Microsoft – Neue Markenkampagne fuer Windows

Neue Microsoft Kampagne in den USA rückt Windows Vista, Windows Mobile und Windows Live in den Mittelpunkt.

Mehr als eine Milliarde Anwender haben Microsoft Windows zur erfolgreichsten Computer-Software aller Zeiten gemacht. Nun zeigt Microsoft Anwendungsszenarien rund um die Marke Windows für Endverbraucher. Die zentrale Werbekampagne startete mit einem TV-Spot am 4. September in den USA. Dieser zeigt einen Dialog zwischen Bill Gates und dem amerikanischen Comedian Jerry Seinfeld, der mit dem Thema Windows humoristisch spielt.

Heute bestimmen neben dem traditionellen Personal-Computer zahlreiche neue Endgeräte das Geschehen, von Spielekonsolen über Handys mit erweiterten Office-Funktionen und mobilen Navigationssystemen bis hin zu integrierten Multimedia-Geräten im Auto, im Wohnzimmer und in der Küche. Allein Windows Vista unterstützt derzeit mehr als 77.000 verschiedene Endgeräte.

Microsoft arbeitet heute schon gemeinsam mit seinen Hardware-Partnern an völlig neuartigen Endgeräten. Viele davon werden das Internet als zentrale Kommunikationsplattform nutzen. Das World Wide Web hat die Computertechnologie endgültig zu einer modernen Kommunikations- und Entertainment-Technologie entwickelt. Microsoft hat in den vergangenen Jahren Windows Zug um Zug erfolgreich in diesen neuen Anwendungsbereichen etabliert, von Windows Vista über Windows Mobile bis hin zu Windows Live.

Eine globale Marke erfordert eine weltweite Consumer- und Online-Kampagne
Die zentrale Werbekampagne startete am 4. September in den USA. Zahlreiche Elemente werden innerhalb der kommenden zwei bis drei Jahre von Microsoft-Niederlassungen in mindestens 28 Ländern weltweit übernommen. Ab dem vierten Quartal des laufenden Jahres werden Online-Kampagnen, Print-Anzeigen sowie Direkt- und Dialog-Marketingmaßnahmen die Kampagne fortsetzen. Für die TV-Kampagne zeichnet die Kreativagentur Crispin Porter and Bogusky verantwortlich, Media-Agentur ist Universal McCann.

Windows – starke Marke mit drei Kernprodukten
Die Markenkampagne setzt den Schwerpunkt nicht auf die Produkte selbst, die unter der Marke Windows vertrieben werden, sondern auf die Marke. Damit verbunden sind aber drei Meilensteine:

Von Windows Vista wurden seit seiner Markteinführung mehr als 180 Millionen Exemplare verkauft. Mehr als 90 Prozent der Windows Vista-Anwender zeigten sich in einer aktuellen internen Microsoft Befragung mit dem Produkt zufrieden.
Der Marktanteil von Windows Mobile auf Smartphones wächst nachhaltig und überproportional: von 10,8 Prozent im Jahr 2007 auf 12,8 Prozent in der ersten Hälfte 2008 (Quelle: IDC). Mehr als 350 Millionen Konsumenten nutzen heute Windows Live Hotmail, mehr als 300 Millionen Anwender haben den Windows Live Messenger zum weltweiten Marktführer im Bereich Instant Messaging gemacht.

Windows im Handel
Um die Entwicklung von Microsoft Windows von einer nützlichen Büro-Software hin zu einem Lifestyle-Produkt zu unterstreichen, wird Microsoft in seinen weltweit wichtigsten Märkten ab diesem Herbst eigene Windows-Auftritte innerhalb der PC-Abteilungen im Handel eröffnen. Eigens ausgebildete Microsoft-Berater werden dem Konsumenten die vielfältigen Möglichkeiten von Windows nahe bringen.

Neben den Vermarktungspartnern wird Microsoft auch seine Hardware-Partner in die neue Kampagne einbeziehen. So plant Microsoft ein OEM-Programm, in dem die Hersteller von Computern und Peripheriegeräten in die Lage versetzt werden sollen, ihre Geräte optimal auf die neuen Anforderungen von Windows anzupassen und ihre Leistungsfähigkeit und Bedienerfreundlichkeit zu überprüfen. Der Ausbau der Marke Windows geht also mit einem Ausbau der Microsoft-Partnerbeziehungen einher.

