Weihnachten 2009 – Weihnachtsgeschaeft im Handel gestartet

Der Einzelhandel stimmt sich jetzt auf Weihnachten ein – das Weihnachtsgeschäft 2009 ist gestartet. Der Umsatz zu Weihnachten wird wahrscheinlich leicht rückläufig, aber nicht so stark, wie noch vor ein paar Monaten prognostiziert. Deutsche geben auch zu Weihnachten 2009 weiter genug Geld aus.

Weihnachtsgeschaeft
Umsatz zu Weihnachten im Einzelhandel, Weihnachtsgeschäft Monate November und Dezember – Grafik: Hauptverband des Deutschen Einzelhandels

Zum Umsatz im Weihnachtsgeschäft, zur Lage 2009 und 2010 sowie zu den Ladenöffnungszeiten im Advent erklärte in Berlin der Präsident des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Josef Sanktjohanser:

Weihnachten Lage 2009: Die ersten drei Quartale des Jahres brachten den Unternehmen des Einzelhandels einen Umsatzrückgang von nominal zwei Prozent auf 284,4 Milliarden Euro. Wir liegen damit zwar innerhalb unserer Erwartungen von einem Jahresumsatz von nominal minus zwei Prozent und stehen besser da als andere Wirtschaftszweige. Aber diese Umsatzeinbußen sind für viele Händler schmerzhaft. Nach einer aktuellen Trendumfrage des HDE zum Oktober-Geschäft sind die Unternehmen mit der Umsatzentwicklung im vergangenen Monat überwiegend zufrieden. Für einige Unternehmen war es sogar ein goldener Oktober. Das gilt besonders für den Mode- und Schuheinzelhandel.

Weihnachtsgeschäft: Im Weihnachtsgeschäft zählt eines ganz besonders: die Stimmung. Und die Stimmung der Verbraucher ist heute besser als vor einem Jahr. Damals konnte der Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft immerhin leicht um 0,3 Prozent auf 74,2 Milliarden Euro zulegen. Wir erwarten für November und Dezember 2009 eine Entwicklung, die nur leicht unterhalb des Vorjahres verläuft und damit etwas besser ist als der Jahrestrend. Wir gehen davon aus, dass der Einzelhandel im diesjährigen Weihnachtsgeschäft 73 Milliarden Euro umsetzen wird. Dies entspricht einem Minus von rund 1,5 Prozent zum Vorjahr. Die online erzielten Umsätze schätzen wir für November und Dezember auf etwa 5,5 Milliarden Euro.

Umsatz-Weihnachten-Brachen
Umsatz zu Weihnachten nach Branchen – Grafik: Hauptverband des Deutschen Einzelhandels

Lage 2010: Es ist leider wahrscheinlich, dass der Einzelhandel von einer leichten gesamtwirtschaftlichen Erholung im kommenden Jahr kaum profitieren kann. Eine steigende Arbeitslosigkeit wird Konsumspielräume einengen und die Verbraucherstimmung drücken. Da hilft es dann auch kaum, dass sich die Einzelhandelspreise nach unserer Einschätzung auch 2010 moderat entwickeln werden und die Konsumstimmung stützen. Ich fürchte, dass auch die steuerlichen Entlastungen im kommenden Jahr dem Konsum noch nicht auf die Sprünge helfen werden. Die Mehrzahl der Einzelhandelsunternehmen rechnet daher für 2010 mit einer Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation gegenüber diesem Jahr.

Ladenschluss: Für den 1. Dezember hat das Bundesverfassungsgericht die Verkündung seines Urteils über die Klage der Kirchen gegen die Berliner Sonntagsregelung angekündigt. Dabei geht es um die Frage, ob in Berlin die zehn verkaufsoffenen Sonntage, die die vier Adventssonntage umfassen, dem Grundgesetz entsprechen. Für den HDE besteht kein Zweifel, dass die Berliner Regelung mit dem verfassungsmäßigen Schutz des Sonntags vereinbar ist. Einen besonderen Schutz der Adventssonntage sehen Grundgesetz und Weimarer Reichsverfassung, deren Bestimmungen in diesem Punkt bis heute gelten, nicht vor. Auch die Praxis der vergangenen beiden Jahre hat gezeigt, dass sich die Berliner Regelung bewährt hat. Sie bringt den Unternehmen wichtige zusätzliche Umsätze und wird besonders in der Vorweihnachtszeit von den Kunden als zusätzliche Einkaufsmöglichkeit geschätzt.

