Live auf der CeBIT – Next level 3D

Die Kinobranche darf sich freuen: Über 143 Millionen Zuschauer strömten 2009 in die deutschen Filmtheater – 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Als Hauptgrund für diesen Erfolg nennen Experten die Zugkraft digitaler 3D-Erfolge wie Ice Age 3 oder Avatar.

Neben den Lichtspielhäusern erobern dreidimensionale Bilder zunehmend auch andere Wirtschaftszweige – von der Automobilindustrie über die Architektur bis zur Medizintechnik. Die CeBIT 2010 greift dieses Thema in Halle 16 auf: „Next level 3D“ zeigt stereoskopische Hard- und Softwarelösungen für Kino, Home und Office.

Erstmals zeigt sich auch die Eröffnungsfeier der CeBIT am 1. März in 3D-Optik: An die Faszination für das Dreidimensionale und Digitale wird im CeBIT-Opening angeknüpft. Die Gäste erwartet eine feierliche Eröffnung in real 3D-Technologie im Hannover Congress Centrum.

CeBIT mit eigenem 3D-Kino
Die Storz Medienfabrik macht die Träume vieler Filmfreunde schon heute wahr und bringt zur CeBIT vom 2. bis 6. März ein eigenes 3D-Kino mit. Das Kino in der Präsentation „Next level 3D“ verfügt über 40 bis 50 Besucherplätze. Die Wiedergabe erfüllt volle HD-Ansprüche (1920 mal 1080 Pixel).

Neue 3D-Brille und 3D-Projektor in HD-Qualität Nicht jeder findet in den eigenen vier Wänden Platz für ein Heimkino der dritten Dimension, zumal das Angebot an 3D-tauglichen Abspielgeräten derzeit noch gering ausfällt. So kommen Neuheiten wie der 3D Vision-Shutterbrille, die der Visual-Computing-Spezialist Nvidia in Hannover zeigt, eine besondere Bedeutung zu: Zusammen mit der passenden GeForce-Grafikkarte des Unternehmens, einem LCD-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von mindestens 120 Hertz und einem PC ermöglicht die Brille eine realistische Darstellung von PC-Spielen in 3D. Darüber hinaus ist die Wiedergabe von Blu-ray-Scheiben mit 3D-Inhalten möglich.

Anspruchsvolle Multimedia-Anwender, die nicht auf die Einführung der nächsten DVD-Generation warten wollen, überrascht Acer auf der CeBIT mit einem innovativen Projektor, der Filme und Spiele in dreidimensionalen HD-Bildern auf die Wohnzimmerwand projiziert. Unterstützt von einem Computer mit kompatibler Grafikkarte und der 3D-Brille von Nvidia, verwandelt der Projektor das Wohnzimmer in einen 3D-Kinosaal.

Videobrille für den Klinikeinsatz
Eine futuristisch gestylte 3D-Videobrille stellt der Optikspezialist Carl Zeiss auf der CeBIT 2010 vor. Der „cinemizer Plus“ stößt nicht nur bei Filmliebhabern auf Interesse, die „ihr“ Kino immer dabei haben wollen, sondern auch bei Ärzten und Klinikpersonal. Das Gerät, das vor den Augen eine zwei Meter entfernte Leinwand mit einer Diagonale von 115 Zentimetern simuliert, soll beispielsweise Patienten bei einer medizinischen Behandlung alle Sorgen vergessen lassen. „Für den Einsatz in Kliniken ist der ‚cinemizer Plus‘ wie gemacht, da man selbst im Liegen bequem einen Film ansehen kann“, erklärt Andreas Klavehn, Leiter Marketing Multimedia Devices bei Carl Zeiss. „Für Arzt und Patient ist es wesentlich angenehmer, wenn der Patient durch einen Film mit beruhigender Wirkung vom eigentlichen Geschehen abgelenkt ist.“

3D-Genuss auf gewöhnlichen Displays
Einen anderen vielversprechenden Weg in die 3D-Zukunft weist SeeFront. Die Hamburger zeigen auf der CeBIT eine Technologie, die normale Displays in autostereoskopische 3D-Bildschirme verwandelt. Eine spezielle Brille ist also nicht nötig. Möglich macht die optische Leistung ein spezieller Monitoraufsatz. Die 3D-Technologie wird zur Lizenzierung angeboten, es gibt aber auch bereits aufgerüstete Displays der Firma Eizo.

