TFT-Monitore im Test

PC-Spiele-Fans sollten beim Kauf eines neuen Flachbildschirms die Leistung ihrer Grafikkarte berücksichtigen. Darauf weist GameStar in seiner neuen Ausgabe (Heft 7/2008) hin.

Der Grund: Breitbild-Monitore erreichen ihre optimale Bildqualität nur in der so genannten nativen Auflösung. Die native Auflösung von 22-Zoll-Geräten beträgt 1.680 x 1.050 Pixel, bei 24-Zöllern 1.920 x 1.200 Bildpunkte. Bekommt die verwendete Grafikkarte in der jeweiligen Einstellung keine flüssigen Bildraten auf den Schirm, muss die Auflösung verkleinert werden. Dadurch geht dem Bild Schärfe und Brillanz verloren.

In einem aktuellen Test hat „GameStar“ zwölf Breitbild-Monitore auf den Prüfstand gestellt. Testsieger bei den 22-Zoll-Modellen ist der Eizo S2231W für rund 550 Euro. Dieser Bildschirm verfügt über ein spezielles S-PVA-Panel, das eine gleichmäßige Ausleuchtung, kräftige Farben und einen sehr hohen Kontrast bietet. Zudem lässt sich das Gerät nicht nur kippen, sondern auch in der Höhe verstellen, schwenken und um 90 Grad drehen. Preis-Leistungs-Sieger ist hingegen der LG W2252TQ (etwa 260 Euro), der sich vor allem durch das hohe Kontrastverhältnis und die maximale Helligkeit in seiner Preisklasse absetzt. Allerdings ist die Helligkeitsverteilung bei diesem Display nicht optimal, so „GameStar“.

Wer hingegen einen guten 24-Zoll-TFT-Bildschirm sucht, sollte einen Blick auf den 2470WVX von NEC (circa 450 Euro) werfen, empfiehlt „GameStar“. Dieser stabile und solide verarbeitete Monitor punktet durch die höchste Leuchtkraft im „GameStar“-Test und eignet sich besonders für entspanntes Spielen tagsüber in hellen Räumen. Relativ dunkel kommt dagegen das Panel des D24W33 von V7 daher. Für lediglich 340 Euro bietet dieser 24-Zöller aber eine vergleichsweise gute Bildqualität und erhält damit das Prädikat „GameStar“-Preis-Leistungs-Sieger.