Axel Springer startet watchmi

Axel Springer setzt seinen Digitalisierungskurs weiter fort und startet einen neuen, innovativen „Personal TV“-Dienst.

Die Software-Lösung „watchmi – Persönliches Fernsehen von TV DIGITAL“ nimmt auf Basis der individuellen Interessen des Nutzers automatisch Sendungen auf und organisiert sie in persönlichen TV-Kanälen. watchmi ist ab sofort in der Download-Galerie des Windows Media Center oder unter watchmi.tv zu finden.

Stephan Zech, Mitglied der Verlagsgeschäftsführung Programmzeitschriften bei Axel Springer: „Mit watchmi bringen wir ‚Personal TV‘ in eine neue Dimension. Erstmals haben Fernsehzuschauer die Möglichkeit, sich unkompliziert ihre eigenen, ausschließlich nach persönlichen Vorlieben konfigurierten TV-Kanäle erstellen und fortlaufend aktualisieren zu lassen. Eine so innovative, nutzerorientierte Software-Technologie ist bislang international noch nicht verfügbar.“

watchmi lernt den TV-Geschmack seiner Nutzer genau kennen, indem es eine von der Philips-Tochter APRICO Solutions in über zehnjähriger Forschungsarbeit entwickelte Empfehlungslogik mit den umfangreichen Programmdaten aus der TV DIGITAL-Redaktion verbindet. So entstehen – zusätzlich zum herkömmlichen Angebot an Sendern – innerhalb kurzer Zeit eigene, selbstlernende TV-Kanäle, die sich automatisch aus dem gesamten Programmangebot zusammensetzen. Sie spiegeln die individuellen Vorlieben und Fernsehgewohnheiten des Nutzers wider, werden fortlaufend aktualisiert und darüber hinaus durch zusätzliche Vorschläge ergänzt. Voraussetzung für die Nutzung von watchmi ist eine im Windows Media Center-PC installierte TV-Karte.

Neben klassischen TV-Sendern sind künftig auch Video-Podcasts und andere Online-Videos für watchmi verfügbar. Darüber hinaus ist die Entwicklung zusätzlicher Software-Versionen für Set-Top-Boxen sowie mobile und webbasierte Applikationen in Planung.

Werbungtreibenden steht mit dem innovativen Personal TV-Dienst eine attraktive Plattform für personalisierte, zielgruppengenaue Kundenansprache zur Verfügung. Die Vermarktung von watchmi erfolgt durch Axel Springer Media Impact.

Flachbildfernseher mit Internet-Zugang

Was taugen Flachbildfernseher mit Internet-Zugang? Vier Hersteller haben die erste Generation von Flachbildfernsehern mit Internet-Zugang vorgestellt.

Spezielle Web-Dienste wie die Fotoplattform flickr, das Videoportal Youtube oder eine Wettervorhersage steuert man per Fernbedienung. Den uneingeschränkten Zugang zum weltweiten Netz erhält man so jedoch nicht, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 19/09.

Sony, Samsung, Philipps und Panasonic haben sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf das neue Terrain internettauglicher Flachbildfernseher gewagt. Die Geräte von Samsung und Sony liefern sogenannte Widgets, ausgesuchte Mini-Anwendungen, die auch neben dem Fernsehbild stehen bleiben können. „Der Vorteil liegt in der einfachen Bedienung“, so c’t-Redakteur Stefan Porteck. „Sie lassen sich bequem vom Sofa aus steuern.“ Doch sobald man Text im Kurznachrichtendienst Twitter oder längere Suchanfragen bei Youtube eingeben will, hakt es beim Samsung-Gerät an der langwierigen Texteingabe. Sonys Gerät blendet multimediale Dienste weitgehend aus und beschränkt sich auf wenige Anwendungen wie Taschenrechner, Weltzeituhr oder textbasierte Inhalte über RSS-Feeds, die man aus dem Netz abrufen kann.

Panasonic legt bei seinem Internet-Portal besonderen Wert auf interaktive Anwendungen und bewegte Bilder, etwa von Eurosport oder der Tagesschau. Die Bedienung ist einfach, auch die Texteingabe bei Youtube funktioniert gut. Einen Internet-Browser zum Surfen im gesamten Web hat nur Phillips im Angebot. Webseiten mit speziellen Flash-Animationen und -Videos kann der Browser allerdings nicht anzeigen. Außerdem erscheinen die Inhalte nur sehr langsam auf dem Bildschirm.

