Klarmobil schaltet unbliebtes Forum ab

Der Mobilfunk-Anbieter klarmobil hat sein Kundenforum mit sofortiger Wirkung abgeschaltet.

Kunden, die das Forum aufrufen wollen, werden auf der klarmobil-Website darüber informiert, dass es ab sofort einen “kostenlosen Support-Chat gebe”. Konkrete Gründe für die Abschaltung nennt klarmobil offiziell nicht, man danke den Kunden aber “für Ihre rege Beteiligung und tatkräftige Unterstützung”. Ein Grund für die Abschaltung des Forums sind eventuell die immensen Kundenproteste seit der vor kurzem erfolgten Abschaltung von SIM-Karten. Diese war den Kunden gegenüber letztlich mit einem “technischen Problem” begründet worden. Im Forum hatten sich viele Kunden über dieses “technische Problem” beschwert. (via: teltarif.de)

Fuer welches Mobilfunkunternehmen wuerden Sie werben?

Umfrage: Konsumenten würden o2, Sony Ericsson und Alice weiterempfehlen – Werbung von Konsument zu Konsument

“Für welches Mobilfunkunternehmen würden Sie werben?”: Die meisten der befragten Markenbotschafter würden o2 weiterempfehlen (36,3 Prozent). Auf Platz zwei kam T-Mobile (14,6 Prozent), gefolgt von Vodafone (14 Prozent), E-Plus (11,7 Prozent) und BASE (4,9 Prozent). Weiterhin wurden genannt: simyo, FONIC, congstar, maXXim, debitel, ALDI TALK, blau.de, callmobile, klarmobil.de, simply, Tchibo mobil und The Phone House – mit Nennungen zwischen 0,5 und 2,5 Prozent. 7,7 Prozent der Befragten gaben allerdings an, für keinen Mobilfunkanbieter werben zu wollen.

Unterschiede zwischen Mann und Frau zeigten sich insbesondere bei T-Mobile: Während 9,2 Prozent der Männer das Bonner Mobilfunkunternehmen weiterempfehlen würden, waren es bei den Frauen 17,4 Prozent.

Bei der Frage, für welchen Handyhersteller die Markenbotschafter gerne werben würden, wurde nicht etwa Nokia oder Apple am häufigsten genannt, sondern Sony Ericsson (30 Prozent). Platz zwei belegte Nokia (27,7 Prozent), gefolgt von Apple (18 Prozent), Samsung (7,4 Prozent) und BlackBerry (4 Prozent). HTC, Motorola, LG, Palm und HP erhielten weniger als 4 Prozent der Nennungen. Nur 1 Prozent der Befragten gab an, für keine Handymarke werben zu wollen.

Wie bei den Mobilfunkunternehmen gab es auch bei den Handymarken geschlechtsspezifische Unterschiede. Für Apple beispielsweise würden 23,5 Prozent der Männer, aber nur 7,5 Prozent der Frauen in ihrem privaten Umfeld werben. Anders bei Sony Ericsson: Mobiltelefone dieses Herstellers würden 35,8 Prozent der Frauen und 26,1 Prozent der Männer aktiv weiterempfehlen.

Unter den Internet-/DSL-Anbietern erhielten Alice (26 Prozent), Deutsche Telekom (14,6 Prozent) und 1&1 (13 Prozent) den größten Zuspruch. Es folgten Arcor (8,6 Prozent), O2 (6,6 Prozent) und Kabel Deutschland (4,6 Prozent), während NetCologne, congstar, Kabel BW, M-net, Unitymedia, Vodafone, Versatel und freenet jeweils unter 3 Prozent lagen. 10 Prozent der befragten Markenbotschafter würden dagegen ihren Freunden und Bekannten generell keinen Internetanbieter empfehlen. Zum Vergleich: Bei den Handymarken war es lediglich 1 Prozent der Befragten.

Interessant ist, dass die Marke Alice Männer und Frauen gleichermaßen anspricht. Arcor wiederum würden doppelt so viel Frauen (12,5 Prozent) wie Männer (6,5 Prozent) weiterempfehlen, wohingegen es sich bei 1&1 genau umgekehrt verhält: 9 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer würden Internet- und DSL-Angebote dieses Anbieters in ihrem sozialen Umfeld bewerben und weiterempfehlen.

