Yahoo schliesst Partnerschaft mit Twitter

Yahoo hat eine weltweite Partnerschaft mit Twitter geschlossen. Im Zuge dieser Kooperation wird Yahoo! die Echtzeitumgebung von Twitter in das globale Netzwerk von Yahoo! mit mehr als 600 Millionen Nutzern integrieren.

Die Vereinbarung zahlt auf Yahoo!s Vision ein, der Mittelpunkt der Online-Aktivitäten der Nutzer zu sein und den Menschen auf der ganzen Welt persönlich relevante Informationen aus dem gesamten Web zur Verfügung zu stellen.

Twitter

Die Partnerschaft basiert auf drei grundlegenden Elementen: 1.Nutzer weltweit haben über die verschiedenen Websites und Angebote von Yahoo! künftig direkten Zugang zu ihren Twitter Feeds, z.B. über die Yahoo! Homepage, Yahoo! Mail oder Yahoo! Sport. So erfahren sie, auch während sie auf Yahoo!-Seiten surfen, stets aktuell, was die Menschen, die ihnen wichtig sind, bewegt und was in der Welt vor sich geht. 2.Der Twitter-Status lässt sich kinderleicht aktualisieren und neue Updates können direkt von Yahoo! aus getweetet werden. So wird es noch einfacher, Informationen von Yahoo! mit Freunden und den Twitter-Followern zu teilen. 3.In die Yahoo! Suche und in Yahoo!-Angebote wie Nachrichten, Finanzen, Unterhaltung und Sport werden künftig öffentliche Twitter-Aktualisierungen zu vielfältigen Themen in Echtzeit einbezogen. Nutzern der Yahoo! Suche werden ab sofort auch Twitter-Ergebnisse in Echtzeit angezeigt.

Durch die neue Partnerschaft mit Twitter und durch die kürzlich veröffentlichte Kooperation mit Facebook stärkt Yahoo! seine Position als personalisierbares soziales Portal, das es den Menschen ermöglicht, ihr Engagement in verschiedenen sozialen Online-Netzwerken an einem zentralen Ort zu bündeln. Durch diese Verknüpfung können User mit einer Yahoo!-ID gleichzeitig die Infos in mehreren Social Communities aktualisieren und bleiben so jederzeit bequem und einfach in Kontakt mit den Menschen, die ihnen wichtig sind, und den Themen, die sie persönlich interessieren.

„Lassen Sie mich versuchen, die Tragweite dieser Integration in maximal 140 Zeichen zu beschreiben: Das ist der Schlüssel zum sozialen Online-Universum – Yahoo! liefert den Menschen die persönlich relevanteste Web-Erfahrung“, so Bryan Lamkin, Senior Vice President, Consumer Products Group von Yahoo!. „Wir vereinfachen damit das Leben der User, denn auf Yahoo! bringen wir die persönliche Welt der Menschen mit Infos aus ihren verschiedenen sozialen Netzwerken – und mit alle relevanten News aus der Welt – bequem zusammen.“

Die Integration von Twitter in die Angebote und Services von Yahoo! bietet darüber hinaus den Zugriff auf den kompletten öffentlichen Daten-Stream von Twitter. Yahoo! wird diese Möglichkeit nutzen, um die Relevanz und Aktualität der Inhalte auf den Yahoo!-Webseiten zu optimieren. Nutzer werden sich daher künftig noch länger und intensiver mit den Inhalten beschäftigen, was wiederum neue, interessante Chancen und Möglichkeiten für Entwickler, Werbekunden und Publisher eröffnet.

„Mit Yahoo! kann die Information eines einzelnen Tweets nun um Lichtjahre weiter transportiert werden als bisher“, betont Twitter-Mitbegründer Biz Stone. „Tweets auf verschiedensten Webseiten bringen Relevanz wo und wann man sie am meisten braucht.“

Die Echtzeitintegration der Twitter-Suchergebnisse erfolgt ab sofort. Alle anderen Neuerungen werden im Laufe dieses Jahres eingeführt. Die Integration in die Suche ist seit heute in den USA live, die weiteren Länder folgen nach und nach noch in diesem Quartal. Yahoo! Deutschland finden Sie übrigens als @YahooDE auf Twitter unter http://twitter.com/YahooDE

Mobiles Internet und Daten-Flatrates

Mobiles Internet – Zunehmend günstige Angebote in allen Netzen – Verbraucher sollten auf Geschwindigkeitsdrosselung achten

War das mobile Internet vor einiger Zeit noch hauptsächlich etwas für Geschäftsleute, gewinnt es heute auch für Privatanwender zunehmend an Bedeutung. Das liegt vor allem daran, dass das Surfen unterwegs immer preiswerter wird – viele Flatrates gibt es bereits für unter 20 Euro pro Monat. Auch Marc Kessler vom Onlinemagazin teltarif.de zieht eine positive Bilanz: „Die Angebote zur Nutzung des mobilen Internets werden immer kundenfreundlicher. Besonders im Bereich der Daten-Flatrates hat sich viel getan: Verbraucher können heute in jedem Netz günstige Angebote mit einer Mindestlaufzeit von lediglich einem Monat buchen.“

