Apple iPad – neuer Millionen-Markt

Studie: iPad wird in Deutschland neuen Millionen-Markt schaffen

Die heute veröffentlichte Studie des Statistikportals Statista zur Markteinführung des Apple iPad prognostiziert für Deutschland einen iPad-Absatz von 500.000 Geräten in 2010. Das iPad wird wenige Monate nach Verkaufsstart der meistverkaufte E-Reader in Deutschland sein. Den Umsatz mit E-Books, E-Paper und Apps prognostiziert die Studie auf 16 Millionen Euro in 2010. Den größten Umsatz werden Software und Spiele gefolgt von E-Books erzielen.

Laut Statista wird der Verkaufsstart für das iPad in Deutschland moderaterer verlaufen als in den USA. Dennoch prognostizieren die Statistik-Experten in Summe zwei Millionen verkaufte iPads im deutschen Markt bis Ende 2012. Unter den E-Readern wird das iPad mit einem Marktanteil von deutlich über 50 Prozent eine dominierende Stellung hierzulande einnehmen. Die Hochrechnungen der iPad-Studie basieren auf Erhebungsdaten des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES vom April 2010 (für die 1.000 Personen befragt wurden).

Die monatlichen Ausgaben für Textmedien wie elektronische Zeitungen oder Bücher werden bei iPad-Besitzern in den kommenden drei Jahren durchschnittlich bei rund 6 Euro im Monat liegen. Damit schafft das iPad bereits im kommenden Jahr einen neuen Markt für elektronische Printprodukte mit rund 40 Millionen Euro Umsatz. In den nachfolgenden Jahren ist ein deutlich weiter wachsendes Marktvolumen zu erwarten. E-Books werden dabei umsatzstärker sein als E-Paper und E-Magazines, die elektronischen Pendants zu Zeitschriften und Zeitungen. Im Jahr 2012 werden 0,7 Prozent der Umsätze des deutschen Buchmarkts auf E-Books für das iPad entfallen.

Verleger von Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen müssen vorerst mit geringeren Erlösen rechnen als die Buchverlage. Grund ist das breite kostenlose Angebot an journalistischen Inhalten im Internet. Trotz des breiten Gratis-Angebots zeigen rund 75 Prozent der Internetnutzer eine generelle Zahlungsbereitschaft für E-Paper und E-Magazine. In der Zielgruppe der zukünftigen iPad-Besitzer sind sogar neun von zehn Nutzern bereit, für Inhalte zu zahlen. „Unsere Studie zeigt, dass gerade die kaufkräftige Zielgruppe der iPad-Käufer bereit ist, exklusive journalistische Inhalte im Internet zu kaufen“, sagt Dr. Friedrich Schwandt, Geschäftsführer von Statista. „E-Books sind naturgemäß im Vorteil, weil sie nicht einen Klick weiter kostenlos geladen werden können.“

Die Verlage stehen damit auch auf dem iPad vor der Entscheidung, ob sie hochwertige Inhalte auf ihren Webseiten zugunsten von kostenpflichtigen Angeboten einschränken wollen. „Die Zehn-Jahres-Perspektive ist allen Verlagen bekannt: Elektronisches Lesen wird Papier mehr und mehr ablösen“, so Schwandt. „Die Frage ist, ob sich Verlage 2020 nur noch mit Werbung finanzieren müssen oder ob sie auf Plattformen und Geräten wie dem iPad zusätzlich einen elektronischen Copypreis einnehmen können.“ Das Potenzial für die Konversion auf kostenpflichtige Angebote liegt – je nach Titel und angepeilter Zielgruppe – zwischen 5 bis 15 Prozent der Leserschaft.

Die Nutzer wollen mit dem iPad vor allem Inhalte unterwegs lesen. In Bezug auf kostenpflichtige E-Paper wird als wichtigstes Kaufargument genannt, dass ein solches Dokument auch ohne aktive Internetverbindung gelesen werden kann, zum Beispiel in der Bahn oder im Flugzeug. Die zukünftigen iPad-Nutzer sehen das iPad aber nicht als reines „Unterwegsmedium“. Während nur jeder zweite der E-Reader-Interessierten angibt, die Nutzung daheim auf Sofa und Couch wichtig zu finden, ist dieses Nutzungsszenario für 84 Prozent der iPad-Zielgruppe wichtig.

