Spam bei Twitter E-Mail-Benachrichtigung

Eine neue Bedrohung für Twitter-Anhänger hat der Sicherheitsanbieter Trend Micro ausgemacht:

Es sind zwei Arten im Umlauf, wobei die eine auf den Diebstahl von persönlichen Informationen oder Login-Daten aus ist und die andere versucht, Systeme mit Schadsoftware zu infizieren. Verbreitet werden die beiden Varianten über Spam-Nachrichten, die sich als Twitter E-Mail-Benachrichtigung tarnen:

Variante 1 nutzt eine generische Grußformel, während die Mail lediglich sagt „You have 1 unreaded message from Twitter,“ gefolgt von einer Webadresse. Diese leitet die Empfänger auf eine Webseite um, wo sie aufgefordert werden, ihre persönlichen Informationen anzugeben.

Variante 2 nutzt ebenfalls eine generische Grußformel zusammen mit der Nachricht „You have 3 information message(s),“ gefolgt von einer Webadresse. Anstatt die Empfänger nach persönlichen Informationen zu fragen, wenn sie den Link anklicken, wird Schadsoftware auf ihre Systeme heruntergeladen.

Trend Micro empfiehlt: Twitter-Nutzer sollten immer auf jedes Detail in den ankommenden E-Mails achten, denn es ist relativ einfach, eine reelle von einer gefälschten Mail zu unterscheiden. Denn eine legitime Twitter-Benachrichtigung sieht folgendermaßen aus:

Sie beginnt üblicherweise mit „Hi, *Benutzername“ und enthält die Wörter „You have a direct message:,“ gefolgt von der eigentlichen Nachricht.

Das Trend Micro Smart Protection Network schützt die Anwender vor dieser Gefahr, indem es mit Hilfe seines E-Mail-Reputationsdienstes verhindert, dass Spam-Nachrichten in den Posteingang der Anwender gelangen. Ferner blockiert es durch seinen Web-Reputationsdienst den Zugriff auf Phishing Sites. Auch das kostenlose Browser Plugin eMail ID (URL) hilft dabei, legitime E-Mails im Posteingang zu identifizieren.

Um sich vor ähnlichen Attacken zu schützen, rät Trend Micro, bei jeder erhaltenen E-Mail auf verdächtige Details zu achten. Weitere Informationen sind unter blog.trendmicro.de erhältlich.

Yahoo schliesst Partnerschaft mit Twitter

Yahoo hat eine weltweite Partnerschaft mit Twitter geschlossen. Im Zuge dieser Kooperation wird Yahoo! die Echtzeitumgebung von Twitter in das globale Netzwerk von Yahoo! mit mehr als 600 Millionen Nutzern integrieren.

Die Vereinbarung zahlt auf Yahoo!s Vision ein, der Mittelpunkt der Online-Aktivitäten der Nutzer zu sein und den Menschen auf der ganzen Welt persönlich relevante Informationen aus dem gesamten Web zur Verfügung zu stellen.

Twitter

Die Partnerschaft basiert auf drei grundlegenden Elementen: 1.Nutzer weltweit haben über die verschiedenen Websites und Angebote von Yahoo! künftig direkten Zugang zu ihren Twitter Feeds, z.B. über die Yahoo! Homepage, Yahoo! Mail oder Yahoo! Sport. So erfahren sie, auch während sie auf Yahoo!-Seiten surfen, stets aktuell, was die Menschen, die ihnen wichtig sind, bewegt und was in der Welt vor sich geht. 2.Der Twitter-Status lässt sich kinderleicht aktualisieren und neue Updates können direkt von Yahoo! aus getweetet werden. So wird es noch einfacher, Informationen von Yahoo! mit Freunden und den Twitter-Followern zu teilen. 3.In die Yahoo! Suche und in Yahoo!-Angebote wie Nachrichten, Finanzen, Unterhaltung und Sport werden künftig öffentliche Twitter-Aktualisierungen zu vielfältigen Themen in Echtzeit einbezogen. Nutzern der Yahoo! Suche werden ab sofort auch Twitter-Ergebnisse in Echtzeit angezeigt.

Durch die neue Partnerschaft mit Twitter und durch die kürzlich veröffentlichte Kooperation mit Facebook stärkt Yahoo! seine Position als personalisierbares soziales Portal, das es den Menschen ermöglicht, ihr Engagement in verschiedenen sozialen Online-Netzwerken an einem zentralen Ort zu bündeln. Durch diese Verknüpfung können User mit einer Yahoo!-ID gleichzeitig die Infos in mehreren Social Communities aktualisieren und bleiben so jederzeit bequem und einfach in Kontakt mit den Menschen, die ihnen wichtig sind, und den Themen, die sie persönlich interessieren.

