Jans Blog

Cogito ergo sum

Software zur Datensicherung und Datenrettung

Wenn die Festplatte im Computer nur noch klackernde Geräusche von sich gibt, ein fieser Virus ausgewählte Dateien gelöscht hat oder Windows womöglich gar nicht mehr startet, gibt es meist nur einen Gedanken:

“Oh je, hoffentlich komme ich noch an meine Daten heran!?” Als Schutz vor dem Horrorszenario Datenverlust verlässt sich so mancher Nutzer auf Daten-Sicherungsprogramme: Sie sollen regelmäßig wichtige Dateien und Ordner oder ganze Festplatteninhalte auf ein externes Laufwerk sichern und bei Bedarf wiederherstellen. Doch die Sicherheit kann trügerisch sein: Viele Programme arbeiten fehlerhaft. Das hat ein Test von COMPUTERBILD ergeben.

Die COMPUTERBILD-Experten stellten zwölf Produkte auf den Prüfstand: Sechs klassische Datensicherungs-Programme zwischen 35 und 50 Euro und zum Vergleich zwei Brennprogramme (Nero und WinOnCD) mit eingebauter Backup-Funktion sowie vier Internet-Sicherheitspakete, die ebenfalls eine Datensicherungsfunktion bieten. Dabei entlarvten die Tester eine gravierende Lücke bei acht Kandidaten: Löscht der PC-Nutzer zum Beispiel beim Aufräumen der externen Festplatte versehentlich einige der Sicherungs-Dateien, bemerken die Programme die dadurch entstandene Lücke nicht. Die fehlenden Dateien werden nicht erneut kopiert, eine Wiederherstellung scheitert mit einer Fehlermeldung – die Daten sind verloren. COMPUTERBILD wertete diese Programme auf die Note “mangelhaft” ab, darunter auch das bekannte Brennprogramm Nero.

Test-Sieger wurde “True Image 11″ (49,95 Euro) von Acronis. Es ist das einzige empfehlenswerte Programm, bei dem die Nutzer wählen können, ob sie ein Abbild der Festplatte (“Image”) oder ausgewählte Dateien und Ordner (“Backup”) sichern möchten. Beides gehört zu einer sinnvollen Datensicherung. Die restlichen Testkandidaten beherrschen nur eine der beiden Möglichkeiten.

Den kompletten Test mit allen Ergebnissen und Tipps zur Datensicherung liefert die neue Ausgabe 12/2008 der COMPUTERBILD (ab Samstag, 24. Mai, im Handel).

Microsoft Office 2007 – Service Pack 2

Microsoft erweitert Anzahl der unterstützten Dokumentenformate in Microsoft Office – Service Pack 2 für Microsoft Office 2007 erhöht Interoperabilität durch Integration von XPS, PDF und ODF

Microsoft Office 2007 unterstützt bereits heute zahlreiche Dokumentenformate in Microsoft Word, Excel und PowerPoint. Mit der Verfügbarkeit des Microsoft Office 2007 Service Pack 2 (SP2) in der ersten Jahreshälfte 2009 wird die Liste unter anderem durch die Unterstützung für die XML Paper Specification (XPS), das Portable Document Format (PDF) 1.5, PDF/A und das OpenDocument Format for Office Applications (ODF) v1.1 erweitert. Damit bietet Microsoft seinen Kunden noch mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Nutzung von Dokumentenformaten und verbessert die Interoperabilität eines seiner Kernprodukte maßgeblich.

“Die Unterstützung weiterer Dokumentenformate ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung unserer Interoperabilitätsstrategie. Indem wir die systemübergreifende Interoperabilität unserer Kernprodukte erweitern und uns aktiv an der Entwicklung und Erhaltung von Dokumentenformat-Standards beteiligen, kommen wir zum einen den Bedürfnissen unserer Kunden entgegen. Aber wir schaffen auch neue Möglichkeiten für Entwickler und Anbieter anderer Technologieplattformen. Davon profitieren alle Seiten”, erläutert Dorothee Belz, General Counsel Microsoft Deutschland.