Finanzkrise anderes Konsumverhalten – neue Wege im Marketing

Konsumverzicht oder Schnäppchenjagd? Verbraucher reagieren mit fünf Sparstrategien auf die Finanzkrise

Der private Konsum in Europa könnte nachhaltig zurückgehen. Nach einer neuen Studie des McKinsey Global Institute (MGI) wird die Konsumbereitschaft von fünf Faktoren bestimmt: Verbrauchervertrauen, Einkommen, Vermögen, Kreditverfügbarkeit und Lebenshaltungskosten. Vier dieser fünf Faktoren entwickeln sich derzeit negativ, nur der Trend bei den Lebenshaltungskosten liegt leicht im positiven Bereich. Eine so ausgeprägt negative Kombination hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben. Die Untersuchung vergleicht die Konsumentwicklung während vergangener Konjunkturrückgänge mit der aktuellen Situation, analysiert Verbrauchersegmente sowie deren Sparverhalten und zieht daraus Schlüsse für das Marketing. Hierfür befragte das MGI mehr als 4.000 Verbraucher in fünf Ländern.

„Diejenigen Unternehmen, die Auswirkungen der Krise auf den Konsum am raschesten und präzisesten vorwegnehmen, haben die besten Aussichten, eine Flaute unbeschadet zu überstehen“, sagt Jesko Perrey, Leiter der deutschen Marketing & Sales Practice von McKinsey & Company. Dies gelte auch für Deutschland. Hier entwickeln bislang vergleichsweise wenige Unternehmen zielgerichtet Produkte oder Dienstleistungen für die Kundenansprüche in der Krise. Ein möglicher Grund: Noch steht der Konsum in Deutschland besser da als in anderen Ländern. Das spiegelt auch die Umfrage wider: Während im Schnitt die Hälfte der Europäer angeben, sie hätten in den letzten Monaten begonnen zu sparen, sagt dies nur jeder dritte Deutsche.

Der Blick auf vergangene Krisen zeigt: Auch wenn die Wirtschaft in ihrer Gesamtheit wieder in Schwung kommt, hinkt der Konsum hinterher. Er benötigt mehr Zeit zur Erholung – neun Quartale im Durchschnitt und damit drei Quartale länger als die durchschnittliche Dauer der jüngsten Rezessionen. Aufschlussreich auch: Die Konsumenten sparen nicht quer über alle Bereiche hinweg, sondern sie setzen eindeutig Prioritäten. Restaurantbesuche belegen stets den ersten Platz auf der Streichliste der Europäer, gefolgt von weiteren Freizeitangeboten und Annehmlichkeiten wie Bekleidung, Spielzeug oder Alkohol. Investitionsgüter wie Möbel oder Unterhaltungselektronik liegen im Mittelfeld, und Güter des täglichen Bedarfs, wie beispielsweise Lebensmittel, verzeichnen immer die geringsten Einbußen.

Je nach Produktkategorie wenden Verbraucher fünf ganz unterschiedliche Sparstrategien an. Hiervon beziehen sich drei auf das Konsumvolumen und zwei auf den Preis. Am häufigsten setzen die europäischen Konsumenten auf Budgetkontrolle. 69 Prozent erklären, dass sie ihre Ausgaben in den vergangenen Monaten stärker gesteuert haben. Im Extremfall bedeutet das, dem Konsum in einer Kategorie völlig zu entsagen, zum Beispiel durch den Verzicht auf Urlaubsreisen oder Kinobesuche. Die zweite Strategie ist, Ersatz für ein schon im Haushalt vorhandenes Produkt nur im Bedarfsfall zu schaffen. Sie betrifft vor allem Investitionsgüter. Drittens können Konsumenten das Heimwerkerprinzip „Do it yourself“ anwenden: Dies kann bedeuten, zu Hause zu kochen, statt essen zu gehen, oder selbst sauber zu machen, statt eine Putzhilfe zu beschäftigen. Viertens: In manchen Kategorien, wie etwa bei Lebensmitteln, achten die Konsumenten besonders stark auf den Gegenwert, den sie für ihr Geld erhalten. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass sie zu einfacher ausgestatteten Produktversionen oder zu günstigeren Handelsmarken wechseln. Die fünfte Strategie, die Konsumenten anwenden, ist, gezielt nach Sonderangeboten für ein bestimmtes Produkt zu suchen. Diese Schnäppchenjagd ist besonders bei Bekleidung beliebt und wird vor allem durch das Internet gefördert.

