Intel Core i7 Prozessor fuer embedded PC-Anwendungen

Besonders geeignet für Anwendungen in der Industrie, medizinischen Geräten und Verkehrsinformationssystemen ist LiPPERTs neueste CPU-Karte. Das EPIC-Express Board mit dem Intel Core i7 Prozessor gehört zu den leistungsfähigsten embedded CPU-Boards.

Intel Core i7 Prozessor Bei diesem embedded PC im EPIC-Express-Format sind Prozessor und Chipsatz auf der Unterseite der Platine angeordnet, was die einfache Konstruktion von Mehrfach-Kartenstapeln ermöglicht. Der EPIC-Standard beschreibt die Erweiterungsstecker auf der Platinenoberseite. Das führt bei der üblichen Bauweise dazu, daß die Erweiterungsplatinen über der CPU aufgesteckt werden, was die Kühllösung verkompliziert. Beim Hurricane-QM57 kann der Kühlkörper im Gegensatz dazu sehr einfach ausfallen.

Der Hurricane-QM57 kann mit bis zu 4 GB aufgelötetem DDR3 ECC Speicher geliefert werden. Mit einem speziell entwickelten, sogenannten Rugged SODIMM Modul, (RSOMM) kann dieser Speicher bis auf 8 GB aufgerüstet werden. RSOMM-Module verwenden einen stabilen Steckverbinder und werden mit Schrauben am Prozessorboard befestigt, ganz im Gegensatz zu den doch eher unsicheren Platinensteckverbindern und Snap-In-Befestigungen der normalen SODIMM-Module.
Der Embedded PC wird im Standard-Temperaturbereich von -20°C…+60°C angeboten. Optional sind auch Varianten mit der Qualifikation für den erweiterten Bereich von -40°C…+85°C erhältich. Durch diese mechanischen Vorkehrungen und Qualifizierungen ist der Hurrican-QM57 besonders gut für Computer und Serversysteme geeignet , die auch unter rauhen Umgebungsbedingungen zuverlässig funktionieren müssen. Diese besondere Eignung wird noch durch die relativ geringe Leistungsaufnahme unterstrichen, für die hauptsächlich der Intel Core i7 verantwortlich ist.

Sein 32 nm Herstellungsprozess ermöglicht höhere Taktraten bei gleichzeitig niedrigerer Leistungsaufnahme. Der Prozessor erlaubt Hyper Threading und integriert den Grafikprozessor im selben Chip. LiPPERT kombiniert diesen Prozessor mit dem Mobile Intel QM57 Chipsatz, der selbst auch schon viele Schnittstellen beinhaltet. Der Hurricane-QM57 hat 2 Gigabit LAN Ports, 10 USB Ports, 4 SATA Anschlüsse mit RAID-Unterstützung, genauso wie Audio- und Video-Ansclüsse. Die letzteren sind als DisplayPort-Anschlüsse realisiert, die durch digitale Übertragung eine bessere Anzeigequalität gewährleisten. Für Erweiterungen stehen ein PCIe MiniCard-Slot, PCI Express x16 und x1 Kanäle zur Verfügung. Das Board verfügt über einen LPC-Debug-Port, ein Flash BIOS und einen System Management Controller mit den LiPPERT Enhanced Managment Technology (LEMT) Funktionen. Diese kümmern sich nicht nur um interne Verwaltungsfunktionen, sondern stellen auch Hilfsfunktionen für die Anwendung wie sichere Flash-Bereiche und Überwachungsfunktionen bereit. Mehrere Zustandszähler können für Condition Management verwendet werden.

IBM stellt neue Power7-Systeme vor

IBM hat neue POWER7-Serversysteme angekündigt, die dafür entwickelt wurden, die hohen Anforderungen neuer Anwendungen gerecht zu werden, beispielsweise von intelligenten Stromnetzen bis hin zu Echtzeit-Analyse von Daten in Finanzmärkten.

Die neuen Systeme enthalten eine Reihe von branchenweit bisher einzigartigen Technologien für die speziellen Anforderungen neuer Anwendungen und Services, die sich auf die Berechnung einer enormen Anzahl von gleichzeitig ablaufenden Transaktionen und Daten stützen und diese Informationen in Echtzeit analysieren.

Die neuen POWER7-Systeme von IBM sind das jüngste Ergebnis einer Entwicklung, die auf einen Zugewinn von 12 Prozentpunkten Marktanteil seit 2005 im 14 Milliarden US$ umfassenden weltweiten UNIX-Markt (nach Umsatz) aufbaut. IBM hat in die Entwicklung der POWER7-Generation über 1 Mrd. $ investiert.

„Die neue Generation der Power7-Server schafft die Grundlage für den dynamischen Betrieb moderner Anwendungen und die schnelle Nutzung aufkommender Geschäftschancen bei innovativen Unternehmen“, sagt Marc Fischer, Vice President Systems and Technology Group, IBM Deutschland.

