Olympia 2008 – Die Olympischen Spiele online

Sportfans weltweit verfolgen die Olympischen Spiele online – Nielsen Online analysiert Internetnutzung in zehn Ländern sowie dem Austragungsland China

Die erste Woche der Olympischen Spiele 2008 in Peking ist vorüber. Anlass für Nielsen Online, ein Service der Nielsen Company, heute erste Zahlen zu veröffentlichen, die zeigen, wie Sportfans die Spiele zwischen dem 9. und 15. August 2008 online verfolgt haben.

Fast 930.000 Fans aus den zehn Ländern, die Nielsen Online analysiert hat, besuchten täglich Beijing2008.cn, die offizielle Website der Spiele. An einigen Tagen waren es sogar über eine Million Internetnutzer, die Olympische Ergebnisse, Nachrichten und Videos ansahen. Die Analyse wurde mit Daten aus den U.S.A, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweiz, Brasilien, Japan und Australien durchgeführt.

„Die ersten ‚Online-Spiele‘ zeigen, dass das Internet Hindernisse, wie beispielsweise Zeitzonen verschwinden lässt und Fans 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche Zugang zu aktuellen Inhalten und Videos haben“, sagte John Gibs, Vice President, Media Analytics, Nielsen Online. „Lokale, regionale und globale Websites profitieren davon. Besonders die offizielle Website Beijing2008.cn ist nicht zuletzt durch englische, französische, spanische und chinesische Versionen der Inhalte eine beliebte Quelle für aktuelle Informationen. Die meisten Websitebesucher außerhalb Chinas kommen aus den USA, gefolgt von Australien und Frankreich. Das entspricht interessanterweise fast der Reihenfolge der Medallien-Erfolge. “

Tabelle 1: Durchschnittliche Unique Audience auf Beijing2008.cn pro Tag, 9. – 15. August 2008

   Land                Durchschnittliche Unique Audience pro Tag
1. U.S.A.                 554.800
2. Frankreich          123.000
3. Australien             71.300
4. Großbritannien      54.000
5. Japan                     36.500
6. Spanien                 29.100
7. Deutschland          24.000
8. Brasilien                15.100
9. Italien                   12.200
10. Schweiz                7.400

Quelle: Nielsen Online, NetView Custom Analysis

Online Video boomt
Einblicke in die Nutzung von Video-Inhalten im Internet gewann Nielsen Online durch die Analyse zweier Partnersender der Olympischen Spiele NBC (USA) und Terra (Brasilien). Im Durchschnitt sahen während der ersten Woche täglich 1,5 Millionen amerikanische Webnutzer (Unique Visitors) olympische Videos auf der NBC-Website von zu Hause oder am Arbeitsplatz. Am Montag, den 11. August erreichte die Nutzerzahl mit über zwei Millionen Unique Visitors ihren Höhepunkt. Der Videobereich zu den Olympischen Spielen von Terra in Brasilien wurde täglich von durchschnittlich 119.000 Unique Visitors besucht. Überdurchschnittliche Nutzerzahlen erreichte der Videobereich während des Eröffnungswochenendes.

Unterstützung der Landsleute: Nutzung in China
Das China Internet Network Information Center (CNNIC) beziffert die Onlinebevölkerung im Austragungsland China mit 250 Millionen als die größte der Welt. Nutzungszahlen zeigen auch hier ein sehr starkes Interesse an olympischen Online-Inhalten. Nielsen Online hat eine Partnerschaft mit ChinaRank (www.chinarank.org.cn) geschlossen, der nationalen Plattform zur Erstellung von Website-Ranglisten in Zusammenarbeit mit der ISC (Internet Society of China). Durch diese Partnerschaft kann Nielsen Online die Nutzung von mehr als 200 Websites analysieren, die die Olympiade beschreiben. Daten von ChinaRank zeigen, dass während der ersten Woche der Olympischen Spiele mehr als ein Viertel aller Internetnutzer in China täglich eine Olympia-Website besucht haben. Zusammen erreichten diese Websites am Tag durchschnittlich 65,8 Millionen einzelne Browser (Unique Browsers). Während der ersten Woche wurden mehr als 4,6 Milliarden Olympia-Seiten aufgerufen.