Microsoft schliesst Sicherheitsluecken

Insgesamt vier Sicherheitspatches will Microsoft am diesmonatigen Patchday veröffentlichen. Damit sollen gefährliche Sicherheitslücken in Windows, im Internet Explorer, im Windows Media Player und im Office-Paket beseitigt werden. Angreifer können diese Fehler ausnutzen, um schadhaften Programmcode auszuführen. (Via: Golem)

Freeware contra Kaufsoftware

Kostenlose Software – Freeware – ist für viele Nutzer eine attraktive Alternative zu Kaufsoftware, wenn es um Internetsicherheit geht. Warum denn auch Geld für etwas bezahlen, das es umsonst gibt? Freeware kann sich jeder kostenlos herunterladen.

Aber: Bietet kostenlose Software auch den notwendigen Schutz? Und was gilt es zu beachten? Dazu Stefan Wesche, technischer Experte bei Symantec:

1. Einige Hersteller bieten kostenlose Schutzsoftware. Warum soll ich als User denn eigentlich Geld für eine Sicherheitslösung ausgeben?

Stefan Wesche: Freeware bietet in der Regel einen Grundschutz, manchmal sogar einen ganz passablen. Allerdings sind kostenlose Sicherheitstools in der Regel abgespeckte Versionen von Kaufsoftware. Das heißt: Es wird nur das gerade Nötigste geboten. Wer sich heute wirksam schützen möchte, sollte lieber in eine umfassende Sicherheitslösung investieren, denn nur diese integrieren auch neue Schutztechnologien und kombinieren verschiedene Erkennungsmethoden. Das bietet einen deutlich besseren Schutz vor den heutigen Onlinegefahren.

2. Was heißt denn “heutige Onlinegefahren”? Was ist denn anders als vor ein paar Jahren?

Stefan Wesche: Früher gelangten die Viren in erster Linie direkt per E-Mail auf den Rechner. Die Auswirkungen wurden schnell sichtbar. Meist hatten die Hacker auch eher im Sinn, sich zu profilieren und wollten möglichst viel Chaos anrichten. Heute ist das anders: Es geht knallhart ums Geld. 95 Prozent der Online-Attacken sind auf Privatanwender gerichtet. Und um an das Geld der User zu kommen, haben Online-Kriminelle inzwischen andere Mittel und Wege, zum Beispiel direkt über infizierte Webseiten. Die Entwicklung in diesem Bereich ist rasant. Standardvirenscanner können wenig gegen solche Methoden ausrichten. Daher müssen sich Schutzmethoden verändern, damit Sicherheitslösungen überhaupt noch wirksam sein können.

3. Welche Gefahren sind das genau?

Stefan Wesche: Ein Beispiel sind so genannte Drive-by-Downloads. Diese Angriffsmethode verdeutlicht ganz gut die Gefahrenlage: Hierbei reicht allein der Besuch einer von Hackern infizierten Seite aus, um sich den Schadcode gewissermaßen “im Vorübergehen” auf den Rechner zu laden. Das Fatale ist, es sind nicht unbedingt “Schmuddelseiten” oder potentiell gefährliche Seiten davon betroffen, sondern ganz normale und bekannte Webseiten. Der Surfer bekommt zudem überhaupt nicht mit, dass sein Computer gerade mit einem Schadcode infiziert wird. Meist können diese Programme weitere nachladen, die dann in der Lage sind, sensible Daten auszulesen. Aus diesen Daten schlagen Cybercriminelle mittlerweile Profit. Hier existiert ein gut gehender Schwarzmarkt im Internet für finanzielle Daten sowie den Programmen, die solche Daten auslesen können.

4. Und davor kann nur Kaufsoftware schützen?

Stefan Wesche: Wie gesagt: Standardvirenscanner können nicht viel gegen solche Attacken ausrichten. Hier benötigt man weitere Schutzfunktionen – gerade bei Angriffen, die gezielt Sicherheitslücken im Browser ausnutzen, wie dies bei den Drive-by-Downloads der Fall ist. Hier benötigt man zum Beispiel einen Browserschutz. Aber es ist nicht nur eine einzelne Funktion, um die es geht. Man benötigt quasi eine Kombination verschiedener Schutztechnologien, um sich sicher im In-ternet zu bewegen. Das ist wie bei einem Auto: Ein Sicherheitsgurt rettet vielleicht bei einem Unfall das Leben. Bei den heutigen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge erhöhen Airbags, ABS und weitere Technologien aber in jedem Fall die Chancen, einen Crash zu überleben oder sogar heil zu entgehen.

