Jans Blog

Cogito ergo sum

Buch als Medium nicht bedroht

Verleger Unseld sieht keine Bedrohung für Bücher: Joachim Unseld, Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt, sieht das Buch als Medium nicht bedroht. “Solange es Menschen gibt, die beim Lesen noch Unterschiede machen und die Welt wirklich erkennend erleben wollen, wird es Literatur und Bücher geben”, sagt er der ZEIT.

Erschwert werde allerdings das Verlegen von Büchern durch “das Buchhandels-Sterben und das Aufkommen großer Filialisten”, die der “lukrativere Mainstream mit auswechselbaren Bestsellern” bediene. “Die Brutalität amerikanischer Marktgesetze wird sich spätestens dann bei uns durchsetzen, wenn die für die qualitativ hochstehende Literatur so wertvolle Preisbindung fällt.”

Das komplette Interview erscheint in der ZEIT Nr. 22 vom 21. Mai 2008.

Microsoft Malware Protection – Sicherheitsluecke

Wie vom Deutschen Sicherheitsnetz gemeldet wird, ist der in allen modernen Betriebssystemen von Microsoft enthaltene Virenstopper Microsoft Malware Protection Engine selbst zum Sicherheitsloch geworden.

Nach Einschätzung der Experten ist die aktuelle Gefahrenstufe gelb. Bedenklich dabei ist, dass zeitgleich erneut eine Sicherheitslücke im Internet-Explorer entdeckt wurde.

Bis jetzt sind nur Internet-Schädlinge bekannt, die zunächst über die Lücken den Microsoft-Virenstopper ausschalten. Bereits beim nächsten Angriff sind dann keine Barrieren mehr vorhanden und Angreifer können ungehindert Schaden anrichten. Nach Beobachtungen der Experten im Deutschen Sicherheitsnetz häufen sich Vorfälle dieser Art. “Die Gefahr, dass Schutzsoftware für Angriffe missbraucht wird, ist in den letzten Monaten erheblich gestiegen”, klärt Dr. Frank Bock, Vorstand des Deutschen Sicherheitsnetz e.V., auf. Microsoft hat sofort auf das aktuelle Problem reagiert und ein Reparaturpaket zu Verfügung gestellt. Aber ungute Gefühle bleiben dennoch. Schnellentschlossene erhalten kostenfrei unter deutsches-sicherheitsnetz.de eine Anleitung, wie Sicherheitslücken im PC geschlossen werden können.

“Gegen solche Lücken, wie sie jetzt erkannt wurden, können sich PC-Anwender nur durch Mehrfachschutz in zwei Ebenen schützen, so wie es heute im Auto durch Sicherheitsgurt und Airbag üblich ist”, mahnt Bock. Angesichts der vielen am Markt verfügbaren Softwareprodukte erscheint jedoch die Auswahl der richtigen Komponenten für einen normalen PC-Anwender fast undurchschaubar. Das Deutsche Sicherheitsnetz empfiehlt seinen Mitgliedern ein fein abgestimmtes Sicherheitspaket, dass sowohl Schutzfunktionen als auch Hilfe im Ernstfall anbietet, so wie es seit vielen Jahren für Autofahrer bereits bekannte Praxis ist.

Das Deutsche Sicherheitsnetz e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit der Internet-Computernutzung in Deutschland zu erhöhen. Der Verein bietet in Kooperation mit Volksbanken Raiffeisenbanken sowie Sparkassen einen PC-Sicherheitsdienst für jedermann an. Vereinszielziel ist der weitere Ausbau des Sicherheitsniveaus, um die Internet-Nutzung und den privaten PC von Gefahren zu befreien.

America.com – Internetdomain wird versteigert

America.com steht nun offiziell zum Verkauf: Wird der beste Domain-Name in die Hände Amerikas fallen oder wird ein anderes Land sich ihn unter den Nagel reißen? Bald werden wir es wissen, wenn dieser Domain-Verkauf, der alle Rekorde brechen und in die Geschichte eingehen dürfte, über die Bühne gegangen ist.

Internet Media Consultants SA wurde exklusiv mit dem Verkauf dieses Domain-Namens der Spitzenklasse beauftragt: America.com. Das Unternehmen IMC hat sich mit GreatDomains.com, einem Geschäftsbereich von Sedo.com, zusammengeschlossen, um die bevorstehende Online-Auktion abzuhalten, die für den Zeitraum vom 22. Mai 2008, 14.00 Uhr EST (Eastern Standard Time) bis zum 29. Mai 2008, 14.00 Uhr EST angesetzt ist.

