Internet bei Europas Frauen beliebt

Europas Frauen lieben das Internet – insbesondere wenn es um Themen wie Mode, Beauty oder Gesundheit geht. Das zeigt die neue Studie „Frauen und das Internet in Europa“ des Frauenportals goFeminin in Zusammenarbeit mit Comscore.

54 Prozent der befragten Europäerinnen sagen, dass sie sich im Netz über Mode und Beauty informieren, 27 Prozent nutzen hierfür Printmedien. Beim Thema Gesundheit ist der Unterschied in der Mediennutzung noch deutlicher: Zwei Drittel der Frauen geben an, dass sie Informationen zu Gesundheitsthemen im Internet suchen, jede Fünfte zieht dafür Print (20 Prozent) und jede Zehnte das Fernsehen (11 Prozent) heran.

Wie die Studie zeigt, nutzen Frauen das Internet vor allem, um Neues zu entdecken (86 Prozent), die eigene Meinung kundzutun (89 Prozent) oder sich unterhalten zu lassen (58 Prozent). Dabei sind Frauenportale – im Vergleich mit den drei weiteren untersuchten Internetangeboten General Interest Portalen, Social Networks und Frauen-Communities – in ganz Europa besonders beliebt, um die persönliche Entwicklung zu verbessern und um das weibliche Selbstbewusstsein zu stärken. So besuchen Europäerinnen Frauenportale, um sich über Look und Style (63 Prozent), Wohlbefinden (47 Prozent), persönliche Interessen (43 Prozent), Beziehungsfragen (43 Prozent) oder Familie (53 Prozent) zu informieren. Dahingegen werden soziale Netzwerke wie Facebook vor allem dazu genutzt, um mit Freunden in Verbindung zu bleiben (68 Prozent) und Beziehungen zu pflegen (51 Prozent). Mittlerweile „surfen“ 57,5 Prozent aller Frauen in Europa regelmäßig im Internet. Damit sind 76,6 Millionen Europäerinnen online. In Deutschland nimmt insbesondere der Anteil der Nutzerinnen über 55 Jahre zu: Seit 2008 hat sich die Zahl der so genannten „Silver-Surferinnen“ mehr als verdoppelt (123,6 Prozent). Zudem nutzen bereits 19 Millionen Europäerinnen das mobile Internet auf ihrem Handy; 37 Prozent aller mobilen Nutzer sind weiblich.

Die Studie basiert auf einer repräsentativen Stichprobe aus 5.252 Frauen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und England (SSI Panel). Die Untersuchung wurde Anfang des Jahres von Comscore im Auftrag von goFeminin durchgeführt.

Studie: Frauen und Internetnutzung

Frauen, die gerne Zeitschriften lesen, nutzen auch häufiger das Internet. Wer viel Fernsehen schaut, ist dagegen seltener online unterwegs. Das bringt jetzt die BRIGITTE KommunikationAnalyse 2008 ans Licht, die untersucht hat, wie oft deutsche Frauen im Web surfen und wofür sie es besonders gern nutzen.

Während noch im Jahr 2000 nur jede fünfte deutsche Frau zwischen 14 und 64 Jahren das Internet für berufliche oder private Zwecke nutzte, gehen heute zwei Drittel aller Frauen regelmäßig oder gelegentlich online. Die Hälfte der 16,44 Mio. Internet-Nutzerinnen klicken sich zwischen einer und fünf Stunden pro Woche durch die virtuellen Welten, 5 Mio. von ihnen sind bis zu einer Stunde wöchentlich online. Nur 2,87 Mio. Frauen outen sich in der Studie als Intensiv-Nutzerinnen; sie surfen länger als 5 Stunden pro Woche und fast die Hälfte von ihnen ist an sieben Tagen in der Woche online.

Online-Nutzung immer weniger eine Frage des Alters Die gestiegene Hinwendung zum Internet zieht sich dabei durch alle Lebensphasen. So beträgt der Anteil der über Vierzigjährigen, der bei allen Frauen 38,8 % ausmacht, unter den Internetnutzerinnen immerhin bereits 25,4%. Betrachtet man die Zusammensetzung der Internet-Intensivnutzerinnen, sinkt dieser Anteil jedoch auf 16,3%, während junge Frauen zwischen 14 und 39 Jahren in dieser Gruppe besonders oft anzutreffen sind.

Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsmedium Am häufigsten wird das Internet von den Frauen genutzt, um E-Mails zu empfangen und zu versenden: 83,7 % von ihnen kommunizieren per elektronischer Post. 57,3 % informieren sich im Internet über aktuelle Geschehnisse und knapp die Hälfte nutzt Unterhaltungsangebote (48,8%) oder sucht Informationen, die sie beruflich nutzen können (46,6%). Die Intensivnutzerinnen verbringen außerdem überdurchschnittlich viel Zeit im Web, um Unterhaltungsangebote anzusehen (71,5%) und mit Freunden zu chatten (67,4%). Immer mehr Frauen gehen aber auch online, um Informationen über Marken und Produkte zu erhalten. So nutzen 38,7% das Web, um Preise zu vergleichen, 35,7% vergleichen Marken und Produkte miteinander und 20,7% suchen nach Bewertungen und Testberichten.

