Telekommunikation – stagnierendes Festnetzgeschaeft

Studie belegt: Telekommunikationsindustrie ist nicht auf stagnierendes Festnetzgeschäft vorbereitet

Renommierte Unternehmen müssen im Telefongeschäft umdenken: Die größte Sorge von Führungskräften der Telekommunikationsbranche weltweit gilt den Einnahmeeinbußen im Festnetzgeschäft und dem Ansteigen IP-basierter Services. Dies ergab die heute veröffentlichte „Q2“-Studie des Kommunikationsunternehmens Jajah. Im Mittelpunkt der Studie steht die Reaktion der Telefonbetreiber auf die fortschreitenden Veränderungen in der weltweiten Telekommunikationsindustrie. Der Großteil der Industrie glaubt, dass IP-basierte Services die Quelle zukünftigen Einnahmewachstums sein werden. Allerdings fehlt ihnen noch eine geeignete Strategie, um auf diese Entwicklung zu reagieren. Die hauptsächliche Angst unter den Betreibern ist die wachsende Abnahme an Festnetzgesprächen. Dabei betrachten sie IP-basierte Telefonmehrwertdienste und neue Preisstrategien als das beste Mittel, um verlorene Einnahmen zu kompensieren, und planen zukünftig selbst eine IP-Telefonie.

Durch neue Netzwerke und Mitbewerber begegnen der Jajah-Studie zufolge alteingesessene Telefonunternehmen völlig neuen Konkurrenten jenseits des traditionellen Wettbewerbs. Renommierte Festnetz-Telefondienste erfahren dabei einen signifikanten Innovationsrückstand im Vergleich zu IP-basierten Services – wie beispielsweise der Integration der Sprachservices in die Instant Messenger Angebote, die weltweit regelmäßig von 300 Millionen Nutzern verwendet werden. Die Unsicherheit, wie mit den neuen Wettbewerbern umgangen werden soll, ist groß. So werden auch bei zukünftigen Einnahmen und wachsenden Märkten weiterhin internationale Märkte eine größere Rolle spielen, als lokale Märkte, die schwer von Telefonriesen zu durchdringen sind. Denn während IP-basierte Netzbetreiber ohne großen logistischen Aufwand in jegliche Märkte eindringen können, verharren laut der Jajah-Studie, viele große Betreiber in ihrem Geschäftsbereich und zeigen keine erkennbaren Expansionsstrategien.

Der Jajah-Report stellt dabei eine Telefonindustrie dar, die nicht nur unsicher über ihre nächsten Schritte, sondern äußerst entscheidungsunfreudig ist: Während es ehemals darum ging, einfach neue Leitungen zu legen, dreht sich der Markt nun verstärkt um Telefonmehrwertdienste und darum, gleichzeitig den bestehenden Kundenstamm zu erhalten und ein Einnahmewachstum durch die Erschließung neuer Märkte zu erreichen.

„Das Bündeln von Serviceangeboten, die Konzentration der Technologien, der weltweit ansteigende Wettbewerb und abnehmende Nachfrage nach Festnetztelefonie verändern die Telekommunikationsindustrie nachhaltig“, meint Trevor Healy, CEO von Jajah zur Studie. „Doch es ist zukunftsweisend, dass die größten Unternehmen der Telefonindustrie nun ebenfalls das Konzept der IP-Telefonie als eine Quelle der Einnahmesicherung und des Wachstums erschließen wollen. Jajah arbeitet inzwischen erfolgreich mit einer Reihe von Unternehmen der Telefonindustrie zusammen, um sie mit IP-Lösungen zu unterstützen und aus der Konkurrenz eine Kooperation zu gestalten. Mit der offenen IP-Plattform gibt Jajah allen Telefonbetreibern die Möglichkeit, ihr Serviceangebot für ihren Kundenstamm zu erweitern: Jajah bietet ihnen eine umfassende Infrastruktur ohne zusätzliches Investment sowie flexible IP-Lösungen, die das notwendige Einnahmewachstum ermöglichen.“ Durch sein fortschrittliches Businessmodell ist es Jajah möglich, mit vielen Technologie-Unternehmen, Netzwerken, Mobile- und Festnetzunternehmen zu kooperieren, wie erst kürzlich mit Yahoo. Diesen Unternehmen bietet Jajah eine Reihe innovativer IP Telefonielösungen an, welche diese an ihre Kunden weitergeben. So bleiben die strategischen Partner dank der Jajah-Lösungen an der Spitze der globalen Kommunikation und bestätigen Jajah als weltweit führendes IP Telefonie-Netzwerk.

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