3D für Hobbyfilmer und Fotografen
Hobbyfilmer und Fotografen können auf der CeBIT ebenfalls Bekanntschaft mit dem dreidimensionalen Medienzeitalter schließen: Mit seinem Finepix Real 3D-System liefert Fujifilm gleich ein komplettes 3D-Paket – von der digitalen Fotografie bis zum hochwertigen Ausdruck. Herzstück ist die Digitalkamera Finepix Real 3D W1, die Fotos und Filme in 3D-Qualität aufnimmt. Dazu kommen der acht Zoll große digitale Bilderrahmen Finepix Real 3D V1 und ein 3D-Printservice. Der besondere Clou: Auch hier wird für das dreidimensionale Vergnügen kein weiteres technisches Hilfsmittel benötigt.

Digital Signage demnächst auch in 3D
In der Werbebranche werden Displays und Videoboards mit aufmerksamkeitsstarken 3D-Effekten in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen, zumal der Markt für die digitale Außenwerbung boomt: In ihrer Studie „Digital Signage in Europe – The Opportunities for digital Out-of-Home Advertising“ prognostizieren die Beratungsunternehmen Goldmedia (Berlin) und Screen Digest (London), dass die Nettowerbeumsätze mit digitaler Außenwerbung bis 2012 in Westeuropa auf mehr als 630 Millionen Euro steigen werden. Dies entspricht einem Wachstum von fast 30 Prozent pro Jahr. Unternehmen wie die britischen Spezialisten von Pride Eagle Technology bieten auf der CeBIT einen Blick in die Digital-Signage-Welt von Morgen – live und in 3D.

HD-Recorder mit DVB-T

Der FANTEC R2650 ist nicht nur ein Media Player, der neben Videos in den gängigen Standard Formaten, auch FULL HD Videos bis zu 1080P (z.B. H.264 codierte Medien wie MKV, MOV oder AVCHD) wiedergeben kann. Der FULL HD RECODER von FANTEC verfügt außerdem über einen eingebauten DVB-T und Kabel TV Twin Tuner, sowie einen AV-Eingang für externe Receiver oder andere Videogeräte.

HD-Recorder Somit lässt sich mit dem FANTEC R2650 von nahezu jeder erdenklichen Quelle aufnehmen. Time Shift und programmierte Aufnahmen sorgen dafür, dass man künftig keine Sendung und keinen Filme mehr verpasst und sich vollkommen auf das Filmerlebnis konzentrieren kann.

In den FANTEC R2650 ist ein FULL HD fähiger DVB-T Empfänger integriert , über welchen neben Standard Fernsehen auch der Empfang und die Aufnahmen von hochauflösendem Fernsehen mit 720P, 1080I und 1080P möglich ist. Der FANTEC R2650 ist somit ein zukunftssicher Zuspieler und Rekorder für das Multimediale Wohnzimmer und lässt sich über LAN oder WLAN auch einfach in das eigene Heimnetz integrieren.

Neben Filmen lassen sich auch Digitale-Fotos in FULL HD auf dem Fernseher bringen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich sogar eine mit Musik unterlegte Fotoshow starten. Zur Musikwiedergabe kann der FANTEC R2650 auf verschiedene Arten eingesetzt werden, so lassen sich Musikdateien wie z.B. MP3, OGG, WMA, WAV und FLAC direkt abspielen oder tausende von Sendern über Internet Radio empfangen.

Der FULL HD Recoder von FANTEC verfügt über ein integriertes Farbdisplay, über welches der Player beim Abspielen von Musik oder Internet Radio auch bei ausgeschaltetem Fernseher bedient werden kann. Das Display lässt sich um 90° drehen, wenn der FANTEC R2650 liegend betrieben werden soll oder sogar abschalten, sollte es einmal nicht benötigt wird.

Der FANTEC R2650 verfügt über die verschiedensten Audio und Video Anschlüsse: HDMI 1.3, SCART, YPbPr, AV IN & OUT, digitale Audioanschlüsse (optisch & coaxial), HD DVB-T + Analog Kabel TV IN & OUT. Außerdem sind diverse Anschlüsse vorhanden, die einen äußerst flexiblen Datenaustausch mit dem Gerät ermöglichen: USB (zum verbinden mit dem Computer), 2x USB Host (für externe USB Speicher), 100Mbit Netzwerkanschluss, sowie 300Mbit WLAN über optionalen USB-Dongle.

