Internet-Sicherheitspakete im Test

Nach wie vor lauern im Internet unzählige Gefahren. Ein wirksames Internet-Sicherheitspaket sollte daher jeder Anwender unbedingt auf seinem Computer installiert haben.

Dass die derzeit auf dem Markt erhältlichen Schutzpakete jedoch keineswegs alle für die nötige Sicherheit sorgen, beweist ein Test der PC-Welt, die in ihrer neuen Ausgabe (5/2010) die 16 meistverkauften Programme auf den Prüfstand gestellt hat: Lediglich vier Sicherheitspakete erhielten die Gesamtnote “gut”.

Während sich die meisten Programme bei der Erkennung bekannter Viren im Test kaum eine Schwäche leisteten, gab es vor allem in punkto automatische Verhaltensanalyse große Unterschiede bei der Trefferquote. Bei der automatischen Verhaltensanalyse beobachtet die Software jedes auf dem PC startende Programm ganz genau. Wenn es verdächtige Aktionen vornimmt, wird es gestoppt.

Darüber hinaus sollten Anwender sich besser nicht auf die bei vielen Herstellern eingebaute Kindersicherung verlassen. Denn diese gut gemeinte Funktion taugt in der Praxis nicht viel, berichtet die PC-WELT. So verhindert kaum ein Programm, dass Windows per [F8]-Taste im abgesicherten Modus startet. Dass in dieser Betriebsart die Kindersicherung nicht aktiv ist, wissen heutzutage schon viele Grundschüler.

Testsieger ist Norton Internet Security 2010 (etwa 40 Euro). Das Programm überzeugt mit einer außerordentlich guten Sicherheitsleistung. Bei der Bedienung punktet Norton mit seinem sehr guten Einrichtungsassistenten. Er warnt den Anwender deutlich, wenn mit den Einstellungen des Programms etwas nicht stimmt, und behebt das Manko auf Mausklick.

Preis-Leistungs-Sieger wurde das Programm G-Data Internet Security 2010 für rund 30 Euro, das auf durchweg gute Werte bei der Virensuche kommt. Der Assistent für die Bedienung ist laut PC-WELT aber nicht ganz so gelungen wie der des Norton-Programms.

Telefonieren Weltrekordversuch von Alice und Radio Hamburg

Stundenlang miteinander zu telefonieren, das ist für viele überhaupt gar kein Problem, im Gegenteil. Wann aber geht selbst trainierten Plaudertaschen der Gesprächsstoff und die Puste aus? Radio Hamburg und Alice werden es herausfinden, denn gemeinsam mit den Hamburgern wollen sie einen eindrucksvollen Weltrekord aufstellen:

Das längste Telefonat der Welt! Zwei Gesprächspartner müssen es schaffen, bis in die frühen Morgenstunden des 30. April miteinander zu telefonieren, um den aktuellen Weltrekord aus der Schweiz mit 39 Stunden, 18 Minuten und 24 Sekunden aus dem Jahr 2005 zu übertreffen. Start des Weltrekordversuchs ist Mittwoch, den 28. April gegen 17 Uhr. “Wir Hamburger werden diesen Weltrekord knacken! Die halbe Stadt telefoniert mit Alice dank Unify seit Jahren kostenlos untereinander, wir sind also perfekt vorbereitet”, zeigt sich Thomas Heise, Direktor Marketing und Sales bei Alice, überzeugt.

Ab 14. bis einschließlich 27. April um 17.00 Uhr können sich Teams aus jeweils 2 Personen für den Rekordversuch unter radiohamburg.de anmelden. Aus allen Bewerbern werden 10 Paare ausgewählt, die dann gegeneinander antreten. Der Inhalt der Gespräche wird ihnen natürlich nicht vorgeschrieben und genau das ist eine der größten Herausforderungen. Die Gesprächspartner müssen einen sinnvollen Dialog miteinander führen, Ablesen aus Büchern oder Rezitieren von Gedichten ist beispielsweise verboten. Ebenso nicht erlaubt ist es, mehr als 60 Sekunden lang zu schweigen. Die Zuhörer können jederzeit den Gesprächen der Teilnehmer per Live-Stream lauschen und diese bewerten.

Am 30.4. gegen 8:18:26 Uhr gilt der Weltrekord als neu aufgestellt. Alle Quasselstrippen, die bis dahin durchgehalten und fast zwei Tage miteinander telefoniert haben, werden als Weltrekordhalter gefeiert. Falls mehrere Teams den Rekord knacken, wird das Gewinnerpärchen zusätzlich über die qualitative Bewertung der Gespräche ermittelt. Dann zählt die Meinung der Radio Hamburg-Hörer und es kommt darauf an, wer die Zuhörer am besten unterhalten hat. “Für das Gewinnerpärchen ist nach dem Marathon-Telefonat aber noch lange nicht Schluss mit dem Dauertelefonieren, denn sie können sich über einen lebenslangen Alice Anschluss freuen und künftig wie alle Alice Kunden jederzeit kostenlos miteinander telefonieren – so lange sie wollen”, so Thomas Heise.

Detaillierte Informationen zur Bewerbung und zu den Spielregeln gibt es unter radiohamburg.de

Duke Nukem Forever Gameplay Trailer 2010

Für den Ego-Shooter “Duke Nukem Forever” – auf den nunmehr seit 1997 gewartet wird – ist ein weiterer Gameplay-Trailer erschienen. Auf rund 4 Minuten sind einige Szenen aus dem kommenden 3D Shooter Duke Nukem Forever zu sehen.