Ebenso verhält es sich mit Sicherheitssoftware: Browserschutz, Identitätsschutz, Anti-Phishing mit Website-Authentifizierung, Intrusion Prevention, proaktive Er-kennungsverfahren usw. – all diese Schutzmechanismen, wie sie zum Beispiel in Norton 360 oder Norton Internet Security enthalten sind, verbessern deutlich die Möglichkeit, dass Internet nutzen zu können, ohne böse Überraschungen zu erleben.

5. Und Freeware hat solche Features nicht?

Stefan Wesche: Wie gesagt: Freeware bietet in der Regel einen Grundschutz, erweiterte Schutzfunktionen, oder auch proaktive Technologien, sind meist nicht enthalten. Die benötigt man aber, denn die Flut immer neuer Schadcodes bringt Standard-Virenscanner an ihre Grenzen.

Eine weitere Schwierigkeit: Viele Nutzer kombinieren unterschiedliche Freeware-Programme und haben verschiedene Einzeltools auf ihrem Computer: den Virenscanner hier, dort die Firewall usw. Der Nachteil: Die Lösungen agieren isoliert. Effektiver ist allerdings, wenn Schutzkomponenten in einem Paket wie bei Norton Internet Security oder Norton 360 integiert sind: die Tools arbeiten vernetzt und können auf diese Weise mehr Gefahren erkennen. Ein Beispiel: Die Firewall erkennt eine verdächtige Aktivität und stößt einen Virenscan an. Die Firewall alleine könnte den Schadcode nicht erkennen, der Virenscanner schon.

6. Warum bietet Symantec keine Freeware an?

Stefan Wesche: Wir sind davon überzeugt, dass heutzutage für einen adäquaten Schutz gegen Onlinegefahren mehr nötig ist als abgespeckte Freeware. Das wiegt den User nur in falscher Sicherheit. Letzendlich ist Freeware oft auch nichts anderes als ein Werbemittel: Der User wird mit schöner Regelmäßigkeit über Popups in der Software daran erinnert, dass er sehr viel umfassenderen Schutz mit der Kaufversion des Herstellers bekommt.

Nicht zuletzt sollte man auch bedenken, dass die Sicherheitssoftware immer nur so gut ist wie die Infrastruktur, die dahintersteht. Es ist ein weltweites Netzwerk nötig, wie das Symantec Global Intelligence mit Sicherheitsexperten und Tausenden von Sensoren, um alle Aktivitäten im Internet zu beobachten. Und nicht zuletzt ist auch Forschung und Entwicklung notwendig, um Lösungen stetig zu verbessern. Das geht nun einmal nicht ohne Investition.

Für weitere Informationen zum Internet Sicherheitsreport von Symantec erhalten Sie bei symantec.com

Firefox 3 – Download Rekord und erste Sicherheitsluecke

Mozilla Browser Firefox 3 – Mit 8,3 Millionen Downloads ins Guinness-Buch

Von Moritz Zielenkewitz – netzwelt.de

Rekordversuch mit Anlaufschwierigkeiten: Bevor der Download Day starten konnte, hatte Mozilla mit einem Serverausfall zu kämpfen. Den Weltrekord stellte der Firefox 3 mit über 8 Millionen Downloads trotzdem auf. Doch eine erste Sicherheitslücke überschattet die Freude.

Mozilla Browser Firefox 3 - Download 8,3 Millionen Downloads – damit ist der Mozilla Firefox 3 die am meisten heruntergeladene Software in 24 Stunden. Die Mozilla-Server registrierten zu Stoßzeiten 17.000 Downloads pro Minute, also jede Sekunde 283 Stück. Die durchschnittlich 4.000 Downloads erzeugten insgesamt einen Traffic von beeindruckenden 83 Terabyte.

Damit konnte Mozilla das selbstgesteckte Ziel von fünf Millionen heruntergeladenen Browsern deutlich übertreffen. Die Logfiles der beteiligten Server werden jetzt einem unabhängigen Open Source Labs-Team der Oregon State University zur Auswertung übergeben. Diese Kontrolle kann mehrere Tage in Anspruch nehmen, heißt es von Mozilla.

Rekord mit Hindernissen
Mit dem Download Day konnte sich der Firefox 3 in nur 24 Stunden vier Prozent Marktanteil im Browser-Sektor verschaffen. Dabei begann der Marathon mit einem mehrstündigen Serverausfall, Mozilla rief den offiziellen Beginn daher erst nach der Reparatur aus.

Direkt nach den USA (2,57 Millionen) war Deutschland mit 662.000 Zugriffen auf Platz Zwei der Länder mit den meisten Downloads. Auch jetzt nimmt Zahl noch kräfig zu, etwa 10,5 Millionen User haben sich den Firefox 3 bis dato weltweit heruntergeladen.

