Shuttle Mini-PC Nettop mit SUSE Linux Betriebssystem

Stromsparender Nettop – Mini PC mit Zweikernprozessor harmoniert mit Open-Source-Betriebssystem Linux auf geringem Raum

Die Shuttle Inc., Marktführer im Mini-PC-Bereich und Hersteller von Multi-Form-Factor-Lösungen, erweitert ihr Portfolio an Mini-PCs mit Open-Source-Betriebssystem. Jüngster Spross ist das X270V Komplettsystem auf Basis des Shuttle Barebone X27D.

Shuttle Mini PC Nettop Wie bereits bei früheren Shuttle Mini-PCs mit vorinstalliertem Linux Betriebssystem kommt beim X270V openSUSE Linux zum Einsatz – aktuell in Version 11. Alle PC-Funktionen sind nach dem ersten Start und in wenigen Schritten konfiguriert und dann sofort nutzbar. Die Erweiterung mit Programmpaketen ist per 1-Click-Installation auf der openSUSE-Website jederzeit möglich. So kann die Ausstattung auch auf individuellste Bedürfnisse angepasst werden.

“Die ressourcenschonenden Anforderungen von Linux sind für Nettops ideal”, sagt Tom Seiffert, Head of Marketing & PR der Shuttle Computer Handels GmbH.

Der nur wenige Liter fassende Winzling beherbergt in seinem Gehäuse mit hochglänzender, schwarzlackierter Oberfläche vor allem energieeffiziente Komponenten aus dem mobilen Bereich. Als Antrieb dient eine Intel Atom 330 CPU mit zwei Kernen, die beide mit je 1,6 GHz arbeiten. Bis zu 2 GB DDR2-Speicher bieten jederzeit ausreichend Spielraum.

Das X270V verfügt mit schnellem Gigabit-Netzwerk, 6-Kanal-Audio, PS/2-Buchsen, serieller Schnittstelle, 6x USB und zwei Monitoranschlüssen über jede Menge Möglichkeiten zur Erweiterung.

Das Shuttle X270V Komplettsystem ist ab sofort im Handel oder über den Shuttle Systems Configurator erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung von Shuttle beginnt bei 355,- Euro (inkl. 19% MwSt.). Der Shuttle Systems Configurator ist über shuttle.eu/systems erreichbar. Bezugsquellen können über den “Shuttle StoreLocator” shuttle.eu/buy abgefragt werden.

Wie IT-Hersteller, Computer-Haendler und Dienstleister tricksen

Plant man die Anschaffung eines neuen Rechners oder eines anderen High-Tech-Gerätes, wird man in der Werbung mit unzähligen technischen Details überschüttet. In manchen Fällen dienen diese nicht der Information, sondern sollen unschöne Produkteigenschaften verbergen.

Bei welchen Werbeversprechen man stutzig werden sollte, steht in der aktuellen Ausgabe 8/09 des Computermagazins c’t.

Nur wenn der Käufer bei dem Berg an Daten, Abkürzungen und vermeintlichen Fachbegriffen weiß, worauf er zu achten hat, kann er falsche Werbeversprechen erkennen. “Wer auf dem jeweiligen Sachgebiet kein Experte ist, kann aus Technik-Kauderwelsch, Marketing-Kunstbegriffen oder Fantasiewörtern die tatsächlichen Produkteigenschaften kaum herausfiltern”, stellt c’t-Redakteur Christof Windeck klar, der in seinem Report über 100 Fallen anführt.

Einer dieser verwirrenden und oft in der Werbung benutzten Begriffe ist das Kürzel HD. Das soll für hohe Audio- und Videoqualität stehen. Daher bezeichnen Hersteller ihre Billig-Rechner gerne als HD-Video-tauglich, obwohl diese bloß einen unverschlüsselten 720p-Videotrailer abspielen können. Die Wiedergabe von Full-HD-Material oder einer Blu-ray Disc gelingt mit solchen Rechnern hingegen meist nicht.