„Lassen Sie mich versuchen, die Tragweite dieser Integration in maximal 140 Zeichen zu beschreiben: Das ist der Schlüssel zum sozialen Online-Universum – Yahoo! liefert den Menschen die persönlich relevanteste Web-Erfahrung“, so Bryan Lamkin, Senior Vice President, Consumer Products Group von Yahoo!. „Wir vereinfachen damit das Leben der User, denn auf Yahoo! bringen wir die persönliche Welt der Menschen mit Infos aus ihren verschiedenen sozialen Netzwerken – und mit alle relevanten News aus der Welt – bequem zusammen.“

Die Integration von Twitter in die Angebote und Services von Yahoo! bietet darüber hinaus den Zugriff auf den kompletten öffentlichen Daten-Stream von Twitter. Yahoo! wird diese Möglichkeit nutzen, um die Relevanz und Aktualität der Inhalte auf den Yahoo!-Webseiten zu optimieren. Nutzer werden sich daher künftig noch länger und intensiver mit den Inhalten beschäftigen, was wiederum neue, interessante Chancen und Möglichkeiten für Entwickler, Werbekunden und Publisher eröffnet.

„Mit Yahoo! kann die Information eines einzelnen Tweets nun um Lichtjahre weiter transportiert werden als bisher“, betont Twitter-Mitbegründer Biz Stone. „Tweets auf verschiedensten Webseiten bringen Relevanz wo und wann man sie am meisten braucht.“

Die Echtzeitintegration der Twitter-Suchergebnisse erfolgt ab sofort. Alle anderen Neuerungen werden im Laufe dieses Jahres eingeführt. Die Integration in die Suche ist seit heute in den USA live, die weiteren Länder folgen nach und nach noch in diesem Quartal. Yahoo! Deutschland finden Sie übrigens als @YahooDE auf Twitter unter http://twitter.com/YahooDE

Soziale Netzwerke im Web 2.0 Zeitalter

Das Privat- und Berufsleben auf Web 2.0 Kommunikationsplattformen wie Facebook, XING & Co wächst rasant zusammen. Unternehmen müssen jetzt ihre Hausaufgaben in Sachen Nutzungsrichtlinien machen, damit der Umgang mit den Online-Kontaktnetzwerken geregelt ist.

Bevor jedoch Richtlinien erarbeitet werden können, ist es zunächst einmal wichtig, vollständige Kenntnis über die bestehende Unternehmensstrategie sozialer Netzwerke zu haben. Auch sollte klar sein, in welchem Umfang Social Media Tools dem Unternehmen am meisten nutzen und wie Mitarbeiter im Umgang mit diesen Tools unterstützt werden können. Die erarbeiteten Richtlinien sollten außerdem der Unternehmenskultur entsprechen. Dass soziale Netzwerke eine Herausforderung in Bezug auf traditionelle und hierarchische Unternehmensabläufe sind, darüber herrscht kein Zweifel. Social Media-Richtlinien funktionieren daher am besten, wenn sie dem Nutzerverhalten der Mitarbeiter entgegenkommen und es nicht einschränken. Komplexe Regeln und komplizierte Vorschriften könnten sich negativ auswirken. Ein positiver Aspekt ist auch, wenn Mitarbeiter sich am Prozess beteiligen oder ein Mitarbeitervertreter dem Team, das die Social Media- Richtlinien für das Unternehmen schreibt, beiwohnt.

Die Bedeutung von Social Media Services für den Geschäftsbetrieb wächst kontinuierlich. Unternehmen erkennen dies auch immer häufiger, da dieser Trend offenbar neue Kanäle für Marketing- und PR-Verantwortliche beziehungweise Kundenberater eröffnet. Es sind genau diese Arbeitnehmer, die beispielsweise stellvertretend im Namen des Unternehmens Corporate Twitter Accounts nutzen. Unterstützt wird die Interaktion mit den Kunden durch eine vom Unternehmen festgelegte Kommunikationsstrategie. In der Regel ist das Management mit der Art und Weise wie die Tools von den Mitarbeitern genutzt werden, einverstanden. Was die Unternehmensführung allerdings sehr beunruhigt ist, welchen Inhalt die Mitarbeiter auf den privaten sozialen Mediaseiten (blogs, microblogs, social networks) hinterlegen. Man muss inzwischen davon ausgehen, dass Mitarbeiter – jedenfalls bis zu einem bestimmten Grad – ihr privates und berufliches Leben auf diesen Seiten vermischen. Eine IDC-Umfrage in den USA hat genau dies im letzten Jahr bestätigt. Nahezu 90 Prozent der Befragten vermischen private und berufliche Interaktionen innerhalb einer Sitzung (Session) auf Linkedin. Mehr als 60 Prozent sind es bei Facebook und Twitter.

Spam in Web 2.0 Netzwerken

Spam, als unerwünschte Werbung bislang vor allem ein Problem bei der Nutzung von E-Mails, dringt immer mehr auch in die Netzwerke des Mitmach-Web 2.0 vor:

Wer sich bei Facebook, Twitter und anderen Internet-Diensten auf die Suche nach Experten-Informationen und Trends macht, stößt immer häufiger auf werbliche Inhalte, die Profi-Spammer dort platzieren. Zwei Wissenschaftler des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) haben jetzt gemeinsam mit drei britischen Kollegen eine Software entwickelt, die Abhilfe schafft: Sie ermittelt einerseits die Expertise aktiver Internet-Nutzer sowie die Qualität von Webseiten und lässt andererseits – quasi nebenbei -aufgespürte Spammer von der Oberfläche verschwinden.

