Vodafone Ein-Marken-Strategie stellt Kunden in Mittelpunkt

Mit einem völlig neuen Markenverständnis schreibt Vodafone künftig ein neues Kapitel der erfolgreichen Unternehmensgeschichte. Der nahezu abgeschlossenen Integration von Vodafone und Arcor und einer einheitlichen Organisation und Struktur folgt konsequent der einheitliche Außenauftritt mit einer Marke gegenüber Kunden und Partnern.

Damit legt Vodafone Deutschland die Basis für weiteres Wachstum und schafft die Voraussetzung, das beste Kommunikationsunternehmen Deutschlands zu werden. Das neue Markenverständnis stellt den Kunden und seine individuellen Wünsche in den Mittelpunkt. Die Kunden werden zu Helden des Alltags. Unterstützt wird die Ein-Marken-Strategie von einer Kampagne, die mit der Zielgruppe “Generation Upload” neue Maßstäbe setzt: angesprochen werden Vodafone-Kunden, die ihr Leben mit den Möglichkeiten der digitalen Kommunikation selbst aktiv und kreativ gestalten. Der neue Slogan “Es ist deine Zeit” ist die Verschmelzung der beiden Markenversprechen von Vodafone und Arcor und symbolisiert das künftige Markenverständnis nach außen.

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Vodafone Unternehmenszentrale in Düsseldorf – Foto: Vodafone

Fritz Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung Vodafone Deutschland und Vorstandsvorsitzender Arcor AG: “Unsere Dienste und Leistungen wachsen zu einem konvergenten und attraktiven Produktangebot aus einer Hand zusammen und schaffen so Mehrwert. Vodafone-Kunden werden gänzlich unabhängig von Zeit und Ort und gestalten ihr Leben mit den Möglichkeiten der digitalen Kommunikation aktiv und kreativ – egal welchen Alters.”

Als integrierter Kommunikationskonzern bietet Vodafone Services aus einer Hand: Mobilfunk, Festnetz, Datendienste, Breitband-Internet. Kunden finden jetzt sämtliche digitalen Kommunikationsbedürfnisse durch die Marke Vodafone abgedeckt und bekommen mehr Service und schnellere Beratung.

Joussen sieht darum auch den richtigen Zeitpunkt gekommen, den “Reset”-Knopf für die Marke zu drücken: “Wir haben die einmalige Chance, uns neu zu erfinden. Aus der Verschmelzung von Arcor ‘alt’ und Vodafone ‘alt’ entsteht ein völlig neues Markenversprechen gegenüber dem Kunden.” Damit werde Vodafone wettbewerbsfähiger und die Marke Vodafone zur Mehr-Wert-Marke. 17 Jahre nach dem Start des Mobilfunks in Deutschland ist der Zeitpunkt für echten Wettbewerb in allen Segmenten der Telekommunikation gekommen, also auch beim Festnetz und DSL. Dieser Wettbewerb ist gut für die Kunden und für das Land, weil er zu mehr Innovationen und zu mehr Investitionen führt.

“Es ist deine Zeit” lautet der aktuelle Werbeslogan der neuen Vodafone-Kampagne, der dazu auffordert, die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten im Vodafone-Netz im Sinne des Web 2.0 zu nutzen. Die neue Kampagne zielt auf die so genannte Generation Upload. Das sind jene Menschen, die ihr Leben mit den Möglichkeiten der digitalen Kommunikation selbst aktiv und kreativ gestalten und so zu Helden des Alltags werden.

Am 11. Juli startet bundesweit der TV-Spot. Die Kampagne ist auch im Kino, in Zeitungsbeilegern und auf Riesenpostern an Bahnhöfen und Flughäfen zu sehen. Vodafone nutzt außerdem zahlreiche Social-Media-Kanäle wie beispielsweise Facebook, Youtube, StudiVZ oder MySpace. Seit Anfang Juli betreibt Vodafone darüber hinaus ein eigenes Corporate Blog, das von Mitabeitern des Unternehmens gestaltet und geschrieben wird.

Ueber 85 Millionen SMS bei T-Moblile versendet

Die Kunden des Mobilfunk Netz Betreibers T-Mobile haben das Angebot mit dem kostenlosen SMS-Versand offenbar stark in Anspruch genommen. T-Mobile wollte sich mit dieser Aktion für den kürzlichen Ausfall des Handynetzes entschuldigen.

“Unsere Aktion, am Sonntag kostenlos SMS zu versenden, hat enormen Anklang bei unseren Kunden gefunden”, teilte Georg Pölzl, Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland mit.

Mit mehr als 85 Millionen SMS wurde eine neue Rekordsumme von Kurznachrichten über das Netz von T-Mobile verschickt – sogar deutlich mehr als zu Weihnachten und Sylvester, die sonst die Tage mit der stärksten Nutzung darstellen. “Wir freuen uns, dass unsere Kunden unsere Geste so gut angenommen haben”, so Georg Pölzl.