Der Markt der Anbieter Anbieter von E-Books und E-Papern ist noch nicht durch einen Platzhirschen besetzt. Fast 67 Prozent der Onliner können bei offener Fragestellung keinen Shop für E-Books nennen. Auch innerhalb der zukünftigen iPad-Nutzerschaft besteht bei der Hälfte der Befragten noch keine Präferenz für einen bestimmten E-Book-Shop. Zu den bekanntesten Shops im Segment von E-Books und E-Paper zählen Amazon und iTunes.

Der neue Staat iPad

„Der neue Staat iPad“: Schirrmacher warnt im ROLLING STONE vor autoritärer Apple-Politik

FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher hat in einem Gastbeitrag für den deutschen ROLLING STONE zur Einführung des iPad in Deutschland vor einer restriktiven Politik des Apple-Konzerns gewarnt: „Alles, was man aus den USA hört, klingt weniger nach der Entwicklung und Vermarktung eines Gerätes, als vielmehr nach Schaffung und Gründung eines Staates.“

Weiter schreibt Schirrmacher: „Das fängt damit an, dass Apple auf Inhalte Einfluss nehmen will oder sich zumindest vorbehält, über sie mit zu entscheiden. Ein derartiges Ansinnen hätte noch vor wenigen Jahren zu einem Aufstand der öffentlichen Meinung geführt.“

Der Bestseller-Autor bezeichnet das iPad wegen der Geschlossenheit des Systems als eine „Insel im Strom des Geschehens“. Er warnt: „Es könnte durchaus sein, dass Apple versucht, der autoritäre Herrscher auf dieser Insel zu werden.“

Der komplette Beitrag von Frank Schirrmacher erscheint am Donnerstag, 27. Mai 2010 in der Juniausgabe des deutschen ROLLING STONE.

Apple iPad – erster Eindruck

Das iPad mit 9,7″ Touchscreen und neuen Apps soll vieles können, was kein Tablet-PC, Netbook oder E-Reader angeblich nicht kann. In diesem Video wird ein erster Eindruck Apple iPad gezeigt.


Apple iPad Video

Das iPad läuft mit fast allen Apps aus dem App Store, inklusive der Apps die bereits für das iPhone oder den iPod Touch gekauft wurden. Außerdem hat das Apple iPad weitere 12 neue bzw. überarbeitete Apps spendiert bekommen, dazu gehören unter anderem, Mail, Fotos, Maps, Notizen und YouTube.

Das iPad weist allerdings auch Schwächen auf, z.B. wird kein Adobe Flash unterstützt, kein Multitasking möglich (MS-DOS lässt grüßen), fehlender USB-Anschluß, kein Einschub für SD-Karten, keine Webcam, also kein Video-Chat.

Als Alternative zum iPad gibt es u.a. den Tablet-PC „Joojoo“ mit 12,1-Zoll-Touchscreen, USB-Anschluß, 1,3-Megapixel-Webcam und Flash-Unterstützung für 445,06 Euro. Hier der iPad-Konkurrent Joojoo im Kurztest.

Apple iPad bald verfuegbar

Apple hat bekannt gegeben, dass das iPad in der WLAN-Version ab Samstag, 3. April in den USA erhältlich sein wird; die WLAN + 3G-Modelle werden Ende April in den USA verfügbar sein. Alle Modelle des iPad werden in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien Ende April erhältlich sein.

