Praxisleitfaden E-Commerce als PDF kostenlos zum download

Fast alle Internetnutzer (97 Prozent) haben im Web schon einmal Produktinformationen recherchiert. Ebenfalls sehr hoch ist der Anteil der Online-Shopper: 85 Prozent aller Internetnutzer kauften in den vergangenen zwölf Monaten im Netz ein.

Diese aktuellen Daten der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung belegen, wie wichtig Online als Vertriebskanal in Deutschland mittlerweile geworden ist. Der Hightech-Verband BITKOM hat hierzu einen Praxisleitfaden E-Commerce veröffentlicht. „Mit dem Praxisleitfaden E-Commerce liefert der BITKOM einen Ratgeber für Unternehmen, die ins E-Commerce-Geschäft einsteigen oder ihre Onlineshopping-Strategie überarbeiten“, erläutert Florian Koch, Experte für E-Business im BITKOM. „Der Aufwand und die Komplexität von E-Commerce-Projekten wird oftmals unterschätzt“, so Koch. Der Leitfaden soll helfen, Reibungsverluste oder Ineffizienzen abzubauen und das Scheitern ganzer E-Commerce-Projekte zu verhindern.

Einen Schwerpunkt legt der neue Leitfaden auf Planung, Organisation und Realisierung von E-Commerce-Projekten. Praxisnah erklären die Autoren, wie man das richtige Shop-System findet oder was beim elektronischen Zahlungsverkehr zu beachten ist. Vorgestellt werden dabei die einzelnen Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen – aus Perspektive des Kunden und des Händlers. Hinweise zur Verhinderung von Zahlungsausfällen runden dieses Thema ab.

Der Leitfaden, der zugleich Nachschlagewerk und Ratgeber ist, behandelt außerdem rechtliche Aspekte des E-Commerce und gibt wertvolle juristische Tipps zu Datenschutz und Datensicherheit. Umfassend dargestellt werden zudem die Möglichkeiten und Fallstricke im Online-Marketing. So sollten Shop-Betreiber bei der Suchmaschinenoptimierung ihres Angebots nicht auf spezielle Verzeichnisse, sogenannte Link-Farmen oder Linktausch-Systeme, setzen. Während die Verlinkung zu hochwertigen Internetseiten das Ranking verbessert, werden diese Verzeichnisse von Suchmaschinen als Spam angesehen. Ein Link von dort wird bestenfalls ignoriert, kann aber auch zu Abwertung oder Ausschluss der kompletten Domain aus dem Suchmaschinenindex führen. Darüber hinaus wird der 84 Seiten umfassende Leitfaden bereichert durch Fallbeispiele wie die Spieleplattform gamesload.de oder den Baumarkt-Onlineshop hagebau.de.

Ab sofort ist der Praxisleitfaden E-Commerce kostenlos als Download verfügbar. Weitere Informationen unter: bitkom.org/e-business

Wird sich das E-Book in Deutschland durchsetzen?

Für den Durchbruch des digitalen Buches in Deutschland fehlten bisher sowohl Lesestoff als auch erschwingliche Geräte. Eine Kooperation von Sony, Libri.de und Thalia will das nun ändern.

Wenn das Herunterladen der Bücher komfortabler wird, könnte der Sony Reader das E-Book in Deutschland tatsächlich massentauglich machen, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 8/09.

Der 300 Euro teure E-Book-Reader PRS-505 von Sony wird in den USA seit Ende 2007 verkauft. Das Gerät ist nicht größer als ein Taschenbuch und eignet sich somit zum Lesen in der Bahn, auf dem Sofa zu Hause oder auf der Parkbank. Ebenso wie bei gedruckten Büchern benötigt man Tageslicht oder eine Lampe zum Lesen, da die Displaytechnik ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt.

Das Schriftbild ensteht durch schwarze und weiße Pigmente, die in Kügelchen per Spannung gesteuert werden. Im Wesentlichen verbraucht daher nur das Ändern des Bildes Strom. Im Alltagstest reichte der aufgeladene Akku für über eine Woche und zwei Romane à 500 Seiten. Texte wirken auf dem Reader wie auf Papier gedruckt, doch man kann die Schriftgröße verstellen und eine ganze Büchersammlung dabeihaben: Etwas über 200 MByte Flash-Speicher genügen für mehr als 100 Bücher.

Die E-Books kosten in der Regel genauso viel wie gedruckte Bücher, einige sind bis zu 20 Prozent günstiger. Zum Verkaufsstart sind hierzulande jedoch nur 1500 Bücher, mit dem Fokus auf deutschsprachige Belletristik-Bestseller, bei libri.de und Thalia erhältlich. Zum Vergleich: In den USA gibt es bei Amazon für den Kindle-Reader bereits rund 245 000 Bücher. Die Verlage setzen als Schutz vor der kostenlosen Weitergabe der Bücher auf „Adept“, das System zur digitalen Rechteverwaltung (DRM) von Adobe. Zum Download benötigt man einen Internet-fähigen PC, denn eine Mobilfunkverbindung fehlt Sonys Reader.

„Schnell stellt sich das gleiche Lesevergnügen wie auf Papier ein. Es stört jedoch die umständliche und nicht kundenfreundliche Download-Prozedur, die Anwender in Kauf nehmen müssen, um kopiergeschütztes Lesematerial auf ihren Reader zu bringen“, berichtet c’t-Redakteur Achim Barczok. „Bleibt zu hoffen, dass das Angebot in den nächsten Monaten schnell wächst und das System zum Herunterladen der Bücher komfortabler wird.“

Sony E-Book-Reader PRS-505

Die Markteinführung des Sony E-Book Reader PRS-505 wird von der Buchbranche mit Spannung erwartet

Sony E-Book-Reader PRS-505 Fast 450 Buchhandlungen werden den Reader von Sony deutschlandweit anbieten. Auch die Verlage stehen in den Startlöchern: Mehr als 80 Häuser sind direkt zur Markteinführung mit ihren Titeln dabei.

Am 11. März 2009 wird der Reader von Sony in Deutschland verfügbar sein. Mit Spannung wird das Gerät nicht nur von begeisterten Viellesern, sondern auch von Verlagen und Buchhändlern erwartet. Fast 450 Buchhandlungen werden den Reader von Sony deutschlandweit anbieten und partizipieren damit ab der ersten Stunde vom neuen Geschäftsfeld der elektronischen Lesegeräte. Auch die Verlage sind vom Potential des neuen Marktes überzeugt und werden ihre Titel im EPUB-Format über Libri distribuieren. Mehr als 80 Verlagshäuser stellen ihre aktuellen Bestseller ab dem Marktstart des PRS-505 zur Verfügung.

Neben den 230 Thalia-Filialen wird der Reader von Sony ab dem 11. März 2009 deutschlandweit auch in mehr als 200 weiteren Buchhandlungen angeboten. Hierzu zählen unter anderem 17 Filialen der Mayerschen Buchhandlung, aber auch unabhängige Buchhandlungen wie Lehmkuhl in München oder stories! und Heymann in Hamburg. Das Interesse ist riesig und die Begeisterung für den spannenden Markt der elektronischen Lesegeräte wächst.

Der Reader von Sony (PRS-505) ist ab dem 11. März 2009 im Handel. Unverbindliche Preisempfehlung: 299,- Euro