“Als IT-FuE-Institut begrüßen wir die Entscheidung von Microsoft, mit der Veröffentlichung von Service Pack 2 die Dokumentenformate ODF, PDF und XPS in Microsoft Office 2007 zu unterstützen. Dies eröffnet allen Anwendern größere Wahlmöglichkeiten und Flexibilität”, sagt Professor Radu Popescu-Zeletin, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS. “Die enge Zusammenarbeit von Microsoft mit der IT-Community mit dem Ziel, Dokumenteninteroperabilität zu verbessern, war und ist hier ein pragmatischer Weg. Denn im Zentrum aller Bemühungen stehen die Bedürfnisse der Anwender nach einer reibungslosen und effizienten Nutzung von Informationstechnologie.”

Mit SP2 für Microsoft Office 2007 können Nutzer direkt innerhalb der Anwendung Dokumente im ODF-Format öffnen, bearbeiten und speichern sowie Dokumente als XPS- oder PDF-Datei sichern. Es wird keine Zusatzsoftware mehr dafür benötigt. Das kommende Service Pack erlaubt es zudem, ODF als Standard-Datenformat in Office 2007 einzustellen. Um auch Kunden der Vorgängerversionen Microsoft Office XP und 2003 ODF-Support zu bieten, arbeitet Microsoft weiterhin mit der Open Source-Community bei der laufenden Entwicklung des Open XML-ODF-Translator auf SourceForge.net zusammen. Zusätzlich hat Microsoft eine Roadmap für die Implementierung des kürzlich ratifizierten internationalen Standards ISO/IEC29500 (Office Open XML) definiert. Die meisten der in ISO/IEC29500 definierten Vorgaben werden bereits heute von Microsoft Office 2007 unterstützt und sollen vollständig in der nächsten Version von Microsoft Office, Codename Office 14, unterstützt werden.

Microsoft möchte Nutzern zusätzlich die Möglichkeit geben, Dokumente im Chinesischen Nationalen Dokumentenformat, dem Uniform Office Format (UOF), zu öffnen, zu bearbeiten und zu speichern. Daher unterstützt das Unternehmen die fortlaufende Entwicklung des UOF-Open XML-Übersetzungsprojektes auf SourceForge.net. Darüber hinaus wird Microsoft weitere Schritte unternehmen, um die Verbreitung des Translators zu fördern und die Bedienung zu erleichtern.

Aktive Mitarbeit bei Entwicklung von Standards
Gemäß seiner Interoperabilitätsprinzipien wird Microsoft aktiv an der weiteren Entwicklung von ODF, Open XML, XPS und PDF mitarbeiten. Das Unternehmen wird dem OASIS Technical Committee beitreten, das an der nächsten Version von ODF arbeitet. Es wird auch an der ISO/IEC-Arbeitsgruppe teilnehmen, die zur Verwaltung des ODF-Standards aufgebaut wird. Darüber hinaus werden Mitarbeiter von Microsoft in der neuen ISO/IEC-Arbeitsgruppe vertreten sein, die für die Weiterentwicklung von Open XML zuständig ist, sowie in der neuen ISO/IEC-Arbeitsgruppe, die sich mit Verbesserung der Interoperabilität zwischen von der ISO/IEC anerkannten Dokumentenformaten beschäftigt. Microsoft wird ferner an der laufenden Standardisierung und Aktualisierung von XPS und PDF mitwirken. Zur Verbesserung der Barrierefreiheit von Software wird Microsoft auch weiterhin mit der IT-Community zusammenarbeiten, um die Interoperabilität zwischen Datenformaten wie Open XML und ODF sowie dem Digital Accessible Information System (Daisy XML) zu verbessern.

