tel-domain – die neue Telefon-Domain

Ein Werbespot für die „tel domain“, die neue Top-Level Domain mit der Endung „*.tel“

.tel Domains soll man nutzen, um dort Kontaktinformationen, wie z.B. Telefonnummer, Handynummer, E-Mail, Messenger, Fax, usw. zu hinterlegen – eine Art Online Visitenkarte also. Den entscheidenden Vorteil dieser neuen Domain-Endung gegenüber einer klassischen .de, .com oder .net Domain sehe ich aber ehrlich gesagt noch nicht – außer, dass bei der .tel Domain noch viele Domainnamen frei sind.

Yahoo schliesst Homepage-Dienst GeoCities

Ein Stück Internet-Geschichte der 90er Jahre geht zu Ende: Yahoo will bis zum Jahresende den kostenlosen Homepage und Webspace Dienst geocities laut Information in einer Ankündigung für immer schliessen. Millionen Webseiten werden damit gelöscht.

Der Internet-Konzern Yahoo hatte den Homepage Service GeoCities 1999 für ca. 3 Milliarden Dollar durch einen Aktientausch übernommen.

geocities
Homepage-Dienst GeoCities im Jahr 1996

Yahoo empfiehlt seinen Kunden, auf die kostenpflichtige Domain Hostinglösungen des Unternehmens umzusteigen. Nach dem Abschalten von Geocities wird es kein kostenloses Hostingangebot mehr geben, stellte Yahoo klar. Das günstigste Angebot liegt bei 11,95 US-Dollar pro Monat.

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GolemzdnetIntern

Buch – Webseiten professionell erstellen

Aspekte professioneller Websites – So viel vorweg: Eine professionelle Site zeichnet sich nicht durch den Umfang oder den betriebenen Entwicklungsaufwand aus. Laut Web-Guru Stefan Münz kann auch eine einfache elektronische Visitenkarte im Web, bestehend aus einer einzelnen oder wenigen Seiten, das Attribut »professionell« verdienen:

„Professionalität ist daran erkennbar, was alles beachtet wurde, ob technische Standards und wichtige Gestaltungsregeln eingehalten wurden und ob die Site insgesamt einen durchdachten und bis ins Detail ausgearbeiteten Eindruck vermittelt.“

Im Zuge der schnellen Entwicklung innerhalb des WWW haben sich auch die Anforderungen an professionelle Webauftritte geändert. HTML hat seinen Irrweg einer Formatierungs- und Layoutierungssprache aufgegeben und ist wieder die Strukturierungssprache, als die sie ursprünglich konzipiert war. Für Formatierung und Layoutierung sind heutzutage Cascading Style Sheets (CSS) zuständig.

Webexperte Stefan Münz zeigt in seinem neuesten Werk konsequent, wie modernes Webdesign funktioniert – geprägt von sauberer Trennung zwischen Inhalt und Layout, zusätzlich konfrontiert mit Forderungen wie der nach Barrierefreiheit, und ergänzt um spezielles Know-how wie etwa zu HTML-Mikroformaten. Seine Neuauflage des Bestsellers „Professionelle Websites“ ist ein perfekt abgestimmtes Allroundwerk für Webdesigner, Webprogrammierer und Webmaster.

Webseiten professionell erstellen – Programmierung, Design und Administration von Webseiten
Professionelle Websites bestehen häufig aus dynamisch generierten und interaktiven Seiten. In manchen Fällen genügen dazu client-seitige Lösungen, die sich mit JavaScript in Verbindung mit dem Document Objekt Modul (DOM) lösen lassen. Weit wichtiger sind jedoch dynamische Seiten unter Einbeziehung der Serverseite. Die beliebteste Lösung dazu ist heute die so genannte LAMP-Konfiguration, bestehend aus Linux, Apache Webserver, MySQL und PHP.

Stefan Münz behandelt in seinem aktualisierten und erweiterten Bestseller Webtechnologien und ihre Zusammenhänge von Grund auf: Angefangen von HTML über CSS und JavaScript/DOM/Ajax bis hin zum Betrieb von dynamischen Webseiten auf einem Apache-Webserver mit PHP, MySQL und XML-Webservices.

Sein Handbuch professioneller Webseitenerstellung beleuchtet die gegenwärtige Situation im Web, die verfügbaren Technologien, den Browser-Markt und Erwartungen von Anwendern. Darauf aufbauend werden die meistverbreiteten Beschreibungs- und Programmiersprachen für Websites praxisnah und anhand von konkreten Beispielen vermittelt.

