im Jahr 2008 55 Prozent der deutschen Frauen mindestens einen Kriminalroman gelesen, gegenüber nur 44 Prozent der Männer.

Ihr Krimikonsum, so berichtet das Magazin GEO in seiner März-Ausgabe, dient den Leserinnen nicht bloß zur Entspannung.

Doch Grund für Ehemänner, sich vor rachsüchtigen Gattinnen zu fürchten, die sich in Romanen Anregung besorgen, besteht kaum. Den Rat holen Frauen vor allem zum Selbstschutz ein. Das belegt eine psychologische Studie der University of Illinois. “Wir wissen”, sagt die Ko-Autorin Amanda Vicary, “dass Frauen sich mehr vor Gewalttaten fürchten als Männer, obwohl sie seltener Opfer sind.” In Romanen und TV-Sendungen suchen sie nach Tipps, wie eine Notsituation zu überleben wäre.

Dumm nur, dass dieses Wissen nicht beruhigt: Je mehr Frauen über Verbrechen lesen, desto größer ist ihre Angst. Daraus kann ein Teufelskreis entstehen: Sie konsumieren noch mehr Krimis als zuvor.

Actionfilme ohne Alltagsbezug lassen Frauen dagegen kalt. Darin leben vorrangig Männer ihre Fantasien aus. Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 140 Seiten, kostet 6,30 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Neue E-Shops machen gluecklicher

Jeder vierte Online-Händler kämpft mit technischen Altlasten – Der Check-out-Bereich wird am häufigsten vernachlässigt

Je neuer die Technik, desto erfolgreicher der Online-Händler. Neun von zehn Betreibern von Internetshops, die 2007 oder später live gingen, beurteilen den Vertriebserfolg ihres Shops als gut oder sehr gut. Zum Vergleich: Bei E-Shops, die vor 2002 starteten und noch in weiten Teilen auf der Technik von damals basieren, zeigen nur 72 Prozent der Manager dieselbe Zufriedenheit. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der E-Shop-Plattform sowie die Nutzung neuer Technologien wirken also vertriebsunterstützend. Das sind die Ergebnisse einer E-Shop-Studie von novomind, für die 200 Entscheider der E-Commerce-Branche befragt wurden.

Mehr als jeder vierte Online-Händler kämpft allerdings noch mit technischen Altlasten. Bislang unterschätzte Modernisierungsbaustellen sind der Warenkorb und der Bezahlvorgang. 56 Prozent der E-Shops bieten beispielsweise keinen Service beim lästigen Verpacken von Geschenken. 42 Prozent räumen zudem keine Rabatte auf bestimmte Bezahlverfahren ein. Sie verpassen so die Chance, zusätzliche Besucher durch mehr Service oder durch unterschiedliche Preismodelle zum Kauf zu bewegen.

Selbst wenn Online-Händler technisch moderne Funktionen einsetzen versäumen sie häufig, ihre Kunden darüber zu informieren. Beispiel Datensicherheit: Kundendaten werden heute bei fast allen Shoppingplattformen verschlüsselt übertragen. Erst bei 30 Prozent der E-Shop-Betreiber erfahren die Kunden allerdings davon – beispielsweise in Form eines Logos der Verschlüsselungstechnik. 72 Prozent der E-Shop-Betreiber ohne optischen Hinweis wollen auch künftig darauf verzichten. Sie riskieren, dass unsichere Käufer den Besuch des Online-Shops abbrechen und woanders einkaufen.

Viele Entscheider lassen zudem außer Acht, dass sie mit einer E-Shop-Modernisierung auch Kosten senken können. Durch reibungslose Einkaufsprozesse und zeitgemäße Shop-Funktionen lässt sich beispielsweise der Aufwand im Kundenservice reduzieren. “Ein Großteil der Kundenanfragen entsteht gerade deshalb, weil technisch nicht alles nach den Erwartungen der Käufer verläuft”, verdeutlicht Peter Wiedekamm, Vorstand bei novomind. “Damit verbringen Kundenberater einen Großteil ihrer Zeit mit Nachfragen und Beschwerden, die sie viel besser für vertriebsunterstützende Beratung einsetzen könnten”, so Wiedekamm.