Alle Geräte eignen sich auch als Streaming-Clients, um Bilder, Musik und Videos über das lokale Netzwerk etwa in die Küche oder ins Schlafzimmer zu übertragen. Ärgerlich ist, dass die Fernseher dabei mit populären Videoformaten wie etwa DivX nicht zurecht kommen. Fernsehsignale in HD-Auflösung stellen sie hingegen in bester Qualität dar. HDTV-Tuner fürs digitale Kabelfernsehen sind auch schon eingebaut.

„Die ersten Ansätze für internettaugliches Fernsehen können sich sehen lassen“, so c’t-Expterte Stefan Porteck. „Sie sind aber durchaus noch ausbaufähig.“

DVB-T-Sticks fuer mobilen Fernsehempfang

Wer sein Macbook als mobilen Zweitfernseher nutzen möchte, kommt mit einem DVB-T-Stick auf seine Kosten. Die „Macwelt“, die in ihrer aktuellen Ausgabe (9/2009) elf DVB-T-Empfänger getestet hat, zeigt, worauf beim Kauf zu achten ist.

Entscheidend für die Qualität des Fernsehbildes ist die Empfangsqualität des DVB-T-Signals. In einem gut abgedeckten Sendegebiet reicht in der Regel ein DVB-T-Stick mit einem einzelnen Empfänger (Single Tuner) aus. Ist das Signal zu schwach, schafft eine zusätzliche aktive DVB-T-Zimmerantenne Abhilfe. Eine bequeme Alternative ist der Einsatz eines Sticks mit zwei Empfängern (Dual Tuner). Diese lassen sich im Verbund betreiben und ermöglichen so einen deutlich besseren Empfang als Sticks mit Single Tuner. Wer über einen Kabelanschluss verfügt, kann laut „Macwelt“ auch zu einem so genannten Hybrid-Stick greifen. Mit diesem lässt sich sowohl DVB-T als auch digitales (DVB-C) und analoges Kabelfernsehen empfangen. Da diese Empfänger zudem analoge Signale aufzeichnen können, eignen sie sich auch für die Digitalisierung von Videos, die auf VHS-Kassetten gespeichert sind.

Die Empfangsleistung der DVB-T-Sticks bewegt sich insgesamt auf hohem Niveau. Deutliche Unterschiede gibt es aber bei der verwendeten TV-Software, die die Signale in Bild und Ton umsetzt. Während die Qualitätsunterschiede bei Standbildern nur gering sind, stößt so manche Software vor allem bei schnellen Bewegungen an ihre Grenzen, berichtet die „Macwelt“. Am besten gelingt die Darstellung den Programmen The Tube und Eye TV. Sticks mit The Tube eignen sich gut für das Nebenbei-Fernsehen am Computer und punkten mit Community-Funktionen wie etwa Live-Chat im Internet. Wenn es um Programmierung, Aufnahme und Weiterverarbeitung von TV-Sendungen geht, bietet dagegen Eye TV den höchsten Komfort. Da ein Stick an die zugehörige Software gebunden ist, sollten Anwender vor dem Kauf genau überlegen, welche Funktionen ihnen wichtig sind.

„Macwelt“-Testsieger ist der Eye TV Diversity von Elegato (rund 100 Euro). Als bester Stick mit der Software The Tube landete der WinTV-HVR-900 Mac und PC (etwa 80 Euro) auf dem vierten Platz.

HDTV-Festplatten-Receiver

Passend zum wachsenden Angebot von HDTV-Sendern kommen Videorecorder auf den Markt, die auch hochauflösende Fernsehbilder auf Festplatte speichern und zum PC weiterleiten.

Allerdings will ein solcher Receiver gut ausgewählt sein, denn für manche Modelle ist die Übertragung zum Rechner noch eine Herausforderung, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 16/09.

Während sich im Kabelnetz nicht viel tut, beginnen Satellitenbetreiber ihre Kunden mit HD-Fernsehen zu verwöhnen: Anixe HD und Arte HD senden schon länger hochaufgelöste Fernsehbilder frei empfangbar in die Wohnzimmer. Pay-TV-Anbieter und Premiere-Nachfolger Sky hat bereits sieben HD-Programme im Angebot. Und ARD und ZDF zeigen im August die Leichtathletik-WM in HD, bevor sie im Frühjahr mit dem HDTV-Regelbetrieb beginnen wollen.

