DSL-Router mit WLAN-Schnittstelle

DSL: WLAN zuhause sorgt für schnelles Internet ohne Kabelsalat – Tipps für ein schnelles, störungsfreies und vor allem sicheres Heimnetzwerk

Zusammen mit einem neuen DSL-Anschluss oder -Upgrade erhält man in der Regel eine neue, oft kostenfreie Hardware. Vor Vertragsabschluss sollte man prüfen, ob dieses neue Gerät auch zu den eigenen Bedürfnissen passt. „Gerade für Familien oder Wohngemeinschaften ist es ratsam, einen DSL-Router mit WLAN-Schnittstelle zu wählen, da hier relativ einfach und schnell mehrere PCs ohne störenden Kabelsalat angeschlossen werden können“, rät Björn Brodersen vom Onlinemagazin teltarif.de Ebenso schätzen Nutzer mit mehreren Notebooks, Netbooks oder einem Smartphone WLAN-Netze, kommen sie doch damit kostenfrei oder kostengünstig ins Internet.

Um beim Netzwerk zuhause zukunftssicher auch für steigende Bandbreiten und neue Dienste wie Internetfernsehen gerüstet zu sein, sollte man außerdem darauf achten, dass der Router über eine moderne WLAN-Technologie verfügt. „Für einwandfreie Verbindungen sollte das Gerät mindestens über den sogenannten WLAN G-Standard verfügen, der für ruckelfreie Musik- oder Videodownloads genügt“, sagt Brodersen. Am schnellsten ist momentan der N-Standard, der selbst noch bei Störfaktoren wie z. B. Elektrogeräte, Wände oder andere Netzwerke auf eine Datenübertragungsrate von 70 bis 80 MBit/s kommt. Router und Empfänger sollten grundsätzlich möglichst denselben WLAN-Standard unterstützen – wenn doch nicht, einigen sich die Geräte auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Gibt es in der Wohnung Probleme mit der WLAN-Reichweite, kann diese durch Einsatz eines sogenannten Repeaters verbessert werden. Solche WLAN-Repeater kosten ab 50 Euro im freien Handel.

Ist das heimische Netzwerk installiert, muss man unbedingt noch an dessen Sicherung denken. Björn Brodersen sagt hierzu: „Auch in Zeiten der Internet-Flatrate sollte niemand sein Netzwerk einfach ungesichert lassen. Nur weil durch Mitsurfer keine weiteren Kosten verursacht werden, besteht besonders bei einem Heimnetzwerk immer noch die Gefahr, dass auch Fremde auf die dort liegenden Daten zugreifen können. Und wer möchte schon allen Nachbarn die letzten Urlaubsfotos zeigen?“ Um den unerwünschten Zugriff Dritter auf die heimischen Daten zu verhindern, sollte man das WLAN-Netz unbedingt bei der Einrichtung verschlüsseln. Hierzu liefert der Anbieter einen mehrstelligen Netzwerkschlüssel mit, den man auf Wunsch durch ein eigenes Passwort ersetzen kann.

Weitere Tipps rund um das Thema DSL-Anschluss unter teltarif.de

WLAN-Sicherheit – Studie IT-Sicherheit

Studie zum Thema „WLAN-Sicherheit“ – Teilnehmer für Umfrage gesucht: Deutsche Unternehmen und Organisationen sind aufgerufen, Fragen zur Sicherheit ihres WLANs zu beantworten.

Die TU Ilmenau führt die Untersuchung in Zusammenarbeit mit TeleTrusT und NetSys.IT durch. Ergebnisse münden in Empfehlungen für die sichere Gestaltung von WLANs.

Das Fachgebiet Informations- und Wissensmanagement der TU Ilmenau untersucht in Zusammenarbeit mit TeleTrusT Deutschland e.V. und dem IT-Dienstleister NetSys.IT die Sicherheit im WLAN deutscher Unternehmen. Ziel der Umfrage ist es herauszufinden, welche Sicherheitsmaßnahmen Unternehmen und Behörden zum Schutz ihrer WLAN-Infrastrukturen aktuell einsetzen. Des Weiteren werden der Bekanntheitsgrad sowie Gründe für den Einsatz beziehungsweise das Fehlen von Sicherheitsmaßnahmen für das WLAN untersucht.

„Aus den Ergebnissen dieser Studie werden Empfehlungen für die sichere Gestaltung von WLANs entwickelt.“ erklärt Professor Norbert Pohlmann, Vorstandvorsitzender des TeleTrusT-Vereins. „Dies ermöglicht ein einfaches Benchmarking eigener WLAN-Infrastrukturen oder die Identifikation von Verbesserungspotenzialen.“ IT-Sicherheitsverantwortliche würden damit in die Lage versetzt, ein angemessenes Sicherheitsniveau zu realisieren, das den Anforderungen an Effektivität und Effizienz gerecht werde.