Sowohl die theoretisch verfügbaren als auch die realen Datenübertragungsraten unterscheiden sich zum Teil deutlich von Anbieter zu Anbieter. Aktuell haben T-Mobile, Vodafone und o2 bei der maximal möglichen Datenübertragungsrate mit HSDPA und 7,2 Megabit pro Sekunde die Nase vorne. Noch wichtiger für den Kunden ist aber, welche Datenübertragungsraten dort verfügbar sind, wo er am häufigsten mobil surft. teltarif.de empfiehlt hier vor dem Abschluss eines längerfristigen Vertrages, die real verfügbaren Datenübertragungsraten mit einer Prepaid-SIM-Karte oder der Mobilfunkkarte eines Bekannten zu testen. Bei den Auswahlkriterien weist Marc Kessler auch auf das Phänomen der Datendrosselung hin: „Zwar können Verbraucher innerhalb ihrer Flatrate unbegrenzt viel surfen, jedoch wird die Geschwindigkeit nach einem bestimmten Datenverbrauch vom Anbieter deutlich gedrosselt – was beispielsweise das Anschauen von Videos unmöglich macht.“ Wer unterwegs mit dem Laptop oft Videos, Fotos oder größere Dokumente herunterlädt, benötigt daher eine mobile Daten-Flatrate mit der zurzeit höchsten Drosselungsgrenze von fünf Gigabyte.

Außerdem muss bei der Buchung eines Laufzeitvertrages dem Kleingedruckten besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden: „Oft gilt die beworbene Grundgebühr nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums – danach fällt bei vielen Anbietern eine Preissteigerung von bis zu 10 Euro pro Monat an“, so Kessler abschließend. Mehr über die günstigen Daten-Flatrates gibt es unter: teltarif.de

Neue Wurm-Variante Spybot.AKB

Die PandaLabs, das Anti-Malware-Labor von Panda Security, haben eine neue Wurm-Variante entdeckt: Spybot.AKB verbreitet sich via E-Mail und über Online-Datentauschbörsen und tarnt sich als Einladung zu sozialen Netzwerken wie Twitter, Google Buzz und Hi5 oder als Nachricht der Firmen Amazon, Hallmark und Google.

Der seltene Schädlingstyp installiert nach dem Öffnen einer Datei Browser-Erweiterungen in Firefox und Google Chrome. Diese scheinbar harmlosen Programme, die zum Beispiel „Firefox Security 2.0“ heißen, leiten bei bestimmten Suchanfragen auf schädliche Webseiten um. Spybot.AKB verringert außerdem die Sicherheitsstufe infizierter Computer, setzt sich in der Windows Firewall selbst auf die Liste autorisierter Programme und deaktiviert die Windows-Funktionen für die Erstellung des Ereignisprotokolls und die Kontrolle der Benutzerkonten.

Wer in diesen Tagen darüber nachdenkt, sich Twitter, Google Buzz und ähnlichen sozialen Netzwerken anzuschließen, sollten Sie sich keinesfalls von einer E-Mail-Einladung dazu überreden lassen: Online-Kriminelle verschicken aktuell originalgetreue Einladungen via E-Mail, deren Links einen besonders seltenen, aber äußerst raffinierten Wurm namens Spybot.AKB verbreiten. Er installiert eine Erweiterung in den Internet-Browsern Firefox und Google Chrome, die spezielle Suchanfragen abfängt und die Benutzer auf schädliche Webseiten umleitet.

Die infizierten Mails haben im Betreff zum Beispiel „Your friend invited you to Twitter!“, „Jessica would like to be your friend on Hi5“ oder „Thank you from Google“. Raffinierter Weise enthalten sie aber nicht nur das Logo des betreffenden Sozialen Netzwerks, sondern auch mehrere Links zur Original-Webseite von Twitter, Google Buzz etc. Der Anwender wähnt sich dadurch in Sicherheit und führt die Anmeldung aus. Diese erfordert aber, die angehängte Zip-Datei „Invitation Card“ zu öffnen. Darin steckt eine EXE-Datei, die zunächst als JPEG-Bild erscheint und erst am Ende des Dateinamens nach etlichen Leerzeichen anhand der Endung .exe als ausführbare und damit potenziell gefährliche Datei erkannt werden kann. Sie installiert falsche Browser-Erweiterungen, die der Wurm nutzt, um bei Suchanfragen mit bestimmten Begriffen auf schädliche Seiten weiterzuleiten. Panda Security hat auf Pandalabs.com die umfangreiche Liste dieser Suchbegriffe zusammengetragen.

Neben dem Weg über E-Mail nutzt der Wurm auch bekannte Online-Tauschbörsen wie zum Beispiel ICQ, eMule, Bearshare oder Morpheus. Hier verbreitet sich der Wurm, indem er sich unter verschiedenen Datei-Namen in die jeweiligen Downloadverzeichnisse der einzelnen Portal-Programme kopiert. Meist tarnt er sich mit den Namen gängiger Software wie etwa Adobe Photoshop oder Windows 7, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Bei Ausführung der Datei installiert sie genau wie der E-Mail-Anhang die Browser-Erweiterung. Die Liste der betroffenen Tauschbörsen und aller möglichen Dateinamen ist ebenfalls auf Pandalabs.com einzusehen.

