Ego-Shooter Metro 2033 im Test

Neuer russischer Ego-Shooter Metro 2033 a la Stalker im Test:

Eine Fahrkarte reicht nicht aus, um in den Tunneln der Moskauer U-Bahn zu überleben – jedenfalls nicht im Ego-Shooter Metro 2033. Golem.de hat schwere Waffen in die Hand genommen und eine Betaversion des auch technisch interessanten Programms angespielt.

Black Mirror 2 PC-Adventure Spiel

PC-Adventure Spiel – Genau das Richtige für verregnete Herbsttage ist das neue PC Spiel Black Mirror 2: Schreckliche Morde erschütterten vor zwölf Jahren die Gegend rund um das englische Black Mirror Castle.

Black-Mirror-2 In Black Mirror 2, dem Nachfolger des Kult-Krimi-Adventures, gilt es wieder, eine geheimnisvolle Mordserie aufzuklären, die tausende Kilometer entfernt im US-Bundesstaat Maine ihren Anfang nimmt: Darrens unbeliebter Nebenjob-Chef wird ermordet aufgefunden, kurz nachdem sich beide bitterböse zerstritten haben. Darren steht unter Verdacht, ebenso wie die schöne Angelina, die zufällig am Mordtag in Darrens Leben stolperte. Und auch der geheimnisvolle Stalker, der beiden nachspioniert. Nach und nach ergeben sich immer mehr Verbindungen zum Black Mirror Castle und den Ereignissen von vor zwölf Jahren…

Ab heute steht das Grusel-Adventure in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Regalen der Händler. Adventure-, Rätsel- und Horror-Fans dürfen sich auf ein äußerst gelungenes Spiel freuen, das seinem Kult-Vorgänger in nichts nachsteht, wie die Fachpresse bestätigt:

„Spannender, gruseliger und viel besser als der Vorgänger“, schreibt die „PC Games“ und gibt Black Mirror 2 82 %. 85 % samt Award das Online-Magazin „spieletipps.de“ und schreibt: „Da passt fast alles: tolle Atmosphäre, abwechslungsreiche Handlung, logische Rätsel und die besten Dialoge im Genre. Kaufen und die Zeit vergessen!“ Bei „Krawall“ heißt es: „Im Vergleich zum Vorgänger ist Black Mirror 2 das bessere Spiel und bietet 20 Stunden gute Unterhaltung.“ Black Mirror II von dtp entertainment ist im Handel für 39,99 EUR erhältlich.

Black Mirror 2 PC Spiel – bestellen »

Bioshock 2 Sea of Dreams – Action-Rollenspiel

Die neue Version des Action-Rollenspiels „Bioshock“ wird voraussichtlich im November 2009 bzw. Anfang 2010 erscheinen. Die Vorbestellphase für Bioshock 2 hat bereits begonnen. Bioshock 2 wird wie das erste Spiel für Windows-PC, Playstation 3 und Xbox 360 erscheinen.

Video-Trailer zum Action Game „Bioshock 2“

Videospiele-Industrie trotz Rezession auf Wachstumskurs

Die Videospiele-Industrie bleibt trotz Rezession auf Wachstumskurs. Im laufenden Jahr werden die Deutschen für Spiele-Software und Online-Games (einschließlich Microtransaktionen) über 2,9 Milliarden US-Dollar ausgeben (rund 2,1 Milliarden Euro) und damit gut fünf Prozent mehr als 2008, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) anlässlich der Branchenmesse „Gamescom 2009“ in Köln berichtet.

Bis 2013 dürfte der deutsche Markt sogar auf knapp 3,7 Milliarden US-Dollar wachsen, prognostiziert PwC im „Global Entertainment and Media Outlook 2009 – 2013“. In dieser Summe sind gut 120 Millionen Euro enthalten, die Spielehersteller durch Werbung („In-Game-Advertising“) erlösen dürften.