Ähnlich unklare Aussagen über Produkteigenschaften gibt es auch bei Telekommunikationsdienstleistungen. Internetprovider stellen vor die beworbene Datenrate die Wörter “bis zu” und sagen somit nichts über die endgültige Geschwindigkeit beim Kunden aus. Speicherkarten- und Druckerhersteller machen von dieser Einschränkung ebenfalls häufig Gebrauch. Gerade Tintenpatronen und Toner, die dem Drucker schon beim Kauf beiliegen, sind in der Kapazität meist stark beschränkt. Deshalb zeigt der c’t-Report, wonach man beim Kauf gezielt fragen sollte. Nur so kann man sich vor Enttäuschungen schützen.

Mini PC – Shuttle XPC H7 4500H mit DVB-S-Empfang

Neuer Mini PC mit DVB-S-Empfang – Digitales Satellitenfernsehen direkt in Media-Center-Oberfläche von Windows Vista integriert

Mini PC shuttle xpc h7 4500h Die Shuttle Inc., Marktführer im Mini-PC-Bereich und Hersteller von Multi-Form-Factor-Lösungen, gibt den Verkaufsstart des neuen XPC Komplettsystems H7 4500H mit DVB-S-Empfang bekannt. Entgegen bisherigen, proprietären Lösungen, ist der Empfang von digitalem Satellitenfernsehen nun komfortabel und zuverlässig in die Media-Center-Oberfläche integriert worden.

Alle Komfortfunktionen, die bisher nur DVB-T und dem analogen Kabelfernsehen vorbehalten waren, lassen sich jetzt auch mit DVB-S im Windows Media Center verwenden. Timeshifting (Pause-Taste für laufende Sendungen), EPG (Elektronische Programmzeitschrift) und die Programmierung von aufzuzeichnenden Sendungen ist vom Sofa aus kinderleicht per Fernbedienung steuerbar.

“Microsoft stellt diese Weiterentwicklung der Media-Center-Oberfläche durch das neue Windows Media Center TV Pack für Windows Vista bereit”, sagt Tom Seiffert, Head of Marketing & PR der Shuttle Computer Handels GmbH. “Auf Basis des XPC Barebone SG45H7 entstand so eine Komplettlösung, die sehr hohe Ansprüche an Funktionsumfang, Bildqualität und Formatvielfalt erfüllt.”

Zusätzlich lässt sich jederzeit auf DVDs, CDs, MP3s, Digitalfotos oder auch vorhandene Aufzeichnungen zurückgreifen. Auf Wunsch kann das H7 4500H Komplettsystem auch mit einem Blu-ray-Laufwerk zur Wiedergabe von hochauflösenden Inhalten ausgestattet werden.

Die Anschlüsse des mit nur 32,6 x 20,8 x 19 cm (TBH) sehr kompakten Komplettsystems umfassen untem anderen HDMI, SPDIF, eSATA, FireWire und 6x USB. Das Shuttle XPC H7 4500H Komplettsystem ist ab sofort im Handel oder über den Shuttle Systems Configurator erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung von Shuttle beginnt bei 898,- Euro (inkl. 19% MwSt.).

Urteil gegen GEZ-Gebuehren auf Computer

Rund eineinhalb Jahre nach Einführung von Rundfunkgebühren auf so genannte “neuartige Empfangsgeräte” wie Computer und UMTS-Handys zeigt sich, dass diese unter großem Protest der Industrie- und Handelkammern (IHK) eingeführte Gebühr auch bei deutschen Gerichten auf wenig Gegenliebe stößt.

Erst vor wenigen Tagen hatte das Verwaltungsgericht in Braunschweig entschieden, dass für einen zu Hause beruflich genutzten PC keine zusätzlichen Rundfunkgebühren anfallen, wenn bereits andere Rundfunkgeräte angemeldet sind.

In einem heute veröffentlichten Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz (Az.: 1 K 496/08.KO) trafen die Richter eine noch weitergehende Entscheidung zu Lasten der neuen PC-Gebühr: Der betroffene Rechtsanwalt muss demnach für seinen beruflich genutzten Computer mit Internetanschluss keine Rundfunkgebühr zahlen, obwohl er damit Sendungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten theoretisch empfangen könne. Nach Auffassung des Gerichts rechtfertige dies nicht automatisch die Gebührenerhebung. Im Gegenteil werde der Computer typischerweise nicht genutzt, um Radio zu hören, wenn dieser in Geschäftsräumen oder einer Kanzlei stehe. Das Gericht ließ die Berufung zum Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz zu.