Brigitte und Brigitte.de – Lust am Lesen verbindet Zeitschriften und Internet Trotz immer mehr multimedialer Webangebote zieht das Internet leseaffine Frauen weit stärker an als jene, die viel Zeit vor dem Fernseher verbringen. So liegt der Anteil der Frauen, die überdurchschnittlich viel fernsehen bei den Internet-Intensivnutzerinnen am niedrigsten, Frauen, die überdurchschnittlich häufig Zeitschriften lesen, sind in dieser Gruppe besonders häufig vertreten. Ein Umstand, der unter anderem auch BRIGITTE.DE, dem Internet-Angebot der Zeitschrift BRIGITTE, zugute kommt. Mit 38,6 Mio. Page Impressions (April 2008, Quelle: PZ Online) und 720.000 registrierten Usern ist das Portal nicht nur eines der größten frauenspezifischen Angebote seiner Art. Auch die demographische Struktur der Nutzerinnen überschneidet sich auffallend mit der gedruckten BRIGITTE: Hier wie dort entstammen über 50% der Leserinnen bzw. Nutzerinnen der besonders werberelevanten Altersgruppe der 30-49-jährigen Frauen. Ein besonders hoher Anteil besser verdienender und höher gebildeter Frauen unterstreicht dabei das anspruchsvolle Profil von BRIGITTE.DE.

Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 Seit 1984 erhebt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungen der ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowie Bekanntheits-, Sympathie- und Verwendungsdaten von über 1000 Marken. Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationen den Markenerfolg planbar. Ein neuer Untersuchungsteil der BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 widmet sich den aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen und den Erwartungen, die  Frauen in diesem Zusammenhang an Unternehmen und ihre Marken haben. Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 wurde zwischen Oktober und Dezember 2007 von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main, und Ipsos, Hamburg, durchgeführt. Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.

Frauen und Marken – KommunikationsAnalyse

Die Frauen in Deutschland kennen, mögen und verwenden im Durchschnitt mehr Marken als noch vor zwei Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008.

Demnach kennen Frauen im Alter von 14 bis 64 Jahre durchschnittlich 47%, also fast jede zweite der insgesamt 1.079 in der Studie abgefragten Marken zumindest dem Namen nach. Das sind vier Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Jahren. Im Gleichklang mit der wachsenden Bekanntheit steigen auch die Sympathiewerte und die Verwendung von Markenartikeln an. Während die Frauen 2006 noch durchschnittlich 14% der abgefragten Marken sympathisch fanden, stieg dieser Wert bis zur aktuellen Studie um zwei Prozentpunkte auf 16%. 119 der 1.079 Marken – also immerhin 11% – wandern bei der durchschnittlichen Frau regelmäßig in den Einkaufskorb. Auch hier ist eine Steigerung um einen Prozentpunkt gegenüber 2006 zu verzeichnen.

Einzelleistungen heben das Image der Marken Dass diese Renaissance des zeitweise kriselnden Markenartikels auf breiter Basis stattfindet, zeigt eine andere Auswertung der Ergebnisse: So konnten 49 der gegenüber 2006 vergleichbaren Marken ihre Bekanntheit erhöhen, während nur sieben Prozent an Bekanntheit verloren. Ein nicht weniger eindeutiges Gewinner-/Verliererverhältnis von 31 zu 6 Marken bezogen auf die Sympathie, und 24 zu 7 Marken bei der Verwendung, legt nahe, dass viele Frauen ihre Liebe zum Markenartikel ganz allgemein neu entdeckt haben. Dies überrascht insofern als sich die ebenfalls erhobenen Einstellungen zu Markenartikeln gegenüber der Vorgängerstudie nur wenig verändert haben. Zwar geben 63% (2006: 57%) der Frauen an, bei größeren Anschaffungen sehr auf die Marke zu achten, andererseits hat sich aber auch die Zahl derer erhöht, die nicht unbedingt zu einer bekannten Marke greifen, weil es in den Regalen auch andere Produkte gibt, die genauso gut sind (2008: 86%; 2006: 84 %). Der Grund für die neue Liebe zur Marke liegt also nicht im gewachsenen Vertrauen in den Markenartikel als Gattung, sondern in der Leistung vieler einzelner Marken. Folgerichtig geben auch 83% der Frauen an, gezielt Marken zu kaufen, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben.

Ost-West-Gefälle in Markendeutschland Zwischen den Frauen in den alten und den neuen Bundesländern zeigen sich auch fast zwei Jahrzehnte nach der Vereinigung deutliche Unterschiede in den Markenbeziehungen. Frauen im Westen kennen, mögen und verwenden deutlich mehr Marken als in Ostdeutschland Pendants. Aber nicht nur die geographische, auch die soziale Herkunft und die Lebensphase beeinflussen das Verhältnis. Je besser situiert und gebildet die Frauen sind, desto mehr fühlen sie sich Markenartikeln verbunden. Und die größte Begeisterung für Marken legen nicht, wie vielleicht zu vermuten, die ganz jungen, sondern aktive, berufstätige Frauen in der Lebensmitte an den Tag.

Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 Seit 1984 erhebt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungen der ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowie Bekanntheits-, Sympathie- und Verwendungsdaten von über 1000 Marken. Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationen den Markenerfolg planbar. Ein neuer Untersuchungsteil der BRIGITTE KomunikationsAnalyse 2008 widmet sich den aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen und den Erwartungen, die Frauen in diesem Zusammenhang an Unternehmen und ihre Marken haben. Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 wurde zwischen Oktober und Dezember 2007 von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main, und Ipsos, Hamburg, durchgeführt. Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.