Jans Blog

Cogito ergo sum

Studie: Bier ist gesund

Studie: Biertrinker leben länger – Gerstensaft schützt vor Krankheiten und steigert die Intelligenz

Das Geld für Praxisgebühren und teure Medikamente kann man sich in vielen Fällen getrost sparen und stattdessen lieber ein Sixpack im nächsten Getränkemarkt einkaufen. Denn Bier ist nach neuen wissenschaftlichen Untersuchungen fast schon ein Wundermittel gegen diverse Krankheiten – und es steigert sogar die   Lebenserwartung und die Intelligenz. Aber natürlich muss es maßvoll genossen werden, denn die positive Wirkung schlägt sofort um, wenn man zu tief ins Glas schaut. “Männer sollten nicht mehr als einen Liter am Tag trinken, Frauen nur die Hälfte”, rät der Freisinger Professor Anton Piendl im Männer-Lifestylemagazin “Men’s Health” (Ausgabe 6/2008, EVT 21.05.2008). Er und zahlreiche andere Experten haben die Wirkung des Gerstensaftes genau untersucht, und die Mediziner sind dabei zu überraschenden Erkenntnissen gekommen.

So wurde im Rahmen einer Studie der dänischen Forschungsgruppe des Nationalen Gesundheitsinstituts in Kopenhagen festgestellt, dass regelmäßiger und maßvoller Biergenuss die Lebenserwartung deutlich erhöhen kann. Das Risiko an einem Herzinfarkt zu erkranken, wird durch Hopfen und Malz sogar halbiert, denn wichtige Inhaltsstoffe des Biers schützen Zellen und Gefäße vor Fettablagerungen. Aber nicht nur das: Bier scheint sogar auch eine krebshemmende Wirkung zu haben. Dafür sorgt ein Hopfen-Bestandteil mit dem komplizierten Namen Xanthohumol. “Der Pflanzenstoff wirkte im Labor bis zu 100-mal stärker als vergleichbare Schutzstoffe, die in Rotwein, grünem Tee oder Soja vorkommen”, sagt der Neurologe Manfred Walzl von der Landesnervenklinik Graz in “Men’s Health”. In verschiedenen Studien griff Xanthohumol in allen Stufen der Krebsentstehung ein und blockierte sie. Weitere Krankheiten, vor denen Bier schützen kann, sind nach den Erkenntnissen der Experten unter anderem Thrombosen, Osteoporose, Magenprobleme und Nierensteine. Eine niederländische Untersuchung der Universität Rotterdam hat zudem herausgefunden, dass regelmäßiger Biergenuss sogar vor Altersdemenz schützt. Ein bis drei Gläser am Tag sind eine ideale Menge, um das Risiko einer Erkrankung um mehr als die Hälfte zu senken.

Bier beugt aber nicht nur dem Gedächtnisverlust im Alter vor. Nach einer Studie der Universität Tokio kann der Gerstensaft auch die Intelligenz deutlich erhöhen. Versuchsteilnehmer, die täglich einen Liter tranken, legten auf einer Intelligenz-Skala bis zu 3,3 Punkte zu. Bei der trockenen Kontrollgruppe veränderte sich dagegen nichts.

Der typische Männer-Spruch “Ich hab’ sie mir schön getrunken” stimmt übrigens tatsächlich. Auch das hat eine Studie bewiesen. Schottische Psychologen fanden in einem Test mit 80 Studenten heraus, dass die Gesichter des anderen Geschlechts nach dem Genuss von ein paar Bieren um durchschnittlich 25 Prozent positiver bewertet wurden als vorher. Das liegt allerdings nicht am Hopfen oder Malz, sondern am Alkohol. Der Geist des Gerstensaftes erhöht nämlich die Aktivität in dem Teil des Gehirns, der für die Beurteilung von Gesichtern zuständig ist. Aber “Men’s Health” warnt: Die Wirkung hält nicht bis zum nächsten Morgen an!

Trend Micro Malware Report

Trend Micro informiert über die Entwicklung der aktuellen Bedrohungslandschaft. Im April 2008 nutzte die Malware-Szene erneut den Microsoft Patch Tuesday, um sich über Sicherheitsschwachstellen zu informieren und diese in kürzester Zeit anzugreifen.

Darüber hinaus wurden im vergangenen Monat wieder seriöse Webseiten manipuliert, um Besucher mit Malware zu infizieren. Nicht zuletzt ist ein Herausforderer für das Storm-Botnet aufgetaucht: Das entdeckte Kraken-Botnet scheint doppelt so groß zu sein wie Storm.

Exploit/Backdoor übernimmt Systemkontrolle
An jedem zweiten Dienstag eines Monats – dem sogenannten “Patch Tuesday” – veröffentlicht Microsoft Updates für sicherheitsrelevante Schwachstellen in seinen Produkten. Am darauf folgenden “Exploit Wednesday” nimmt die Malware-Szene dann oftmals genau diese Sicherheitslücken ins Fadenkreuz. Die Angreifer spekulieren mit dem zeitlich verzögerten Einspielen der neuen Patches durch viele Anwender – leider oft mit Erfolg.

Kurz nach dem Patch Tuesday im April entdeckte Trend Micro eine Kombination aus Exploit und Backdoor, mit der die eigentlich schon geschlossene Sicherheitslücke im Graphical Device Interface (GDI) von Windows Systemen angegriffen wurde. Nach dem erfolgreichen Ausnutzen der Schwachstelle durch EXPL_NEVAR.B startet der Download von BKDR_POISONIV.QI. Unbemerkt vom Anwender gibt diese Backdoor dem Angreifer die volle Kontrolle über das infizierte System.