Der FANTEC R2650 FULL HD RECORDER + DVB-T ist ab Anfang November erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers inkl. MwSt.: FANTEC R2650 mit 500GB = 319€ – FANTEC R2650 mit 1TB = 349€

Weitere Informationen zum Produkt finden Sie unter: fantec.de

Flachbildfernseher mit Internet-Zugang

Was taugen Flachbildfernseher mit Internet-Zugang? Vier Hersteller haben die erste Generation von Flachbildfernsehern mit Internet-Zugang vorgestellt.

Spezielle Web-Dienste wie die Fotoplattform flickr, das Videoportal Youtube oder eine Wettervorhersage steuert man per Fernbedienung. Den uneingeschränkten Zugang zum weltweiten Netz erhält man so jedoch nicht, so das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 19/09.

Sony, Samsung, Philipps und Panasonic haben sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf das neue Terrain internettauglicher Flachbildfernseher gewagt. Die Geräte von Samsung und Sony liefern sogenannte Widgets, ausgesuchte Mini-Anwendungen, die auch neben dem Fernsehbild stehen bleiben können. „Der Vorteil liegt in der einfachen Bedienung“, so c’t-Redakteur Stefan Porteck. „Sie lassen sich bequem vom Sofa aus steuern.“ Doch sobald man Text im Kurznachrichtendienst Twitter oder längere Suchanfragen bei Youtube eingeben will, hakt es beim Samsung-Gerät an der langwierigen Texteingabe. Sonys Gerät blendet multimediale Dienste weitgehend aus und beschränkt sich auf wenige Anwendungen wie Taschenrechner, Weltzeituhr oder textbasierte Inhalte über RSS-Feeds, die man aus dem Netz abrufen kann.

Panasonic legt bei seinem Internet-Portal besonderen Wert auf interaktive Anwendungen und bewegte Bilder, etwa von Eurosport oder der Tagesschau. Die Bedienung ist einfach, auch die Texteingabe bei Youtube funktioniert gut. Einen Internet-Browser zum Surfen im gesamten Web hat nur Phillips im Angebot. Webseiten mit speziellen Flash-Animationen und -Videos kann der Browser allerdings nicht anzeigen. Außerdem erscheinen die Inhalte nur sehr langsam auf dem Bildschirm.

Alle Geräte eignen sich auch als Streaming-Clients, um Bilder, Musik und Videos über das lokale Netzwerk etwa in die Küche oder ins Schlafzimmer zu übertragen. Ärgerlich ist, dass die Fernseher dabei mit populären Videoformaten wie etwa DivX nicht zurecht kommen. Fernsehsignale in HD-Auflösung stellen sie hingegen in bester Qualität dar. HDTV-Tuner fürs digitale Kabelfernsehen sind auch schon eingebaut.

„Die ersten Ansätze für internettaugliches Fernsehen können sich sehen lassen“, so c’t-Expterte Stefan Porteck. „Sie sind aber durchaus noch ausbaufähig.“

Archivieren von Digitalfotos

Viele Verbraucher fertigen keine Sicherheitskopien von Digitalfotos an – Tipps zur Datenspeicherung und Archivierung von Digitalfotografie

Urlaubszeit ist Fotozeit. Die meisten Aufnahmen werden mittlerweile nicht mehr auf einem klassischen Zelluloidfilm aufgenommen. 58 Prozent aller deutschen Haushalte besitzen eine Digitalkamera. Doch 7 Prozent aller Digitalfotografierer riskieren den Verlust ihrer Urlaubsfotos, denn diese knapp 3 Millionen Personen fertigen keine Sicherheitskopien an. Immerhin drei Viertel aller Nutzer von Digitalkameras speichern ihre Fotos auf einer externen Festplatte oder der Festplatte ihres Computers. Gut die Hälfte der Nutzer brennt die Bilder auf CDs oder DVDs. Und jeder Vierte archiviert seine Fotos auf der Speicherkarte seiner Kamera. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von TechConsult im Auftrag des BITKOM. 1002 Personen ab 10 Jahre wurden befragt. „Wer seine digitalen Fotos langfristig archivieren und vor Verlust oder Verfall schützen will, sollte mehrere Dateikopien anfertigen und auf voneinander unabhängige Datenträger verteilen“, sagt Michael Schidlack, Bereichsleiter für Consumer Electronics beim BITKOM. Der BITKOM gibt Tipps zur sicheren Datenspeicherung.

