Soziale Netzwerke im Web 2.0 Zeitalter

Das Privat- und Berufsleben auf Web 2.0 Kommunikationsplattformen wie Facebook, XING & Co wächst rasant zusammen. Unternehmen müssen jetzt ihre Hausaufgaben in Sachen Nutzungsrichtlinien machen, damit der Umgang mit den Online-Kontaktnetzwerken geregelt ist.

Bevor jedoch Richtlinien erarbeitet werden können, ist es zunächst einmal wichtig, vollständige Kenntnis über die bestehende Unternehmensstrategie sozialer Netzwerke zu haben. Auch sollte klar sein, in welchem Umfang Social Media Tools dem Unternehmen am meisten nutzen und wie Mitarbeiter im Umgang mit diesen Tools unterstützt werden können. Die erarbeiteten Richtlinien sollten außerdem der Unternehmenskultur entsprechen. Dass soziale Netzwerke eine Herausforderung in Bezug auf traditionelle und hierarchische Unternehmensabläufe sind, darüber herrscht kein Zweifel. Social Media-Richtlinien funktionieren daher am besten, wenn sie dem Nutzerverhalten der Mitarbeiter entgegenkommen und es nicht einschränken. Komplexe Regeln und komplizierte Vorschriften könnten sich negativ auswirken. Ein positiver Aspekt ist auch, wenn Mitarbeiter sich am Prozess beteiligen oder ein Mitarbeitervertreter dem Team, das die Social Media- Richtlinien für das Unternehmen schreibt, beiwohnt.

Die Bedeutung von Social Media Services für den Geschäftsbetrieb wächst kontinuierlich. Unternehmen erkennen dies auch immer häufiger, da dieser Trend offenbar neue Kanäle für Marketing- und PR-Verantwortliche beziehungweise Kundenberater eröffnet. Es sind genau diese Arbeitnehmer, die beispielsweise stellvertretend im Namen des Unternehmens Corporate Twitter Accounts nutzen. Unterstützt wird die Interaktion mit den Kunden durch eine vom Unternehmen festgelegte Kommunikationsstrategie. In der Regel ist das Management mit der Art und Weise wie die Tools von den Mitarbeitern genutzt werden, einverstanden. Was die Unternehmensführung allerdings sehr beunruhigt ist, welchen Inhalt die Mitarbeiter auf den privaten sozialen Mediaseiten (blogs, microblogs, social networks) hinterlegen. Man muss inzwischen davon ausgehen, dass Mitarbeiter – jedenfalls bis zu einem bestimmten Grad – ihr privates und berufliches Leben auf diesen Seiten vermischen. Eine IDC-Umfrage in den USA hat genau dies im letzten Jahr bestätigt. Nahezu 90 Prozent der Befragten vermischen private und berufliche Interaktionen innerhalb einer Sitzung (Session) auf Linkedin. Mehr als 60 Prozent sind es bei Facebook und Twitter.

Phishing Gefahr fuer Facebook User

Der Security-Hersteller Trend Micro meldet eine neue Gefahr für Facebook-Nutzer: Eine Facebook Anwendung steht unter dem Verdacht, Benachrichtigungen zu versenden und die Nutzer darüber auf eine Website zu führen, auf der persönliche Zugangsdaten abgeschöpft werden („Phishing“).

Betroffene Anwender sehen in der Rubrik „Statusmeldungen“ eine Nachricht, dass jemand einen Kommentar auf eines ihrer Postings hinterlassen hat. Die Benachrichtigung kommt von der Facebook-Anwendung „Sex sex sex and more sex!!!“, die trotz oder wegen ihres recht eindeutigen Namens immerhin mehr als 287.000 Fans verzeichnet.

Klickt der Anwender auf den im Kommentar enthaltenen Link um ihn zu lesen, landet er auf einer böswilligen Website mit der Domain fucabook.com. Der Server unter fucabook.com lädt JavaScript, bevor er den Nutzer automatisch auf eine manipulierte frische Startseite von Facebook weiterleitet und ihn dazu auffordert, sich erneut mit E-Mail-Adresse und Passwort einzuloggen. Die attackierende Seite ist unter dem Namen Arsen Tumanyan mit Wohnsitz in Armenien registriert. Die Domain wurde durch GoDaddy registriert, wobei die URL zu einer IP-Adresse führt, die in der Server-Cloud des Cloud-Computing-Angebots EC2 von Amazon mündet.