Internet Security Suiten oft magelhaft

Internet Security Suiten sind ihr Geld nicht wert. Das Computermagazin c’t hat in der aktuellen Ausgabe fünf von ihnen getestet: Firewall, Spam-Filter und die Kinderschutzfunktionen haben sich dabei als unbrauchbar erwiesen.

Internet Security Suiten versprechen neben der Abwehr von Computerschädlingen, Spam, also Schutz vor unerwünschten E-Mails, eine Firewall, die Angriffe abwehrt, sowie diverse Kinderschutzfunktionen. In vorhergehenden c’t-Tests hatten sich alle Produkte zwar durch eine gute Antiviren-Funktion ausgezeichnet, doch der Aufpreis für die zusätzlichen Funktionen lohnt sich nicht. Längst vorhandene Lösungen haben sich als die bessere Wahl herausgestellt, die im Regelfall tatsächlich sogar mehr Sicherheit bieten.

Abgesehen von einer Ausnahme waren alle Spam-Filter nicht in der Lage, verschlüsselte E-Mail-Abfragen zu verarbeiten, sodass der Anwender gezwungen ist, sein Passwort im Klartext zu übertragen – was Hacker leicht belauschen können. Für E-Mail-Programme wie Thunderbird oder Windows-Mail hingegen ist das kein Thema.

Die Firewalls der Komplettprodukte haben sich ebenfalls als problematisch erwiesen: Sie arbeiten mit einer einfachen Logik, nach der gutartige Programme erst mal alles dürfen – auch Verbindungen von draußen annehmen. „Das ist in etwa so, als ob man eine Alarmanlage installiert und deshalb dann die Haustür offen lässt“, kritisiert c’t-Redakteur Jürgen Schmidt. „Damit stellen die Firewalls eher ein zusätzliches Risiko dar. Die eingebaute Windows Firewall macht das besser.“

Auch die meisten Kinderschutzfilter der Suiten lassen sich leicht austricksen und bieten somit keinen Mehrwert. Hier gibt es ebenfalls gut funktionierende Alternativen. Bewährt haben sich die kostenlosen Angebote von AOL, FragFINN und Microsoft.

Valentinstag – Gefaehrliche Liebesgruesse

Am 14. Februar ist Valentinstag und es werden nicht nur Blumen verschenkt, sondern auch über das Internet werden zu diesem Anlaß gerne Grußkarten versendet – leider oftmals auch von Spammern und Virenversendern mit gefährlichem Anhang.

Valentingstag Spam und schädliche E-Mails zum Valentinstag werden nach Einschätzung von G Data auch in diesem Jahr wieder Hochkonjunktur haben. Die ersten Wellen mit verseuchten Spam-Mails haben die Experten des Bochumer Security-Herstellers bereits ausgemacht.

Die Palette der Mails reicht schon jetzt von gefälschten Grußkartenmails bis hin zu aufdringlichem Valentinstags-Shopping-Spam. Der Rat der G Data-Experten: Valentinstags-Spam gehört ungelesen in den Papierkorb.

Gefälschte Grußkarten werden das ganze Jahr über verbreitet, jedoch erhalten sie gerade zu Fest- und Feiertagen immer wieder spezielle Aufmerksamkeit von Betrügern und Betrogenen. Die Versuchung ist groß, sich den vermeintlichen Gruß „eines Freundes“ anzusehen, doch genau da schnappt die Falle zu.

Szenario 1: Die Grußkarte verbirgt sich angeblich hinter einem Link: Ein Klick auf einen Link reicht für die Betrüger aus, um den Rechner unbemerkt mit Schadcode zu infizieren. Die Folgen reichen von möglichem Datendiebstahl bis zum Verlust der Kontrolle über den eigenen PC.

Szenario 2: Die Grußkarte kommt angeblich als Anhang: Der Empfänger soll die Datei, meistens eine .exe oder ein gepacktes Archiv, öffnen, um die eCard zu sehen. Sobald die Datei ausgeführt wird, greift Malware den Rechner an und die Gefahr ist groß, dass die Angreifer beispielsweise die Kontrolle über den Computer erhalten, Daten ausspionieren, ihn in ein Botnetz einbinden und für kriminelle Machenschaften benutzen.

Szenario 3: Valentinstags-Shopping-Spam: „St. Valentine`s Day Sale 72% Off“ ist nur einer der aktuellen Lockrufe. Doch der Klick auf den Link führt den Benutzer zu dubiosen Webshops und mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu einer Infektion des Rechners per Drive-by-Download.

Der G Data Experten-Tipp: E-Mails von unbekannten Absendern sollten Sie ungelesen löschen, angehängte Dateien nicht öffnen und eingebundene Links auf keinen Fall anklicken. Für eine optimale Sicherheit sollte das Betriebssystem und die Virenschutz-Software immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Der Einsatz von Security-Paketen mit http-Scanner, die alle Webinhalte vor Erreichen des Browsers nach Schadcode durchsuchen, sollte dabei obligatorisch sein.