„Videospiele werden dank neuer Spielkonzepte und -plattformen für immer mehr Zielgruppen attraktiv. Das zeigt sich insbesondere an den Zuwächsen im Bereich der ‚Wireless Games‘. Mobiltelefone mit hochauflösenden Displays und schnelle Übertragungsraten im UMTS-Netz begeistern auch Menschen ‚für das Spiel zwischendurch‘, die am PC nie spielen würden“, kommentiert Frank Mackenroth, Partner und Leiter der Branchengruppe Entertainment & Media von PwC in Deutschland.

Der internationale Vergleich zeigt allerdings, dass der deutsche Markt durchaus noch Wachstumspotenzial bietet. So ist der Umsatzabstand zu den führenden europäischen Spielemärkten, dem Vereinigten Königreich (geschätzter Umsatz 2009: 5,1 Milliarden US-Dollar) und Frankreich (gut 4,0 Milliarden US-Dollar), deutlich. Zumindest bis 2013 wird sich diese Rangfolge auch kaum ändern. Während die PwC-Experten für Deutschland ein jährliches Plus von 5,8 Prozent erwarten, prognostizieren sie für das Vereinigte Königreich und Frankreich Zuwächse von 7,5 Prozent beziehungsweise 6,8 Prozent. Der westeuropäische Markt insgesamt dürfte in diesem Zeitraum um 7,0 Prozent zulegen.

Playstation, Xbox und Wii dominieren
Software für Playstation, Xbox, Wii sowie andere stationäre und mobile Konsolen bleibt auf absehbare Zeit die wichtigste Erlösquelle der westeuropäischen Videospielbranche. Zwar bleibt das Umsatzplus mit durchschnittlich 6,2 Prozent bis 2013 hinter den Wachstumsraten im Segment der Onlinespiele (11,6 Prozent) und „Wireless Games“ (10,5 Prozent) zurück. Auf Spiele für die Konsole entfallen mit geschätzt 13,9 Milliarden US-Dollar jedoch auch in fünf Jahren noch 61,6 Prozent der Konsumentenausgaben in Westeuropa (2008 waren es 63,3 Prozent bzw. 10,3 Milliarden US-Dollar).

Die Erlöse aus dem Verkauf von Onlinespielen beziehungsweise den verbundenen Abo-Gebühren werden im gleichen Zeitraum von knapp 2,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 auf voraussichtlich 4,1 Milliarden US-Dollar steigen, die Umsätze im Bereich der „Wireless Games“ von knapp 2,1 Milliarden auf 3,4 Milliarden US-Dollar. Demgegenüber wird der heimische PC als Spielmaschine mit einem Umsatzrückgang von knapp 2,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 auf nur noch gut 2,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 an Bedeutung verlieren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass am PC viele Online-Games gespielt werden, die den Herstellern vor allem durch laufende Gebühren Umsätze bringen.

Auf dem deutschen Spielemarkt wachsen die Online-Erlöse in den kommenden Jahren zwar ebenfalls stark um durchschnittlich 11,4 Prozent. Mit einem Umsatz von geschätzt 375 Millionen US-Dollar liegt Deutschland im Jahr 2013 jedoch weit hinter den europäischen Marktführern. Im Vereinigten Königreich geben Online-Computerspieler dann voraussichtlich knapp 1,2 Milliarden US-Dollar aus und in Frankreich rund 730 Millionen US-Dollar. Selbst in den Niederlanden wird der Online-Umsatz mit 500 Millionen US-Dollar deutlich höher sein als in Deutschland. „Verantwortlich für den großen Online-Spielemarkt in den Niederlanden ist insbesondere die sehr hohe Durchdringung mit Breitbandanschlüssen, die dort vergleichsweise früh einsetzte“, erläutert Mackenroth. „Damit einher ging auch eine nahezu explosionsartige Steigerung der Abonnenten von Onlinespielen, die mit rund 25 Prozent weit über dem EU-Durchschnitt von rund 10 Prozent liegt. Breitbandige Internetanschlüsse sind mittlerweile auch in Deutschland weit verbreitet, mit der Verfügbarkeit von sehr schnellem Breitbandinternet werden auch Online-Spiele in Deutschland zum Massenmarkt.“