Nutzer sind dazu aufgerufen, vor der Eingabe vertraulicher Daten stets die URL im Browserfenster zu prüfen. Auch sollte vor dem Anklicken eines Links erst die tatsächliche Zieladresse geprüft werden; diese erhält man, indem man die Maus über den entsprechenden Link bewegt. Bei jeglichem Verdacht sollten Anwender Abstand davon nehmen, den Link anzuklicken. Trend Micro rät ausserdem, nicht genutzte Facebook-Anwendungen über die persönlichen Einstellungen zu deaktivieren.

Anwender der Trend Micro-Lösungen sind vor der beschriebenen Attacke durch das Smart Protection Network automatisch geschützt. Die Cloud-Client-Sicherheits-Infrastruktur des Security-Anbieters sorgt dafür, dass der Zugriff auf manipulierte Webseiten blockiert wird.

Weitere Informationen zu dieser aktuellen Bedrohung sind unter trendmicro.eu erhältlich

Sicherheitsrisiko Facebook-Widgets

Abzocker betrügen mit gefälschten Facebook-Applikationen. Virenschutz-Experte Avira klärt über die Gefahren bei der Nutzung von Facebook-Widgets auf und gibt Tipps zum Schutz der Privatsphäre

Jeder Nutzer von Facebook kennt die Applikationen, die zum Spielen oder Quizzen anregen. Doch die Anwendungen können die Nutzer schädigen, warnt IT-Sicherheitsspezialist Avira.

Bei den schädlichen Applikationen handelt es sich um geschickt getarnte Werbebanner, die die bekannten und immer neuen Facebook-Anwendungen (Widgets) in Aussehen und Funktion perfekt nachahmen. Klickt der Surfer darauf, landet er nicht bei einer vertrauenswürdigen Facebook-Applikation, sondern wird unbemerkt auf einen anderen Server im Internet geleitet. Die vermeintlichen Widgets sind so geschickt programmiert und gestaltet, dass der User bei der Nutzung keinen Verdacht schöpft. Am Ende einer Anwendung fragt die gaunerische Web-Anwendung beispielsweise nach der Handy-Nummer, um das Spielergebnis zu übermitteln. Doch mit der SMS wird es teuer, denn damit bestätigt der Anwender eine Abonnement-Buchung bei den Abzockern. Nähere Informationen finden sich meist nur im Kleingedruckten, die jedoch übersehen werden: Der Schaden kann sich auf zig Euro im Monat belaufen, die mit der nächsten Telefonrechnung abgebucht werden.

Das Risiko, zu viele persönliche Informationen preiszugeben, besteht grundsätzlich bei jeder Applikation, die innerhalb von Social-Webs angeboten wird. Wer Facebook-Anwendungen nutzt, sollte nur solche aus vertrauenswürdiger Quelle installieren und sich genau überlegen, welche Daten er auf der Plattform öffentlich macht. Um die Privatsphäre zu sichern, müssen lediglich einige Einstellungen geändert werden. In Facebook unter Einstellungen / Privatsphäre-Einstellungen können die richtigen Häkchen gesetzt werden. Bei den Einstellungen im Profil ist auf der sicheren Seite, wer alle Felder auf die Einstellung „nur Freunde“ setzt. Aber auch hier gilt: Nicht hinter jeder Freundschaftsanfrage verbirgt sich ein echter Freund.