Interoperabilität im Schulterschluss mit Anwendern verbessern
Da Anwender großen Wert auf Interoperabilität von verschiedenen Technologien im Markt legen, setzt sich Microsoft in Zusammenarbeit mit anderen Branchenvertretern dafür ein, die Interoperabilität von Dokumentenformaten voranzutreiben. Gemeinsam mit dem Interoperability Executive Customer (IEC) Council und anderen Anwendern identifiziert Microsoft die Bereiche, in denen Dokumenteninteroperabilität höchste Priorität hat, und arbeitet dann mit anderen Herstellern daran, Interoperabilität zwischen ihren Implementierungen der Formate zu verbessern. Diese Zusammenarbeit wird im Rahmen der Interoperability Vendor Alliance (www.interopvendoralliance.org), der Document Interoperability Initiative (www.microsoft.com/interop) und einer Reihe weiterer Initiativen fortgesetzt.

Microsoft Platform Value
Die Microsoft Plattform bietet Unternehmen und Institutionen jeglicher Größe einen Mehrwert durch Innovation, Integration und Interoperabilität. Unternehmen profitieren von Synergieeffekten im Zusammenspiel mit der gesamten Microsoft-Produktpalette und der Integration in heterogene Systemlandschaften, einem geringeren Projektrisiko und einem kürzeren Time-to-Market eigener Lösungen. Die Konsolidierung des Backends, eine zentralisierte Verwaltung und ein automatisches Clientmanagement senken Kosten im Betrieb. Mit definierten Support- und Updateprozessen, einer an den Marktbedürfnissen orientierten Roadmap sowie Rechtssicherheit und Haftungsfreistellung steht die Microsoft-Plattform für Planungssicherheit und Investitionsschutz. Zahlreiche Standard- und Branchenlösungen spezialisierter Partner zeigen, dass die Microsoft-Plattform mehr ist als nur die Microsoft-Produkte alleine.

Antivirensoftware Kaspersky Security Suite kostenlos

Surfen im Internet kann gefährlich sein: Immer mehr Kriminelle verwenden immer raffiniertere Schadsoftware, um in möglichst viele Computer zu gelangen.

Guido Habicht, Geschäftsführer von AV-Test, einem der führenden unabhängigen Viren-Testlabore, sagt: “Der Trend bei Schadsoftware geht in Richtung kombinierte Technologien aus Würmern, Trojanern und Rootkits. So übernehmen die Kriminellen heimlich die Kontrolle über fremde PCs und können ihnen auch noch effektiver das Geld aus der Tasche ziehen.” Haben die Kriminellen erst die Kontrolle über einen PC, können sie über diesen zum Beispiel Werbe-Mails (Spam) verschicken oder illegales Material wie Musik-Dateien, Fotos und Videos deponieren und verbreiten. Solche gefährlichen Programme überschwemmen oft in wenigen Minuten das Internet und gelangen durch Sicherheits-Lücken auf angeschlossene Computer.

COMPUTERBILD empfiehlt allen Internet-Nutzern die Installation eines aktuellen Internet-Schutz-Pakets auf dem Computer. Selbst wer nur gelegentlich im Internet stöbert, sollte diese Vorkehrung treffen. Denn Sicherheitssoftware bewacht alle Einfallstore von außen und verhindert verdächtige Aktionen von möglicherweise eingeschleuster Software.

Die Extra-CD der aktuellen Ausgabe 12/2008 (ab Samstag, 24. Mai, im Handel) enthält deshalb einen Komplettschutz: Die brandneue Kaspersky Security Suite in einer speziellen COMPUTERBILD-Edition schützt jeden PC gegen sämtliche Internet-Bedrohungen – von Tarnviren über Werbe-E-Mails bis hin zu Tastatur-Spionen. Die verbesserte und von der Redaktion optimierte Vollversion der Software ist ein ganzes Jahr gratis nutzbar.