“Und wieder eine Niederlage für die ungerechten GEZ-Gebühren”, so Marcus Lippold, Pressereferent der IHK Offenbach. “Dass die Rundfunkgebühren für PCs juristisch auf wackligem Boden stehen, wurde jetzt erneut gezeigt. Gerade die hessischen IHKs freut das besonders. Wir sind von Anbeginn gemeinsam engagiert gegen die PC-Gebühr  vorgegangen.” In Einklang mit den Kollegen der hessischen IHKs fordert er: “Die PC-Gebühr  muss weg. Generell ist es an der Zeit, die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien neu zu ordnen.” Die IHKs haben dazu einen viel beachtete Vorschläge erarbeitet, jetzt müsse die Politik handeln.

Die Offenbacher IHK rät allen Betroffen in vergleichbaren Fällen, unter Hinweis auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz (Az.: 1 K 496/08.KO) oder das Urteil des Verwaltungsgerichts Braunschweig (Az. 4 A 149/07) die Zahlungen an die GEZ zu überprüfen, zu stoppen und im Falle eines Gebührenbescheids Widerspruch einzulegen.

Kauf von Billig-PCs unter 200 Euro

Die Preise für PCs befinden sich im freien Fall. Seit Kurzem sind sogar Modelle für weniger als 200 Euro im Handel erhältlich. Doch was leisten Super-Billig-PCs und wo liegen ihre Schwachstellen? Die PC-WELT ist in ihrer neuen Ausgabe (Heft 8/2008, EVT 4. Juli) dieser Frage nachgegangen und hat fünf Rechner zwischen 160 und 200 Euro auf den Prüfstand gestellt.

“Prinzipiell kann der Anwender schon für weniger als 200 Euro einen kräftigen Rechner bekommen, der für Büroanwendungen sowie für Schule und Studium leistungsfähig genug ist”, erklärt PC-WELT-Experte Christian Helmiss. “Auch für das Heimkino sind die meisten Geräte gut geeignet. Für aktuelle 3D-Spiele und das Decodieren von hoch aufgelöstem Videomaterial sind Schnäppchen-PCs allerdings definitiv zu schwach.”

Beim Kauf von Billig-Computern sind einige Details zu beachten. Da bei PCs unter 200 Euro die Hersteller knapp kalkulieren, kommen die Rechner ohne Betriebssystem, Maus und Tastatur daher. Dies muss bei der Preiskalkulation mitberücksichtigt werden. Auch bei den Komponenten wird oft kräftig gespart. Wichtig ist zum Beispiel, dass das Netzteil mehr als 300 Watt leistet. PCs mit 250-Watt-Modellen lassen sich nur schlecht aufrüsten. Zudem sollten mindestens drei freie Kartensteckplätze etwa für eine zusätzliche 3D-Grafikkarte oder ein WLAN-Modul sowie mindestens 512 Megabyte Arbeitsspeicher für Windows XP verfügbar sein. Für ein flüssig laufendes Windows Vista sind mindestens 1.024 Megabyte Speicher notwendig. Vorsicht gilt auch bei der Festplattenausstattung: Bei Sparangeboten werden oft 40 Gigabyte-Modelle verbaut, da stößt man schnell an die Kapazitätsgrenze. Besser ist es, auf eine nahezu gleich teure 80 Gigabyte-Festplatte zurückzugreifen.

PC-WELT-Tipp: Wer einen besonders preiswerten und zugleich leisen und sparsamen PC sucht, sollte einen Blick auf den One System Sempron 64 LE-1100 für etwa 160 Euro werfen one.de. Dieses Modell ist als elektronische Schreibmaschine, Zweit- oder Ersatzrechner, Schüler-PC sowie zum Surfen und DVDs schauen sehr gut geeignet.