Firefox 3.0.7 – Sicherheitsluecken beseitigt

Wer den Firefox als Browser verwendet, der sollte die Browserversion wegen eines Sicherheitsupdates aktualisieren. Mozilla schließt mit einem Update auf Version 3.0.7 kritische Sicherheitslücken in seinem Webbrowser Firefox.

firefox Den aktuellen Browser erhalten Sie mit den automatischen Updates oder per Download.

Die Version 3.0.7 von Firefox beseitigt mehrere Sicherheitslücken, wovon die Mehrzahl zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden kann, so berichtet Golem.de Neue Funktionen bringt das Update ansonsten nicht, es korrigiert aber einige Programmfehler. Die als gefährlich eingestuften Sicherheitslücken befinden sich in den JavaScript-Funktionen von Firefox, bei der Verarbeitung von XUL-DOM-Elementen sowie bei der PNG-Darstellung. In allen Fällen braucht ein Angreifer sein Opfer nur dazu zu verleiten, eine entsprechend präparierte Webseite zu öffnen, um das Sicherheitsloch auszunutzen und Schadcode auszuführen.

Firefox 3.0.7 steht ab sofort als Download unter anderem in deutscher Sprache für Windows, Linux und MacOS bereit.

Hier können Sie sich die neue Firefox Version 3.0.7 runterladen

Windows Internet Explorer 8 – Beta

Windows Internet Explorer 8 Release Candidate 1 (RC1): Wer die neue Version des Internetbrowsers von Microsoft schonmal testen will, der kann sich eine Betaversion vom Internet Explorer 8 runterladen. Der Internet Explorer 8 bietet u.a. folgende Funktionen:

– Mit neuen bedarfsorientierten Seiten und Registerkarten ermöglicht der Internet Explorer 8 ein schnelles und zuverlässiges Öffnen von Internetseiten. Der Zugriff auf Ihr Webmailkonto, auf Ihre bevorzugten Nachrichtenwebsites oder auf andere Onlinedienste ist jetzt mit einem einzigen Klick möglich. Mit weniger Schritten können Sie auf viele häufige Aufgaben zugreifen, und Sie können die Aktualisierung von Echtzeitinformationen automatisieren.

– Internet Explorer 8 bietet Schutz für Ihre Privatsphäre und Ihre vertraulichen Informationen im gesamten Web.

– Internet Explorer 8 schützt Sie vor bösartiger Software und verhindert, dass diese auf Ihren PC gelangt. Gleichzeitig erleichtert Internet Explorer 8 das Erkennen von Websites, die sich als als andere Absender ausgeben.

Unterstützte Betriebssysteme: Windows Server 2008, Windows XP, Windows Vista

Hier können Sie sich die Betaversion vom Internet Explorer 8 runterladen »

Internet Explorer 8 und der Kompatibilitätsmodus für ältere Webseiten

Laufen eigentlich alle Webseiten korrekt mit dem Internet Explorer 8 – bzw. wird die Darstellung der Seiten korrekt angezeigt?

Microsoft hat beim Internet Explorer 8 die Unterstützung der W3 Web-Standards verbessert. Das Problem dabei ist allerdings, dass zahlreiche ältere Websites, die für frühere IE-Versionen entwickelt wurden, nicht mehr ordentlich im Internet Explorer 8 angezeigt werden. Für die Übergangszeit, welche die Webmaster brauchen, um ihre Homepage für den Internet Explorer 8 anzupassen, bietet der Internet Explorer 8 einen “Kompatibilitätsmodus”, der dafür sorgen soll, dass auch Webseiten mit älteren Standards im Internet Explorer 8 korrekt angezeigt werden. Spätestens, wenn der Internet Explorer 8 offiziell im Einsatz ist, sollten Webmaster dafür sorgen, dass ihre Homepage auch mit dem Internet Explorer 8 vernünftig angezeigt wird, indem neuere Web-Standards verwendet werden.

Wenn Sie nichts an Ihrer Seite ändern wollen, gibt es auch einen “Kompatibilitätsmodus-META-Tag”, der den Windows Internet Explorer 8 zwingt, die Seite ähnlich zu rendern wie Windows Internet Explorer 7. Fügen Sie das folgende HTML-META-Tag vor allen anderen Tags außer TITLE- und META-Tags in das HEAD-Element jeder Webseite ein:

Internet Explorer 8 Metatag

Firefox 3 – Download Rekord und erste Sicherheitsluecke

Mozilla Browser Firefox 3 – Mit 8,3 Millionen Downloads ins Guinness-Buch

Von Moritz Zielenkewitz – netzwelt.de

Rekordversuch mit Anlaufschwierigkeiten: Bevor der Download Day starten konnte, hatte Mozilla mit einem Serverausfall zu kämpfen. Den Weltrekord stellte der Firefox 3 mit über 8 Millionen Downloads trotzdem auf. Doch eine erste Sicherheitslücke überschattet die Freude.

