Amazon Prime Reading Kindle eBooks kostenlos lesen

Amazone Prime-Mitglieder können ab sofort mit Prime Reading eine wechselnde Auswahl an Hunderten von Kindle eBooks, Magazinen, Kurzgeschichten, Comics, Kinderbüchern und mehr lesen – kostenlos und unbegrenzt

Amazon präsentiert heute Prime Reading, einen neuen Lese-Vorteil für alle Prime-Mitglieder in Deutschland und Österreich. Prime-Kunden können ab sofort eine wechselnde Auswahl an Büchern, Magazinen, Comics und mehr genießen – ganz ohne zusätzliche Kosten. Prime Reading gehört zu den neuen Vorteilen für Prime-Mitglieder, die von unbegrenztem und kostenlosem Versand, kostenloser Same-Day Lieferung in Deutschland, unlimitiertem Zugang zu Inhalten von Prime Video und Prime Music, Prime Photos, Twitch Prime, Premiumzugang zu Blitzangeboten und weiteren Vorzügen profitieren.

Mitglieder können nach dem Download der Kindle Lese-App für iOS oder Android sowie über Kindle eReader und Fire Tablets sofort mit dem Lesen beginnen. Mehr Informationen über Prime Reading und eine kostenlose Prime Mitgliedschaft für 30 Tage sind unter www.amazon.de/primereading verfügbar.

„Mit Prime Reading ist Amazon Prime noch besser geworden. Mitglieder können nun unlimitiert und kostenlos auf Magazine, Comics und Hunderte von Büchern zugreifen, darunter auch Bestseller wie „Harry Potter und der Stein der Weisen“, sagt Alessio Santarelli, Kindle Content Director EU bei Amazon. „Prime-Mitglieder werden die Auswahl an Büchern lieben. Sie reicht von Psychothrillern über Business-Titel und aktuelle Reiseführer bis hin zu Bestseller-Romanen und kann ab sofort auf allen Geräten gelesen werden.“

„Wir freuen uns, dass die Hubert Burda Media Premiumprodukte ab sofort für alle Prime Mitglieder erhältlich sind“, so Gudrun Ulz, Head of Digital Sales bei der Burda Magazin Holding. „Die neue Funktion ermöglicht Nutzern, unsere aktuellsten Magazininhalte aus den Bereichen News, Business, Lifestyle, Mode und Entertainment optimiert für ihre digitalen Endgeräte zu lesen.“

Psychologie: Frauen interessieren staerker fuer Krimis als Maenner

Nach einer Statistik des Buchhandels haben im Jahr 2008 55 Prozent der deutschen Frauen mindestens einen Kriminalroman gelesen, gegenüber nur 44 Prozent der Männer.

Ihr Krimikonsum, so berichtet das Magazin GEO in seiner März-Ausgabe, dient den Leserinnen nicht bloß zur Entspannung.

Doch Grund für Ehemänner, sich vor rachsüchtigen Gattinnen zu fürchten, die sich in Romanen Anregung besorgen, besteht kaum. Den Rat holen Frauen vor allem zum Selbstschutz ein. Das belegt eine psychologische Studie der University of Illinois. „Wir wissen“, sagt die Ko-Autorin Amanda Vicary, „dass Frauen sich mehr vor Gewalttaten fürchten als Männer, obwohl sie seltener Opfer sind.“ In Romanen und TV-Sendungen suchen sie nach Tipps, wie eine Notsituation zu überleben wäre.

Dumm nur, dass dieses Wissen nicht beruhigt: Je mehr Frauen über Verbrechen lesen, desto größer ist ihre Angst. Daraus kann ein Teufelskreis entstehen: Sie konsumieren noch mehr Krimis als zuvor.

Actionfilme ohne Alltagsbezug lassen Frauen dagegen kalt. Darin leben vorrangig Männer ihre Fantasien aus. Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 140 Seiten, kostet 6,30 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Hoerbuch Download nimmt zu

Hörbuch-Downloads aus dem Internet gewinnen stark an Beliebtheit. Die Deutschen haben im ersten Halbjahr 2009 420.000 Hörbücher auf ihre PCs geladen. Das ist ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 4 Millionen Euro. Das hat der Hightech-Verband BITKOM im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben, die am 14. Oktober beginnt. Grundlage der Angaben ist eine Erhebung der GfK Panel Services für den BITKOM.