Hintergrund
Da ein Großteil der Verbraucher über die klassischen Werbekanäle kaum noch wirkungsvoll zu erreichen ist, sind viele Unternehmen auf der Suche nach neuen Wegen zum Kunden, beispielsweise mithilfe von Empfehlungsmarketing, viralem Marketing, Mundpropaganda und Community-Marketing. Die wichtigste Voraussetzung dafür bilden möglichst viele Kunden, die das Unternehmen aktiv weiterempfehlen und zugleich über einen großen Bekanntenkreis verfügen.

Die Unternehmensberatung Marketing Partner fragte zusammen mit der Agentur smaboo insgesamt 400 solcher Markenbotschafter im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, für welches Mobilfunkunternehmen, für welchen Handyhersteller und für welchen Internetanbieter sie in ihrem privaten Umfeld werben und es weiterempfehlen würden. Markenbotschafter, auch Social Brand-Connectors genannt, sind Konsumenten mit einem großen sozialen Netzwerk, einem ausgeprägten Interesse an Marken und mit einer hohen Bereitschaft, Produkte – die sie mögen – in ihrem Bekanntenkreis weiterzuempfehlen.

Kommentar
Konsumenten zum Sprachrohr und Multiplikator einer Marke zu machen ist im Vergleich zu klassischer Werbung nicht nur ungleich effektiver, sondern auch deutlich effizienter.

“Märkte sind Gespräche; und Marken, über die positiv gesprochen wird, verfügen über einen immensen Wettbewerbsvorteil, denn glaubwürdiger und authentischer kann Werbung kaum sein. Kein anderes Marketinginstrument bestimmt das Kaufverhalten so stark wie die Empfehlung durch einen Konsumenten”, erläutert Joachim Ramelow, Vorstand der Unternehmensberatung Marketing Partner, Wiesbaden.

Erhebungszeitraum: Januar 2009
Die smaboo AG mit Sitz in Zürich und Berlin ist eine Spezialagentur für Botschafter-Marketing und hat bereits Kampagnen für Kunden wie Microsoft, Langenscheidt oder auch Facebook realisiert. Mehr unter smaboo.de

Alice Mobilfunk jetzt auch ohne DSL-Anschluss

Die flotte Alice gibt es jetzt auf dem Handy auch unabhängig von einem DSL-Anschluss

Alice Alice startet in ein neues, attraktives Geschäftsfeld: Der Telekommunikationsanbieter bietet mit Alice Mobile ab sofort Mobilfunk auch unabhängig von einem DSL-Anschluss an.

Damit tritt Alice in direkte Konkurrenz zu den Mobilfunkdiscountern und anderen Mobilfunkanbietern in Deutschland. “Mit Alice Mobile sind wir bereits jetzt eines der am schnellsten wachsenden Mobilfunkangebote in Deutschland. Unser Angebot, von Alice zu Alice deutschlandweit für 0 Cent pro Minute zu telefonieren, ist besonders attraktiv vor allem für Familien”, sagt Michele Novelli, Direktor Consumer Market bei Alice, zum Start des neuen Angebotes. “Nun können endlich alle dieses Angebot nutzen – wie üblich zu den fairen und flexiblen Konditionen. So werden wir mit Alice neben unserer etablierten Position am Festnetzmarkt auch unsere Rolle im deutschen Mobilfunkmarkt ausbauen.”

Seit 2007 bietet Alice seinen Kunden zusätzlich zu einem Festnetz- oder DSL-Anschluss über die Option Mobile auch Mobilfunk in Zusammenarbeit mit O2 an. Über 605.000 Alice Kunden machen davon bereits Gebrauch – Tendenz steigend. Viele davon nutzen auch bereits das 30 MB Datenvolumen pro Monat, das Alice seinen Kunden seit Anfang des Jahres als erster Anbieter in Deutschland ohne Aufpreis für die mobile Internetnutzung zur Verfügung stellt. Mit dem neuen Angebot Alice Mobile können Nutzer unabhängig von ihrem DSL-Angebot für 15 Cent pro Minute in alle deutschen Mobilfunknetze sowie ins Festnetz telefonieren – ohne Grundgebühr, ohne Mindestvertragslaufzeit und ohne Mindestumsatz. Von Alice zu Alice telefonieren Alice Mobile Nutzer für 0 Cent pro Minute innerhalb Deutschlands. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Telefonate von Handy zu Handy oder vom Handy zum Festnetz geführt werden.