Grundsätzlich kann man die HDTV-Sendungen mit den getesteten Satelliten-Receivern ähnlich einfach aufnehmen wie das gewöhnliche TV-Programm mit herkömmlichen Festplatten-Recordern. Allerdings können Receiver, die das alte Windows-Dateisystem FAT 32 benutzen, keine Dateien anlegen, die größer als 4 Gigabyte sind – ein Wert, der bei HDTV-Mitschnitten schnell erreicht wird. Dann wird der Film zerstückelt, und der Anwender muss ihn für die Weiterverarbeitung am PC erst mal neu zusammensetzen. Andererseits hatte c’t Receiver im Test, die die Aufnahmen über eine Netzwerkverbindung auch quer durch die Wohnung zum Rechner im Arbeitszimmer schicken konnten.

„Insgesamt können die Hersteller noch ein wenig nachlegen“, findet c’t-Redakteur Nico Jurran. „Viele Funktionen sind noch nicht ganz ausgereift, so ist die Übertragung über ein Netzwerk noch schlichtweg zu langsam.“ Positiv fielen die ersten Ansätze auf, den Netzwerkanschluss auch andersweitig zu nutzen – beispielsweise, um YouTube- Videoclips aus dem Internet direkt auf den Fernseher zu holen.

Die getesteten Receiver speichern auch das Fernsehsignal von Sky, obwohl der Abo-Anbieter in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen bestimmt, dass Anwender nur von Sky zertifizierte Geräte einsetzen dürfen. „Wer aber eine gültige Smartcard hat, dürfte keine Probleme bekommen“, so c’t-Experte Nico Jurran.

„Bandidas“ mit Salma Hayek und Penélope Cruz

TV Tipp: Rauchende Colts, fliegende Messer, staubiger Wüstensand und zwei großartige Ladies in der Hauptrolle: Diese heiße Mischung erwartet die ZDF-Zuschauer am Mittwoch, 1. Juli 2009, 20.15 Uhr in der Free-TV-Premiere „Bandidas“ mit Salma Hayek und Penélope Cruz.

„Bandidas“ Video Trailer – Salma Hayek und Penélope Cruz

Sara (Salma Hayek), die Tochter eines reichen Bankiers, und Maria (Penélope Cruz), Tochter eines Bauern, eint im Jahr 1880 ein Ziel: Rache an Tyler Jackson (Dwight Yoakam), dem Mörder ihrer Väter. Zu diesem Zweck müssen sie lernen, den Zickenkrieg hinter sich zu lassen, mit einer Pistole umzugehen und Banken auszurauben:

Bei dem Versuch, sich unrechtmäßig mexikanisches Land für den Bau der Eisenbahn anzueignen, löscht Tyler Jackson die Familien von Sara und Maria aus. Um ihre Väter zu rächen und das Land der Bauern zu schützen, werden die jungen Frauen zu schlagfertigen Revolverheldinnen, die in ihrem Vergeltungszug Niederlassungen von Jacksons „Bank and Trust“ überfallen und ausrauben. Zuvor mussten sie allerdings ein wenig Nachhilfe beim alten Bill Buck (Sam Shepard) nehmen. Danach sind die Damen, die sich zuvor eher mit kosmetischen Fragen oder Gedächtnislücken herumgeplagt haben, ziemlich erfolgreich. So erfolgreich, dass die alarmierte New Yorker Polizei den jungen Inspektor Quentin (Steve Zahn) auf die Ladies ansetzt. Doch der erliegt schnell dem heißblütigen Charme der selbsternannten Rächerinnen. Dafür lernen Jackson und seine Leute bald die Revolver derer fürchten, die das ganze Land „Bandidas“ nennt.

Für den französisch-amerikanischen Spielfilm aus dem Jahr 2006 kam ein ungewöhnlich internationales Team zusammen. Die Idee zu stammte vom französischen Starregisseur Luc Besson, der das Buch zusammen mit Robert Mark Kamen schrieb und auch produzierte. Regie führten die Norweger Joachim Roenning und Espen Sandberg, die vor ihrem Spielfilm Regiedebüt unzählige Werbespots für berühmte Marken hergestellt haben. Gedreht wurde „Bandidas“ im mexikanischen Bundesstaat Durango, der schon vielen Westernproduktionen als Kulisse diente.

Western „Bandidas“ mit Salma Hayek und Penélope Cruz am Mittwoch, den 01. Juli 2009 um 20.15 Uhr auf ZDF