Mobiles Internet und Daten-Flatrates

Mobiles Internet – Zunehmend günstige Angebote in allen Netzen – Verbraucher sollten auf Geschwindigkeitsdrosselung achten

War das mobile Internet vor einiger Zeit noch hauptsächlich etwas für Geschäftsleute, gewinnt es heute auch für Privatanwender zunehmend an Bedeutung. Das liegt vor allem daran, dass das Surfen unterwegs immer preiswerter wird – viele Flatrates gibt es bereits für unter 20 Euro pro Monat. Auch Marc Kessler vom Onlinemagazin teltarif.de zieht eine positive Bilanz: “Die Angebote zur Nutzung des mobilen Internets werden immer kundenfreundlicher. Besonders im Bereich der Daten-Flatrates hat sich viel getan: Verbraucher können heute in jedem Netz günstige Angebote mit einer Mindestlaufzeit von lediglich einem Monat buchen.”

Sowohl die theoretisch verfügbaren als auch die realen Datenübertragungsraten unterscheiden sich zum Teil deutlich von Anbieter zu Anbieter. Aktuell haben T-Mobile, Vodafone und o2 bei der maximal möglichen Datenübertragungsrate mit HSDPA und 7,2 Megabit pro Sekunde die Nase vorne. Noch wichtiger für den Kunden ist aber, welche Datenübertragungsraten dort verfügbar sind, wo er am häufigsten mobil surft. teltarif.de empfiehlt hier vor dem Abschluss eines längerfristigen Vertrages, die real verfügbaren Datenübertragungsraten mit einer Prepaid-SIM-Karte oder der Mobilfunkkarte eines Bekannten zu testen. Bei den Auswahlkriterien weist Marc Kessler auch auf das Phänomen der Datendrosselung hin: “Zwar können Verbraucher innerhalb ihrer Flatrate unbegrenzt viel surfen, jedoch wird die Geschwindigkeit nach einem bestimmten Datenverbrauch vom Anbieter deutlich gedrosselt – was beispielsweise das Anschauen von Videos unmöglich macht.” Wer unterwegs mit dem Laptop oft Videos, Fotos oder größere Dokumente herunterlädt, benötigt daher eine mobile Daten-Flatrate mit der zurzeit höchsten Drosselungsgrenze von fünf Gigabyte.

Außerdem muss bei der Buchung eines Laufzeitvertrages dem Kleingedruckten besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden: “Oft gilt die beworbene Grundgebühr nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums – danach fällt bei vielen Anbietern eine Preissteigerung von bis zu 10 Euro pro Monat an”, so Kessler abschließend. Mehr über die günstigen Daten-Flatrates gibt es unter: teltarif.de

Desktop anzeigen bei Windows 7

Wo befindet sich bei Windows 7 die Schaltfläche “Desktop anzeigen”?

Bei Windows Vista Teil gab es in der Schnellstartleiste eine Schaltfläche “Desktop anzeigen”. Wer auf Windows 7 umgestiegen ist und die Funktion “Desktop anzeigen” sucht, wird sie erstmal nicht finden, denn sie befindet sich ziemlich versteckt – und zwar ganz rechts in der Taskleiste von Windows 7 gibt es neben der Uhr ein schmaler Streifen. Wenn man den anklickt, gelangt man zum Desktop.

Desktop anzeigen bei Windows 7
Desktop anzeigen bei Windows 7

Neue Wurm-Variante Spybot.AKB

Die PandaLabs, das Anti-Malware-Labor von Panda Security, haben eine neue Wurm-Variante entdeckt: Spybot.AKB verbreitet sich via E-Mail und über Online-Datentauschbörsen und tarnt sich als Einladung zu sozialen Netzwerken wie Twitter, Google Buzz und Hi5 oder als Nachricht der Firmen Amazon, Hallmark und Google.

Der seltene Schädlingstyp installiert nach dem Öffnen einer Datei Browser-Erweiterungen in Firefox und Google Chrome. Diese scheinbar harmlosen Programme, die zum Beispiel “Firefox Security 2.0” heißen, leiten bei bestimmten Suchanfragen auf schädliche Webseiten um. Spybot.AKB verringert außerdem die Sicherheitsstufe infizierter Computer, setzt sich in der Windows Firewall selbst auf die Liste autorisierter Programme und deaktiviert die Windows-Funktionen für die Erstellung des Ereignisprotokolls und die Kontrolle der Benutzerkonten.

Wer in diesen Tagen darüber nachdenkt, sich Twitter, Google Buzz und ähnlichen sozialen Netzwerken anzuschließen, sollten Sie sich keinesfalls von einer E-Mail-Einladung dazu überreden lassen: Online-Kriminelle verschicken aktuell originalgetreue Einladungen via E-Mail, deren Links einen besonders seltenen, aber äußerst raffinierten Wurm namens Spybot.AKB verbreiten. Er installiert eine Erweiterung in den Internet-Browsern Firefox und Google Chrome, die spezielle Suchanfragen abfängt und die Benutzer auf schädliche Webseiten umleitet.