Apple ipad Beginnend ab 12. März, also ab heute in einer Woche, können Kunden in den USA die WLAN- als auch die WLAN + 3G-Modelle vorbestellen; entweder über den Apple Online Store oder als Reservierung zum Abholen des WLAN-Modells ab Samstag, 3. April in einem Apple Retail Store. „iPad ist etwas vollkommen Neues“, sagt Steve Jobs, CEO von Apple. „Wir freuen uns sehr für unsere Kunden, dass sie dieses magische und revolutionäre Produkt selbst ausprobieren und mit ihren Apps und Inhalten auf eine viel intimere, intuitivere und spaßigere Art und Weise als jemals zuvor interagieren können.“ Beginnend ab 499 US-Dollar, ermöglicht das iPad dem Anwender das Surfen im Web, Lesen und Senden von E-Mails, Genießen und Teilen von Bildern, Betrachten von Videos, Musikhören, Spielen, Lesen von E-Books und vielem mehr. Das iPad ist gerade einmal 13,4 Millimeter dünn und wiegt nur 680 Gramm – es ist schlanker und leichter als jeder Laptop oder jedes Netbook und bietet bis zu zehn Stunden Batterielaufzeit*. Die revolutionäre Multi-Touch-Oberfläche des iPad macht das Surfen im Internet zu einer völlig neuen Erfahrung, deutlich interaktiver und intimer als auf einem Computer. Das Lesen und Senden von E-Mails auf dem großen Display und seiner nahezu originalgroßen „Soft“- Tastatur macht Spaß und ist einfach. Man kann Fotos von einem Mac, PC oder einer Digitalkamera importieren, diese organisiert in Form von Alben betrachten und genießen sowie in eleganten Slideshows mit anderen teilen. Mit dem iPad ist es einfach Filme, TV-Sendungen und Youtube-Videos in HD anzusehen, durch Seiten eines E-Books zu blättern, welches aus Apples neuem iBookstore heruntergeladen wurde und dabei der Musiksammlung zu lauschen.

Der App Store auf dem iPad ermöglicht drahtloses Suchen, Kaufen und Herunterladen neuer Apps aus dem weltweit größten App Store. Das iPad verfügt über 12 innovative Anwendungen, die speziell für das iPad entwickelt wurden. Es werden fast alle der über 150.000 Apps aus dem App Store darauf laufen, inklusive derer, die bereits für iPhone und iPod touch erworben wurden. Aktuell kreieren Entwickler bereits großartige neue, speziell für das iPad designte Apps, die die Möglichkeiten des Multi-Touch Displays, des großen Bildschirms und der hochwertigen Graphikperformance nutzen.

Die neue iBooks App für das iPad beinhaltet den neuen iBookstore von Apple, die beste Art und Weise mit einem mobilen Gerät nach Büchern zu suchen, sie zu kaufen und zu lesen. Im iBookstore werden Bücher der New York Times-Bestsellerliste von großen als auch unabhängigen Verlagen, unter anderem der Hachette Book Group, HarperCollins Publishers, Macmillan Publishers, Penguin Group und Simon & Schuster angeboten.

Der iTunes Store bietet iPad-Nutzern Zugang zum weltweit beliebtesten Online Store für Musik-, TV- und Video-Inhalte mit über 12 Millionen Songs, 55.000 TV-Episoden und mehr als 8.500 Spielfilme, darunter 2.500 in HD-Qualität. Alle Apps und Inhalte, die man sich auf das iPad aus dem App Store, iTunes Store und iBookstore herunterlädt, werden automatisch beim nächsten Verbinden mit dem Computer mit der iTunes Mediathek synchronisiert.

Das iPad in der WLAN-Version wird in den USA ab 3. April als 16GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich sein. Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden Ende April in den USA als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein. Das iPad wird in den USA über den Apple Store, die Apple Retail Stores und ausgewählte Apple Fachhändler vertrieben. iPad wird in beiden Modell-Varianten in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien Ende April erhältlich sein. Die Preise für die internationalen Märkte werden im April bekannt gegeben.

Apple iPad der neue Tablet-PC

ipad Steve Jobs von Apple hat das iPad kürzlich als „Revolution“ bezeichnet. Das iPad, eine Mischung aus Smartphone und Mini-Laptop, ist ein Gerät für Internet, Mails und Fotos und es soll laut Apple mit dem Touchscreen und neuen Apps vieles können, was kein Tablet-PC, Netbook oder E-Reader nicht kann. Bleibt abzuwarten ob es auch so ein Renner wird wie das iPhone. Das neue Apple iPad wird in diesem Video vorgestellt.

Ausgestattet ist das iPad mit einem 9,7″ Multi-Touch-Widescreen-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung, Hochglanzanzeige und IPS-Technologie (24,63 cm Diagonale), einem 1 GHz Apple A4 SOC-Chip, und mit 16 GB, 32 GB oder 64 GB Flash-Laufwerk. Der Einstiegspreis für das iPad liegt bei 499 $. Bei Amazon kann man den iPad bereits vorbestellen. Der Preis für Deutschland liegt für das Einstiegsmodel vom iPad wahrscheinlich um 400 Euro.