“Zahlreiche Unternehmen und Investoren aus der ganzen Welt haben bereits großes Interesse bekundet”, so Paolo Belcastro, Director von IMC. “Eine solche Gelegenheit bietet sich wohl nur einmal im Leben, und man muss davon ausgehen, dass der künftige Besitzer den Domain- Namen in Zukunft auch nicht unbedingt wieder hergeben wird.”

Laut den Einschätzungen mehrerer internationaler Experten aus der Branche beläuft sich der Wert der Domain auf 3,5 bis 7,3 Millionen US-Dollar. Bei einem festgesetzten Mindestpreis von über 1.000.000 US-Dollar dürften den Erwartungen zufolge zahlreiche vorangegangene Verkaufsrekorde gebrochen werden.

Branchenanalysten bezeichneten diesen hochrangigen Domain-Namen kürzlich als “Sofortgeschäft”. Ihrer Ansicht nach fällt er unter die 1 % der besten Domain-Namen der Welt. Diese Domain bietet unbegrenzte Möglichkeiten zur Verwirklichung von Geschäftsmodellen und dürfte in Zukunft eine attraktive Einnahmequelle darstellen.

Im Jahr 1999 wurde der Domain-Name Business.com für 7,5 Millionen US- Dollar verkauft. Nur einige Jahre später wurde die weiterentwickelte Domain Business.com für über 345 Millionen US-Dollar an R.H. Donnelly weiterverkauft. Ein ähnliches Zukunftsszenario ist auch für America.com denkbar.

Zu den jüngsten Domain-Verkäufen zählen: Sex.com 12,5 Mio. USD, IRS.com 12,5 Mio. USD, Fund.com 9,9 Mio. USD, Porn.com 9,5 Mio. USD und Diamond.com 7,5 Mio. USD. Vergangenen Monat wurde Pizza.com für 2,6 Millionen US-Dollar auf GreatDomains.com verkauft.

Frauen und Marken – KommunikationsAnalyse

Die Frauen in Deutschland kennen, mögen und verwenden im Durchschnitt mehr Marken als noch vor zwei Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008.

Demnach kennen Frauen im Alter von 14 bis 64 Jahre durchschnittlich 47%, also fast jede zweite der insgesamt 1.079 in der Studie abgefragten Marken zumindest dem Namen nach. Das sind vier Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Jahren. Im Gleichklang mit der wachsenden Bekanntheit steigen auch die Sympathiewerte und die Verwendung von Markenartikeln an. Während die Frauen 2006 noch durchschnittlich 14% der abgefragten Marken sympathisch fanden, stieg dieser Wert bis zur aktuellen Studie um zwei Prozentpunkte auf 16%. 119 der 1.079 Marken – also immerhin 11% – wandern bei der durchschnittlichen Frau regelmäßig in den Einkaufskorb. Auch hier ist eine Steigerung um einen Prozentpunkt gegenüber 2006 zu verzeichnen.

Einzelleistungen heben das Image der Marken Dass diese Renaissance des zeitweise kriselnden Markenartikels auf breiter Basis stattfindet, zeigt eine andere Auswertung der Ergebnisse: So konnten 49 der gegenüber 2006 vergleichbaren Marken ihre Bekanntheit erhöhen, während nur sieben Prozent an Bekanntheit verloren. Ein nicht weniger eindeutiges Gewinner-/Verliererverhältnis von 31 zu 6 Marken bezogen auf die Sympathie, und 24 zu 7 Marken bei der Verwendung, legt nahe, dass viele Frauen ihre Liebe zum Markenartikel ganz allgemein neu entdeckt haben. Dies überrascht insofern als sich die ebenfalls erhobenen Einstellungen zu Markenartikeln gegenüber der Vorgängerstudie nur wenig verändert haben. Zwar geben 63% (2006: 57%) der Frauen an, bei größeren Anschaffungen sehr auf die Marke zu achten, andererseits hat sich aber auch die Zahl derer erhöht, die nicht unbedingt zu einer bekannten Marke greifen, weil es in den Regalen auch andere Produkte gibt, die genauso gut sind (2008: 86%; 2006: 84 %). Der Grund für die neue Liebe zur Marke liegt also nicht im gewachsenen Vertrauen in den Markenartikel als Gattung, sondern in der Leistung vieler einzelner Marken. Folgerichtig geben auch 83% der Frauen an, gezielt Marken zu kaufen, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben.