Innerhalb Chinas wurde die offizielle Website Beijing2008.cn in der ersten Woche von durchschnittlich 1,5 Millionen einzelnen Browsern (Unique Browsers) pro Tag besucht. Während chinesische Nutzer in dieser Zeit nach Informationen zu einer Reihe unterschiedlicher chinesischer Athleten suchten, erschien in den USA der amerikanische Schwimmer Michael Phelps prominent in den Top 10 der meist gesuchten Olympia-Themen.

„Michael Phelps ist eindeutig eine globale Erfolgsstory,“ kommentierte Gibs. „Online-Nachrichten, Informationen und nicht zuletzt Videos ermöglichten Fans weltweit die erstaunliche Leistung zu verfolgen und dabei zu sein, während Geschichte geschrieben wurde.“

Olympia im Fernsehen

Olympia im Fernsehen – Olympische Spiele 2008 – Alle Infos über Olympia im TV auf TVmovie.de

Am 8. August ist es soweit: In Peking fällt der Startschuss für die Olympischen Spiele 2008. TVmovie.de bietet seinen Usern mit dem Olympia-Special und dem Fernsehprogramm OlympiaFinder einen besonderen Service rund um das größte Sportereignis der Welt.

Das große Olympia-Special liefert Infos zu den Spielen und alle TV-Termine auf einen Blick. In Zusammenarbeit mit Discovery Channel präsentiert TVmovie.de spannende Fakten und Zahlen rund um das Gastgeberland China. Außerdem verrät Tennis-Ass Nicolas Kiefer im Exklusiv-Interview, welche Bedeutung die Olympischen Spiele für ihn persönlich haben. Sein großes Ziel: „Diesmal hole ich Gold!“

Rund 300 Stunden übertragen ARD und ZDF aus Peking. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Mit dem OlympiaFinder steht allen Sportbegeisterten ein nützliches Tool zur Verfügung: Gezielt kann mit einem Klick nach „Olympia-Sendungen heute“, „Olympia-Sendungen diese Woche“, „Olympia Live heute“ und „Olympia live diese Woche“ gesucht werden.

Boris Lücke, Director Online in der Bauer Media KG: „Mit den Specials bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, die sportaffine Zielgruppe der Marke TV Movie auch online gezielt zu erreichen.“

Der Link zu den Specials: www.tvmovie.de/olympia

Olympia live auf dem Handy

Europas größte Tageszeitung liefert Olympia live auf das Handy:

Vom 8. bis 24. August erhalten Nutzer von BILDmobil, dem Prepaid-Mobilfunkangebot von BILD, die neuesten Informationen von den Olympischen Sommerspielen in China sofort und kostenlos auf das Handy. Neben einem Live-Newsticker gehören zur mobilen BILD-Olympia-Berichterstattung der ständig aktualisierte Medaillenspiegel, ein großer TV-Planer sowie die aktuelle Ergebnisübersicht. BILD-Videoreporter berichten vor Ort und beim großen Olympia-Quiz kann man eine von drei Wii-Spielkonsolen gewinnen. Klingeltöne runden das Olympia-Angebot ab.

„Die Olympischen Sommerspiele sind DAS Ereignis dieser Tage – mit BILDmobil ist man jederzeit und an jedem Ort live dabei. Neben dem Newsticker sorgt BILD für Hintergründe rund um sportlichen Erfolg und Enttäuschung – und das multimedial“, so Tanja Hackner, Projektleiterin BILDmobil.

Olympische Spiele 2008 – Sicherheit im Internet

Olympische Spiele 2008: Die zehn wichtigsten Spielregeln zum Schutz vor Datenverlust und Cyberattacken – Sophos warnt vor erhöhten IT-Sicherheits-Risiken in China und am heimischen Arbeitsplatz.