Zusätzlich führt Münz Sie auch mit Praxisworkshops in die Konfiguration eines Webservers wie Apache ein und vermittelt wichtige Grundkenntnisse im servertypischen Betriebssystem Linux. Sie erfahren, wie Sie sich souverän in einer Linux-Shell-Umgebung bewegen können, wie Sie einen Apache-Server für Ihre Zwecke konfigurieren, wie Sie mit PHP sauber programmieren, und wie sich ein DBMS wie MySQL für web-basierte Datenverwaltung einsetzen lässt. Immer häufiger werden Web-Entwickler auch mit XML konfrontiert. Sie lernen mit XML, Dokumenttyp-Definitionen und XSL-Transformationen umzugehen, mit PHP einen RSS-Newsfeed zu generieren, die SOAP-Schnittstelle für Webservices bedienen und AJAX für moderne, desktopartige Webanwendungen einzusetzen. Neue Themen der aktualisierten dritten Auflage sind Mikroformate und Ajax.

Buch: „Webseiten professionell erstellen“, ISBN 978-3-8273-2678-2, 1232 Seiten, Farbtabelle, Hardcover, 1 DVD, € 49,95

Dienstleister-Report 2008

eco-Verband und KennstDuEinen.de legen Dienstleister-Report 2008 vor

Über die Hälfte aller Apotheken, Autowerkstätten, Ärzte, Finanzberater, Friseure, Handwerker und sonstigen Dienstleistungsbetriebe in Deutschland haben bereits ein- oder mehrmals Online-Werbung ausprobiert, sind aber nicht mit einer eigenen Homepage im World Wide Web präsent. Dies ist eine der zahlreichen Merkwürdigkeiten, die der neue „Dienstleister-Report 2008“ aufdeckt, den das Online-Empfehlungsportal KennstDuEinen und der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft eco vorgestellt haben. Für die Untersuchung wurden mehr als 1.100 Dienstleister interviewt. Interessierte Betriebe können den Report mit einer E-Mail an Report2008@KennstDuEinen.de oder unter der kostenfreien Rufnummer 0800 5200100 anfordern.

Weitere Ungereimtheit laut KennstDuEinen/eco-Report: 85 Prozent der Dienstleister gewinnen neue Kunden über Empfehlungen aus ihrer Stammkundschaft heraus. Dennoch verzichten zwei Drittel der Betriebe darauf, ihre Kunden um persönliche Weiterempfehlungen zu bitten. Sie investieren statt dessen zu 64 Prozent in klassische Werbung wie Anzeigen, Branchenbucheinträgen und Handzettel und zu 49 Prozent in Internet-Marketing. Aber nicht einmal 5 Prozent aller Neukunden werden durch diese Werbemaßnahmen gewonnen. Mit anderen Worten: Über 95 Prozent der Werbung verpufft wirkungslos, wie der gemeinsame Report von KennstDuEinen.de und dem eco-Verband aufzeigt.

Ebenfalls kurios: Beinahe drei Viertel der Dienstleister pflegen eine Kundendatenbank im Computer, aber weit weniger als die Hälfte (43 Prozent) speichern die E-Mail-Adressen ihrer Kunden. Nicht einmal ein Drittel (31 Prozent) versenden elektronische Post an ihre Kunden.

„Der von Selbstständigen und Kleinbetrieben geprägte Dienstleistungssektor setzt auf die falschen Pferde“, analysiert KennstDuEinen.de-Geschäftsführer Carsten Schmidt: „Statt zufriedene Kunden für Weiterempfehlungen zu gewinnen und statt interaktiver Online-Kommunikation wird das Geld in plakative Werbung gesteckt, die nachweislich kaum etwas bringt.“

Thomas von Bülow, Vorstand des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft, ist erschüttert: „Ärzte, Friseure, Handwerker und alle anderen Dienstleister sind zu weiten Teilen immer noch nicht im Internet-Zeitalter angekommen. Es wird aber dringend Zeit, dass die Betriebe nach der ersten Euphorie und der anschließenden Ernüchterung jetzt endlich zur Realität beim Online-Marketing und Internet-Business finden. So machen sich beispielsweise immer mehr Verbraucher im Internet kundig, bevor sie einen Betrieb auswählen. Empfehlungen durch Verbraucher, der Internetauftritt und die Suchmaschinenergebnisse müssen passen, sonst darf sich kein Dienstleister wundern, wenn am Ende die Kunden wegbleiben.“

Im KennstDuEinen/eco-Report werden die verschiedenen Branchen gegenübergestellt. Kuriose Erkenntnisse: Malermeister stecken am meisten Geld in klassische Werbung und Apotheker sind die eifrigsten Online-Werber. Finanzberater leben stärker als andere Branchen von den Empfehlungen ihrer zufriedenen Kunden, gefolgt von Zahnärzten und Kfz-Werkstätten. Gartenbaubetriebe machen am wenigsten Werbung und liegen bei der Gewinnung neuer Kunden dennoch an vorderster Stelle – durch Empfehlungen ihrer Stammkunden.