Mozilla Browser Firefox 3 - Download 8,3 Millionen Downloads – damit ist der Mozilla Firefox 3 die am meisten heruntergeladene Software in 24 Stunden. Die Mozilla-Server registrierten zu Stoßzeiten 17.000 Downloads pro Minute, also jede Sekunde 283 Stück. Die durchschnittlich 4.000 Downloads erzeugten insgesamt einen Traffic von beeindruckenden 83 Terabyte.

Damit konnte Mozilla das selbstgesteckte Ziel von fünf Millionen heruntergeladenen Browsern deutlich übertreffen. Die Logfiles der beteiligten Server werden jetzt einem unabhängigen Open Source Labs-Team der Oregon State University zur Auswertung übergeben. Diese Kontrolle kann mehrere Tage in Anspruch nehmen, heißt es von Mozilla.

Rekord mit Hindernissen
Mit dem Download Day konnte sich der Firefox 3 in nur 24 Stunden vier Prozent Marktanteil im Browser-Sektor verschaffen. Dabei begann der Marathon mit einem mehrstündigen Serverausfall, Mozilla rief den offiziellen Beginn daher erst nach der Reparatur aus.

Direkt nach den USA (2,57 Millionen) war Deutschland mit 662.000 Zugriffen auf Platz Zwei der Länder mit den meisten Downloads. Auch jetzt nimmt Zahl noch kräfig zu, etwa 10,5 Millionen User haben sich den Firefox 3 bis dato weltweit heruntergeladen.

Erste Sicherheitslücke aufgetaucht
Wie die Zero Day Initiative berichtet, existiert bereits die erste Sicherheitslücke beim Firefox 3. Fünf Stunden nach dem offiziellen Launch wurde ein so genannter Zero-Day-Exploit bekannt, der auch den Firefox 2 betreffen soll. Die Schwachstelle ermöglicht das Einschleusen von Fremdcode in den Browser, heißt es von Zero Day Initiative.

Die Lücke ist Mozilla bekannt und dort arbeite man bereits an einer Lösung. Um zu verhindern, dass der Exploit ausgenutzt wird, bleibt die genaue Beschreibung der Sicherheitslücke geheim. Beide Seiten gehen davon aus, dass die Schwachstelle schnell behoben sein wird.

Quelle: netzwelt.de

Firefox 3 – Der neue Browser von Mozilla

“Firefox 3 ist der größte und wichtigste Release in der Geschichte von Mozilla.” Mit diesen Worten hat Chef-Entwickler Mike Schroepfer die bevorstehende Veröffentlichung der neuen Browserversion kommentiert.

Im Gespräch mit pressetext gibt Schroepfer schon vorab Einblick in die Neuerungen, die Anwender mit dem Release erwarten. Im Vergleich zum Vorgänger und zur Konkurrenz will Mozilla vor allem mit Schnelligkeit, verbesserter Sicherheit und einem innovativen Lesezeichen- und Adressleistenkonzept punkten.

Adressleiste komplett neu
Das komplett überarbeitete Adressleisten-Konzept gilt als Herzstück der Neuerungen und soll das Surferlebnis entscheidend verbessern. So merkt sich die Adressleiste besuchte oder markierte Seiten und schlägt diese per Autovervollständigung vor. “Wird etwa das Stichwort ‘Musik’ eingegeben, schlägt Firefox eine Liste mit möglichen Seiten vor, die das besagte Wort enthalten. Dabei wird nicht nur die URL berücksichtigt, sondern auch die aussagekräftigeren Seitentitel”, erklärt Schroepfer. Damit soll gewährleistet werden, dass Webseiten über ihre thematische Zuordnung wiedergefunden werden können, ohne dass man den exakten Namen der URL weiß. Darüber hinaus wird auch das neue Schlagwörter-System für die Vervollständigung konsultiert, das die Lesezeichenverwaltung revolutionieren soll.