Erneut seriöse Webseiten manipuliert
Die Kette der Angriffe auf seriöse Webseiten riss auch im April nicht ab: Anfang des Monats wurden mehrere Webseiten entdeckt, die erfolgreich mit IFrame Search Engine Optimization (SEO) Poisoning manipuliert wurden. Durch Einfügen einer IFrame-Komponente in den HTML-Code konnten Browser auf eine andere URL umgeleitet werden, die den Download verschiedener Malware startete.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Angreifer testen, bei welcher Kategorie von Webseiten sie den größten Traffic erzielen können. Aktuell wird besonders der Bildungsbereich angegriffen, aber auch Angebote aus den Bereichen Social Networking, Unterhaltung und Nachrichten sind gefährdet.

Angriff von Kraken: Neues Botnet entdeckt
Das bekannte Storm-Botnet hat im April einen Konkurrenten mit dem unrühmlichen Titel “Größtes Zombie-Netzwerk” bekommen: Das Kraken-Botnet besteht wahrscheinlich aus mehr als 400.000 infizierten Systemen und ist damit doppelt so groß wie Storm.

Kraken gelangt auf Systeme in Form eines als Bilddatei getarnten EXE-Files. Beim Öffnen legt die Malware auf dem betroffenen Rechner eine Kopie von sich an. Dabei wird ein Dateiformat für die Kopie verwendet, das sich von dem ursprünglichen Format unterscheidet. Wird die Originaldatei von einer Anti-Malware-Lösung erkannt und entfernt, kann das System über die Kopie erneut infiziert werden. Trend Micro identifiziert die Malware hinter Kraken als TROJ.SPAMBOT.AF.

Innerhalb der Sicherheitsindustrie wird diskutiert, ob Kraken wirklich neu ist, oder eine Variante der Bobax-Malware-Familie. Möglicherweise arbeiten bestimmte Personen bereits seit Ende 2006 an der Entwicklung von Kraken.

Weitere Informationen zu aktuellen Sicherheitstrends finden Sie im TrendLabs Malware-Blog unter: http://blog.trendmicro.com/april-malware-roundup-2/

StudiVZ will gegen MatheVZ klagen

MatheVZ soll Domain rausgeben – StudiVZ will alle VZ-Adressen für sich alleine beanspruchen. Ob das rechtens ist, will MatheVZ vor Gericht klären.

MatheVZ bietet im Internet Mathe-Übungsblätter und Unterrichtsmaterialien zum Download an. Der Holtzbrinck-Konzern hingegen betreibt unter StudiVZ und SchülerVZ die größten deutschen Online-Communities. StudiVZ verlangt von MatheVZ nun, dass sie ihr Internetangebot umbenennen und unter neuer Adresse ins Netz stellen sollen. Wenn Sie der Aufforderung nicht nachkommen, will StudiVZ vor Gericht klagen. Die Mathe-Seite will nicht kleinbeigeben und es auf einen Prozess ankommen lassen, denn Sie haben ihre Seite ebenfalls als Marke eingetragen. Somit dürfte der Streit um MatheVZ zum Präzedenzfall werden. Ach ja, im übrigen haben auch viele Verbraucherzentralen ( z.B. www.vz-nrw.de) das Kürzel “VZ” in ihrem Domainnamen. Wer hat hier jetzt wohl die älteren Rechte?

Weblinks:
mathevz.net
studivz.net

Weitere Berichte:
spiegel.de
zdnet.de
basicthinking.de

Legend Online – Browsergame

Das Hamburger Entwicklerstudio Master Creating, bekannt durch ‘Legend – Hand of God’, kooperiert mit der Gameforge AG, dem internationalen Marktführer für Browserspiele.

Gameforge wird mit seiner Expertise die Internationalisierung von ‘Legend Online’, dem neusten Spiel von Master Creating, vorantreiben. Die Kooperation umfasst neben ‘Legend Online’ auch zukünftige Browserspiele von Master Creating.

‘Legend Online’ ist das erste Browsergame, das im Universum eines populären PC-Spiels angesiedelt ist. Es folgt dem Action-Rollenspiel ‘Legend – Hand of God’, das 2007 mit dem Deutschen Entwicklerpreis ausgezeichnet wurde. Nur zwei Monate nach dem Start spielen bereits über 250.000 Menschen in Deutschland das grafisch anspruchsvoll gestaltete Browsergame. Jan Beuck, Creative Director bei Master Creating, erklärt: “Wir freuen uns über den nachhaltigen Erfolg von ‘Legend Online’ und auf eine lange Partnerschaft mit Gameforge.”

Klaas Kersting, Gründer und CEO von Gameforge, sagt: ” ‘Legend Online’ ist ein cooles Browserspiel mit wirklich fantastischer Grafik. Ich habe es vom ersten Tag an gespielt und war begeistert. Deshalb haben wir uns innerhalb kürzester Zeit entschlossen, das Spiel zu übernehmen. Nach und nach werden wir es nun in allen ‘Gameforge-Ländern’ veröffentlichen und so mithelfen, den internationalen Erfolg des Spiels zu begründen.”

Mehr zum Spiel gibt es im Internet unter legend.de

Web 2.0 – The Machine is Us/ing Us

In diesem Video wird das Web 2.0 in fünf Minuten erklärt. Michael Wesch, Assistant Professor of Cultural Anthropology an der Kansas State University, zeigt in dem Video, was das besondere an digitalem Text ist und warum vernetzte Worte mehr sind als geschriebene – Sie sind die neue Verbindung von Sinn und Form im Web 2.0 …