sevenload startet neue Videoportale in Asien

sevenload erweitert sein Angebot in Asien mit dem Start von sechs neuen Landesportalen für China, Indien, Australien, Malaysia, Singapur und die Philippinen.

Nach der Erfolgsgeschichte des Social Media Networks in Europa und in den USA bringt sevenload jetzt über 900 WebTV-Formate von nationalen und internationalen Content-Partnern in den Fernen Osten.

sevenload

„Wir freuen uns sehr über den gelungenen Start der sechs neuen Portale im asiatischen Raum. Der Konsum von WebTV und Video-on-Demand hat bei dem internetaffinen Publikum in Asien einen hohen Stellenwert, so dass Social Media in diesen Wachstumsmärkten in naher Zukunft eine Vorreiterposition einnehmen kann. Durch unseren erfolgreichen Markteintritt in Asien unterhalten wir die Menschen mit Social Media jetzt auf insgesamt 15 Portalen weltweit“, erklärt Axel Schmiegelow, CEO von sevenload.

Mit der Erweiterung um sechs neue Videoportale zählt sevenload mit insgesamt 15 Landesportalen zu den weltweit führenden Social Media Networks für Fotos, Videos und WebTV. Das umfassende WebTV-Programm bietet stundenlange Unterhaltung für jeden Geschmack. Auch als Zuschauer kommen die Nutzer bei sevenload nicht zu kurz und können eigenständig zwischen Filmbeiträgen unabhängiger Künstler und professionellen Sendungen etablierter Produktionsfirmen wählen. Registrierte Mitglieder werden bei sevenload selbst aktiv und laden kostenfrei ihre Videos und Fotos hoch, bewerten und kommentieren einzelne Sendungen, erstellen ihre persönlichen Playlisten und teilen diese mit ihren Freunden.

Interaktive Werbung bei Web 2.0-Unternehmen

Web-2.0-Plattformen drängen in Richtung interaktive Werbung. Denn bislang lässt sich mit den Anzeigen in Social Networks und auf Videoportalen nicht so viel Geld verdienen wie von den Unternehmen zunächst erhofft.

Wie das Wall Street Journal berichtet, bemühen sich einzelne Plattformen und Start-ups nun, die Werbeschaltungen besser an das überwiegend junge Publikum in den Communitys anzupassen. Trotz großem Nutzeransturm auf soziale Netzwerke wird nach wie vor verhältnismäßig wenig auf Werbung geklickt. Traditionelle Online-Werbung wie Banner oder Pop-ups werden von den Networking-Nutzern meist nur mit Naserümpfen betrachtet. Hinzu kommt die Sorge der Unternehmen, der Online-Werbeboom könnte langsam abflauen und weniger Einnahmen zur Folge haben.

Erste erfolgreiche Versuche mit interaktiver Werbung werden am Beispiel des Online-Softwareunternehmens slide.com sichtbar. Das Unternehmen entwickelt Programme, mit denen Networking-Nutzer ihre Seiten auf Facebook & Co individuell gestalten können. Nun startete Slide unter anderem eine Kampagne mit dem Werbekunden Vitaminwater, wobei virtuelle Darstellungen von verschiedenen Flaschen bzw. Geschmacksrichtungen des Getränks von Nutzer zu Nutzer weitergeschickt werden können. Innerhalb von acht Tagen wurden laut Slide bereits zehn Mio. virtuelle Flaschen versendet. Der Instant-Messaging-Service meebo.com setzt auf eine ähnliche Strategie. Um mehr Umsatz zu machen will das Unternehmen künftig Werbeanzeigen verkaufen, die von den Nutzern an Freunde weitergeleitet werden können und vereinzelt auch Filmtrailer und Computerspiele enthalten sollen.

„Ich sehe das größte Problem darin, dass sich die Leute auf solchen Plattformen von der Werbung gestört fühlen und sich dagegen auflehnen“, so Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) zaw.eu, gegenüber pressetext. Bis dato sei das Potenzial von Werbeeinnahmen in dem Bereich schwer einzuschätzen und weitere Entwicklungen abzuwarten. Bestrebungen, die Werbeschaltungen effizienter zu gestalten, gibt es auch bei deutschen Plattformen wie dem Videoportal myvideo.de. „Werbekunden können im Rahmen des Professional Content neben den bisherigen, klassischen Werbeformen auch Video-Ads schalten“, so eine Sprecherin auf Nachfrage von pressetext. Mit neuen Werbeformen und dem stetigen Wachstum der Plattform würden auch das Interesse und die Resonanz von werbetreibenden Unternehmen und Agenturen kontinuierlich steigen. „Wir arbeiten ständig an der Entwicklung und dem Einsatz neuer, interaktiver Werbeformen“, ergänzt die MyVideo-Sprecherin.

Im Gegensatz zu Suchseiten müssen Social Networks wesentlich härter dafür arbeiten, Werbeeinnahmen zu erzielen. Denn anders als etwa ein Google-Suchmaschinennutzer, wollen die Networking-User auf dem jeweiligen Portal keine anderen Seiten finden oder Dinge kaufen. Viele betrachten ihre persönliche Netzwerk-Seite wie ein kleines Zuhause, schmücken es aus und gestalten es nach eigenen Vorstellungen. Bannerwerbung oder ähnliches wird dabei nur als störend empfunden. Gleichzeitig sind aber auch Werbetreibende sehr vorsichtig, wo sie ihre Anzeigen platzieren. Die nutzergenerierten Inhalte auf den betreffenden Plattformen sind nicht ohne weiteres vorhersehbar bzw. konkret berechenbar. Am Ende möchte niemand seine Werbung beispielsweise neben anstößigen oder rassistischen Videos und Postings wiederfinden.

Aussender: www.pressetext.de