„Die europäischen Verbraucher werden findig, um wirtschaftliche Engpässe zu bewältigen“, so Jesko Perrey. Gefragt seien aus Sicht der Unternehmen nun fokussierte Marketingmaßnahmen für die Segmente, bei denen die Kaufbereitschaft am stabilsten bleibe. Ein Beispiel: Dem Sicherheitsbedürfnis der „Ausgabensteuerer“ könnten etwa Telekommunikationsunternehmen begegnen, indem sie Preise klarer kommunizieren und vermehrt feste Gebührensätze anbieten. Für Hersteller langlebiger Güter könnte der Zeitpunkt günstig sein, neues Zubehör zu entwickeln, das den Lebenszyklus eines Produkts verlängert. Dies entspräche der Strategie, Ersatz nur im Bedarfsfall zu schaffen.

Die Studie analysiert, wie sich vergangene Konjunkturabschwünge – 1974/75, 1980/81, 1991/93 und 2002 – in Großbritannien, in Deutschland, Frankreich und Italien auf den Konsum auswirkten. Hierfür wurden 18 Produktgruppen betrachtet. Außerdem wurden mehr als 4.000 Verbraucher in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Polen im Dezember 2008 nach ihren Prioritäten und Strategien bei Einkommenseinbußen befragt. Erarbeitet wurde die Studie vom McKinsey Global Institute (MGI) und der globalen Marketing & Sales Practice der Unternehmensberatung. Das MGI ist eine interne Wirtschaftsforschungseinrichtung von McKinsey.

Studie European Trusted Brands 2009

Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise werden die Karten in der Markenwelt neu gemischt.

Traditionsmarken wie Aspirin, Asbach, Nivea und Miele können sich zwar nach wie vor an der Spitze in der Gunst der Verbraucher halten. Aber die Markenlandschaft ist ganz offensichtlich in Bewegung, so die aktuelle Studie „European Trusted Brands 2009“, die das Magazin Reader’s Digest jetzt vorgelegt hat.

Die Verbraucher beobachten mit Argusaugen, wie sich Unternehmen nach außen präsentieren und zögern nicht mit Konsequenzen. So hat das Internet-Unternehmen Google auf der Liste der vertrauenswürdigsten Marken den langjährigen Spitzenreiter AOL in seiner Kategorie verdrängt. Nokia muss einen bundesweiten Rückgang des Vertrauenswertes von ehemals 55% hinnehmen, nachdem das Werk in Bochum geschlossen wurde – bleibt aber mit einem Wert von 47% dennoch vertrauenswürdigste Marke unter den Mobiltelefon-Herstellern. Die Studie zeigt: Gerade in Krisenzeiten ist Imagepflege wichtiger denn je.

Darüber hinaus spielt der Umweltschutz in allen Produktkategorien eine größere Rolle. „Grünen Marken“ gelingt es in der Regel, das Vertrauen der Verbraucher mit umweltbewusstem Auftreten zu stärken. Sparkasse, Aral, Miele, Frosch und Persil sind nicht nur die vertrauenswürdigsten Marken ihrer Produktkategorie, sondern genießen zugleich den besten Ruf für ihr ökologisches Engagement. Auch bei Autos ist Umweltschutz ein Top-Kriterium: Deutschlands Verbraucher bescheinigen Volkswagen als vertrauenswürdigster Marke in dieser Produktkategorie großen Einsatz für die Umwelt. Nur Toyota konnte im Öko-Ranking vorbeiziehen.

Zum neunten Mal hat das meist gelesene Magazin Europas in 16 europäischen Ländern ermittelt, welche Marken in den Augen der Verbraucher besonders vertrauenswürdig sind. Mehr als 23.000 Menschen, davon über 7.000 in Deutschland, haben an der Befragung der Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2009“ teilgenommen.