SMS kosten 15 Cent pro Stück. Und auch für die mobile Internetnutzung ist gesorgt, denn alle Alice Mobile Kunden erhalten monatlich 30 MB als zusätzliches Datenvolumen inklusive. Jedes weitere MB kostet 0,25 Euro. Für alle, die mehr surfen wollen, gibt es bei Bestellung der Option Mobile Internet zusätzlich 300 MB ab monatlich 6,90 Euro. Auch hier kostet jedes weitere MB 0,25 Euro.

Besonderes Highlight ist neben den kostenfreien Gesprächen von Alice zu Alice die Option Mobile Flat, Deutschlands günstigste Flatrate. Diese rechnet sich für alle, die mehr als 15 Minuten pro Woche ins Festnetz telefonieren. Wer die Option bucht, kann bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten die Flatrate zum Sparpreis von 9,90 Euro im Monat bestellen und so unbegrenzt vom Handy ins deutsche Festnetz telefonieren. Alle die flexibel bleiben möchten, erhalten die Option selbstverständlich auch ohne Mindestlaufzeit für 14,90 Euro monatlich. Passend zu den attraktiven Tarifen bietet Alice auch günstig Handys an. Bei Wahl der Option Alice Mobile plus Handy mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten gibt es bereits ab 9,90 Euro im Monat ein Smartphone zum Surfen im Internet dazu.

Weblink:
alice.de

The Netsize Guide 2009

Netsize veröffentlicht Netsize Guide 2009: “Mobile Society & Me, When Worlds Combine”

Netsize, der führende Anbieter für mobile Geschäfts- und Kommunikationslösungen veröffentlich seinen neuen Mobilbranchenbericht “The Netsize Guide 2009: Mobile Society & Me, when worlds combine” (Der Netsize Guide 2009: Die mobile Gesellschaft und ich – wenn sich Welten vereinen).

Der Netsize Guide 2009 gibt einen ausführlichen Überblick über die derzeitige Marktlage der Mobilbranche und ihre Entwicklungstendenzen. Der 360 Seiten umfassende Bericht enthält Analysen zu 10 Teilsektoren des Mobilfunkmarktes, Interviews mit 34 Spitzenmanagern führender Mobilunternehmen wie Nokia, Blyk, Microsoft, Visum, Zed u.a., eine globale Marktuntersuchung sowie eine mit Unterstützung von Informa Telecoms & Media erarbeitete statistische Erhebungen im Bereich des Mobilfunks aus 39 Ländern.

“Der diesjährige Netsize Guide ist von besonderer Bedeutung, denn er dient in Zeiten des Wandels als Wegweiser zum erfolgreichen Navigieren durch die herausfordernden Aufgaben, die vor uns liegen”, kommentiert Stanislas Chesnais, CEO und Vorsitzender von Netsize. “Mobilgeräte sind auf dem besten Weg, sich unter allen Medien und Kommunikationslösungen zum vorrangigsten Berührungspunkt zu entwickeln und die reale und die virtuelle Welt miteinander zu verschmelzen. Dieser Bericht soll dazu beitragen, die für eine erfolgreiche Beteiligung auf diesem neuen Markt erforderlichen Geschäftsmodelle und Strategien zu erkennen und entsprechend planen zu können.”

Aus Sicht eines Branchenkenners beschreibt der Netsize Guide 2009 die Strategien einer Reihe von weltweit führenden Mobilfunkunternehmen. Der Bericht gliedert sich in folgende drei Themenkomplexe: Unterhaltung ( soziales Netzwerken, Spiele, Musik, Video), Engagement (Werbung, Vertrieb, Kundenbeziehungsmanagement)und Entwicklung (Mobile 2.0, Internet, Verschmelzung zwischen virtueller und realer Welt). Neben den Kommentatoren teilen 34 Manager der obersten Führungsebene ihre Sichtweisen und Visionen bezüglich der Rolle der Mobilität mit dem Leser.

Netsize befragte 880 Manager und analysierte Trends in den Bereichen mobile Unterhaltung, mobiles Marketing, mobile Finanzdienste, Mobilität und die Geschäftswelt, sowie den Bereich Regulierung zum Datenschutz.