Die infizierten Mails haben im Betreff zum Beispiel “Your friend invited you to Twitter!”, “Jessica would like to be your friend on Hi5” oder “Thank you from Google”. Raffinierter Weise enthalten sie aber nicht nur das Logo des betreffenden Sozialen Netzwerks, sondern auch mehrere Links zur Original-Webseite von Twitter, Google Buzz etc. Der Anwender wähnt sich dadurch in Sicherheit und führt die Anmeldung aus. Diese erfordert aber, die angehängte Zip-Datei “Invitation Card” zu öffnen. Darin steckt eine EXE-Datei, die zunächst als JPEG-Bild erscheint und erst am Ende des Dateinamens nach etlichen Leerzeichen anhand der Endung .exe als ausführbare und damit potenziell gefährliche Datei erkannt werden kann. Sie installiert falsche Browser-Erweiterungen, die der Wurm nutzt, um bei Suchanfragen mit bestimmten Begriffen auf schädliche Seiten weiterzuleiten. Panda Security hat auf Pandalabs.com die umfangreiche Liste dieser Suchbegriffe zusammengetragen.

Neben dem Weg über E-Mail nutzt der Wurm auch bekannte Online-Tauschbörsen wie zum Beispiel ICQ, eMule, Bearshare oder Morpheus. Hier verbreitet sich der Wurm, indem er sich unter verschiedenen Datei-Namen in die jeweiligen Downloadverzeichnisse der einzelnen Portal-Programme kopiert. Meist tarnt er sich mit den Namen gängiger Software wie etwa Adobe Photoshop oder Windows 7, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Bei Ausführung der Datei installiert sie genau wie der E-Mail-Anhang die Browser-Erweiterung. Die Liste der betroffenen Tauschbörsen und aller möglichen Dateinamen ist ebenfalls auf Pandalabs.com einzusehen.

Mac Magazin fuer Einsteiger

Ob Macbook, iPod, iPhone oder künftig wohl auch das iPad – die Produkte aus dem Hause Apple finden reißenden Absatz.

mymac Und gerade Anwender, die wenig mit Technik anfangen können, zieht es zu Macs, denn sie sind einfach zu bedienen, laufen stabil und Anwender müssen sich nicht mit Viren oder anderen Schadprogrammen herumärgern. Gerade an diese Zielgruppe der wenig technikaffinen Anwender richtet sich “mymac” – das Magazin für Mac-Einsteiger. Die neue Heft-Reihe der Medienmarke Macwelt (IDG Magazine Media GmbH) ist ab dem 26. Februar im Handel und erscheint in einer Startauflage von 40.000 Exemplaren. Pro Jahr sind vier Ausgaben geplant. Der Copy-Preis beträgt 5,90 Euro.

“‘mymac’ ist für alle gedacht, die ihren Mac vor allem für Office, Internet, Musik und Fotos verwenden und ihn mehr als Spaß- denn als Arbeitswerkzeug verstehen”, so “Macwelt”-Chefredakteur Sebastian Hirsch. “Mit einem modernen Layout und spannend aufgemachten Inhalten bietet unser neues Magazin eine unterhaltsame Plattform für eine junge Zielgruppe.”

In der ersten, rund 100 Seiten starken Ausgabe widmet sich “mymac” unter anderem ausführlich dem jüngsten Coup aus dem Hause Apple: dem iPad. Der vor wenigen Wochen vorgestellte Tablet-PC bringt reichlich Innovationen und glänzt mit einem durchaus attraktiven Preis. Die Experten der “Macwelt” haben alles zusammengetragen, was Anwender über das mit großer Spannung erwartete Gerät wissen müssen.

Jeder Ausgabe von “mymac” ist darüber hinaus eine Heft-CD beigefügt mit den besten Free- und Shareware-Programmen für den Mac – übersichtlich nach Themen sortiert. Zu den Highlights der ersten “mymac”-Heft-CD gehört unter anderem die Software Openoffice.org mit dem sich auch MS-Office-Dokumente bearbeiten lassen. Wer auch Windows-Software nutzen will, sollte unbedingt einen Blick auf die kostenlose Virtualisierungssoftware Virtual Box werfen, die die Installation von PC-Systemen erlaubt und ebenfalls auf dem Datenträger enthalten ist.

Psychologie: Frauen interessieren staerker fuer Krimis als Maenner

Nach einer Statistik des Buchhandels haben im Jahr 2008 55 Prozent der deutschen Frauen mindestens einen Kriminalroman gelesen, gegenüber nur 44 Prozent der Männer.

Ihr Krimikonsum, so berichtet das Magazin GEO in seiner März-Ausgabe, dient den Leserinnen nicht bloß zur Entspannung.

Doch Grund für Ehemänner, sich vor rachsüchtigen Gattinnen zu fürchten, die sich in Romanen Anregung besorgen, besteht kaum. Den Rat holen Frauen vor allem zum Selbstschutz ein. Das belegt eine psychologische Studie der University of Illinois. “Wir wissen”, sagt die Ko-Autorin Amanda Vicary, “dass Frauen sich mehr vor Gewalttaten fürchten als Männer, obwohl sie seltener Opfer sind.” In Romanen und TV-Sendungen suchen sie nach Tipps, wie eine Notsituation zu überleben wäre.

Dumm nur, dass dieses Wissen nicht beruhigt: Je mehr Frauen über Verbrechen lesen, desto größer ist ihre Angst. Daraus kann ein Teufelskreis entstehen: Sie konsumieren noch mehr Krimis als zuvor.

Actionfilme ohne Alltagsbezug lassen Frauen dagegen kalt. Darin leben vorrangig Männer ihre Fantasien aus. Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 140 Seiten, kostet 6,30 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.