Am 8. August beginnen die Olympischen Sommerspiele 2008 in China. Tausende Sportler, Betreuer, Journalisten und Gäste werden in Peking erwartet – die meisten ausgestattet mit Notebooks, PDAs oder Smartphones, mit denen sie das Internet nutzen, ihre Daten verwalten, Berichte erstellen sowie mit dem Arbeitgeber oder privat ins jeweilige Heimatland kommunizieren. Sophos, einer der führenden Anbieter von IT-Lösungen für ‚Security and Control‘, warnt alle Besucher der Olympischen Spiele vor einem leichtfertigen Umgang mit Notebook, Internet und Handy. Denn oftmals siegt zum Beispiel der Wunsch, eine E-Mail schnell abzuschicken, vor notwendigen Sicherheitsmaßnahmen beim Benutzen von WLAN-Hotspots und Internet-Cafés. Vertrauliche Daten können so schnell in die Hände von Cyberkriminellen gelangen. Aber auch außerhalb Chinas sollte man sich während der Spiele besonders vor Cyberattacken in Acht nehmen: Kriminelle Hacker, Spammer und Phisher nutzen bevorzugt große Sportereignisse, um Internet-Anwender zu täuschen.

China ist nach den Analysen der SophosLabs ein besonders risikoreiches Pflaster für mobile Computer-Nutzer: So gehört China zu den Ländern, die knapp ein Drittel aller infizierten Websites hosten, und ist gleichzeitig das Land, aus dem im Juli 2008 5,6 Prozent aller Spam-Attacken kamen. Auch wenn bisher nicht nachgewiesen werden konnte, dass offizielle Stellen in China Computerspionage aktiv unterstützen, so sollten Internet-Anwender, die vertrauliche Daten von Asien aus über das Netz schicken, dennoch besondere Vorsicht walten lassen.

Cyberkriminelle versuchen mittlerweile auf allen Wegen, unauffällig Schadcodes auf den Endgeräten der Anwender zu installieren, um Passwörter und andere vertrauliche Daten auszuspionieren.

Zehn Tipps, um auch im Ausland risikofrei im Web zu surfen

1. Halten Sie ihre Anti-Viren-Software auch bei Reisen stets aktuell! Stellen Sie sicher, dass der Virenscanner aktiviert ist und sich regelmäßig aktualisiert. Nur dann sind Sie vor den neuesten Attacken geschützt.

2. Surfen Sie auch am Hotspot nur mit aktiver Personal-Firewall, die Ihnen sofort meldet, wenn unerwünschte Verbindungen ins Internet aufgebaut werden! Im Zweifelsfall die Internetverbindung lieber sofort beenden und die verdächtige Anwendung sperren. Hotspots können zudem gefälscht sein: Ähnlich zu Phishing-Websites gibt es mittlerweile gefälschte Portale, die als öffentlicher Hotspot getarnt sind und es auf Ihre Kreditkartendaten abgesehen haben. Prüfen Sie also genau, dass Sie nur vertrauenswürdige Angebote nutzen.

3. Schalten Sie Drahtlos-Funktionen wie WLAN und/oder Bluetooth nur an, kurz bevor Sie sie wirklich benutzen und auch nur so lange, wie Sie sie benötigen!

Reagieren Sie nur auf Geräte, denen Sie vertrauen können und lassen Sie keine unbekannten Geräte für die Kommunikation zu. Prüfen Sie, ob Sie die maximale WLAN-Sicherheit aktiviert haben bzw. wie geschützt der WLAN-Zugang ist. Sollten Sie andere Geräte im Zugriff entdecken oder sich in Datenverbindungen anderer einschalten können, gehen Sie sofort aus dem Netz.

4. Lassen Sie Ihre IT-Ausrüstung und Ihr Mobiltelefon nie unbeaufsichtigt! Das schützt erstens vor Diebstahl, zweitens kann dann niemand unmittelbar Schadprogramme oder Spionage-Software auf den Geräten installieren.