In den 32 erhobenen Produktkategorien von A wie Automobile bis Z wie Zahnpasta / Mundpflege setzten sich in Deutschland vor allem Markenklassiker erneut an die Spitze, darunter Volkswagen, Persil, Schwarzkopf, Aspirin, Wick, Frosch, Rotkäppchen Sekt, Asbach, Miele, TUI, Sparkasse, Allianz, Aral sowie Nivea und Haribo. Neu im Club der Markengewinner sind neben Google (Internetunternehmen) die Marken Obi (Gartenbedarf), Müllermilch (Milchprodukte) und Rieker (Schuhe).

Die Konkurrenz unter den Marken ist größer als häufig angenommen wird. Allein in Deutschland nannten die Befragten über 3.700 Marken über alle Produktkategorien hinweg – mehr als zuvor in den vergangenen vier Jahren. „Wenn es einer Marke gelingt, die Aufmerksamkeit und das Vertrauen des Verbrauchers trotz großen Wettbewerbs zu erlangen und zu halten, ist dies eine großartige Leistung“, sagt Werner Neunzig, Managing Director und Geschäftsführer von Reader’s Digest Deutschland, Schweiz, Österreich. „Nur wer als Verbraucher immer wieder gute Erfahrungen mit einer Marke macht, bleibt ihr treu. Die Markenartikler müssen daher einen langen Atem haben und auf die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten achten.“

Allerdings verlangt der Konsument auch bei seinen Lieblingsmarken, dass sie sich immer wieder erneuern und gleichzeitig authentisch bleiben. „Gerade in Krisenzeiten zahlen sich Investitionen in die Markenführung und die an den Verbraucherbedürfnissen orientierte Qualität aus“, kommentiert Anett Groch, Anzeigendirektorin von Reader’s Digest Deutschland, die Ergebnisse der Studie. „Das Vertrauen der Verbraucher ist der wirksamste Schutz für die Marke. Für Markenartikler liefert ‚European Trusted Brands‘ harte Fakten, um die Effizienz ihrer Kommunikation auf den Prüfstand zu stellen.“

Reader’s Digest zeichnet die vertrauenswürdigsten Marken Deutschlands, die in Europas größter Verbraucherstudie ermittelt wurden, mit dem Pegasus Award für höchstes Konsumentenvertrauen aus. Die Preisverleihung ist für Anfang September 2008 in Düsseldorf vorgesehen.

Hohes Ansehen deutscher Marken auch in den Nachbarländern Unter Deutschlands vertrauenswürdigsten Marken ragt Nivea besonders heraus. Zum fünften Mal in Folge erlangte der Markenklassiker von Beiersdorf, Hamburg, in allen 16 europäischen Ländern Platz eins in der Kategorie Hautpflege.

Die Kreditkarte Visa kam in 14 Ländern auf Platz eins. Canon schaffte diesen Rang in der Produktkategorie Fotogeräte in 13 Ländern. Kellogg’s eroberte in zehn Ländern in der Kategorie Frühstückscerealien und Hewlett Packard bzw. HP Compaq in neun Ländern in der Kategorie Computer den ersten Platz. Miele und Ariel setzten sich in sechs Ländern an die Spitze.

Internationalisierung und Globalisierung sind längst auch in der Welt der Marken Alltag für den Verbraucher. Nur in einigen Kategorien, darunter Automobile, haben starke Marken aus dem Heimatland wie Renault in Frankreich, Skoda in Tschechien oder Volvo in Schweden die Nase vorn. Volkswagen steht neben Deutschland auch in Österreich, Polen und der Schweiz an der Spitze.

Deutsche Marken schaffen es, sich sowohl in ihrem Heimatland als auch in den Nachbarländern an die Spitze zu setzen. So ist Miele nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, in der Schweiz, in Belgien und in den Niederlanden von den Verbrauchern zur vertrauenswürdigsten Marke ihrer Kategorie gekürt worden. Ähnliches gilt für Nivea in der Kategorie Kosmetik: In Österreich, Belgien und der Schweiz sowie in Portugal und Rumänien steht die Pflegemarke auf Platz eins.