Zu diesem Zweck hat Mozilla das sogenannte Ein-Klick-Lesezeichen eingeführt, das als leerer Stern am rechten Rand der Adressleiste platziert ist. Will man eine besuchte Webseite in den Lesezeichen abspeichern, genügt ein Klick auf den Stern, der sich damit gelb umfärbt. Mit einem weiteren Klick kann das Lesezeichen dann bequem bearbeitet bzw. mit mehreren Schlagwörtern versehen werden. Das bedeutet, dass Lesezeichen nicht mehr in einem einzigen Ordner abgelegt werden müssen, sondern über die entsprechenden Schlagwörter in mehreren Gruppen thematisch zusammengefasst werden können. Intelligente Lesezeichenordner helfen darüber hinaus, die am häufigsten besuchten Seiten schnell wiederzufinden.

Schnelleres Surfen
Auch beim Aufbau der Seiten ist Geschwindigkeit angesagt. “Unsere Benchmark-Tests zeigen, dass Firefox 3 durch die neue Gecko-1.9-Engine ca. zwei bis drei Mal so schnell wie sein Vorgänger und gar 9,3 Mal schneller als Microsofts Internet Explorer 7 ist”, sagt Schroepfer. Dies komme vor allem bei komplexen webbasierten Anwendungen, die auf AJAX-Technologien zurückgreifen, zum Tragen, wie etwa Google Maps oder eine Reihe von Online-Mail-Applikationen. Um die Computer-Performance zusätzlich zu verbessern, hat Mozilla auch intensiv am Speichermanagement gearbeitet. Ungenutzter Speicher werde mit Firefox 3 schnell und zuverlässig freigegeben, um den Speicherbedarf des Browsers zu begrenzen, so Schroepfer.

Starker Fokus auf Sicherheit
Beim Thema Sicherheit beschreitet Mozilla ebenfalls innovative Wege. So wurde ein neuer Malware- und Phishing-Schutz installiert, der das Laden verseuchter Seiten von vornherein verhindert. Die lokal auf dem Computer gespeicherte Blacklist wird alle 30 Minuten aktualisiert und wird von Google bzw. dem Anti-Malware-Projekt Stopbadware.org zur Verfügung gestellt. “Im Gegensatz zum Anti-Phishing-System des Internet Explorers werden die individuell besuchten Seiten nicht mit einem lokalen Server abgeglichen, sondern nur mit der lokal in Firefox 3 gespeicherten Blacklist. Das entspricht unserer Vorstellung, wie man die Privatsphäre der User am besten schützen kann”, erklärt Schropfer.

Ein weiteres Sicherheitsfeature findet sich mit der ID-Überprüfung von Webseiten auf der linken Seite der Adressleiste. So kann der User mit einem einfachen Klick überprüfen, mit wem man online verbunden ist. Stellt die Seite verifizierte Informationen zu ihrer Identität zur Verfügung, zeigt Firefox den Namen der Organisation in der Adresszeile an. Ein weiterer Klick liefert detaillierte Informationen über das eigene Userverhalten bezüglich der besuchten Seite. So wird übersichtlich dargestellt, wie oft man eine Seite aufgerufen hat, ob Cookies angelegt oder ein Passwort gespeichert wurde. Dies kann vor allem beim Verdacht auf manipulierte Seiten helfen. “Wird etwa bei der regelmäßig aufgerufenen Online-Banking-Seite angezeigt, dass es sich um den ersten Aufruf überhaupt handelt, legt das den Schluss nahe, dass es sich nicht um den echten Link der Bank handelt”, so Schroepfer gegenüber pressetext.

Veröffentlichung im Juni erwartet
Weitere Verbesserungen betreffen den überarbeiteten Add-on-Manager, der noch stärker mit den online angebotenen Erweiterungen vernetzt ist sowie den Passwort-Manager. So lassen sich Passwörter nun erst nach dem erfolgreichen Einloggen speichern, um sicherzugehen, dass das Passwort überhaupt stimmt. Das Paket wird abgerundet durch eine verbesserte Grafik-Engine und die Unterstützung von Offline-Speicherung, was für webbasierte Desktopapplikationen zukünftig eine große Rolle spielen wird.

Firefox 3 soll im Juni veröffentlicht werden, ein genaues Datum ist nicht bekannt. Wer die neue Browserversion bereits jetzt ausprobieren möchte, kann auf den kürzlich veröffentlichten Release Candidate 1 zurückgreifen, der dem finalen Endprodukt bereits sehr nahe kommt: mozilla.com/en-US/firefox/all-rc.html. Darüber hinaus kann man sich auch unter spreadfirefox.com/de/worldrecord registrieren, um Version 3 bereits am Veröffentlichungstag zu erhalten und Mozilla bei einem Weltrekordversuch für das Guinness-Buch der Rekorde zu unterstützen.

Aussender: www.pressetext.de