Ost-West-Gefälle in Markendeutschland Zwischen den Frauen in den alten und den neuen Bundesländern zeigen sich auch fast zwei Jahrzehnte nach der Vereinigung deutliche Unterschiede in den Markenbeziehungen. Frauen im Westen kennen, mögen und verwenden deutlich mehr Marken als in Ostdeutschland Pendants. Aber nicht nur die geographische, auch die soziale Herkunft und die Lebensphase beeinflussen das Verhältnis. Je besser situiert und gebildet die Frauen sind, desto mehr fühlen sie sich Markenartikeln verbunden. Und die größte Begeisterung für Marken legen nicht, wie vielleicht zu vermuten, die ganz jungen, sondern aktive, berufstätige Frauen in der Lebensmitte an den Tag.

Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 Seit 1984 erhebt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungen der ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowie Bekanntheits-, Sympathie- und Verwendungsdaten von über 1000 Marken. Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationen den Markenerfolg planbar. Ein neuer Untersuchungsteil der BRIGITTE KomunikationsAnalyse 2008 widmet sich den aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen und den Erwartungen, die Frauen in diesem Zusammenhang an Unternehmen und ihre Marken haben. Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 wurde zwischen Oktober und Dezember 2007 von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main, und Ipsos, Hamburg, durchgeführt. Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.

Suchmaschine Yahoo – Entwickler-Tool “SearchMonkey”

Die Suchmaschine Yahoo! führt das Entwickler-Tools “SearchMonkey” ein.

Die innovative Open-Source-Technologie von Yahoo! optimiert die Suchresultate für Nutzer und Website-Betreiber, öffnet die Yahoo! Suche für Entwickler und bekräftigt Yahoo!’s Position als zentraler Einstiegspunkt ins Internet

Yahoo! hat heute weltweit das Entwickler-Tool SearchMonkey vorgestellt: einen kostenlosen, innovativen und Open-Source-basierten Service, der die Internetsuche neu definiert und für die Nutzer durch eine neuartige Darstellung des Suchergebnisses schnell und einfach bereits Antworten auf den ersten Blick bieten wird. Als erster Suchmaschinenanbieter ergreift Yahoo! eine derartige Initiative – mit dem Ziel, durch eine offene Suchplattform einen entscheidenden Beitrag zur Demokratisierung der Internetsuche zu leisten und Website-Betreibern und Nutzern mehr Wahlmöglichkeiten zu geben, welche Informationen sie zeigen beziehungsweise sehen wollen.

Die Anwendung von SearchMonkey ist für Internetseitenanbieter ausgesprochen einfach. In weniger als zehn Minuten eingerichtet, bietet die neue verbesserte Darstellung der Suchresultate strukturierte und damit relevantere Informationen und Fakten auf den ersten Blick. Publisher können den Inhalt ihrer Sucheinträge künftig selbst gestalten und kontrollieren sowie Bilder, Kurzinfos und Live-Links in das algorithmische Suchergebnis integrieren.

Auch Verbrauchern wird SearchMonkey deutliche Vorteile bringen: Sie können in Kürze von den differenzierten und optimierten Suchergebnissen von Yahoo! profitieren, die sie schneller und einfacher zu genau den relevanten Website-Inhalten führen, die sie suchen. Ohne zusätzliche Klicks zeigt das Suchergebnis bereits die wichtigsten Informationen, wie z.B. Preisangaben, Bewertungen oder Kontaktadressen auf einen Blick übersichtlich an.

Zum Start von SearchMonkey hat Yahoo! mit populären Internetseiten wie Qype und Die Welt bereits starke Kooperationspartner gewonnen. SearchMonkey steht ab sofort unter developer.yahoo.com/searchmonkey/ allen Website-Betreibern und Entwicklern offen.

“Internetnutzer wollen relevante Antworten auf einen Blick. Die Zeit der klassischen langen Linklisten mit Suchtreffern neigt sich dem Ende zu”, so Andreas Krawczyk, Head of Programming Yahoo! Deutschland. “Deshalb haben wir bei Yahoo! mit SearchMonkey ein revolutionäres Produkt entwickelt, das eine neuartige Darstellung und Wahrnehmung von Suchergebnissen ermöglicht. Die Open-Source-Technologie von SearchMonkey bietet sowohl Publishern als auch Endnutzern einen hohen Mehrwert, denn durch optimierte Sucheinträge und Anzeigen erzielen sie gleich bei der ersten Suchanfrage relevantere und qualitativ bessere Suchergebnisse. Für Yahoo! ist die offene Suchplattform ein wichtiger Bestandteil der übergeordneten Unternehmensstrategie. Das neue offene Yahoo! wird sozialer und gibt den rund 500 Millionen Nutzern weltweit eine größere Flexibilität, um Webseiten wie auch die Yahoo! Startseite ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Wir öffnen uns mit SearchMonkey für externe Entwickler mit dem Ziel, durch relevantere Web-Inhalte und -Services für Internetnutzer aus der ganzen Welt der bevorzugte Einstiegspunkt ins Internet zu sein.”