Seitens des Spieleentwicklers 3D Realms gibt es immer noch keine offizielle Aussage, wann und ob der Ego-Shooter “Duke Nukem Forever” denn nun erscheinen wird. Von 3D Realms gibt es aber die Aussage, dass man weiter an der Entwicklung des Spiels arbeiten würde. Falls “Duke Nukem Forever” tatsächlich noch erscheint, dann wird es bestimmt eines der meist verkauften PC Spiele aller Zeiten werden.

Duke Nukem Forever
Screenshot Duke Nukem Forever

Gibt es denn zumindest einen kleinen Hinweis, wann “Duke Nukem Forever” erscheinen wird? Ja, wenn man genau hinhört, gibt es gleich zu Anfang des Videoclips einen kleinen Hinweis: “I’m feeling lucky this christmas”, sagt der Duke da am Spielautomaten.

Handy – guestige iPhone Alternativen

Wenn es ein neues Handy mit Touchscreen oder Schreibtastatur sein soll, denken viele an sündhaft teure Geräte – beispielsweise an das derzeit beste Handy mit Volltastatur Nokia N97 oder das beste Touchscreen-Handy iPhone 3GS von Apple. Dabei gibt es Modelle mit Bildschirm zum Drauftippen oder Volltastatur schon ab 100 Euro. Ob sechs günstige Handys eine Alternative zu den beiden teuren Geräten sind, hat die Zeitschrift COMPUTERBILD getestet (Heft 8/2010, ab Samstag im Handel).

Auf den ersten Blick können einzelne Geräte ab 100 Euro mit den Top-Handys mithalten: So schneidet das Touchscreen-Handy Nokia 5230 (179 Euro) bei den reinen Telefonfunktionen besser ab als die Vergleichsgeräte Apple iPhone 3GS und Nokia N97 für mindestens 569 Euro. Außerdem punktet das Nokia 5230 mit einem großen Touchscreen sowie GPS-Navigation. Im Test erreichte das Handy bei Klangqualität, Sende- und Empfangsempfindlichkeit die besten Noten.

Doch wer ein Handy mit Touchscreen oder Volltastatur kauft, will damit längst nicht nur telefonieren, sondern auch im Internet surfen, E-Mails abrufen und schreiben sowie Foto-, Musik- und Videofunktionen nutzen. Das macht nur Spaß, wenn beim Surfen die Internetgeschwindigkeit flott genug ist und die Bedienung des Mobiltelefons grundsätzlich einfach von der Hand geht. In diesen Punkten zeigen sich jedoch deutliche Schwächen der günstigen Handys im Vergleich zu ihren teureren Vorbildern. So ist beim Nokia 5230 der Internet-Browser zwar deutlich besser als bei den anderen Testkandidaten, aber dennoch langsamer als beim iPhone. Zudem bieten nur zwei der sechs getesteten Handys UMTS für schnelles Internet unterwegs. Eine WLAN-Funktion, womit sich der DSL-Anschluss zu Hause oder im Büro nutzen lässt, hat sogar nur das Volltastatur-Handy BlackBerry Curve 8520 (200 Euro) von RIM. Damit eignen sich die sechs Testkandidaten für E-Mail oder Internet-Chats, Internetseiten zeigen alle dagegen recht langsam und nicht immer im vollständigen Layout an.

Auch in Sachen Bedienung kann kein Testkandidat dem iPhone das Wasser reichen. Zwar ähneln viele Handy-Menüs auf den ersten Blick dem des Apple-Handys, doch keines der preiswerten Geräte lässt sich genau so einfach und intuitiv bedienen. Die Touchscreen-Steuerung bei zwei getesteten Samsung-Handys und beim LG GD510 Pop (169 Euro) reagiert besonders träge auf Eingaben, zudem fehlt eine clevere Suchfunktion um auf dem Handy gespeicherte Inhalte schneller zu finden. Fehlbedienungen und umständliche Klickfolgen können somit an der Tagesordnung sein. Beim Nokia 5230 können Nutzer immerhin wie beim iPhone per “Schubsen” mit dem Finger blättern. Verwirrend ist allerdings, dass der Nutzer mal einmal, mal doppelt auf einen Menüpunkt tippen muss. Den Kürzeren ziehen die günstigen Handys ebenso bei Foto, Video und Musik: Keines der getesteten Geräte übertrumpft in diesem Bereich das teurere Vergleichsgerät Nokia N97.

Fazit: Der COMPUTERBILD-Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger Nokia 5230 (Testergebnis: 2,53) kommt den großen Vorbildern Apple iPhone (2,17) und Nokia N97 (2,18) vergleichsweise nahe. Für einen sehr günstigen Preis von 179 Euro (Marktpreis ab 128 Euro) bietet das Handy mit seinem großen Touchscreen, Internet per UMTS sowie kostenloser GPS-Navigation fürs Auto sogar jede Menge Ausstattung. Bei Internettempo, Bedienung und Bildschirmgröße liegt die preiswertere Konkurrenz im Vergleich zu den Top-Handys jedoch deutlich hinten. Allerdings leeren sich die Akkus von iPhone und Co. meist schneller als bei den Günstighandys. Aktuelle Handys im Test finden Sie auch unter computerbild.de