1. Speichern auf Festplatten
Grundsätzlich sollten die Dateien nicht nur auf einer einzigen Festplatte gespeichert werden. Stattdessen bietet sich an, die Originaldateien auf den PC zu überspielen und außerdem Sicherungskopien auf einer externen Festplatte zu speichern. Diese Festplatte sollte getrennt vom PC aufbewahrt und nur zur Datensicherung angeschlossen werden. Die richtige Software erleichtert dabei das Synchronisieren zwischen Original und Sicherungs-Datei.
Wichtig: Auch Festplatten altern und können ausfallen. Daher sollten sie regelmäßig überprüft werden, idealerweise halbjährlich. Entsprechende Programme gibt es als Zubehör zum Betriebssystem, beim Festplattenhersteller oder als Download im Internet.

2. Brennen auf Speichermedien
Zusätzlich oder alternativ zu externen Festplatten können die Dateien auf einem anderen Medium wie einer CD, DVD oder Blu-ray-Disc abgelegt werden. Aber alle diese Medien halten nicht ewig. In der Regel halten Medien, die nur einmal beschrieben werden können, länger als wiederbeschreibbare Medien. Die Art der Lagerung beeinflusst die Lebensdauer in aller Regel erheblich. CDs, DVDs oder Blu-ray-Discs werden am besten trocken, kühl und lichtgeschützt aufbewahrt. Datenträger, die zur Sicherung dienen, sollten möglichst selten verwendet werden. Auch bei vorsichtiger Verwendung kann eine mechanische Belastung die Haltbarkeit verringern. Wer häufig auf die Bilder einer CD zugreifen will, sollte sich eine zweite Kopie brennen. Zudem empfiehlt es sich, ein- bis zweimal im Jahr die Lesbarkeit der Medien zu überprüfen. Außerdem sollten die Dateien deutlich vor Ende der erwarteten Haltbarkeit der Medien auf einen neuen Datenträger kopiert werden. Ist abzusehen, dass das verwendete Dateiformat veraltet, empfiehlt sich dabei eine Konvertierung auf ein aktuelles Format.

3. Im Internet speichern
Große Vorteile bieten so genannte Online-Backups, also das Speichern im Internet: In zentralen Rechenzentren können die Anbieter solcher Lösungen die Daten wirksam sichern und archivieren. Der Nutzer braucht sich keine Gedanken über die Art und Weise zu machen, wo und auf welchen Medien er seine Dateien abspeichert und gegen Viren schützt. Er kann von jedem Internetanschluss auf die Daten zugreifen und diesen Zugriff auch anderen ermöglichen. Zusatzangebote wie digitale Fotoalben, Hilfen zur Fotoverwaltung oder Web-Communitys runden diese Lösung ab. Dafür gibt es kostenlose wie kostenpflichtige Lösungen. Die Auswahl des Dienstleisters ist entscheidend für die Zuverlässigkeit der Datensicherung: Verbraucher sollten sich vorher über den Anbieter informieren und die Nutzungs- bzw. Vertragsbedingungen genau prüfen.

4. Herstellerübergreifende Speicherformate verwenden
Für eine Langzeitarchivierung sollten weit verbreitete Formate verwendet werden. Ideal sind herstellerübergreifende Formate wie Tiff (ohne Qualitätsverlust) oder JPEG (komprimiert, je nach Kompressionsgrad mit Qualitätseinbußen). Bei anspruchsvollen Fotografen sind sogenannte RAW-Dateien beliebt. Diese so genannten digitalen Negative liefern hochwertige Ergebnisse, sind auf die jeweiligen Hersteller von Kameras zugeschnitten und oft von Kamera zu Kamera unterschiedlich. In einigen Jahren könnte die Konvertierung Probleme bereiten, weil es bislang kein standardisiertes „RAW-Format“ gibt. Daher sollten die Fotos zusätzlich als Tiff oder JPEG gespeichert werden.

5. Ausdrucken
Wichtige Fotos können ausgedruckt und in Ordnern, Fotoalben oder -büchern aufbewahrt werden. So werden zwar die großen Vorteile der Digitalisierung verspielt, aber man hat für den Fall der Fälle eine traditionelle Sicherungskopie.