IBM kündigt im Einzelnen vier neue POWER7-Systeme mit drastisch erhöhter Rechenleistung und neuer Technologie an, um die Anforderungen solcher Anwendungen zu bewältigen. Die POWER-Systeme liefern sehr gute ROI-Werte durch drastische Verbesserungen im Preis-/Leistungsverhältnis, bei der Energieeffizienz und bezüglich der Virtualisierungsmöglichkeiten für die Konsolidierung von Serverfarmen. Die neuen Systeme können zum selben Preis die doppelte Leistung und bis zu vierfachen Virtualisierungsmöglichkeiten liefern gegenüber den bisherigen POWER6-Systemen. Sie verbrauchen dabei nur halb so viel Energie. Zudem sind die Anschaffungs- und Gesamtbetriebskosten günstiger als bei vergleichbaren Systemen der Wettbewerber.

An der Entwicklung des POWER7-Chips war das deutsche IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen über die letzten zwei Jahre maßgeblich beteiligt.

Computer-Prozessoren im Test

Wenn der PC mal wieder etwas länger braucht, liegt das häufig am Prozessor, dem Herzstück eines Rechners. Generell gilt: Je höher die Leistung des Prozessors und der Grafikkarte, desto schneller arbeitet der PC.

Vor allem grafisch aufwendige Spiele oder Videobearbeitungsprogramme stellen höhere Anforderungen an den Prozessor als normale Arbeitsprogramme. Viele Nutzer rüsten deshalb mit stärkeren Modellen nach. COMPUTERBILD SPIELE hat zehn aktuelle PC-Prozessoren von Intel und AMD sowohl im Arbeitseinsatz als auch im Spielbetrieb auf Leistung und Tempo getestet (Heft 9/2009, ab Mittwoch im Handel erhältlich).

Intel kann im Test mit der neuen Prozessorgeneration Core i7 punkten, die auf vier Kerne – Recheneinheiten – und den schnellen Arbeitsspeicher Typ DDR 3 setzt. Auch die AM3-Prozessoren von AMD können mit schnellen Zwischenspeichern und einer hohen Taktfrequenz aufwarten. Im Arbeitseinsatz mit Büroprogrammen wie „Word“ und Multimediaanwendungen wie „Photoshop“ und „Premiere“ erzielten alle zehn Prozessoren „sehr gute“ Werte, jedoch mit deutlichen Leistungsunterschieden. Der schnellste Prozessor in allen Disziplinen, der Testsieger Intel Core i7 975 Extreme Edition (1029,45 Euro), war um fast 70 Prozentpunkte schneller als das Schlusslicht Phenom 2 X3 710 (138,99 Euro) von AMD. Beim Test mit fünf verschiedenen PC-Spielen zeigten sich noch deutlichere Leistungsunterschiede. Sieben Modelle schnitten „gut“ ab. Drei hingegen – alle von AMD – kamen bei einer hohen Bildschirmauflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten ins Stottern und erhielten nur ein „befriedigend“, darunter auch der Vierkerntyp Phenom 2 X4 810 (151,11 Euro).

Allerdings sind viele Prozessoren völlig überteuert: Die Modelle von Platz eins bis vier, alle von Intel, erhielten zwar die Gesamtnote „gut“, waren vom Preis-Leistungs-Verhältnis aber „ungenügend. Sie kosten zwischen 600 und satten 1030 Euro. Dass es auch billiger geht, beweist der Preis-Leistungs-Sieger Phenom 2 X3 720 von AMD – zwar etwas langsamer als die Konkurrenz, aber immer noch „gut“ und mit 128,30 Euro ein wahres Schnäppchen. Unbedingt beachten: Ein neuer Prozessor erfordert in der Regel weitere Anschaffungen, beispielsweise einen neuen Lüfter oder ein neues Mainboard.

Intel Sechs-Kern-Prozessor „Dunnington“

Intel bringt in diesen Tagen mit dem Xeon X7460 den ersten Sechs-Kern-Prozessor für Standardsysteme überhaupt auf den Markt.

TecChannel, das deutsche Webzine für technikorientierte IT-Experten, hat den neuen Prozessor der Xeon-7400-Serie Bezeichnung in einem ersten ausführlichen Vergleichstest in einem Vier-Sockel-System gegen den Opteron 8356 von AMD antreten lassen. Das Fazit: Der X7460 (Codename „Dunnington“) von Intel zeigt dank seiner immensen 25 MByte Cache insbesondere bei speicherintensiven Anwendungen eine bessere Performance als AMDs Opteron. In der Domäne von Systemen mit vier oder mehr x86-Prozessoren agierte AMD seit dem Debüt des Opteron äußerst konkurrenzfähig gegen Intel. Mit dem neuen „Dunnington“, so das Urteil der TecChannel-Redaktion, hat AMD sehr starke Konkurrenz bekommen.

Der ausführliche Report zu diesem Thema mit vielen Hintergrundinformationen und Testergebnissen ist unter tecchannel.de abrufbar.