Kreative Werbung schafft Zusatzerlöse
Da Videospiele durch die Kopplung an das Internet laufend verändert werden können, etablieren sie sich als attraktive Plattform für die Werbewirtschaft. „Bislang ist Werbung in Computerspielen meist statisch – eine einmal programmierte Anzeige, die im Spielverlauf auftaucht, kann weder gelöscht noch verändert werden. In Online-Spielen lässt sich Werbung hingegen aktualisieren. Dies eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten. Beispielsweise können Unternehmen den Spieleproduzenten Geld dafür zahlen, dass Schlüsselcharaktere im Spiel bestimmte Autos fahren oder stets mit dem aktuellsten Handymodell telefonieren“, erläutert Mackenroth.

Im vergangenen Jahr erlöste die Spielebranche durch so genanntes „In-Game-Advertising“ in Westeuropa 371 Millionen US-Dollar. Bis 2013 erwarten die PwC-Experten ein durchschnittliches Wachstum von 14,9 Prozent auf dann 744 Millionen US-Dollar.

Demo gegen Verbot von Action-Computerspielen

Gamer wollen gegen mögliches Verbot von Computerspielen demonstrieren: Computerspieler demonstrieren am 25. Juli 2009 in Berlin, Köln und Karlsruhe gegen ein mögliches Verbot von PC Actionspielen – sog. „Killerspiele“ oder 3D Shooter wie z.B. Counter Strike.

In einer Pressemitteilung heißt es: „Computer- und Videospiele werden in der Politik zunehmend zum Sündenbock für gesellschaftliche Probleme gemacht. Damit geht eine Stigmatisierung sanftmütiger Computer- und Videospieler einher. Wir als friedliche Gamer fordern von der Politik eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Jugendkultur Gaming. Dafür gehen wir am 25. Juli 2009 in Berlin, Köln und Karlsruhe auf die Straße. Nach der Absage einer Liga-Veranstaltung des elektronischen Sports haben am 5. Juni 2009 im Rahmen der Independent Friday Night Game – Demonstration für Jugendkultur in Karlsruhe bereits mehrere hundert Gamer friedlich für die Spielkultur demonstriert. Dennoch wurde noch am gleichen Tag von der Innenministerkonferenz der Länder Beschluss gefasst, ein „Herstellungs- und Verbreitungsverbot“ von Action-Computerspielen zu fordern. Die Hetzjagd gegen friedliche Spieler hat danach immer absurdere Ausmaße angenommen.“

Während die Innenministerkonferenz der Länder am 5. Juni den Beschluss fasste, ein „Herstellungs- und Verbreitungsverbot“ von Action-Computerspielen zu fordern, haben in Karlsruhe bereits mehrere hundert Menschen für Spielkultur demonstriert. Nun sollen weitere Demonstrationen folgen um ein Verbot von PC Actionspielen zu verhindern.

Die Gamer sehen es nicht ein, dass viele Politiker sich mit der Jugendkultur Gaming nicht auseinandersetzen, sondern sie als Allzweck-Sündenbock im Vorfeld der Wahlen missbrauchen. Daher gehen die Gamer wieder auf die Straße. Dabei suchen sie den Dialog mit Politikern und Eltern und möchten zeigen, dass Computerspiele zu einem Kulturgut geworden sind. Computerspiele verbinden länderübergreifend Menschen und Generationen.

Start der Demonstrationen:

Start Berlin: Pariser Platz / Brandenburger Tor, 14 Uhr
Abschlusskundgebung: Neptunbrunnen / Alexanderplatz, ca. 16 Uhr

Start Karlsruhe: Stephanplatz, 14 Uhr
Abschlusskundgebung: Stephanplatz, ca. 16 Uhr

Route Köln: Neumarkt, 14 Uhr
Abschlusskundgebung: Roncalliplatz, ca. 16 Uhr

Weblinks:
aktion-jugendkultur.de
pcgames.de