Außerdem gibt es ab sofort einen zusätzlichen Service: Das neue “Sicherheits-Center” im Heft versorgt Leser mit Informationen, Zahlen und Schutzanleitungen zu aktuellen Gefahren im Netz. Im Internet gibt es unter sicherheitscenter.computerbild.de ständig aktualisierte Analysen, Tipps und Erklärungen zur Sicherheit im Internet.

Jobboerse bei heise – Karriere Veranstaltungen Jobsuche

Mit den neuen Rubriken Karriere, Veranstaltungen, Weiterbildungssuche und Foren präsentiert sich heisejobs.de jetzt noch serviceorientierter. Sowohl Einsteiger als auch erfahrene IT-Profis finden in den umfangreichen Zusatzinformationen noch mehr Möglichkeiten, ihre IT-Karriere Schritt für Schritt zu planen.

Die neue Rubrik “Karriere”, informiert ausführlich über aktuelle Entwicklungen und Trends im IT/TK-Bereich. Neben fundierten Hintergrundartikeln der c’t-Redaktion zum Arbeitsmarkt finden sich hier auch exklusive Meldungen zu aktuellen Job-Themen.

Zum Erfahrungsaustausch laden die ebenfalls neu eingerichteten Foren ein. Dabei gibt es getrennte Diskussionsplattformen für den IT- und TK-Nachwuchs und die Professionals. Schüler, Umschüler, Azubis und Studenten können hier Fragen der Berufs- und Studienwahl besprechen. IT-Profis finden bei heise jobs das passende Podium, um sich über die aktuelle Arbeitsmarktsituation auszutauschen und erhalten im c’t-Gehaltsspiegel wertvolle Informationen für das nächste Vorstellungsgespräch.

Die neue Veranstaltungsübersicht und die umfangreiche Weiterbildungssuche helfen, das passende Seminar und Workshop zu herauszusuchen. Auch Fernunterricht, Computer- und Web Based Training oder E-Learning-Angebote sind in der Datenbank gelistet. Bei der Weiterbildungssuche kooperiert heisejobs mit der Metasuche des IWWB, dem InfoWeb des Deutschen Bildungsservers.

Weblink:
Heise Jobs

Adware tarnt sich als Windows Security Center

Die Panda Security Experten warnen vor einem neuen Adware-Muster, das sich als Windows Security Center ausgibt und auf infizierten Computern installiert, sobald die Datei “XPShieldSetup.exe” ausgeführt wird.

Windows Security Center ist eine Komponente in Microsoft Windows XP und Windows Vista Betriebssystemen, die Informationen zum Sicherheitsstatus des PC’s liefert und Probleme im System via Pop-Ups meldet.

Das angebliche Security Center, das aktuell im Internet kursiert, simuliert ebenso eine Sicherheitsanalyse und meldet als Ergebnis eine nicht existierende Bedrohung. Den betroffenen Anwendern wird direkt empfohlen ein Programm zur Bekämpfung des angeblichen Schadprogramms zu kaufen.

Auch wenn der User die Meldung ignoriert und das Security Center schließt, bleibt das Programm auf dem System. Immer wieder erscheinen dann beim Surfen Pop-Ups, die an die vermeintliche Infizierung erinnern und das Tool zum Desinfizieren des Systems über die Webseite des Herstellers anpreisen. Dabei meldet die Adware, dass sie eine nicht registrierte Version des Anti-Spyware-Tools XP-Shield auf dem System gefunden hat, die jedoch nur dann Schadprogramme entfernt, wenn sie registriert wird. Und dazu wird der Computer-Nutzer nun aufgefordert, um Datenverluste und weitere Infektionen zu verhindern. Ebenso erstellt die Adware einen Shortcut im Desktop und im Start-Menü. Betroffen sind die Betriebssysteme Windows 2003, Windows XP, Windows 2000, Windows NT, Windows ME and Windows 98.