„Studien zur Spammer-Dichte in Expertennetzwerken oder Interessens-gemeinschaften des Internets nennen Werte zwischen 10 und 80 Prozent“, berichtet HPI-Doktorand Michael Noll. Eine kürzlich veröffentliche Untersuchung zur Social Bookmarking-Website Delicious.com ermittelte beispielsweise, dass 19 der 20 zu jener Zeit aktivsten Benutzer Spammer waren. „Die Menge der Benutzeraktionen ist in der Praxis oftmals immer noch das wichtigste Kriterium, um die Expertise von Benutzern zu beurteilen – aber Quantität bedeutet nicht zwangsweise Qualität“, so der Informatiker.

Deshalb gingen Noll und sein Professor Christoph Meinel zusammen mit ihren britischen Kollegen einen anderen Weg bei der Entwicklung der SPEAR genannten Software (Spamming-resistant Expertise Analysis and Ranking): Die Expertise eines Internetnutzers liest das Programm daran ab, wie hoch die Qualität der von ihm gefundenen und mit Schlagworten erschlossenen Webseiten ist. Und die Qualität der Webseiten wird wiederum daran gemessen, wie viele Experten diese als interessant und hochwertig bezeichnen.

„Mit dieser Wechselwirkung bevorzugen wir somit eindeutig die Qualität vor der Quantität“, ergänzt Meinel, der das HPI und dessen Fachgebiet Internet-Technologien und -Systeme leitet. Das zweite wichtige Kriterium dieses neuen Ansatzes ist die Aktualität: Wer eine qualitativ hochwertige Information im Web früher als andere Internetnutzer entdeckt und auf sie verweist, dem gibt das Programm einen Bonus. „Wir suchten in einem Test mit unserem neuen SPEAR-Algorithmus die Delicious-Seiten nach Experten für eine Programmiersprache ab und fanden dabei unter den ersten 200 Listenplätzen nicht einen einzigen Spammer. Andererseits stufte SPEAR zwei professionelle Software-Entwickler als die beiden besten Experten für dieses Gebiet ein“, berichtet Noll.

Bessere Qualität von Empfehlungen, etwa bei Amazon und Last.fm
Der Ansatz der beiden deutschen Informatiker und ihrer britischen Kollegen Ching-man Au Yeung, Dr. Nicholas Gibbins und Prof. Nigel Shadbolt (Universität Southampton) kann zum Beispiel helfen, die individuellen Kaufempfehlungen des Online-Händlers Amazon passgenauer zu machen – durch Zusatzinformationen zum Kaufverhalten oder zu Produktrezensionen von Kunden. Oder Nutzer eines Musikdienstes wie Last.fm können verbesserte Empfehlungen bekommen, die sich stärker an ihren Hörgewohn-heiten orientieren. Gewissermaßen als Nebenprodukt filtert der SPEAR-Algorithmus Spammer heraus. Profis wird es dadurch sehr schwer gemacht, unerwünschte Werbung noch an prominenter Stelle auftauchen zu lassen.

Der Einsatzbereich von SPEAR ist jedoch nicht auf Online-Dienste beschränkt. Künftig könnte die neu entwickelte Analyse-Software auch dabei helfen, die Expertise von Forschern anhand ihrer wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu untersuchen. „Ob gedruckt oder online – solche Publikationen enthalten alle notwendigen Informationen, um den SPEAR-Algorithmus erfolgreich anzuwenden“, betont Meinel. SPEAR ist eine für den speziellen Verwendungs-zweck angepasste Weiterentwicklung des in Fachkreisen bekannten Algorithmus HITS (Hyperlink-Induced Topic Search) zum Ranking von Webseiten. Prof. Jon Kleinberg (Cornell University) hatte ihn 1999 entwickelt.

Weitere Informationen
spear-algorithm.org

Twitter-Schlagwort #twitterpornnames Security Alert

Security Alert: Twitter Porn Names Scam: Eines der aktuellen Topthemen auf Twitter lautet #twitterpornnames.

Bei dem Namensspiel werden die teilnehmenden Anwender aufgefordert, Wortkombinationen zu bilden – zum Beispiel aus dem Mädchennamen der Mutter, dem Namen des ersten Haustieres, das man besessen hat, oder der Straße, in der man aufgewachsen ist.

Da es sich dabei um Antworten auf klassische Sicherheitsfragen handelt, die vor unerlaubtem Zugriff auf Online-Accounts schützen sollen, warnt Trend Micro dringend vor der Teilnahme an diesem Spiel. Wer diese vertraulichen Informationen bereits preisgegeben hat, sollte sie aus dem öffentlichen Bereich löschen und seine Passwörter in Online-Accounts unverzüglich ändern. Weitere Informationen sind im Countermeasures-Blog von Trend Micro abrufbar.