Der Befragung zufolge sind jeweils 52 Prozent, 31 Prozent und 54 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Bereiche Musik, soziales Netzwerken und das Geschäftsmodell des unbegrenzten Downloads die drei wesentlichen Einflussfaktoren für das Wachstum des mobilen Unterhaltungsmarkts bilden werden. Im Bereich des mobilen Marketing gaben 88 Prozent aller befragten Unternehmen, die mehr als 25 Prozent ihres Budgets für digitales Marketing ausgeben, an, auch 2009 und 2010 in mobiles Marketing investieren zu wollen – ein Indiz dafür, dass dieser Marktbereich sich aus der anfänglichen Testphase nun zu hohem Wachstum hin bewegt.

Ein Drittel des Netsize Guide gibt einen umfassenden Überblick über statistische Erhebungen im Bereich des Mobilfunks in 39 Ländern in West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika sowie im Asien-Pazifik-Raum. Es wird erwartet, dass die Einnahmen für 2008 im Bereich “Non Voice”- Telekommunikation die 200 Milliarden US-Dollar-Marke übersteigen werden. Mit 39 Prozent der Einnahmen im Asien-Pazifik-Raum, 25 Prozent in Europa und 19 Prozent in Nordamerika lässt sich erkennen, dass der Grossteil der Gesamteinnahmen den im Entstehen begriffenen Märkten zuzuordnen ist. In Hinblick auf die Leidenschaft für “Non-SMS”-Datendienste liegt Nordamerika jedoch trotz allem bei weitem vor Europa und ist mit 10 US-Dollar/Monat im Vergleich zu 5 US-Dollar/Monat weltweit führend.

Neu im Netsize Guide 2009 ist das Thema “Regulierung und Datenschutz”. Die Marktuntersuchung zeigte auf, dass Experten weltweit der Meinung sind, dass der mobile Datenschutz ein wesentliches Anliegen darstellt. So gelten der Schutz von Standortinformationen, eine verbesserte Kontrolle von Profilangaben und die Sicherung von Befugnissen als die drei wichtigsten Bereiche des Datenschutzes in einer mobilen 2.0.-Welt. Mit der Entwicklung des Mobilfunkmarkts wird auch die Forderung nach einer wirksamen Regulierung stärker. Obgleich Regulierungen für einen stabilen Dienstleistungsmarkt erforderlich sind, fühlen sich nur wenige Beteiligte in der Lage, die Implementierung diesbezüglicher Vorschriften und behördlicher Kontrollen zu beeinflussen. Der Bericht beleuchtet in diesem Zusammenhang auch neue Projekte von Regulierungsbehörden wie beispielsweise die Telekom-Regulierung der EU Kommission.

Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2002 wurde der Netsize Guide über 50. 000 Mal heruntergeladen, von der Printversion des Berichts wurden knapp 20.000 Kopien versandt.

Der Netsize Guide 2009 steht zum kostenfreien Download im PDF-Format zur Verfügung und kann alternativ als Druckausgabe zum Preis von 75,00 Euro einschliesslich MwSt. auf der Website netsize.com bestellt werden. Der Bericht ist zudem durch unsere Vertriebspartner in Frankreich (Geste, ACSEL), Deutschland (Mobile Zeitgeist), Ungarn (HVG), Niederlande (MEC), Rumänien (Comunic@tii Mobile), Schweden (Telekomidag), Grossbritannien (AIME, MDA, Mobile Entertainment, MEF) und den USA (mSearchGroove) erhältlich.

Der Netsize Guide 2009 wird im Rahmen des GSMA Mobile World Congress vorgestellt werden, der vom 16. bis 19. Februar in Barcelona stattfindet. Der Netsize-Stand befindet sich in Halle 2, Stand 2 B57.

o2 Germany – Viele Kunden koennen nicht mehr telefonieren

Um die Kunden flächendeckend mit Mobilfunk zu versorgen, nutzt o2 Germany mit Hilfe eines Roaming-Vertrages das Netz von T-Mobile. Nun kündigt o2 Germany das Roamingabkommen mit T-Mobile an immer mehr Standorten.

Im vergangenen Jahr kündigte o2 Germany das Roaming mit T-Mobile in ganz Schleswig-Holstein, obwohl o2 Germany keine annähernd so gute Versorgung wie T-Mobile bieten konnte. Im April dieses Jahres wurden weitere Stationen im östlichen Rhein-Main-Gebiet gekündigt.

Viele o2-Kunden beschweren sich, dass sie nun kein Netz mehr haben, wo sie vorher noch welches hatten. o2 Germany rät den betroffenen Kunden, sich an die Hotline zu wenden. Dort möchte man das mit Gutschriften wieder gut machen. (Quelle: ShortNews.de)