Zur Teilnahme aufgerufen sind Unternehmen und Behörden, die ein WLAN betreiben oder den Einsatz eines WLANs planen. Der Fragebogen sowie weitere Informationen stehen online zur Verfügung: wlan-sec.de. Teilnehmende Organisationen erhalten auf Wunsch die Ergebnisse der Untersuchung.

Im Jahr 2006 hatte die TU Ilmenau bereits eine Untersuchung zum Status Quo der WLAN-Sicherheit durchgeführt. Ausgewählte Ergebnisse der Umfrage sind als PDF Dokument einsehbar.

WLAN WPA-Verschluesselung heimlich ausgeschaltet

Wer sein WLAN-Netz mit mit einer WPA-Verschlüsselung sichert, der sollte ja eigentlich denken, dass die Verschlüsselung auch immer eingeschaltet ist – oder auch nicht?

Wie Heise berichtet, genügt es anscheinend nicht immer, ein WLAN korrekt einzurichten, weil manche APs im laufenden Betrieb die Verschlüsselung wieder vergessen. Das ist besonders tückisch, weil es dem Anwender wahrscheinlich entgeht: Wenn in Windows oder Linux mit dem Network Manager einmal ein Profil für einen WLAN-Namen und die zugehörige MAC-Adresse des AP eingerichtet ist, wird sie auch kommentarlos genutzt, wenn die Verschlüsselung sich ändert. Auch Windows, das beim ersten Kontakt zu einem unverschlüsselten WLAN eine Warnung zeigt, unterdrückt sie, wenn es dieses WLAN schon kennt.

Unklar ist aber bisher, ob der WLAN-Router oder das Betriebssystem schuld an der heimlichen Ausschaltung der WPA-Verschlüsselung ist. Sollten auch Sie feststellen, dass Ihr Access Point die Verschlüsselung vergessen hat, können Sie dies per E-Mail an netze(AT)heise.de melden. Bitte geben Sie dabei den Hersteller, den Typ und die Firmware-Version des betroffenen AP an.

iPass bietet ueber 100.000 WLAN-Hotspot-Standorte

iPass, Anbieter von Mobilitätsdiensten für Unternehmen, ist der erste Service-Anbieter, der über ein WLAN-Hotspot-Netz mit mehr als 100.000 Standorten für Geschäftskunden verfügt. Aufgrund der Integration eines größeren Netzes in Dänemark überschritt iPass jetzt diese Marke. Der Neuzugang erhöhte zugleich die Zahl der Hotspots in Europa auf über 50.000 – auch dies ist ein Novum in der Branche.

Das globale iPass Hotspot-Netz beinhaltet laut JiWire, Betreiber eines führenden WLAN-Verzeichnisses und Netzwerks für WLAN-Werbung (jiwire.com), nun 51 Prozent der kommerziell nutzbaren Hotspots weltweit. Gemäß Informationen, die auf Webseiten von Service Providern veröffentlicht wurden, verfügt der nächstgrößere Netzbetreiber nur über 84.200 Hotspots oder 42 Prozent der globalen WLAN-Abdeckung und nur ein weiterer Anbieter deckt mehr als ein Drittel der weltweit kommerziell verfügbaren Hotspots ab. Das iPass WLAN-Netz wird durch weitere Internetzugangsmöglichkeiten über mobiles 3G-Breitband, Hotel-Ethernet und Einwahlverbindungen ergänzt. Es ist mit Software-basierten Services überlagert, die international tätigen Unternehmen dabei helfen, ihre mobilen Verbindungen, Endgeräte und Kosten zu managen.

„Für unsere multinationalen Kunden tritt Mobilität zunehmend fragmentierter, komplexer und teurer auf den Plan. Unser Ziel ist es, Kunden eine einzige, globale Lösung an die Hand zu geben, mit der für Anwender der Erwerb eigener, teurer und nicht verwalteter Dienste obsolet wird“, resümiert Joel Wachtler, Vice President of Marketing and Strategy von iPass. „Durch den Aufbau eines weltweit führenden WLAN-Netzes, das sich an den Anforderungen von Unternehmen orientiert, helfen wir unseren Kunden, ihre Mitarbeiter mit einem einheitlichen Service zu versorgen, wo immer sie leben oder reisen.“

Das von iPass im Verlauf der letzten sechs Jahre aufgebaute WLAN-Hotspot-Netz verbindet mittlerweile 110 Betreiber-Netze. Jedes Netz durchläuft vor der Integration in das iPass Global Broadband Roaming Netz strenge „Enterprise Ready“-Zertifizierungstests, die Sicherheit, Zuverlässigkeit, Performance und Kompatibilität mit den Systemen der iPass Unternehmenskunden gewährleisten.

Der Anfang März diesen Jahres veröffentlichte iPass Mobile Broadband Index belegt, dass Hotspots von Geschäftsleuten zunehmend als bevorzugte Zugangsmöglichkeit zum Internet genutzt werden. So stieg die globale Hotspot-Nutzung im zweiten Halbjahr 2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 um 89 Prozent.