6. Daten wiederfinden
Das Wiederfinden digitaler Fotos ist oft schwierig. Daher sollten die Datenträger und Dateien schon beim Abspeichern mit Hinweisen versehen werden, die später das Finden erleichtern. Entsprechende Informationen können im Dateinamen oder unter „Eigenschaften der Datei“ hinterlegt werden: Wann und wo wurde das Foto gemacht? Was war der Anlass? Für Vielfotografierer gibt es zudem Zusatzprogramme, die weitere Informationen direkt in den so genannten Exif-Daten einer Bilddatei bearbeiten und abspeichern können. Exif ist ein Standardformat für die Metadaten digitaler Bilder. Darin werden Zusatzinformationen zu den Fotos abgelegt, beispielsweise Aufnahmedatum oder Belichtungszeit. Da sich digitale Bilder relativ leicht verändern lassen, kann es sich lohnen, die Original-Bilder generell schreibgeschützt abzuspeichern und nur Kopien von ihnen zu bearbeiten. Hierfür gibt es viele Programme, die beim Verwalten und Suchen von Fotos helfen.

7. Bei Datenverlust alle Möglichkeiten ausnutzen
Zufällig gelöschte Dateien lassen sich oft mit entsprechender Software rekonstruieren. Für den privaten Gebrauch reichen in der Regel Programme, die kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden können. Auch Daten, die auf Speicherkarten beispielsweise in Digitalkameras liegen, können so gerettet werden. Ist eine Festplatte defekt, so kann ein spezialisierter Dienstleister häufig die Daten wiederherstellen. Nach dem versehentlichen Löschen oder auch einem Datenverlust gilt für Speicherkarten und Festplatten: In keinem Fall neue Daten auf den Datenträger schreiben. Das könnte Dateien endgültig zerstören, die sonst noch zu rekonstruieren sind.

DVB-T-Sticks fuer mobilen Fernsehempfang

Wer sein Macbook als mobilen Zweitfernseher nutzen möchte, kommt mit einem DVB-T-Stick auf seine Kosten. Die „Macwelt“, die in ihrer aktuellen Ausgabe (9/2009) elf DVB-T-Empfänger getestet hat, zeigt, worauf beim Kauf zu achten ist.

Entscheidend für die Qualität des Fernsehbildes ist die Empfangsqualität des DVB-T-Signals. In einem gut abgedeckten Sendegebiet reicht in der Regel ein DVB-T-Stick mit einem einzelnen Empfänger (Single Tuner) aus. Ist das Signal zu schwach, schafft eine zusätzliche aktive DVB-T-Zimmerantenne Abhilfe. Eine bequeme Alternative ist der Einsatz eines Sticks mit zwei Empfängern (Dual Tuner). Diese lassen sich im Verbund betreiben und ermöglichen so einen deutlich besseren Empfang als Sticks mit Single Tuner. Wer über einen Kabelanschluss verfügt, kann laut „Macwelt“ auch zu einem so genannten Hybrid-Stick greifen. Mit diesem lässt sich sowohl DVB-T als auch digitales (DVB-C) und analoges Kabelfernsehen empfangen. Da diese Empfänger zudem analoge Signale aufzeichnen können, eignen sie sich auch für die Digitalisierung von Videos, die auf VHS-Kassetten gespeichert sind.

Die Empfangsleistung der DVB-T-Sticks bewegt sich insgesamt auf hohem Niveau. Deutliche Unterschiede gibt es aber bei der verwendeten TV-Software, die die Signale in Bild und Ton umsetzt. Während die Qualitätsunterschiede bei Standbildern nur gering sind, stößt so manche Software vor allem bei schnellen Bewegungen an ihre Grenzen, berichtet die „Macwelt“. Am besten gelingt die Darstellung den Programmen The Tube und Eye TV. Sticks mit The Tube eignen sich gut für das Nebenbei-Fernsehen am Computer und punkten mit Community-Funktionen wie etwa Live-Chat im Internet. Wenn es um Programmierung, Aufnahme und Weiterverarbeitung von TV-Sendungen geht, bietet dagegen Eye TV den höchsten Komfort. Da ein Stick an die zugehörige Software gebunden ist, sollten Anwender vor dem Kauf genau überlegen, welche Funktionen ihnen wichtig sind.

„Macwelt“-Testsieger ist der Eye TV Diversity von Elegato (rund 100 Euro). Als bester Stick mit der Software The Tube landete der WinTV-HVR-900 Mac und PC (etwa 80 Euro) auf dem vierten Platz.