Wie E-Shops mit neuen Technologien Kauferlebnis und Absatz steigern können, zeigen Peter Wiedekamm, Vorstand der novomind AG, und Stephan Rönn, Direktor OTTO Europe, auf der Kongressmesse IT@Commerce am 23. und 24. Februar in Frankfurt. Weitere Infos: it-at-commerce.de

Axolotl Roadkill

Der plagiierte Blogger Airen erkennt die Qualität von Helene Hegemanns Bestseller “Axolotl Roadkill” an:

“Das Buch entspricht meinem literarischen Stilempfinden und hat seinen Erfolg verdient”, bekundet Airen in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern. Obwohl Hegemann gut zwei Dutzend Passagen aus Airens Techno-Roman “Strobo” zitierte, ohne ihre Quellen zu nennen, begeistert das Ergebnis den Plagiierten: “Genau gesagt, hat es mich geflasht, dass eine 17-Jährige so ein intensives Werk verfasst.”

Trotz seiner Begeisterung besteht der Blogger allerdings auf seinem Urheberrecht – obwohl sein Roman ein Milieu schildert, das vom Remix lebt. “Im Milieu der elektronischen Musik werden bei Mash-ups und Remixen immer der Remixer und die Originalquelle angegeben. Warum sollte es in der Literatur anders sein?”, so der 28-Jährige, der wegen seiner rauschhaften Vergangenheit am Rande der Legalität anonym bleiben möchte, im Mail-Interview mit dem stern. Der Ullstein Verlag, in dem “Axolotl Roadkill” Ende Januar erschienen ist, verspricht, in der nächsten Auflage ein Quellenverzeichnis nachzureichen.

Zeitungen nutzen verstaerkt digitale Moeglichkeiten

Die digitalen Angebote der deutschen Zeitungen sind in den vergangenen zwei Jahren vielfältiger, individueller und attraktiver geworden. Dies ist Ergebnis einer Analyse des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

Danach bieten die Zeitungen derzeit 658 Websites an. Der Einsatz von Videos auf den Websites ist seit 2008 um fast 100 auf nunmehr 498 deutlich gestiegen. Auffällig hier: Die Mehrheit der Verlage setzt auf selbstproduzierte Videos (59 Prozent), hinzu kommen Videoangebote aus dem Netzwerk der Onlinemarketing Service GmbH (OMS), die sich bei 44 Prozent der Verlage finden.

Dank günstiger Tarife, schneller Verbindungen und Flatrates sowie immer benutzerfreundlicherer Endgeräte werden auch mobile Angebote für die Verlage immer interessanter. 26 Prozent der Zeitungen bieten mobile Portale an. Bei 17 Prozent der Zeitungswebsites gibt es SMS-Dienste. Spezielle Applikationen für Smartphones (“Apps”) offerieren derzeit noch wenige Verlage; hier sei in den nächsten Monaten mit Wachstum zu rechnen, erläutert der BDZV.

Angesichts der rasant gestiegenen Bedeutung der sozialen Netzwerke erweitern immer mehr Verlage ihre Marken in die Social Communitys: 64 Prozent der untersuchten Zeitungswebsites verfügen über Social-Media Applikationen. Bei knapp 53 Prozent finden sich RSS-Feeds. 40 Prozent der Verlage nutzen Microblogs und pflegen beispielsweise einen Twitter-Account. Laut Übersicht setzen die Verlage bei den sozialen Netzwerken vor allem auf Facebook: Hier sind 17 Prozent mit einer eigenen Seite/einem eigenen Profil oder zumindest einer Gruppe vertreten. Einige Angebote weisen dabei mehr als 20.000 “Fans” auf. Umfangreiche Aktivitäten werden auch in den Netzwerken der zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrink zählenden VZ-Gruppe (StudiVZ, SchülerVZ, MeinVZ) unterhalten; hier sind 12 Prozent der Verlage aktiv.

Regelmäßige Zuwächse können die Zeitungen darüber hinaus bei ihrer elektronischen Auflage verzeichnen. Im vierten Quartal 2009 zählte die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) 85.000 verkaufte E-Paper pro Erscheinungstag. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies ein Plus um 14 Prozent. Nutzer können zwischen 455 E-Paper-Angeboten wählen; im Jahr 2008 waren 208 faksimilierte digitale Ausgaben online abrufbar. Mit der Weiterentwicklung elektronischer Lesegeräte (E-Reader) könnte sich dieser Markt in Zukunft deutlich vergrößern, heißt es dazu vom BDZV.

Die sich ständig vergrößernde Zahl digitaler Angebote führt auch zu einer kontinuierlichen Steigerung der Zeitungsreichweiten im Internet. Obendrein bedeuten die kostenpflichtigen Angebote darunter einen Einstieg in bezahlte Inhalte online. Der BDZV führt derzeit eine branchenweite Untersuchung zum Thema Paid Content bei den Verlagen durch. Die Ergebnisse werden bei einer Fachtagung am 29. April 2010 vorgestellt.