Der Durchschnittspreis für Hörbücher ist unter 10 Euro gesunken und liegt aktuell bei 9,53 Euro. Vor drei Jahren waren es noch 11,64 Euro. „Mit zunehmender Nachfrage werden die Preise für Hörbücher weiter sinken“, erklärt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Zu dem Boom trägt eine bessere Infrastruktur bei: „Mit dem Breitband-Ausbau werden Hörbuch-Downloads für immer mehr Menschen attraktiv“, sagte Berg. „Die Datenübertragung für ein Hörbuch klappt heute in kürzester Zeit.“ Fast zwei Drittel der Haushalte verfügen derzeit über Breitband-Internet. Nutzer können sich die Hörbücher sofort nach dem Download am PC anhören. Auch das Überspielen auf mobile Geräte ist möglich. „Mit einem MP3-Player hat man die Hörbücher immer dabei, ob beim Joggen oder auf Reisen.“

Auch Bücher in Papierform sind im Online-Handel begehrt. Rund 16 Millionen Deutsche haben schon einmal ein Buch im Internet gekauft, ergab eine Studie von BITKOM und dem Marktforschungsinstitut Aris. Der gesamte Buchmarkt in Deutschland hatte 2008 nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ein Volumen von 9,6 Milliarden Euro.

Wird sich das E-Book in Deutschland durchsetzen?

Für den Durchbruch des digitalen Buches in Deutschland fehlten bisher sowohl Lesestoff als auch erschwingliche Geräte. Eine Kooperation von Sony, Libri.de und Thalia will das nun ändern.

Wenn das Herunterladen der Bücher komfortabler wird, könnte der Sony Reader das E-Book in Deutschland tatsächlich massentauglich machen, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 8/09.

Der 300 Euro teure E-Book-Reader PRS-505 von Sony wird in den USA seit Ende 2007 verkauft. Das Gerät ist nicht größer als ein Taschenbuch und eignet sich somit zum Lesen in der Bahn, auf dem Sofa zu Hause oder auf der Parkbank. Ebenso wie bei gedruckten Büchern benötigt man Tageslicht oder eine Lampe zum Lesen, da die Displaytechnik ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt.

Das Schriftbild ensteht durch schwarze und weiße Pigmente, die in Kügelchen per Spannung gesteuert werden. Im Wesentlichen verbraucht daher nur das Ändern des Bildes Strom. Im Alltagstest reichte der aufgeladene Akku für über eine Woche und zwei Romane à 500 Seiten. Texte wirken auf dem Reader wie auf Papier gedruckt, doch man kann die Schriftgröße verstellen und eine ganze Büchersammlung dabeihaben: Etwas über 200 MByte Flash-Speicher genügen für mehr als 100 Bücher.

Die E-Books kosten in der Regel genauso viel wie gedruckte Bücher, einige sind bis zu 20 Prozent günstiger. Zum Verkaufsstart sind hierzulande jedoch nur 1500 Bücher, mit dem Fokus auf deutschsprachige Belletristik-Bestseller, bei libri.de und Thalia erhältlich. Zum Vergleich: In den USA gibt es bei Amazon für den Kindle-Reader bereits rund 245 000 Bücher. Die Verlage setzen als Schutz vor der kostenlosen Weitergabe der Bücher auf „Adept“, das System zur digitalen Rechteverwaltung (DRM) von Adobe. Zum Download benötigt man einen Internet-fähigen PC, denn eine Mobilfunkverbindung fehlt Sonys Reader.

„Schnell stellt sich das gleiche Lesevergnügen wie auf Papier ein. Es stört jedoch die umständliche und nicht kundenfreundliche Download-Prozedur, die Anwender in Kauf nehmen müssen, um kopiergeschütztes Lesematerial auf ihren Reader zu bringen“, berichtet c’t-Redakteur Achim Barczok. „Bleibt zu hoffen, dass das Angebot in den nächsten Monaten schnell wächst und das System zum Herunterladen der Bücher komfortabler wird.“

Leipziger Buchmesse – Interview Podcast

Podcast: Interview mit Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung Leipziger Buchmesse, über den Erfolg und die Bedeutung der Leipziger Buchmesse. Am Mittwochabend wurde die Leipziger Buchmesse 2009 im Gewandhaus feierlich eröffnet.

Hören Sie hier einen Podcast über die Bedeutung der Leipziger Buchmesse: