Fuer Maenner ist Muenchen angeblich die beste deutsche Stadt

München ist laut einer Studie des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ angeblich die „männerfreundlichste“ Stadt in ganz Deutschland. Hamburg kommt hingegen nur auf Platz 29

München ist die männerfreundlichste Stadt in ganz Deutschland. Das ist das Ergebnis einer Langzeit-Studie des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 9/2009, EVT 19.08.2009). Seit Mai 2005 hatte die Zeitschrift Monat für Monat die 50 größten deutschen Städte auf ihre Qualität in Sachen typisch männlicher Vorlieben und Interessen untersucht. In der Gesamtwertung errang die bayrische Hauptstadt mit 31,86 von 50 möglichen Punkten die beste Platzierung. Auf Rang zwei folgt Mainz mit 31,03 Punkten vor Münster (Westfalen) mit 30,65 Punkten. Ganz am Ende des Rankings finden sich Magdeburg (21,57) sowie Gelsenkirchen (20,17) und schließlich Chemnitz mit 19,92 Punkten. Kriterien der Beurteilung waren unter anderem kulturelle Vielfalt, Autofahrer-Freundlichkeit, kreative Atmosphäre und finanzielle Möglichkeiten sowie klimatische Bedingungen, Restaurant-Angebote und nicht zuletzt die Anzahl der weiblichen Einwohnerinnen. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) freut sich über den Sieg seiner Stadt in dem Männer-Wettbewerb, betont in „Men’s Health“ aber gleichzeitig, dass sich „bei uns auch Frauen wohlfühlen können“. Auch sonst passe in seiner Stadt Gegensätzliches gut zusammen: “ Ich persönlich liebe an München ganz besonders den Kontrast zwischen großstädtischem Lebensgefühl und den vielen dörflichen Situationen!“ Hier folgt das komplette Ranking der 50 größten deutschen Städte:

1. München 31,86 2. Mainz 31,03 3. Münster (Westfalen) 30,65 4. Bonn 30,61 5. Augsburg 29,46 6. Stuttgart 29,24 7. Düsseldorf 29,11 8. Freiburg (Breisgau) 29,05 9. Braunschweig 29,03 10. Karlsruhe 28,49 11. Hannover 27,97 12. Wiesbaden 27,95 13. Oberhausen 27,81 14. Berlin 27,73 15. Nürnberg 27,54 16. Kiel 27,38 17. Bielefeld 27,27 18. Bochum 27,00 19. Aachen 26,73 20. Leverkusen 26,68 21. Ludwigshafen (Rhein) 26,59 22. Leipzig 26,54 23. Köln 26,43 24. Mannheim 26,32 25. Krefeld 26,11 25. Wuppertal 26,11 27. Rostock 26,00 28. Kassel 25,97 29. Hamburg 25,95 30. Frankfurt (Main) 25,60 31. Mülheim (Ruhr) 25,49 32. Mönchengladbach 25,22 33. Herne 24,67 34. Oldenburg (Oldenburg) 24,49 35. Dresden 24,48 36. Lübeck 24,30 37. Erfurt 24,24 38. Hamm (Westfalen) 23,92 39. Solingen 23,72 40. Bremen 23,59 41. Essen 23,50 42. Osnabrück 23,38 43. Saarbrücken 22,83 44. Hagen 22,35 45. Dortmund 22,22 46. Halle (Saale) 21,95 47. Duisburg 21,80 48. Magdeburg 21,57 49. Gelsenkirchen 20,17 50. Chemnitz 19,92

Die Zahlen zeigen die durchschnittliche Punktzahl, die Deutschlands 50 größte Städte seit Mai 2005 erreicht haben. Für die jeweils beste von 50 Platzierungen gab es 50 Punkte, für die schlechteste 1 Punkt.

Grillen ist (angeblich) Maennersache

Sommerzeit ist Grillzeit – zumindest bei den deutschen Männern. Nur zwei Prozent verzichten ganz auf das Grillen – Gesundheit und guter Geschmack interessiert die Mehrheit beim Grillen nicht.

Nach einer Online-Umfrage des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 8/2009, EVT 15.07.2009) schmeißen 38 Prozent von ihnen bei schönem Wetter mindestens einmal pro Woche den Grill an. Weitere 20 Prozent bringen es auf dreimal im Monat, und 39 Prozent bruzzeln zumindest einmal monatlich im Freien. Nur 2 Prozent der insgesamt 1.183 Umfrageteilnehmer sagen, dass sie nie grillen. Und was legt der deutsche Mann am liebsten auf den heißen Rost? Die Antwort ist wenig überraschend: „Ganz klar: Fleisch!“, erklären 93 Prozent der Griller.

Grillen
Das Grillen, Barbecue, schweizerisch auch „grillieren“ genannt, ist eine Lieblingsbeschäftigung der Deutschen im Sommer. Foto: Siefken

Frauen haben am Grill nach Ansicht der männlichen Mehrheit nichts zu suchen. „Grillen ist Männersache“, sagen 43 Prozent der Umfrageteilnehmer. Weitere 13 Prozent lassen ihre Partnerin „nur zum Saubermachen“ an das Gerät, das im Übrigen für die große Mehrheit von 79 Prozent selbstverständlich mit Holzkohle befeuert werden muss. Vergleichsweise geringe 10 Prozent schwören dagegen auf die Gas-Variante, 9 Prozent bevorzugen einen Elektro-Grill, und nur 1 Prozent erhitzt das Fleisch am liebsten auf einem Lavastein.

Als große Grill-Experten oder gar Gourmets zeigen sich die Männer in der „Men’s Health“-Erhebung nicht. Auf die Frage, ob sie auch verkohltes Grillgut essen, antworten immerhin 58 Prozent: „Na ja, ich kratze das Gröbste runter und dann schmeckt das schon.“ Weitere 8 Prozent ignorieren die Gesundheitsgefahr und den schlechten Geschmack von angekokeltem Fleisch komplett und erklären: „Etwas mehr Soße drauf und runter damit.“ Guten Appetit.

Reisevorbereitung im Internet

Die Urlaubszeit steht vor der Tür und viele Deutsche fahren auch dieses Jahr im Sommer wieder in den Urlaub. Immer mehr Deutsche bereiten die schönste Zeit des Jahres im Internet vor, so die Branchenverbände BITKOM und Verband Internet Reisevertrieb.

Eine der beliebtesten Informationsquellen für 84 Prozent der Internetnutzer: die Webseite des jeweiligen Hotels. Bei der Beschreibung der Hotels wird aber oft getrickst. Deshalb empfiehlt COMPUTERBILD zusätzlich einen „Blick von oben“: So lässt sich beispielsweise mit Google Maps anhand von Satellitenfotos überprüfen, ob die Unterkunft tatsächlich wie beschrieben „strandnah“ gelegen ist. Auch offizielle Fotos sind häufig geschönt oder veraltet. Aufschlussreicher und meist aktueller sind deshalb Fotos von Urlaubern selbst. Die finden sich etwa bei Holidaycheck.de, dort haben viele Nutzer ihren Berichten eigene Bilder hinzugefügt. Gute Adressen sind auch die Fotoplattform Flickr.de oder die Google-Bildersuche: Per Suchfunktion lassen sich zu fast jedem Hotel weltweit zahlreiche Fotos und Kurzkommentare aufspüren.

Wer eine Auswahl passender Unterkünfte für das gewählte Urlaubsziel und den eigenen Geldbeutel finden will, sollte auf Hotelbuchungsportalen recherchieren – beispielsweise bei Hrs.de oder Hotel.de. Einen übergreifenden Preisvergleich, auch mit englischsprachigen Buchungsseiten, liefert die Hotelpreissuchmaschine Trivago.de. Wer seine Hotel-Favoriten zusammengestellt hat, findet Bewertungen und Meinungen anderer Reisender auf Hotelbewertungsportalen. Tripadvisor.de oder Holidaycheck.de sind dafür gute Adressen. Dabei gilt: Je mehr Bewertungen ein Hotel hat, desto aussagekräftiger ist die Gesamtnote, die es von den Urlaubern bekommen hat.

Auch bei Flügen lässt sich viel Geld sparen. Den besten Preisvergleich liefern Swoodoo.de und Idealo.de. Hier werden die Angebote der Fluglinien und von Internet-Reisebüros miteinander verglichen – die Ersparnis gegenüber den Durchschnittspreisen im Internet beträgt bei einzelnen Strecken bis zu 38 Prozent.

Selbst wenn die Vorbereitung perfekt war, ganz ausschließen lässt sich ein Urlaubsflop nie. Wer deshalb beim Veranstalter reklamieren will, muss schon vor Ort tätig werden. COMPUTERBILD-Tipp: Die Mängel bei der Reiseleitung und möglichst vor Zeugen beanstanden und per Unterschrift bestätigen lassen. Falls sie dann nicht oder erst spät behoben werden, kann der Kunde später beim Reiseveranstalter reklamieren. Wichtig: Die Reklamation muss dem Veranstalter innerhalb eines Monats nach der Rückkehr vorliegen.

Die kommende COMPUTERBILD-Ausgabe liefert weitere Tipps rund um Kritik und Reklamation nach dem Urlaub (Ausgabe 14, ab Montag, 22. Juni, im Handel).