Einen Überblick über die Ergebnisse in Europa gibt es auf rdtrustedbrands.com

Studie: Frauen und Internetnutzung

Frauen, die gerne Zeitschriften lesen, nutzen auch häufiger das Internet. Wer viel Fernsehen schaut, ist dagegen seltener online unterwegs. Das bringt jetzt die BRIGITTE KommunikationAnalyse 2008 ans Licht, die untersucht hat, wie oft deutsche Frauen im Web surfen und wofür sie es besonders gern nutzen.

Während noch im Jahr 2000 nur jede fünfte deutsche Frau zwischen 14 und 64 Jahren das Internet für berufliche oder private Zwecke nutzte, gehen heute zwei Drittel aller Frauen regelmäßig oder gelegentlich online. Die Hälfte der 16,44 Mio. Internet-Nutzerinnen klicken sich zwischen einer und fünf Stunden pro Woche durch die virtuellen Welten, 5 Mio. von ihnen sind bis zu einer Stunde wöchentlich online. Nur 2,87 Mio. Frauen outen sich in der Studie als Intensiv-Nutzerinnen; sie surfen länger als 5 Stunden pro Woche und fast die Hälfte von ihnen ist an sieben Tagen in der Woche online.

Online-Nutzung immer weniger eine Frage des Alters Die gestiegene Hinwendung zum Internet zieht sich dabei durch alle Lebensphasen. So beträgt der Anteil der über Vierzigjährigen, der bei allen Frauen 38,8 % ausmacht, unter den Internetnutzerinnen immerhin bereits 25,4%. Betrachtet man die Zusammensetzung der Internet-Intensivnutzerinnen, sinkt dieser Anteil jedoch auf 16,3%, während junge Frauen zwischen 14 und 39 Jahren in dieser Gruppe besonders oft anzutreffen sind.

Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsmedium Am häufigsten wird das Internet von den Frauen genutzt, um E-Mails zu empfangen und zu versenden: 83,7 % von ihnen kommunizieren per elektronischer Post. 57,3 % informieren sich im Internet über aktuelle Geschehnisse und knapp die Hälfte nutzt Unterhaltungsangebote (48,8%) oder sucht Informationen, die sie beruflich nutzen können (46,6%). Die Intensivnutzerinnen verbringen außerdem überdurchschnittlich viel Zeit im Web, um Unterhaltungsangebote anzusehen (71,5%) und mit Freunden zu chatten (67,4%). Immer mehr Frauen gehen aber auch online, um Informationen über Marken und Produkte zu erhalten. So nutzen 38,7% das Web, um Preise zu vergleichen, 35,7% vergleichen Marken und Produkte miteinander und 20,7% suchen nach Bewertungen und Testberichten.

Brigitte und Brigitte.de – Lust am Lesen verbindet Zeitschriften und Internet Trotz immer mehr multimedialer Webangebote zieht das Internet leseaffine Frauen weit stärker an als jene, die viel Zeit vor dem Fernseher verbringen. So liegt der Anteil der Frauen, die überdurchschnittlich viel fernsehen bei den Internet-Intensivnutzerinnen am niedrigsten, Frauen, die überdurchschnittlich häufig Zeitschriften lesen, sind in dieser Gruppe besonders häufig vertreten. Ein Umstand, der unter anderem auch BRIGITTE.DE, dem Internet-Angebot der Zeitschrift BRIGITTE, zugute kommt. Mit 38,6 Mio. Page Impressions (April 2008, Quelle: PZ Online) und 720.000 registrierten Usern ist das Portal nicht nur eines der größten frauenspezifischen Angebote seiner Art. Auch die demographische Struktur der Nutzerinnen überschneidet sich auffallend mit der gedruckten BRIGITTE: Hier wie dort entstammen über 50% der Leserinnen bzw. Nutzerinnen der besonders werberelevanten Altersgruppe der 30-49-jährigen Frauen. Ein besonders hoher Anteil besser verdienender und höher gebildeter Frauen unterstreicht dabei das anspruchsvolle Profil von BRIGITTE.DE.

Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 Seit 1984 erhebt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungen der ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowie Bekanntheits-, Sympathie- und Verwendungsdaten von über 1000 Marken. Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationen den Markenerfolg planbar. Ein neuer Untersuchungsteil der BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 widmet sich den aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen und den Erwartungen, die  Frauen in diesem Zusammenhang an Unternehmen und ihre Marken haben. Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 wurde zwischen Oktober und Dezember 2007 von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main, und Ipsos, Hamburg, durchgeführt. Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.