5. Speichern Sie vertrauliche Daten immer verschlüsselt, sowohl auf Notebooks, aber auch auf Handys und Datenträgern, wie USB-Sticks oder Speicherkarten!

Kleine Geräte und Datenträger können schnell verloren gehen oder gestohlen werden.

6. Nutzen Sie keine externen Datenträger von Personen und Organisationen, denen Sie nicht voll vertrauen! Sie könnten Software enthalten, die unbemerkt auf Ihren Geräten Schad- und Spionageprogramme installiert.

7. Richten Sie Ihr Betriebssystem so ein, dass Sie nur als Nutzer mit eingeschränkten Rechten im Internet unterwegs sind! Sind Sie zum Beispiel bei Windows Vista oder XP als Benutzer mit Administratorrechten angemeldet, hat ein Hacker möglicherweise vollen Zugriff auf alle Daten und Einstellungen des Rechners.

8. Wer Kontakt zum Unternehmen zu Hause aufbaut, sei es um Mails abzurufen oder Daten anzusehen oder herunterzuladen, sollte dafür immer eine gesicherte VPN (Virtual Private Network) Verbindung aufbauen! Nur dann ist gewährleistet, dass die Verbindung zwischen Sender und Empfänger aufgebaut wird und niemand unbemerkt den Datenverkehr ‚belauscht‘.

9. Erstellen Sie Sicherheitskopien Ihrer wichtigsten Daten, um im Notfall darauf zurückgreifen zu können! Denn auch wenn Sie alle Sicherheitsvorkehrungen beachten, können mobile Geräte gestohlen werden oder verloren gehen. Speichern Sie daher alle relevanten Daten nochmals auf einem anderen Datenträger, etwa einem USB-Stick oder einer CD, den Sie sicher im Hotel oder im Büro aufbewahren.

10. Und zu guter Letzt: Lassen Sie nur Personen Ihres Vertrauens an Ihren Computer und auch nur, wenn es wirklich nötig ist! Fremde sollten Sie gar nicht, oder, wenn unbedingt notwendig, nur unter Aufsicht mit Ihren IT-Systemen arbeiten lassen.

Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos, kommentiert: ‚Wir wollen niemandem die Reiselust oder gar den Spaß an den Olympischen Spielen verderben.

Wir wissen jedoch aus den Analysen unserer Forschungszentren, dass Cyberkriminelle immer intelligenter und zielgerichteter vorgehen, vornehmlich um Profit aus den Angriffen zu schlagen. Dessen sollten sich Sportler, Geschäftsreisende und Touristen bewusst sein. Nichts ist schlimmer als wenn man nach oder womöglich schon während der Reise feststellt, dass die Reisekasse von Cyberkriminellen geplündert wurde oder vertrauliche Firmendaten manipuliert wurden.‘

Cyber-Ganoven haben bereits im Umfeld der Fußball-Europameisterschaft 2008 gezeigt, dass große Sportereignisse einen für sie lohnenswerten Anlass für kriminelle Attacken bieten: So wurde im März unter anderem ein Online-Portal, auf dem EM-Tickets angeboten wurden, mit Schadcode infiziert. Auch im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2006 verbreiteten Virenschreiber einen Trojaner per E-Mail-Attachment, das sie als WM-Spielplan tarnten. Sophos rät daher allen Anwendern, bei E-Mails mit Bezug auf die Olympischen Sommerspiele oder beim Besuch von zum Beispiel Ticket- oder Info-Websites besonders vorsichtig zu sein und ihre IT-Systeme ausreichend zu schützen.

Details zu einer aktuellen Online-Betrugskampagne im Vorfeld der Olympischen Spiele sind im SophosLabs Blog beschrieben unter: sophos.com/security/blog/2008/08/1617.html

Weitere Informationen zu den neuesten Sicherheitsbedrohungen hat Sophos im aktuellen Security Threat Report für das erste Halbjahr 2008 zusammengefasst. Dieser steht in englischer Sprache zum Download zur Verfügung unter: sophos.com/securityreportjul2008