Handynetz-Ausfall und T-Mobile-Reaktion

Nach dem bescheidenen Krisenmanagement geht der Marktführer T-Mobile holprig in die Offensive. Noch ist unklar, wo der Fehler lag und wer ihn verschuldete – eine Entschädigung schließt der Konzern aber schon einmal aus.

Das mag durch die Geschäftsbedingungen gedeckt sein, doch ein wenig Kulanz hätte der Kundenbindung nicht geschadet. So lautet die Botschaft aber: Sie konnten stundenlang nicht telefonieren – ihr Problem! Und die “Geste” mit Frei-SMS am Sonntag gerät auch eher schlaff und klingt nach Planwirtschaft: Man hat am Sonntag vielleicht niemandem etwas zu sagen, darf das dafür aber umsonst tun. (Mitteldeutsche Zeitung)

T-Offline bei T-Mobile – Handynetz ausser Betrieb

Ein Softwarefehler legte Gestern den Mobilfunk Betreiber T-Mobile lahm. Der Ausfall hatte etwa gegen 16 Uhr begonnen. Betroffen von der mehrstündigen Störung war sowohl der Sprachdienst als auch der SMS-Verkehr, wie ein Telekom-Sprecher sagte.

Ein Softwarefehler im sogenannten Home Location Register (HLR) war für den bundesweiten Ausfall im Mobilfunknetz von T-Mobile am Dienstag verantwortlich. Betroffen von dem Ausfall waren knapp 40 Millionen Kunden. Die Service-Hotline von T-Mobile war ebenfalls komplett ausser Betrieb, weil tausende wütende Kunden gleichzeitig dort angerufen haben. Mittlerweile soll der Fehler im Netz von T-Mobile wieder behoben sein und das geliebte iPhone, was in Deutschland nur mit einer SIM-Karte von T-Mobile funktioniert, kann auch wieder verwendet werden.

Beim Mobilfunk Konkurrenten Vodafone D2 kam es hingegen zu keinen Ausfällen. “Bei uns läuft alles im grünen Bereich”, sagte ein Sprecher Gestern zu der Presse. Das Problem war allerdings, dass Vodafone Kunden auch nicht mehr mit T-Mobile telefonieren konnten. Was hat man nur früher gemacht, als es noch kein Handy gab?

Preisgrenzen fuer SMS-Versand im Ausland

Der Hightech-Verband BITKOM hat die von der EU geplanten Preisgrenzen für den SMS-Versand im Ausland scharf kritisiert. Über den Gesetzentwurf soll morgen im EU-Parlament abgestimmt werden.

Anschließend muss noch der EU-Ministerrat zustimmen. Vorgesehen ist ein Preislimit von 13 Cent je SMS inklusive Mehrwertsteuer. “Das ist weniger als der typische Preis im Inland von 19 Cent”, gibt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer zu bedenken. Die Nutzung eines Fremdnetzes im Ausland könne aber logischerweise nicht billiger sein als der gleiche Service im Inland. “Offenkundig will die EU testen, wie weit sie die Unternehmen mit Preisdiktaten belasten kann.”

“Damit werden den Unternehmen Mittel entzogen, die anschließend für Investitionen in Netzausbau und -qualität fehlen”, so Scheer weiter. “Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise sollte die Politik Zukunftstechnologien unterstützen und nicht bremsen.” Schon heute sind die Netzinvestitionen in Deutschland pro Einwohner nur noch halb so hoch wie in den USA oder Japan. Mittelfristig müssen 40 bis 50 Milliarden Euro aufgebracht werden, um die Super-Breitbandnetze der Zukunft aufbauen zu können. Prof. Scheer: “Um international Schritt zu halten, brauchen wir diese Investitionen in Infrastrukturen.”

Der BITKOM kritisiert auch den EU-Vorstoß, die bereits beschlossenen Preisobergrenzen für Handy-Gespräche im Ausland weiter zu senken. Über diese Pläne wird ebenfalls im Europäischen Parlament abgestimmt. “Den 2007 gefundenen Konsens zu Handytarifen sollte die EU nicht einfach aufkündigen”, so Scheer. Derzeit dürfen abgehende Gespräche im Ausland bis zu 55 Cent inklusive Steuern kosten, ankommende Telefonate maximal 26 Cent. Bereits fest vorgesehen ist eine weitere Senkung auf 51 und 23 Cent im August 2009. “Damit ist ein Höchstmaß an Eingriffen bereits erreicht”, kritisierte der BITKOM-Präsident. “Weitere Zwangstarife sind auch deshalb unnötig, weil bereits vor der EU-Regulierung die Roaming-Preise massiv gesunken sind.” Viele Mobilfunk-Anbieter hätten günstige Auslandstarife für Urlauber und Geschäftsleute im Programm. “Die massiven Interventionen der EU in den funktionierenden Markt schießen übers Ziel hinaus.”