Frauen und Marken – KommunikationsAnalyse

Die Frauen in Deutschland kennen, mögen und verwenden im Durchschnitt mehr Marken als noch vor zwei Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008.

Demnach kennen Frauen im Alter von 14 bis 64 Jahre durchschnittlich 47%, also fast jede zweite der insgesamt 1.079 in der Studie abgefragten Marken zumindest dem Namen nach. Das sind vier Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Jahren. Im Gleichklang mit der wachsenden Bekanntheit steigen auch die Sympathiewerte und die Verwendung von Markenartikeln an. Während die Frauen 2006 noch durchschnittlich 14% der abgefragten Marken sympathisch fanden, stieg dieser Wert bis zur aktuellen Studie um zwei Prozentpunkte auf 16%. 119 der 1.079 Marken – also immerhin 11% – wandern bei der durchschnittlichen Frau regelmäßig in den Einkaufskorb. Auch hier ist eine Steigerung um einen Prozentpunkt gegenüber 2006 zu verzeichnen.

Einzelleistungen heben das Image der Marken Dass diese Renaissance des zeitweise kriselnden Markenartikels auf breiter Basis stattfindet, zeigt eine andere Auswertung der Ergebnisse: So konnten 49 der gegenüber 2006 vergleichbaren Marken ihre Bekanntheit erhöhen, während nur sieben Prozent an Bekanntheit verloren. Ein nicht weniger eindeutiges Gewinner-/Verliererverhältnis von 31 zu 6 Marken bezogen auf die Sympathie, und 24 zu 7 Marken bei der Verwendung, legt nahe, dass viele Frauen ihre Liebe zum Markenartikel ganz allgemein neu entdeckt haben. Dies überrascht insofern als sich die ebenfalls erhobenen Einstellungen zu Markenartikeln gegenüber der Vorgängerstudie nur wenig verändert haben. Zwar geben 63% (2006: 57%) der Frauen an, bei größeren Anschaffungen sehr auf die Marke zu achten, andererseits hat sich aber auch die Zahl derer erhöht, die nicht unbedingt zu einer bekannten Marke greifen, weil es in den Regalen auch andere Produkte gibt, die genauso gut sind (2008: 86%; 2006: 84 %). Der Grund für die neue Liebe zur Marke liegt also nicht im gewachsenen Vertrauen in den Markenartikel als Gattung, sondern in der Leistung vieler einzelner Marken. Folgerichtig geben auch 83% der Frauen an, gezielt Marken zu kaufen, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben.

Ost-West-Gefälle in Markendeutschland Zwischen den Frauen in den alten und den neuen Bundesländern zeigen sich auch fast zwei Jahrzehnte nach der Vereinigung deutliche Unterschiede in den Markenbeziehungen. Frauen im Westen kennen, mögen und verwenden deutlich mehr Marken als in Ostdeutschland Pendants. Aber nicht nur die geographische, auch die soziale Herkunft und die Lebensphase beeinflussen das Verhältnis. Je besser situiert und gebildet die Frauen sind, desto mehr fühlen sie sich Markenartikeln verbunden. Und die größte Begeisterung für Marken legen nicht, wie vielleicht zu vermuten, die ganz jungen, sondern aktive, berufstätige Frauen in der Lebensmitte an den Tag.

Die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 Seit 1984 erhebt die BRIGITTE KommunikationsAnalyse alle zwei Jahre repräsentativ die Einstellungen der ca. 25 Mio. deutschen Frauen zwischen 14 und 64 Jahren zu allen konsumrelevanten Lebensbereichen sowie Bekanntheits-, Sympathie- und Verwendungsdaten von über 1000 Marken. Dieser Markendreiklang misst den Erfolg und die Wirkung der Markenkommunikation und macht in Verbindung mit den vielfältigen Einstellungen und Verhaltensinformationen den Markenerfolg planbar. Ein neuer Untersuchungsteil der BRIGITTE KomunikationsAnalyse 2008 widmet sich den aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen und den Erwartungen, die Frauen in diesem Zusammenhang an Unternehmen und ihre Marken haben. Die Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2008 wurde zwischen Oktober und Dezember 2007 von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main, und Ipsos, Hamburg, durchgeführt. Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.