Zudem lassen sich die Freigaben für Werbeanzeigen bearbeiten. Unter Neuigkeiten und Pinnwand lässt sich der Reiter Facebook-Werbeanzeigen finden. Hier sollte in den Kästchen „niemand“ ausgewählt sein. Auch ist es möglich, die Zugriffsrechte der Anwendungen einzustellen: Unter Anwendungen / Anwendungen bearbeiten können für alle Anwendungen individuelle Rechte verteilt werden. Hier ist es ebenfalls ratsam, als mindeste Maßnahme die Einstellungen für die Privatsphäre auf „nur Freunde“ zu setzen und sich die Einstellungen für zusätzliche Genehmigungen genau anzusehen.

mobile Audio-, Foto- und Text-Blogging-Anwendung

CellSpin bringt erste mobile Audio-, Foto- und Text-Blogging-Anwendung für MySpace, Facebook, Google Blogger, Twitter, eBay, Flickr, Picasa, Live Journal, TypePad usw. für das iPhone(TM) von Apple heraus

CellSpin Soft, Inc. (cellspin.net) gab bekannt, dass das Unternehmen das iPhone(TM) von Apple in die Liste der vollwertigen, mobilen Blogging-Softwareplattform des Unternehmens aufgenommen hat.

CellSpin ist das erste Unternehmen, das eine sichere, intelligente, einfach mit einem Klick zu bedienende Anwendung mit grafischer Bedienoberfläche für das iPhone bietet, mit deren Hilfe der Anwender Audio, Fotos und Text aufzeichnen bzw. auf dem iPhone bereits vorhandene Medien auswählen und diese auf einer oder mehreren seiner Lieblings-Blogging-, Social-Networking-, Fotoaustausch- und/oder Auktions-Websites gleichzeitig veröffentlichen kann. Zu diesen Websites gehören MySpace, Facebook, Twitter, Pownce, Blogger, Picasa, Flickr, Live Journal, Live Spaces, TypePad und eBay. Weitere kommen hinzu.

Mit CellSpins kostenloser iPhone-Anwendung steht dem Anwender Folgendes zur Verfügung:

– Sprach-Blogging – Foto-Blogging – Text-Blogging – Einsatz von CellSpin zur Aufzeichnung gesprochener Notizen – Verschicken vorhandener Medien über das iPhone mithilfe des Select-Media-Knopfes – MySpace und Facebook mithilfe der MoBlog-Anwendung von CellSpin nutzen – Unverblümte Unterhaltungen aufnehmen und damit Freunde in Verlegenheit bringen – Audio, Fotos und Text auf sichere Art und Weise auf eBay Live-Auktionen anbieten – Mit einem Klick podcasten – Sitzungsprotokolle aufzeichnen und unmittelbar an einen Webblog verschicken – Medien zu verschieden Themen über CellSpins Community-Blogs, den sogenannten „Clogs“, austauschen – Live-Veranstaltungen als mobiler Bürger-Journalist aufzeichnen und verschicken – und eigene, neuartige Anwendungen schaffen, die Spass machen und/oder lukrativ sind

Bobby Gurvinder Singh, CEO und Mitgründer von CellSpin, sagte: „Das iPhone ist als mobile Plattform für CellSpin wie geschaffen. Unsere elegante Anwendung und Apples ausgeklügelte Hardware ergeben eine perfekte Kombination, die für den Anwender intuitiv zu bedienen ist und dabei alle Register der technischen Möglichkeiten zieht. CellSpin ist die coolste Anwendung für das derzeit heisseste Handy auf dem Markt.“

Vince Laviano, einer der Gründer und Client-Architekt bei CellSpin, sagte: „Wir sind wirklich ganz begeistert, CellSpin auf das iPhone zu portieren. Wir haben die Universalsoftware für das mobile Blogging geschaffen. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was die Leute damit alles machen werden.“

CellSpins Anwendung steht Anwendern weltweit kostenlos zur Verfügung und kann über cellspin.net und in den Apple App Stores unter Social Networking heruntergeladen werden.

Abgesehen vom iPhone, unterstützt CellSpin die Betriebssysteme Symbian, Windows Mobile 5.0 und 6.0, Palm OS und Blackberry. Weitere Systeme folgen in Kürze. Eine Liste der über 300 Mobilgerätemodelle, die von der Software derzeit unterstützt werden, steht auf der Website unter cellspin.net/phones zur Verfügung.