Erste Sicherheitslücke aufgetaucht
Wie die Zero Day Initiative berichtet, existiert bereits die erste Sicherheitslücke beim Firefox 3. Fünf Stunden nach dem offiziellen Launch wurde ein so genannter Zero-Day-Exploit bekannt, der auch den Firefox 2 betreffen soll. Die Schwachstelle ermöglicht das Einschleusen von Fremdcode in den Browser, heißt es von Zero Day Initiative.

Die Lücke ist Mozilla bekannt und dort arbeite man bereits an einer Lösung. Um zu verhindern, dass der Exploit ausgenutzt wird, bleibt die genaue Beschreibung der Sicherheitslücke geheim. Beide Seiten gehen davon aus, dass die Schwachstelle schnell behoben sein wird.

Quelle: netzwelt.de

Windows Defragmentierung – Festplatte defragmentieren

Unternehmen sind auf optimale Systemgesundheit angewiesen, damit sie ihre Zielsetzungen erreichen können. Angesichts der heutigen umfangreicheren Dateigrössen, der hohen Festplattenkapazitäten und der dramatischen Fragmentierungsrate von Dateien ist die Defragmentierung des Systems eine der grundlegenden Wartungsaufgaben für alle Windows-Benutzer, um eine hohe Leistung sicherzustellen.

Bei der Defragmentierung werden die Inhalte eines Speicherlaufwerks physisch umorganisiert und die jeweiligen Bestandteile einer jeden Datei zusammenhängend gespeichert, damit das System optimal arbeiten kann.

Nicht nur die Defragmentierung allein ist notwendig, auch die Auswahl der Defragmentierungstechnologie ist entscheidend.

Microsoft liefert einen systemeigenen Defragmentierer. Viele IT-Administratoren stellen jedoch nach kurzer Zeit fest, dass dieser nicht den Bedürfnissen anspruchsvoller Systeme auf einem professionellen Niveau gerecht wird.

Zum Einen ist er äusserst zeitaufwendig. Der Administrator muss den Defragmentierungsprozess auf jeder einzelnen Maschine vornehmen, während er statt dessen Unternehmensmitarbeitern helfen oder sich um andere wichtige Systemwartungsaufgaben kümmern könnte.

Das Verfahren ist fürchterlich langsam und extrem ressourcenintensiv. Alle anderen Aktivitäten auf dem System müssen angehalten werden. Aus diesem Grund erfolgt die Defragmentierung oft nach Geschäftsschluss oder an Wochenenden, wodurch zwangsläufig Überstundenkosten entstehen. Als weiterer Frustfaktor für alle IT-Administratoren, die lieber zuhause bei ihren Familien wären, kommt hinzu, dass es kein Anzeichen dafür gibt, wie lange der Prozess dauern wird und wann die Qual endlich vorbei sein wird.

Man sollte meinen, dass ein so langwieriger und mühsamer Prozess beeindruckende Ergebnisse bringt, aber die Wirklichkeit ist davon leider weit entfernt.

Weder eliminiert das systemeigene Dienstprogramm alle Fragmente, noch behebt es die Fragmentierung von freiem Speicherplatz. Es defragmentiert weder die MFT noch die Auslagerungsdateien. Insgesamt stellen die Ergebnisse eine leichte Verbesserung dar, bleiben aber oberflächlich.

Auf der anderen Seite könnten Unternehmen, die erkennen, dass das systemeigene Dienstprogramm keine Lösung darstellt, eine automatische Alternative bevorzugen.

Wenn ein wirklich automatischer Defragmentierer auf dem System installiert ist, d.h. einer, der in Echtzeit arbeitet, sobald Fragmentierungen auftreten, bleibt IT-Administratoren dieser Aspekt der Computerpflege erspart.

Einige automatische Softwareprodukte auf dem Markt sind mit einer Technologie ausgestattet, die verhindert, dass der Defragmentierungsprozess die Systemressourcen beeinträchtigt. Der Benutzer wird nicht einmal bemerken, dass die Software im Hintergrund läuft.

Wenn Ihnen eine optimale Systemgesundheit wirklich am Herzen liegt, ist es deshalb am besten, eine Aufrüstung auf ein automatisches System in Betracht zu ziehen, das keine Einplanung oder manuelle Bedienung erfordert und anhaltend für maximale Leistung sorgt. (Max Clarke, Technology Author and IT Journalist)